Forum: Auto
Studie zu Verkehrstoten: Mehr Radfahrer unter den Verkehrstoten
DPA

Unfälle mit Autos enden für Fahrradfahrer oft tödlich. Doch das muss nicht sein. Längst gibt es eine Technik für Autos, die Schlimmeres verhindern könnte - sagt eine Studie.

Seite 1 von 18
Europa! 29.09.2015, 17:57
1. Gut und schön, aber ...

Die Gefahr, die von Lastwagen ausgeht, deren Fahrer die Radler beim Rechtsabbiegen nicht sehen, wird überhaupt nicht erwähnt. Dabei wären nicht nur Radfahrer dankbar, wenn Lastwagen (wie in München) endlich aus den Städten verbannt würden.

Beitrag melden
neuropandemie 29.09.2015, 18:00
2. interessant...

...wäre jetzt mal zu erfahren an wie vielen Rad- oder Motorradfahrerunfällen mit tödlichem oder schwerverletztem Ausgang sogenannte SUV beteiligt sind.
Ich bin sehr sicher, dass es da einen Zusammenhang gibt, da die Zahl der zugelassenen SUV in den letzten Jahren stetig steigt und deren Fahre nicht gerade zur Zurückhaltung im Strassenverkehr neigen.
Hat jemand da vielleicht ne belastbare Statistik dazu?

Beitrag melden
oslomæn 29.09.2015, 18:01
3. technische Lösungen ...

... greifen hier zu kurz, zumindest in den Großstädten. Das Hauptproblem des Verkehrs in den Großstädten ist, dass die bisher gepflegte Art und Weise des Individiualverkehrs mit einer Figur auf vier Rädern und einer Menge Blech und Kunststoff und einem Motor schlicht nicht mehr funktioniert. Tagtäglich stehen die autofahrenden Menschen in den Städten mindestens zweimal im Dauerstau, verplempern Lebens- und Arbeitszeit und unsagbar viel Geld, tragen zur Umwelt und Lärmverpestung bei, und das Ganze funktioniert schlicht nicht mehr. Dies ist ein Verkehrskonzept der 50er und 60er Jahre, das sich komplett überholt hat. Der einzige Weg, dem Verkehr in den Städten wieder eine vernünftige Effizienz zurückzugeben ist - wie gesagt in den Großstädten - privat PKWs das Befahren der Innenstädte komplett zu untersagen und gleichzeitig sowohl den öffentlichen Nahverkehr wie auch die Fortbewegung mit Fahrrädern und e-bikes so zu vebessern, dass die Fächen, die bisher den Autos zugedacht waren zur Hälfte dem Fahrradverkehr zugeschlagen werden. Damit reduiziert sich die Möglichkeit der in der tat lebensgefährlichen Kollisionen zwischen Autos und Fahrrädern quasi automatisch. In den Niederlanden, in Dänemark und Spanien gibt es ausgezeichnete Beispiele dieser Art.

Beitrag melden
noalk 29.09.2015, 18:16
4. Mehr Radfahrer?

50 % mehr Radler unter den Verkehrstoten. Vielleicht auch deswegen, weil der Anteil der Radfahrer um 50 % gestiegen ist? Wieviele der Toten waren behelmt? Wieviele fuhren auf Radwegen?

Beitrag melden
Loddarithmus 29.09.2015, 18:16
5. Ich vermisse ...

... eine Aussage darüber, zu wieviel % die Radfahrer Schuld oder Teilschuld haben an den besagten Unfällen.
Ich wohne an einer Ampel-Kreuzung, wo die Nebenstraße von der Uniklinik kommend auf die Hauptstraße Richtung Innenstadt führt. Ich wage die Aussage (und sehe das täglich), dass mehr als die Hälfte der Radfahrer (meist Studenten) sich nicht an die Verkehrsregeln hält. Offensichtlich macht Studieren farbenblind. Ich habe kein Verständnis dafür, dass ich weitere technische Nachrüstung leisten muss, ohne selbst etwas davon zu haben.

Beitrag melden
Narrenschiff 29.09.2015, 18:23
6. Die Kombination....

...mit der gleichzeitigen Forderung nach einer Helmpflicht würde die Forderung nach technischen Lösungen logischer erscheinen lassen.

Beitrag melden
power.piefke 29.09.2015, 18:26
7. wundert mich nicht

viele fahrradfahrer glauben sich und ihr velo in einem rechtsfreien Raum. rote Ampel? interessiert mich nicht! Autos auf der rechtsabbiegerspur rechts überholen? kein Problem! Einbahnstraße? pfff!

Beitrag melden
Edgard 29.09.2015, 18:29
8. Der Anteil von Radfahrern...

... an den Unfallopfern und dier beteiligung von PKW sagt über die Ursachen dieser Unfälle überhaupt nichts aus - nur daß in diesen Fällen - wen wunderts - der Radfahrer immer der Schwächere ist.
Komischerweise sind sich viele Radfahrer dessen wohl nicht bewußt - anders läßt sich das - insbesondere in Großstädten - geradezu selbstmörderische Verhalten nicht erklären.
Leider verhalten sich diese Kamikaze-Radler nicht nur den Autos, sondern auch anderen Fahrradfahren und Fußgängern gegenüber so.
Ergo - solange die Ursachen dieser Unfälle nicht einmal erfasst werden ist jede Maßnahme stochern im Nebel... wobei die Schutzmaßnahmen an PKW (die natürlich von den PKW-Fahrern bezahlt werden) sicherlich nicht verkehrt ist.

Es ist höchste Zeit durch verstärkte Polizeipräsenz auf den Straßen den Verkehrsrüpeln zu begegnen - egal welches Verkehrsmittel sie benutzen.

Beitrag melden
liquimoly 29.09.2015, 18:38
9. Zu wenige Detailinformationen

Technische Zusatzausstattung an Kraftfahrzeugen vorzuschreiben wird niemals ausreichen. Als Radfahrer beobachte ich die innerörtliche Szene täglich. Helme, Warnwesten und Beleuchtung würde das Unfallrisiko deutlich senken. Ebenso Spiegel, die den toten Winkel erfassen.

Beitrag melden
Seite 1 von 18
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!