Forum: Auto
Tankbetrug: 80.000 Fälle von Benzindiebstahl pro Jahr
DPA

Berlin, Frankfurt, Hamburg und Köln sind die Hochburgen des Spritklaus in Deutschland. 2015 brausten Autofahrer 80.000 Mal ohne zu bezahlen von der Tankstelle davon. Wegen der günstigen Preise waren das weniger als im Vorjahr.

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meineidbauer 17.04.2016, 10:13
1.

Mich würde in diesem Zusammenhang einmal interessieren, in welcher Preisklasse sich die Automobile der Benzindiebe bewegen.

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braamsery 17.04.2016, 10:16
2. Ich versteh es sowieso nicht

War man in den USA sieht man die Leute erst bezahlen und dann tanken. Die Zapfsäule wird in umgekehrter Reinfolge freigeschaltet und Diebstahl so effektiv verhindert, da der Betrag nachträglich berechnet und abgebucht wird oder man eben nur für einen bestimmten Betrag tanken kann.

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PolitBarometer 17.04.2016, 10:21
3.

Das Problem lässt sich nun wirklich einfach lösen. Tanken nur gegen eingesteckte EC-Karte mit Authorisierung oder Umstellen auf Tankomat, der nur Geldscheiine akzeptiert; also Tanken quasi zum "Festpreis". Gibts ja bei vielen Nacht-Tanken bereits. Das alles ist umsetzbar und kostet weniger, als Tankdiebstähle an gesamtwirtschaftlichen Schäden (nebst Folgeschäüden) verursachen.

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territrades 17.04.2016, 10:22
4. 22% sind doch gut ...

22% Aufklärungsquote ist für unsere Polizei doch gut, beim Fahrraddiebstahl sind es um die 4% - und da ist der Schaden oft wesentlich höher. Ein Teil der Diebstähle geht wahrscheinlich auch auf ehrliche Bürger zurück, die einfach in ihrer Dussligkeit vergessen haben zu bezahlen.

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ohnesorge 17.04.2016, 10:23
5. Da wäre es doch sinnvoll, wie in manch anderen Ländern auch,

wenn die Tankstellen Leute einstellen, die das Betanken übernehmen. Somit wären die 30 Millionen Verluste besser in Gehälter für gering Qualifizierte gesteckt und neue Jobs geschaffen, die selbst ohne Sprachkenntnisse möglich sind.

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alyeska 17.04.2016, 10:24
6. Vorbild USA !!!

Dort kann man nur mit Vorauszahlung in Bar oder Kreditkarte bezahlen, sonst läuft kein Sprit. So einfach ist das.

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dth1978 17.04.2016, 10:36
7. @5

schauen Sie sich das doch einmal an. An den Shell-Tankstellen sind ja ab und an "Tank-Hilfen" ... die will der "Deutsche" aber nur sehr ungern nutzen. Könnte ja 50 Cent Trinkgeld kosten. Naja, der fährt für 1 Cent Unterschied ja auch 20 KM Umweg...

Finde Bezahlung direkt an der Tanksäule ebenfalls angenehmer, wird vom Tankstellenbetreiber aber nicht gewünscht, da der Kunde ja noch einen Schokoriegel für 200 % UVP verkaufen will bzw. muss...

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metalfan0311 17.04.2016, 10:37
8. Ich habe...

....selber mal an einer Tankstelle gearbeitet. Die Leute, die sowas machen, sind ganz normale Arbeitnehmer. Die meisten machen das ganz Bewusst. Die wenigsten sind nur Schusselig. Gute Kameras helfen auch bei der Aufklärung. Das schlimme ist, die Leute fühlen sich im recht.

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Crom 17.04.2016, 10:38
9.

Im Schnitt sind das also pro Tankstelle fünf Fälle im Jahr. Deswegen stellt kein Pächter irgendjemand ein oder verprellt Kunden durch Vorkasse.

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