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Studie zu Verkehrstoten: Mehr Radfahrer unter den Verkehrstoten
DPA

Unfälle mit Autos enden für Fahrradfahrer oft tödlich. Doch das muss nicht sein. Längst gibt es eine Technik für Autos, die Schlimmeres verhindern könnte - sagt eine Studie.

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noalk 30.09.2015, 00:16
90. Auch die meine ich

Zitat von hschmitter
Welche Radwege? Meinen Sie das, was man, wenn man es auf der Straße sehen würde, als nicht abgesperrte Baustelle bezeichnen würde?
Ich bin ganz auf Ihrer Seite. Ich bin selber häufig als Radfahrer unterwegs und meide Fahrradwege, wo es geht. Deren Nutzung ist einfach zu gefährlich! Beinahe jedesmal, wenn ich mal wieder einen benutze, kommt es an einer Ausfahrt, einer querenden nachrangigen Straße oder an einer Kreuzung zu einer gefährlichen Situation mit Autofahrern, obwohl ich mich an die Regeln der StVO halte. Daraus habe ich gelernt, dass das Befolgen der StVO-Bestimmungen als Radfahrer eine Gefahr für Leib und Leben darstellt - und entsprechend habe ich mein Verkehrsverhalten als Fahrradfahrer angepasst.

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benny_bbe 30.09.2015, 00:21
91. Radwege

Ich fahre sehr viel Fahrrad und kann mich nicht ueber Autofahrer beklagen. Es ist einfach wichtig sichtbar und vorhersehbar zu fahren (Verkehrsregeln) und gerade bei Einmuendungen damit rechnen dass abbiegende Autofahrer einen leicht uebersehen koennen.
Ausserdem ist es verkehrsplanerisch manchmal kaotisch, da oft irgendwo Piktogramme oder rote Streifen angelegt werden, die je nach Ort/Kreis, Radweg oder Fussweg bedeuten sollen. Nur die meisten "suggestiven" Radwege sind meistens keine wirklichen Radwege (blaues Schild gem. StVO), da diese auch nicht den Bestimmungen entsprechen und somit nicht ausgewiesen duerfen, da sie zusaetzlich Fussgaenger gefaehrden.

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_unwissender 30.09.2015, 00:25
92. Schlau sind Sie, aber ...

Zitat von m-s-p
Statt solcher Vorschläge sollte mal lieber verstärkt auf Einhaltung der Verkehrsregeln seitens der Radfahrer geachtet werden. Denn was viele Radnutzer auch gekonnt ignorieren ist die Pflicht den Radweg zu benutzen, sofern dieser vorhanden ist. Denn ob man es glauben mag oder nicht, aber ein Rennrad zu fahren ist kein legitimer Grund sich über Verkehrsregeln hinweg zu setzen. Gerade erst neulich einen Artikel hier über einen Rennradfahrer gelesen, der sich zu schade ist Radwege zu benutzen, weil sich diese nicht für gutes Training benutzen lassen. Mit ein wenig Hirn kommt man dann am Ende vielleicht auf den Gedanken, dass ein Rennrad für den städtischen Straßenverkehr genau so gut geeignet ist wie ein Geländewagen.
Bei Ihrer Erfahrung zu Rad sollten Sie doch wissen, dass Autofahrer und Radfahrer sich gegenseitig nicht viel vorzuwerfen haben. Bei halten sich zumeist nicht an die Vorschriften. Oder fahren Sie etwa regelmäßig innerorts 50 oder 80 an Autobahnbaustellen?

Das Benutzen des Radwegs ist Unfug für Rennradfahrer. Denn mit 40 oder mehr direkt neben Fußgängern und offenen Einfahrten - das ist ja hochgradig gefährlich!

Wenn Sie so viel Hirn haben, wissen Sie dass es für Rennradler 2 Möglichkeiten gibt: entweder viel Abstand von Fußgängern oder jede zweite Woche einen Unfall mir ihnen.
Wenn mancher Autofahrer darüber hinaus nicht das Radfahrerüberholgen hätte, das alle Beachtung von Vorschriften abschaltet, wenn es einen Radler zu überholen gilt, wäre schon eine Menge weniger Stress auf der Straße, ganz sicher!

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_unwissender 30.09.2015, 00:29
93. Was noch zu erwähnen ist:

Zitat von m-s-p
Was jedem Radfahrer klar sein sollte, ist die Tatsache, dass man ein Verkehrshindernis für den Auto und LKW darstellt. Es ist kein Beinbruch an übersichtlichen Stellen die Autos Passieren zu lassen, sich an Verkehrsregeln zu halten, und sich nicht an an der Ampel wartenden Fahrzeugen vorbei zu quetschen.
Vielleicht ist es so, dass in unserem Land gleiches Recht für alle herrschen sollte? Dann ist das Auto Hindernis für den Radler und umgekehrt. Dann ist jeder Autofahrer, der an einer Ampel rechts "zu macht" auch berechtigt, mal zwischen 2 nebeneinander herfahrenden Radlern warten zu dürfen?

