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Studie: Mehrheit der Autohersteller scheitert an CO2-Grenzwerten
DPA

Ab 2021 dürfen Neuwagen in der EU nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Viele Hersteller werden das Ziel laut einer Studie verfehlen. Auch den deutschen Konzernen drohen damit harte Geldstrafen.

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zephyroz 07.12.2018, 14:17
30. einfache Lösung

genau wie Italien das EU Schuldenlimit egal ist, kann unseren Autoherstellern das EU CO2 Limit egal sein... oder?

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christian-h 07.12.2018, 14:19
31. Angabe

Zitat von hansglück
doch, ohne Verbrenner Autos, genau das ist das Ziel. Wir haben ein Menschenrecht auf Unversehrtheit, aber keines darauf, die Welt und andere Menschen zu zerstören.
Aha, und Elektroauto ist ökologisch völlig unbedenklich und auch ökologisch abbaubar.
Wie wäre es damit generell auf ein Auto zu verzichten.

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decathlone 07.12.2018, 14:19
32. Technisch möglich vielleicht schon...

Zitat von vox veritas
Ist schon mal jemand auf die Idee gekommen, daß diese CO2 Ziele technisch gar nicht realisierbar sind?
Aber ob das Abnehmer findet? Seit mein alter Wagen den Geist aufgab, bin ich auf der Suche nach einer Form der umweltverträglichen und gesetzeskonformen Mobilität. Ich habe viel recherchiert über Grenzwerte, Verbrennungsmotoren usw. Die Quintessenz: wir müssten mit weniger PS und Geschwindigkeit leben und vielleicht auch wieder auf kleinere Autos setzen. Dann kriegt man die Emissionen unter diesen Grenzwert. Passt aber leider nicht mit dem Selbstverständnis des deutschen Autofahrers zusammen. Ich habe noch kein neues Autos bestellt, weil man nicht wissen kann, wie lange man den überall legal fahren kann. In der Zwischenzeit habe ich meine Mobilität noch mehr auf Bahn/ÖPNV, den gelegentlichen Leihwagen oder Car Sharing verlegt. Und siehe da, ich komme klar. Gut möglich, dass ich gar kein neues Auto bestelle - oder ein kleines Elektroauto. (Ich hoffe auf den Sion von Sono Motors. Fahrleistung über Solarzellen - das wäre zu schön, um wahr zu sein.)

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klartext2 07.12.2018, 14:19
33. Was würde

durch (diese)Strafzahlungen besser? Genau, Strafzahlungen zahlen hier nicht auf eine Schonung der Umwelt ein. Auch hier gehen wir den falschen Weg.

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Herr_Jeh 07.12.2018, 14:20
34. Voll-Elektrisch

Der Öko-Fuzzi soll also ein Elektrofahrzeug kaufen und so den PS-Proll "rausboxen". Aber warum sollte der Öko-Fuzzi das tun? Ein PlugIn-Hybrid mit ca. 30 km elektrischer Reichweite ist sowohl von der Umweltbilanz, vom Kosten-Nutzen-Vergleich als auch von der Alltagstauglichkeit die bessere Alternative. Auf dem Papier hat der Hybrid natürlich einen höheren CO2-Ausstoss und kann daher die verfehlte Modellpolitik der Hersteller kaum kompensieren.

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Direwolf 07.12.2018, 14:20
35. Manchmal tut es weh

Zitat von chrismuc2011
Damit VW den Flottenverbrauch erhöhen kann, werden Sie wohl, wie üblich, "ehrliche" Hightech einsetzen und Ihr Flottengewicht durch Bleifüllungen der Stoßstangen erhöhen.
Ja so stellt man es sich vor, wenn man in Physik nie zugehört hat.
Mehr Gewicht zu bewegen braucht mehr Energie vulgo mehr Treibstoffverbrauch und damit höhere Emissionen.
Die Zielwertkurve bei den Grenzwerten steigt deutlich langsamer über das Gewicht, als der Energieverbrauch. Daher klappt diese Idee nicht

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MM-Kane 07.12.2018, 14:24
36. Technisch möglich

Zitat von vox veritas
Ist schon mal jemand auf die Idee gekommen, daß diese CO2 Ziele technisch gar nicht realisierbar sind?
Technisch wäre es möglich aber die Autos müssen ja immer fetter, breite und schwerer werden.
Am besten sind die Menschen die sich so einen fetten SUV gekauft haben und sich dann beschweren, dass sie in keine Parklücke mehr passen oder das die Straßen zu klein sind und die Radfahrer und Fußgänger zu viel Platz haben.
Es gab mal Zeiten da wurde versucht das 3-Liter-Auto an den Man(n) zu bringen welches diese Grenzwerte locker geschafft hätte. Hat nur nicht funktioniert. Welcher echte Mann setzt sich auch in so einen kleinen Hobel wenn daneben der erste VW Touareg steht?

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AGCH 07.12.2018, 14:28
37.

Zitat von hansglück
... Um nur ein Beispiel zu nennen: Allein in einer Raffinerie benötigt ein Liter Benzin um die 1,5 kW/h Strom für die Erzeugung. Eine Tankfüllung Benzin hat also bereits mehr Strom nur in der Raffinerie benötigt als das aktuell größte Elektro Auto laden könnte. Ein Verbrenner benötigt also mehr Strom als ein Elektro Autos PLUS all die Fossilien Brennstoffe und Ihre Abgase.
Was wollen Sie sagen? Dass die Pumpen einer Rafinerie 1.5 kW haben?
Oder haben Sie mal wieder Ihren klassischen Fehler begangen und eine viel zu grosse Zahl (wurde Ihnen hier schon mehrfach widerlegt) mit einer falschen physikalischen Einheit verbunden?
Sie meinen wohl "kWh", oder?

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DavidBerg 07.12.2018, 14:28
38. no problem ..

die Strafzahlungen zahlt selbstverständlich der Käufer! .. die werden doch umgelegt, auf den Preis draufgeschlagen ! ....

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dwg 07.12.2018, 14:30
39. Re.: CO2-Steuer statt Dirigismus

Zitat von jallajalla
wäre zielführend. Damit würden sich die optimalen Technologien durchsetzen, bei vergleichsweise geringem Bürokratieaufwand, da ja die Emissionen durch Verbrauch und Brennstoff chemisch vorgegeben sind. Aber der Wähler will das nicht, denn zahlen oder ihr Verhalten ändern sollen immer nur die anderen. Kann man ja in Frankreich in diesen Tagen beobachten.
CO2 Steuer gibt es schon - heißt nur Energiesteuer (früher Mineralölsteuer) und wird beim Tanken bezahlt. Erhöhung derselben ist grundsätzlich sinnvoll, kann aber zu vermehrten gelben Westen führen.

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