Forum: Auto
Studie zu Verkehrstoten: Mehr Radfahrer unter den Verkehrstoten
DPA

Unfälle mit Autos enden für Fahrradfahrer oft tödlich. Doch das muss nicht sein. Längst gibt es eine Technik für Autos, die Schlimmeres verhindern könnte - sagt eine Studie.

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oui 29.09.2015, 21:47
70. Tatsache ist das techn. Mittel von Europarl

seit 1/2 Jahrzehnt abverlangt werden (Dienstag, 6. Juli 2010, Eine nachhaltige Zukunft für den Verkehr - P7_TA(2010)0260). Das hat auch eine Mehrheit von deutschen Abgeordneten gewählt. Nur das das europäische Parlament eine groteske Farce ist, und nur Beschlüsse verfassen darf, die keine Rechtswirkung haben: Im Grunde genommen bilden diese Beschlüsse der höchsten demokratische Instanz in Europa das neue Recht, und unsere Regierungen verhalten sich zur Demokratie wie absolute Rechtsbrecher, wie früher in der DDR oder im
ganzen Ostblock... Ja, frage der Erziehung vielleicht, Frau Kanzlerin? Hätte auf der anderen Seite der damaligen innerstaatlichen Grenze doch lieber aufwachsen sollen... Ja, der deutsche Kanzler ist stärker als die Demokratie! Es hat absolut Tradition...

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meinefresse 29.09.2015, 21:57
71.

Zitat von oui
die beste Verteidigung! Nur, das Thema vom Thread ist und bleibt "Mehr Radfahrer unter den Verkehrstoten". Ihre abwegige Gedanken lassen an Ihrer geistigen Gesundheit zweifeln: Die Rechtslage ist, dass die Radfahrer den Kram, den Sie vorschlagen rechtlich nie brauchen werden: ENORM viele Unfällen geschehen heute schon bei (Kfz-)Fahrerflucht!!! Die Kennzeichen nutzen dabei absolut nichts! Wollen sie den (eher seltenen) schweren Unfällen, wo nicht- Radfahrer Opfer sind, nachjagen, weil sie nicht wie Kfz-Fahrer durch Gasgeben einfach verschwinden können? Sind Sie ein Polizist in Not von Ergebnissen bei der immer häufigen vorkommenden Unfallflucht?
Haben sie (Gegen)Argumente oder Hyperventilieren sie nur? Warum sind die Halter von Kraftfahrzeugen problemlos identifizierbar, Radfahrende Rowdies aber nicht? Nur mal ein aktuelles Beispiel aus Österreich:

http://derstandard.at/2000022852498/Tiroler-Wanderer-von-Mountainbikern-niedergeschlagen

Wiederholungstäter unter den Radfahrern würden sich besser indetifizieren und sanktionieren lassen. Und wie man ein paar Beiträge nach meinem lesen kann sind das oft auch die, die (selbstverschuldet) unter die Räder kommen. Selbstverschuldete Unfälle mit Todesfolge sind wohl mehr als 2/3 laut eines anderen Foristen.

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m-s-p 29.09.2015, 22:03
72.

Ich fahre viel Fahrrad, aber auch Auto. Ich kann also von mir sagen beide Seiten zu kennen.
Was jedem Radfahrer klar sein sollte, ist die Tatsache, dass man ein Verkehrshindernis für den Auto und LKW darstellt. Es ist kein Beinbruch an übersichtlichen Stellen die Autos Passieren zu lassen, sich an Verkehrsregeln zu halten, und sich nicht an an der Ampel wartenden Fahrzeugen vorbei zu quetschen.
Gerade erst gestern: Radfahrer schneidet meine Spur (trotz vorhandenem Radweg und meiner Vorfahrt). Es war knapp, aber wenn er das nächste mal unterm Anhänger liegt ist das Geschrei groß.
Auch LKW den Radfahrern zu liebe ganz zu verbieten ist da aber natürlich auch eine fabelhafte Idee. Der Supermarkt um die Ecke lässt sich nämlich in Zukunft einfach durch Fahrräder beliefern.

