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Taxifahrer teilt gegen Scheuer aus: "Schöne neue Welt der Mobilität - da muss ich lac
DPA

Die Regierung will Regeln für Uber und Co. lockern. Dagegen demonstrieren Taxifahrer wie unser Autor. Der Kleinunternehmer warnt vor Geschenken für Großkonzerne, die für die Gesellschaft teuer werden.

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heidelbeere0815 10.04.2019, 16:41
1. Zu teuer

Taxis sind vor allem eins: zu teuer. Warum also soll es dort keinen Wettbewerb geben? Bei Bussen, Bahnen und der Bahn mußte das ja auch unbedingt sein. Sehr zum Nachteil der Mitarbeiter. Also, Taxler: stellt euch nicht so an, stellt euch dem Markt!

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Hartmut Schwensen 10.04.2019, 16:42
2. Ohne Disruption - keine Veränderung

Jede Gesellschaft muss eine gewisse Disruption ertragen. War bestimmt auch mal hart für die Hufschmiede, aber so ist das halt.

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kospi 10.04.2019, 16:49
3.

Da ich selbst fast 40 Jahre lang in Berlin auf'm Bock gesessen habe, kann dem nur voll und ganz zustimmen.

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Eine Stimme der Vernunft 10.04.2019, 16:59
4. Lasst doch die Kunden entscheiden

Wenn die Taxis so gut sind braucht sich der Autor ja keine Sorgen zu machen und wenn der Kunde dann doch etwas anderes wählt, ist es wie überall in der Marktwirtschaft, König Kunde entscheidet welche Dienstleistung er nutzen möchte. Den Staat braucht da Keiner. Schon gar nicht um ein Monopol mit entsprechenden Preisen zu erhalten.

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oliver.hoeck 10.04.2019, 17:00
5. Streik gerne / Blockade Flughafen ist ein Unding

Ich akzeptiere sehr gerne das Recht eines jeden Einzelnen, seine Meinung kundzutun und auch zu streiken. Die Blockade der Zufahrt des Düsseldorfer Flughafens ist nicht akzeptabel. Mich hat das heute 500 Euro gekostet, wem kann ich das in Rechnung stellen???
Zusätzlich zu der Tatsache, dass viele Taxifahrer (mein Turf ist Düsseldorf) eine Service- und Kundenorientierung für völlig überflüssig zu halten scheinen, triebt mich dieser Streik in die Arme alternativer Angebote.

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Nordstadtbewohner 10.04.2019, 17:01
6. Das mit der Umsatzsteuer stimmt nicht

"Dazu kommen Krankenkassenbeiträge, Beiträge für eine hoffentlich vorhandene Rentenversicherung und zuletzt Umsatzsteuer, Einkommensteuer und ggf. Gewerbesteuer."

Die Umsatzsteuer wird nur durch die Unternehmen, hier die Taxifahrer, abgeführt, aber der Kunde zahlt als Endverbraucher diese Steuer. Und die Gewerbesteuer unterliegt einem Grundfreibetrag in Höhe von 24.500 Euro pro Jahr. Ich möchte den Solo-Taxifahrer sehen, der Gewerbesteuer zahlt. Die Krankenversicherung muss jeder zahlen, zumindest jeder sozialversicherungspflichtige. Für die Fehlkonstruktion der gesetzlichen Rentenversicherung ist die Politik verantwortlich. Hier werden durch die Taxifahrer "Nebenkriegsschauplätze" aufgemacht, um von ihrem eigentlichen Monopol abzulenken.

Die Taxifahrer müssen sich daran gewöhnen, dass die Zeit der Monopole vorbei ist und sie lernen müssen, sich dem Wettbewerb zu stellen. Andreas Scheuers Reform ist nur der erste Schritt in einen richtigen Angebots- und Nachfragemarkt im Personentransport.

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Märchenonkel 10.04.2019, 17:01
7. an 1 und 2

Wenn das alle Argumente sind, sind diese sehr dürftig. Bei Über verdienen ein paar wengen Aktionäre, jeder kann sich anmelden und Fahrer werden. D.h. noch mehr Verkehr.... und Fahrer, die keine Ahnung haben. Taxifahrer, bei denen ihr sicher seid, verlieren den Job. Ihr werdet bei Uber nochmehr getrackt(Uber app). Die verdienen mit Euren Bewegungsprofilen nochmehr Geld. Wer zahlt eigentlch die Steuern? Die Uberfahrer von Ihrem schmalen Verdienst? OMG...schöne neue Welt!! Ich fahre mit Bus und Bahn, mal mit dem Taxi, wenn es sein muss. Was wohl Greta darüber denkt ;-)

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Objectives 10.04.2019, 17:04
8. Mehr Wettbewerb ist wunderbar!

Kann den Unmut der Taxigewerbenden sehr gut verstehen, aber für den Kunden ist mehr Wettbewerb einfach nur wunderbar. Und da ich kein Taxifahrer bin, sondern Kunde, kann es mit der Lockerung der Regeln für Uber und Co. gar nicht schnell genug gehen!

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redepest 10.04.2019, 17:07
9. Kurzstrecken müssen gefahren werden?

Das ist zum Lachen theoretisch! Versuchen Sie das mal, Sie werden Staunen, was man dabei erleben kann.

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