Forum: Auto
Studie zur Verkehrswende: Am Ende steigen die Deutschen doch ins Auto
DPA

Fahrradfahren und Carsharing liegen im Trend - trotzdem bleibt das Auto Verkehrsmittel Nummer eins. Pro Haushalt gibt es im Schnitt nun sogar mehr als einen Pkw.

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herbert 15.11.2018, 01:44
50. Ein Auto wird es immer geben

Viele wohnen auf dem Land oder müssen Unmengen an Kilometer fahren.

Eine große Wende könnte die Bahn bieten.
Von der Politik seit ewigen Jahren gelobt aber nichts umgesetzt.
Bahnpreise billig machen und jede Menge an Züge einsetzen.

Politikversagen nennt man das !

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GoaSkin 15.11.2018, 01:45
51. es sind wirklich nicht nur private PKWs unterwegs

Viele Fahrten würden sich auch vermeiden lassen, wenn man anfangen würde, sich Waren und Dienstleistungen vorzugsweise von lokalen Anwohnern einzukaufen. Wenn man sich so anschaut, welche erkennbar gewerblichen Fahrzeuge so auf den Straßen unterwegs sind, dann wird man feststellen, dass nicht nur so mancher Malerbetrieb zu einem Kunden in 500km Entfernung unterwegs ist, sondern auch so manche Bäckerei ihren Umsatz 500km von ihrer Backstube entfernt macht. Es fehlt das totale Bewusstsein dafür, dass es ökologisch sinnlos ist, sich bei überregionalen Anbietern einzukaufen, was auch regional möglich ist. Lieferwagen und LKWs mit Firmenlogos auf allen Straßen singen ein Lied davon.

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Leider2 15.11.2018, 04:18
52. Oft nur Bequemlichkeit

Folgender Fall:
Familie A und B wohnen im selben Haus, alle 4 Elternteile sind berufstätig , jede Familie hat 2 Kinder.
Familie A muss 25 bzw. über 50 km zur Arbeit fahren, bei Familie B beide Elternteile nur jeweils 5 km.
Und wer hat nun kein Auto, und wer 2?-
Es ist es manchmal eben doch nur eine Frage der Bequemlichkeit.
Aber wen sich eben keiner aus seinem eingefahren Muster herausbewegt, wird es wohl nichts mit Umweltschutz und Klimarettung.
Und selbst das Hauptargument Zeitgewinn ist nur relativ: Im Auto kann man wohl schlecht lesen oder seine alltäglichen Dinge mit dem Smartphone erledigen, geschweige denn dösen...

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salzsie 15.11.2018, 06:00
53. Ich würde mein Auto in Zukunft stehen lassen, wenn...

... in Deutschland nicht immer alles kaputt reguliert werden würde. Ich ziehe bald um und werde dann nur noch einen Arbeitsweg von 5km haben. Ich hatte dann die Idee diesen Weg mit einem elektr. Tretroller zurückzulegen. Doch bei der Recherche musste ich feststellen, dass diese Roller in Deutschland noch nicht zugelassen sind. Na klasse! Und noch viel schlimmer finde ich, dass dadrüber nachgedacht wird, die nur mit Nummernschild und Versicherung bald zuzulassen. Man müsse dann auch mindestens einen Mopedführerschein machen. Was ein Schwachsinn! Braucht man einen Führerschein für das Fahrrad? Denn für den elektr. Tretroller würde ja das gleiche gälten. Benutzung des Fahrradwegs und falls keiner vorhanden, dann ab auf die Strasse. Es ist immer wieder frustriert, dass hier Menschen entscheiden, die offensichtlich mit der neusten Technik überfordert sind.
Wenn man will, dass Autos stehen bleiben, dann muss man Anreize schaffen und keine Steine in den Weg legen!

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cezanne123 15.11.2018, 06:59
54. Menschen, denen es möglich ist, sollten verzichten

Das Auto ist für viele Menschen unnötiger Luxus. Besonders Singles in Städten mit gutem ÖPNV sollten auf ein Auto verzichten und wenn sie obendrein noch in körperlich guter Verfassung sind, das Fahrrad nehmen. Familien, Menschen mit Behinderungen oder Menschen, die das Auto für die Abeit benutzen oder Menschen mit schlechtem ÖPNV sollten das Auto benutzen dürfen. Kurz gefasst: gesunde Singles in Großstädten können den Autokonsum in Dörfern kompensieren. So wäre man zumindest einen Schritt weiter bis der ÖPNV in ganz Deutschland hinreichend abgedeckt ist. Ich selbst komme aus einer Großstadt, habe keinen Führerschein und fahre täglich mit Fahrrad oder Bahn. Das klappt super und sollten andere Städter auch mal ausprobieren...

