Forum: Auto
Stuttgart: Aktivisten packen falschparkende Autos in Folie ein
Christine Lehmann

An den falschen Stellen geparkte Autos können für Radfahrer und Fußgänger schnell sehr gefährlich werden. In Stuttgart haben Aktivisten das Problem jetzt mit einer charmanten Aktion prominent gemacht.

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stefan.albrecht@virgilio. 19.12.2017, 13:54
1. Unfassbar

Es ist einfach unglaublich, was sich Autofahrer alles erlauben können mit nur lächerlichen Konsequenzen, wie einem verpackten Auto. Wenn jemand das Wohl von Kindern auf dem Schulweg gefährdet, braucht es dafür nicht ein "Knöllchen"! Die Karre muss sofort kostenpflichtig abgeschleppt werden mit einer Anzeige wegen verkehrsgefährdung. 500 Euro sind in etwa der richtige Kostenrahmen. Und das muss konsequent durchgezogen werden. Dann nehmen die vielen Falschparker rasend ab. Und die dumme Ausrede von "zu wenigen Stellplätzen" für die Autos würde ich mal von der anderen Seite beleuchten: Vielleicht hat es zu viele Autos für die Stellplätze, weil jeder bis zum letzten Meter mit dem Auto fahren und zu faul ist, mal 200 Meter zu laufen. Ich glaub ich werd' nicht mehr...

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Suppenelse 19.12.2017, 13:54
2. "Aktivisten"

Und wieder einmal muss man der Redaktion empfehlen, mit dem unglücklichen Wort "Aktivisten" vorsichtig umzugehen. Allzu häufig, vermutlich auch hier, wird "Aktivist" als ein beschönigender Begriff für Teilnehmer einer illegalen Aktion verwendet. (Betrifft, als ein Beispiel von vielen, auch das Thema Braunkohle-"Aktivisten".)

Geltendes Recht gilt für alle, unabhängig von der Intention.

Kein guter journalistischer Stil.

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C-Hochwald 19.12.2017, 13:59
3. Wenn das Schule macht...

Auch diese Aktion ist Selbstjustiz. Man kann nicht ein Unrecht durch ein anderes Unrecht bekämpfen. Wenn ein Wagen falsch parkt, ist es Sache der Ordnungsbehörden, ob es ein Bußgeld oder den Abschleppdienst gibt. Auch die "Verpacker" mögen sich evtl. nicht immer regelkonform verhalten?!
Ich erlebe z.B. viele erwachsene Fahrradfahrer ohne Licht in der Dunkelheit, was mich als Autofahrer sehr nervt, denn ich habe Probleme diese Verkehrsteilnehmer zu erkennen, wenn die Straßenbeleuchtung nicht flächendeckend ist.
Würde ich da in ähnlicher Weise wie die Verpacker handeln, müßte ich die Fahrräder an die Kette legen - aber auch das wäre Selbstjustiz und ich lasse es sein.

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wolfi55 19.12.2017, 14:00
4. Sachbeschädigung

Nur weil das Auspacken schwierg ist, liegt eine Sachbeschädigung vor? Das ist doch lachhaft. Das ist der Ausbund des Denkens furchtbarer Juristen. Die Aktion ist gut und das ist super. Sollen die Rüpel doch ein bisschen Mühe haben. Einziges Problem, den Strafzettel bringt man nicht mehr unter.

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SenseSeek 19.12.2017, 14:00
5. Alternativen schaffen!

Ich will die Falschparkerei keinesfalls gutheißen. Allerdings sollte vielleicht auch etwas gegen die im Artikel erwähnte Parknot gemacht werden (Parkhäuser, Tiefgaragen, etc.) und zwar lösungsorientiert und nicht als zusätzliche Möglichkeit, Einwohner und Besucher auszunehmen, damit es schön in der Stadtkasse klingelt.

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tuvalu2004 19.12.2017, 14:03
6. Ein Knöllchen ist da eher niedlich

Einfach abschleppen - dann wird es teuer und mühsam. Immerhin wird der Verkehr ja behindert. Und Fußgänger und Fahrradfahrer gehören doch zum Verkehr, oder?

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jupiter_jones 19.12.2017, 14:11
7. kindisch

Wenn man s so betrachtet, ist die aktion doch auch ein wenig kindisch. Ja man kann bei der verkleb-aktion ein bisschen sein frust ablassen, aber wirklich helfen wird es nichts. Das opfer wird vielleicht daraus lernen, aber der nächste "unbelehrte" wird sein wagen wieder dort abstellen. Aber wenns denn leuten hilft angestaute wut abzubauen, dann nur zu!

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streifenpuppe 19.12.2017, 14:18
8. Sachbeschädigung = Quatsch

Zitat von wolfi55
Nur weil das Auspacken schwierg ist, liegt eine Sachbeschädigung vor? Das ist doch lachhaft. Das ist der Ausbund des Denkens furchtbarer Juristen. Die Aktion ist gut und das ist super. Sollen die Rüpel doch ein bisschen Mühe haben. Einziges Problem, den Strafzettel bringt man nicht mehr unter.
Das ist einfach Unsinn und kein "Ausbund des Denkens furchtbarer Juristen", weil von denen (den Juristen) das keiner behauptet. Mit dem Begriff "furchtbare Juristen" wäre ich ohnehin etwas vorsichtig, googeln Sie mal den Begriff

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Anonymus post Dionem 19.12.2017, 14:19
9.

Zitat von SenseSeek
Ich will die Falschparkerei keinesfalls gutheißen. Allerdings sollte vielleicht auch etwas gegen die im Artikel erwähnte Parknot gemacht werden (Parkhäuser, Tiefgaragen, etc.) und zwar lösungsorientiert und nicht als zusätzliche Möglichkeit, Einwohner und Besucher auszunehmen, damit es schön in der Stadtkasse klingelt.
Die Alternativen gibt es: ÖPNV, Fahrrad zu Fuß gehen. Ist ja nicht so, dass Parkplatzmängel das einzige von Autos verursachte Problem von Autos ist. Darum ist es keine Lösung die Innenstädte noch autofreundlicher zu machen, dass die Innenstädte noch mehr von Autos überfüllt werden!
Die Lösung ist ÖPNV ausbauen, über Steuern finanzieren und kostenlos zu machen. Raum führ Fahrradfahrer schaffen, nicht nur im Fahren sondern auch vernünftige Abstellplätze! Fußwege nicht mit Tischen von Lokalen, Reklame und Co. zubauen lassen... Verkehrsverstöße teurer und Gehaltabhänig gestalten! Langfristig Autos komplett verbannen und Straßen auf erforderliches Maß für nur ÖPNV, Lieferverkehr und Fahrräder zurück bauen und Innenstädte begrünen!

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