Statt solcher Vorschläge sollte mal lieber verstärkt auf Einhaltung der Verkehrsregeln seitens der Radfahrer geachtet werden.
Denn was viele Radnutzer auch gekonnt ignorieren ist die Pflicht den Radweg zu benutzen, sofern dieser vorhanden ist.
Denn ob man es glauben mag oder nicht, aber ein Rennrad zu fahren ist kein legitimer Grund sich über Verkehrsregeln hinweg zu setzen. Gerade erst neulich einen Artikel hier über einen Rennradfahrer gelesen, der sich zu schade ist Radwege zu benutzen, weil sich diese nicht für gutes Training benutzen lassen. Mit ein wenig Hirn kommt man dann am Ende vielleicht auf den Gedanken, dass ein Rennrad für den städtischen Straßenverkehr genau so gut geeignet ist wie ein Geländewagen.

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7eggert 29.09.2015, 22:05
73.

Zitat von tuscreen
Anekdote 2: Eigentlich immer die selbe Anekdote - wann immer ich Radfahrer aus meinem Viertel treffe, die davon schwärmen, wie toll das Radfahren in meinem Viertel sei, wende ich ein, dass eigentlich genau das Gegenteil der Fall ist. Es gibt zwar viele radfahrerfreundliche Regelungen und Radfahrerampeln, aber mehrheitlich gilt alle 200 Meter das rechts-vor-links-Prinzip - man muss also abbremsen, runter schalten und ggf. Vorfahrt gewähren. Bei Beachtung dieser Regel ist das Radfahren hier im Viertel demzufolge eher mühsam. Ich schaue bei Erwähnung dieses Umstandes immer in erstaunte bis ertappte Gesichter und weiß: diejenigen, die das Viertel so wahnsinnig radfahrerfreundlich finden, fahren auch bei Nichtvorfahrt einfach locker durch. Nur dann kann m an hier im Viertel das Radfahren nämlich toll finden.....bis halt mal ein vorfahrtsberechtigter PKW kommt, der NICHT rechtzeitig abbremsen kann......
Rechts-vor-Links ist (hier) kein Problem, wenn man rechtzeitig Gas wegnimmt. Auf der autofreundlichen Fahrbahn braucht man ja nicht an jeder Ausfahrt auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen, sondern kann auch bei 20 km/h sogar noch rechtzeitig den Querverkehr sehen und in aller Ruhe anhalten.

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grossmutter 29.09.2015, 22:15
74. Es war einmal...

Zitat von tuscreen
Bei einem Schwatz mit einem ortsansässigen Ordnungspolizisten erfuhr ich auch, warum: diese besonders aggressiven Radfahrer waren schlicht tot gefahren worden. Der Beamte wusste genau, was und wen ich meinte, als ich das Thema ansprach, und berichtete, dass die besonders wagemutigen und rücksichtslosen Radfahrer über kurz oder lang alle in schwere Unfälle verwickelt würden.
Sie erzählen Märchen. Erstens liegt die Zahl der toten pro "Viertel" einer Großstadt viel zu niedrig dafür, als dass man die hier im Forum beklagten Heerscharen der Radl-Desperados effektiv ausgerottet bekäme. Und zweitens erwischt es gerade nicht die auffälligen Regelbrecher, sondern bestens angepasste Leute wie Sie.

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isegrim der erste 29.09.2015, 22:29
75. Die Fahrradfahrer könnten durch eigenes Tun die Zahl der

Toten aus ihren Reihen erheblich reduzieren, wenn sich jeder von ihen bewusst wäre, das Verkehrsregeln nicht nur für Pkw-Fahrer sondern für alle gelten und diese einhalten würde. Was man manchmal von Radfahrern und Motorradfahrern in dieser Hinsicht sieht ist alles andere als regelkonform.