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Deutschland 15.11.2018, 07:01
55. Ganz einfach...

Zitat von jujo
Ich verstehe die Probleme der Pendler vom Land in die Zentren zum Arbeitsplatz. Was ich nicht verstehe, warum in den Pendlerautos in der Regel nur eine (!) Person sitzt.
- weil ich der einzige aus meinem "Kuh-Dorf" bin der an den Zielort muss.
-weil ich flexible Arbeitszeiten habe und je nach Schlafbedürfnis mal später aufstehe oder bei schönem Wetter auch mal früher nach Hause gehe.
-weil ein Mitfahrer diese Flexibilität massiv einschränken würde
-weil ich bei Krankheit nicht noch morgens rumtelefonieren will, dass ich heute nicht fahre, bzw. mitfahre, etc.
-weil ich auf dem Nach-Hause-Weg auch mal noch was erledigen möchte

Die nächste Möglichkeit für den öff. Nahverkehr wäre 11 km entfernt.
Damit einher gehen massive Einschränkungen in der Flexibilität wg. der katastrophalen Abfahrtszeiten (ab 06.30 Uhr, 1 x pro Stunde)
und der überaus längeren Fahrtzeit gg.über dem Auto.
Am Zielort dann Umsteigen in einen weiteren Bus + Fußweg zum Büro.
Demgegenüber ein kostenloser Parkplatz direkt vor der Bürotür...

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noch_ein_forenposter 15.11.2018, 07:09
56. Ihr Beispiel

Zitat von techass
Das ist zu kurz gedacht. Der Sprit ist nicht zu billig, sondern die Alternativen zum eigenen Auto einfach zu teuer und unflexibel. Kleines Beispiel: ich pendele täglich 32km, 16 zur Arbeit und 16 wieder zurück. Dafür brauche ich im Durchschnitt 19 Minuten. Mit den Öffis bräuchte ich zur Arbeit schnellstens 1:08h und müsste 2 mal Umsteigen(Bus->Bus->Bus). Die gefahrenen Kilometer wären dann auch noch mehr als verdoppelt. Zurück 1:12h mit Bus, S-Bahn und Bus. Diese daraus resultierenden fast 2 Stunden Freizeitverlust bezahlt mir niemand. Zudem sind Busse, S-Bahnen und Straßenbahnen zu den Stoßzeiten schon jetzt massivst überfüllt. Das System stösst bereits an seine Kapazitätsgrenzen und zwar in jedem Metropolkomplex in Deutschland. Und die Politik schaut zu und tut nichts. Geht wählen und wählt weise ;-)
könnte ich fast 1:1 auf meine Situation übertragen. Die Zeiten sind fast genau dieselben. Hier liegt das konkret daran, dass der (hier zwar gar nicht mal schlechte) ÖPNV im Außenbereich nur sternförmig ausgelegt ist. Leider ist mein Arbeitsplatz auf einem anderen "Strahl" als meine Wohnung, so dass ich erst in die Stadt rein- und dann wieder rausfahren müsste. Da fehlt mir die Lust zu.

Immerhin kann ich im Sommer fast Luftlinie mit dem Rad durch den Wald zur Arbeit fahren. Im Winter brauche ich das aber auch nicht.

Der ÖPNV müsste massiv steuerfinanziert ausgebaut werden. Dann werden die Leute auch mehr motiviert, ihn zu nutzen.