Wenn jeder "sein Recht" ausschöpfen will, gibt es nur massiv Ärger.

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swandue 30.09.2015, 01:14
94.

Zitat von m-s-p
Auch LKW den Radfahrern zu liebe ganz zu verbieten ist da aber natürlich auch eine fabelhafte Idee. Der Supermarkt um die Ecke lässt sich nämlich in Zukunft einfach durch Fahrräder beliefern. Mit ein wenig Hirn kommt man dann am Ende vielleicht auf den Gedanken, dass ein Rennrad für den städtischen Straßenverkehr genau so gut geeignet ist wie ein Geländewagen.
Ich nehme mal ganz stark an, es sind LKW gemeint, welche die Stadt durchqueren, weil es die kürzeste Strecke ist und vielleicht auch Autobahnmaut gespart werden soll.

Ein trainierter Rennradfahrer fährt so schnell wie auch Autos im Stadtzentrum fahren sollten (~30 km/h) und dann passt das. ;-)

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gerd.leineune 30.09.2015, 01:14
95.

Zitat von
Der Studie zufolge waren im vergangenen Jahr rund zwölf Prozent der getöteten Verkehrsteilnehmer Radfahrer. Bei mehr als einem Drittel der getöteten Radfahrer (...) war der Unfallgegner den Angaben zufolge ein Auto.
Das heisst... von 400 Unfalltoten waren 48 Radfahrer und davon sind 15 verstorben.
In summe... sprechen wir also von 15 toten Radfahrern für die solche Systeme gefordert werden, wobei noch nichtmal klar ist, wer Schuld hatte, ob mit einem solchen System ein tödlicher Unfall hätte vermieden werden können und ob nicht Begleitumstände wie fehlender Helm, etc. mit ursächlich sind.

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gerd.leineune 30.09.2015, 01:18
96.

Zitat von heb78
Die häufigste Unfallart mit Todesfolge ist der Abbiegeunfall, wo der Autofahrer oder LKW-Fahrer den Radfahrer schlicht übersehen hat. Da hat der Radfahrer keine Mitschuld! Kein Radfahrer ist freiwillig im toten Winkel, sondern der Autofahrer hat den Radfahrer vorher überholt!
Selbstverständlich trägt er dann eine Mitschuld und selbstverständlich fährt er auch freiwillig im toten Winkel.
Als erwachsener Radfahrer kann man solche Situationen - eigentlich - antizipieren. Aber es gibt halt recht viele Leute, die sich gar keine Platte machen, ob der LKW- oder Busfahrer sie sehen können... und dann wundern sie sich wenn´s eng wird.

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wgschmidt 30.09.2015, 01:20
97. Auto auf der Rechtsabbiegerspur überholen? Vorschrift.

Zitat von power.piefke
Viele fahrradfahrer glauben sich und ihr Velo in einem rechtsfreien Raum. Rote Ampel? Interessiert mich nicht! Autos auf der rechtsabbiegerspur rechts überholen? Kein Problem! Einbahnstraße? pfff!
"Auto auf der Rechtsabbiegerspur überholen? Kein Problem."

Doch. Das ist ein sehr großes Problem, Ursache für viele tödliche Unfälle. Allerdings: Die Radwege, die rechts neben der Rechtsabbiegerspur geführt sind UND DIESER GEGENÜBER VORFAHRT HABEN, sind meist benutzungspflichtig. Zu dumm, daß zuviele Autofahrer hier die Vorfahrtsregel nicht kennen. Und dann kommt natürlich der tote Winkel der Lastwagen dazu. Brandgefährlich, das, aber halt Vorschrift.

"Einbahnstraße?"

In dieser Stadt hier sind praktisch alle Einbahnstraßen für den Fahrradverkehr freigegeben (mit Schild!). Seither läuft der Verkehr auf diesen Wegen sehr viel entspannter. Der Durchschnittsautofahrer weiß, daß er im Unrecht ist, wenn er einen Radfahrer sinnlos bedränft, der ihm in der Einbahnstraße entgegenkommt. Der darf das nämlich. Der Platz in der Einbahnstraße ist mit der neuen Beschilderung übrigens nicht mehr geworden, dennoch läuft der Verkehr besser. Warum nur? Sollte das etwa an den Autofahrern liegen, die auf diesen Straßen nun keine Oberlehrer mehr sein dürfen?

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5b- 30.09.2015, 02:01
98. Verdrängung des Autos in Innenstädten

In Köln, z.B., werden den Autos zu Gunsten der Radfahrer und Fußgänger die Fahrbahn verengt. Dann hat ein Auto auch weniger Ausweichmöglichkeiten.

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ertz1241 30.09.2015, 03:07
99.

je mehr Radfahrer, desto mehr.....mit 400 Opfern bei geschätzten 40 Millionen Radfahrern allemal das sicherste Verkehrsmittel

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