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leserschwert 29.09.2015, 22:33
76. Verantwortungsbewusstsein...

fängt mit der Wahl des Fahrzeuges an! Wer also in 1-2t Stahl steigt um seine 50-100kg zu von A nach (meist sehr nahe) B zu bewegen, obwohl er weiß das 10 Menschen täglich im Straßenverkehr (im wesentlichen durch KFZs) getötet werden sollte wirklich nicht über Verantwortungslose Radler reden. Rechts Überholen ist nach StVo für Radfahrer erlaubt. Oder, Radler die "mit Vollgas" fahren sind immer noch deutlich langsamer als ein Auto in der Zone 30. Ich würde vorschlagen das alle Radfahrer gemeinsam an einem Wochentag mal das Fahrrad stehen lassen und mit ihrem Auto auf die Arbeit fahren. Im Stau könnte man dann auf der Heckscheibe lesen: "Normalerweise fahre ich mit dem Rad zur Arbeit. Ich hoffe ich störe Sie jetzt weniger."

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kopfkratzer42 29.09.2015, 22:41
77.

Zitat von dedie
Wenn die Radfahrer wie üblich der Meinung sind sie könnten problemlos ein Auto das fährt Rechts überholen müssen sie nun mal damit rechnen das ein Auto auch mal Rechts abbiegt. Wieso sind nur die meisten Radfahrer der Meinung das sie ohne Probleme ......
Schön, dass Sie mich, mein Verhalten und die Situation so gut kennen!
Mir wäre wesentlich wohler, wenn die lokalen Ordnungskräfte den Verstößen motorisierter Verkehrsteilnehmer ein wenig mehr Beachtung schenkten.

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7eggert 29.09.2015, 22:48
78.

Zitat von m-s-p
Statt solcher Vorschläge sollte mal lieber verstärkt auf Einhaltung der Verkehrsregeln seitens der Radfahrer geachtet werden. Denn was viele Radnutzer auch gekonnt......
Genau, wenn Sie und die anderen die ach-so-regeltreuen PKW-Fahrer für Radwegbenutzer mutwillig und unter regelmäßigem Rechtsbruch aus reinem Egoismus zur Todesgefahr zu werden, dann dürfen Sie natürlich verlangen, daß die Radfahrer daraufhin nur noch Schrittgeschwindigkeit zum Ausgleich fährt. Schließlich muß ja jeder Rücksicht nehmen und bei bedarf langsamer zu fahren … außer natürlich Sie selbst.

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7eggert 29.09.2015, 22:52
79.

Zitat von m-s-p
Ich fahre viel Fahrrad, aber auch Auto. Ich kann also von mir sagen beide Seiten zu kennen. Was jedem Radfahrer klar sein sollte, ist die Tatsache, dass man ein Verkehrshindernis für den Auto und LKW darstellt. Es ist kein Beinbruch an übersichtlichen Stellen die Autos Passieren zu lassen, sich an Verkehrsregeln zu halten, und sich nicht an an der Ampel wartenden Fahrzeugen vorbei zu quetschen. Gerade erst gestern: Radfahrer schneidet meine Spur (trotz vorhandenem Radweg und meiner Vorfahrt). Es war knapp, aber wenn er das nächste mal unterm Anhänger liegt ist das Geschrei groß. Auch LKW den Radfahrern zu liebe ganz zu verbieten ist da aber natürlich auch eine fabelhafte Idee. Der Supermarkt um die Ecke lässt sich nämlich in Zukunft einfach durch Fahrräder beliefern. Statt solcher Vorschläge sollte mal lieber verstärkt auf Einhaltung der Verkehrsregeln seitens der Radfahrer geachtet werden. Denn was viele Radnutzer auch gekonnt ignorieren ist die Pflicht den Radweg zu benutzen, sofern dieser vorhanden ist. Denn ob man es glauben mag oder nicht, aber ein Rennrad zu fahren ist kein legitimer Grund sich über Verkehrsregeln hinweg zu setzen. Gerade erst neulich einen Artikel hier über einen Rennradfahrer gelesen, der sich zu schade ist Radwege zu benutzen, weil sich diese nicht für gutes Training benutzen lassen. Mit ein wenig Hirn kommt man dann am Ende vielleicht auf den Gedanken, dass ein Rennrad für den städtischen Straßenverkehr genau so gut geeignet ist wie ein Geländewagen.
PS: Radwege sind regelmäßig nicht benutzungspflichtig, und Benutzungspflicht anzuordnen ist unzulässig, wenn sie nicht besser und sicherer zu befahren sind, als die begleitende Fahrbahn.

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