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Harald Schmitt 15.11.2018, 07:12
57. Fakt ist gar nichts

Zitat von ayee
Fakt ist, die meisten Menschen könnten z.B. problemlos kleinere Autos fahren und damit deutlich Ressourcen sparen. Wenn man dann zweimal im Jahr doch ein größeres braucht, mietet man halt mal ein größeres. Am Ende muss man aber festhalten, dass Bequemlichkeit, Status, Gedankenlosigkeit bei den meisten einfach größer sind, als die Vernunft.
Fakt ist, das kleinere Autos sch... sind. Sie sind zu teuer, haben keine Leistung und veraltete Technik!
Wenn ich dann ein Auto mieten muss für meine 5 Wochen Urlaub im Jahr kostet das bei Kleinwagen 45€ pro Tag, jeder der rechnen kann weiss das man sich dan auch gleich das richtige Auto an den Strassenrand stellen kann!
Die se ganze Argumentation, das Autos den ganzen Tag rumstehen ist doch auch Schwachsinn. Wenn alle Pendler zur Arbeit müssen, müssten auch genug Busse und Bahnen vorgehalten werden, die danach auch den ganzen Tag bis Feierabend auf erneute Nutzung warten! Dann dürfte man auch keine Weihnachtsdeko oder sonstwas kaufen das liegt ja auch 11 Monate im Jahr nur rum!
Wenn man sich dann noch über Vans und SUVs beschwert, gleichzeitig bei den Elektrokutschen aber alleine mind. 900kg Batteriegewicht sinnlos durch die Gegend fährt egal ob voll oder lehr, der sollte sich mal vorher informieren!
Es ist nun mal beauemer ins eigene AUto zu steigen um alle 30 Diskounter aufm Land abzuklappern bis man den günstigen einkauf aller benötigten Sachen zusammen hat als mit vollen Tüten stundenlang auf den nächsten Bus zu warten um zum nächsten Laden 20km entfernt zu kommen! Meist fahren da ausser Schulbussen kiene weiteren!
Ein Kollege hat auch autofrei in der Stadt gelebt und sich geweundert das álle so autoversessen sind. Bis er einen neuen Job hatte 15km ausserhalb, wo dann unter 2 h kein Bus gefahren ist!
Bei der heutigen Spezialisierung im Berufsleben und Wohnungsnot kann man nicht wegen jeder Veränderung im Leben umziehen oder Haus und Hof verkaufen.
Ich will auch nicht 20 Minuten bis zur nächsten Bushaltestelle laufen um dort dann auf überfüllte Busseohne Sitzplätze zu warten bei denen die einfache Fahrt 3€ kostet und 600% länger dauert als mit dem Auto. Ich weiss auch, dass es noch da steht wenn ich es brauche und muss nicht erst reservieren oder per App suchen wo das nächste verfügbare steht oder wann der nächste Bus kommt!

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fahrgast07 15.11.2018, 07:22
58. Autofahrer-Ausreden

Übetall die Ausrede, auf dem Land sei der ÖV schlecht. Ja, stimmt. Aber: Warum sind die Großstädte mit Autos verstopft? Warum werden auf dem Land auch fußläufige Strecken mit dem Auto gefahren? Und warum gibt es immer mehr SUVs? Wir reden vom Klimaschutz, aber was tun wir? Faule Ausreden erfinden.

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noch_ein_forenposter 15.11.2018, 07:27
59. Dann nehmen

Zitat von salzsie
... in Deutschland nicht immer alles kaputt reguliert werden würde. Ich ziehe bald um und werde dann nur noch einen Arbeitsweg von 5km haben. Ich hatte dann die Idee diesen Weg mit einem elektr. Tretroller zurückzulegen. Doch bei der Recherche musste ich feststellen, dass diese Roller in Deutschland noch nicht zugelassen sind. Na klasse! Und noch viel schlimmer finde ich, dass dadrüber nachgedacht wird, die nur mit Nummernschild und Versicherung bald zuzulassen. Man müsse dann auch mindestens einen Mopedführerschein machen. Was ein Schwachsinn! Braucht man einen Führerschein für das Fahrrad? Denn für den elektr. Tretroller würde ja das gleiche gälten. Benutzung des Fahrradwegs und falls keiner vorhanden, dann ab auf die Strasse. Es ist immer wieder frustriert, dass hier Menschen entscheiden, die offensichtlich mit der neusten Technik überfordert sind. Wenn man will, dass Autos stehen bleiben, dann muss man Anreize schaffen und keine Steine in den Weg legen!
Sie doch einfach ein E-Bike. Funktioniert bei mir mit 10 km zur Arbeit im Frühling, Sommer und Herbst bei schönem Wetter prima. Bei Mistwetter, Kälte und Dunkelheit habe ich dazu allerdings keine Lust.

Ein E-Bike ist doch viel bequemer als ein Tretroller.

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