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Tempolimit: Umweltministerin hält Einführung von Tempolimit für "komplett unrealistis
FELIPE TRUEBA/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Eine maximale Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen wird laut Umweltministerin Schulze nicht kommen. Dieselfahrern macht sie außerdem ein weiteres Zugeständnis.

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joenzon 25.03.2019, 13:57
170. Bitte

Zitat von waterman2
Mir fallen bei monotonen 120 km/h regelmäßig die Augen zu, selbst bei hellichtem Tag. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich durch spitze Schreie meiner Beifahrer, Gerumpel durch die Fahrspurstreifen-Rillen oder gar Hupen schon knapp vor dem Kofferraumdeckel meines Vordermanns auf der AB quasi wieder aufgewacht bin. Die Konzentration lässt einfach nach. Selbst Musikhören bringt da nichts. Was mich wach hält: Gaspedal durchtreten. Dann muss man sich auf den Verkehr konzentrieren, darf keine Sekunde abwesend sein.
nennen Sie ihren namen und Anschrift damit wir für Sie einen Entzug Ihrer Fahrerlaubnis beantragen können. Menschen wie Sie gehören nicht auf die Strasse.

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herbert nau 25.03.2019, 13:59
171. Man kann ja gegen die SPD sein, aber man muss deswegen nicht Unsinn ..

Zitat von ottomerlin1
ist typisch für die SPD, keine eigene Meinung, sondern natürlich auch lobbygesteuert. Diese Aussage widerspricht jeglicher Vernunft, da schon länger wissenschaftlich und technisch bewiesen ist, dass ein geringeres Tempo auch weniger Schadstoffe verursacht. So wird das nichts mir einer Wiederwahl, da kein Profil erkennbar ist. Fazit:Die Umweltministerin kann sich gegen Scheuer und die Kfz-Lobby nicht durchsetzen. Dafür werden aber die Holzofenheizer zur Kasse gebeten. Wäre interessant ob das im Koaltionsvertrag steht.
schreiben!

2 Aussagen von Schulze:
- "Es ist nicht im Koalitionsvertrag, deswegen ist es komplett unrealistisch, dass das kommt", sagte die SPD-Politikerin"
- "Die SPD und Schulze selbst seien zwar für ein Tempolimit, sie hätten es aber in den Verhandlungen mit der Union "nicht durchgebracht"."

Das heißt nichts anderes, als dass die SPD keine Chance hat, ein Tempolimit durchzusetzen.

Dies hat was mit den Mehrheitsverhältnissen in einer Demokratie zu tun und deshalb ihre Einschätzung.

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edelsachse 25.03.2019, 14:00
172.

Zitat von waterman2
Mir fallen bei monotonen 120 km/h regelmäßig die Augen zu, selbst bei hellichtem Tag. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich durch spitze Schreie meiner Beifahrer, Gerumpel durch die Fahrspurstreifen-Rillen oder gar Hupen schon knapp vor dem Kofferraumdeckel meines Vordermanns auf der AB quasi wieder aufgewacht bin. Die Konzentration lässt einfach nach. Selbst Musikhören bringt da nichts. Was mich wach hält: Gaspedal durchtreten. Dann muss man sich auf den Verkehr konzentrieren, darf keine Sekunde abwesend sein.
bitte lass es ironie sein......
ansonsten wären sie eine gefahr im verkehr und sollten sich besser nicht mehr hinter das steuer setzen.

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vrdeutschland 25.03.2019, 14:00
173. Verkehrspolitik aus dem 20 Jhd.

Das ist das einzige, was man von unserer Regierung erwarten kann.
Es wird nicht kommen: das Tempolimit, die Verkehrswende, was auch immer um das Thema "Mobilität" in den Griff zu bekommen.
Das Tempolimit hat doch überhaupt nichts mit dem Klimaschutz zu tun, auch nicht mit Unfallzahlen. Jeder weiß, wie entspannt man in Skandinavien, Schweiz oder auch in der USA fährt. Und letzterer hat mit Klimaschutz mal gar nichts am Hut und meint, die "Freiheit" vom lieben Gott persönlich gepachtet zu haben.
Es wäre einfach schön, mal die Autobahn zu entschleunigen und nicht als die letzte Bastion des Abreagierens zu sein.
Dazu gehört aber nicht nur ein Tempolimit, sondern auch das drakonische Bestrafen von zu schnell fahren. Die ganzen Großkotze hier, die mit ihren geleasten A6 und E-Klassen hier die Sau hinter Basel raus lassen, fahren in der Schweiß max. 125 km/h wohl wissend, dass zu schnelles Fahren auch mal Knast bedeuten kann.
Also: ich bleibe dabei, kommt NIE , eher werden in den USA die Waffen verboten.
P.S.: dass hier Leute behaupten, Geschwindigkeit schaffe Sicherheit und nur beim Gas geben bliebe man wach, bei 120 würde man hingegen einschlafen, zeigt, dass wir in Deutschland den Zenit der Intelligenz überschritten haben und es nur noch abwärts geht. Analog: Nur ein guter Typ mit einer Waffe kann einen bösen Buben mit einer Waffe aufhalten.

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Pickle__Rick 25.03.2019, 14:01
174.

Zitat von rivella242
Wir in der Schweiz haben das Tempolimit schon lange. Mit dem Resultat, dass sich die schlimmen Unfälle auf den Autobahnen mehr als halbiert haben. Nur weil das nicht im Koalitionsvertrag steht, wird die Vernunft ausgeschaltet? Bitte Gehirn einschalten, danke.
Sie schreiben von einer Reduzierung von Unfällen.
Svenja Schulze ist aber Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und betrachtet daher die Folgen eines Tempolimits unter dem Aspekt des Umweltschutzes. Wer den Artikel wirklich gelesen hat weiß, dass die Einsparungen aus ihrer Sicht wohl nicht groß genug wären um deswegen Stress mit dem Koalitionspartner anzufangen. Es ist schon richtig so, dass die Ministerin sich nicht der Gruppe anschließt, die die Folgen eines Tempolimits zu einer diffusen Masse mit dem Label "gut" zusammenrührt.

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Leser161 25.03.2019, 14:01
175. Ausrede

"Es ist nicht im Koalitionsvertrag, deswegen ist es komplett unrealistisch, dass das kommt"

Stand der Atomausstieg wg. Fukushima im Koalitionsvertrag? Das ist für mich einfach eine Ausrede. Auch die Sache das das nur ein wenig bringt aber man viel mehr braucht ist irgendwie seltsam. Ein Haus besteht aus vielen Steinen. Da lässt man ja auch keinen Stein weg, weil das Haus eigentlich aus ganz vielen besteht.

Disclaimer: Ich bin jetzt gar nicht so für ein Tempolimit. Wo ich aber gegen bin sind Argumente die mit der Sache nichts zu tun haben "Menschenverstand" "Koalitionsvertrag".

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cave100 25.03.2019, 14:02
176. Nachdenken

Ihr könnt ja weiter DUMM + DÄMLICH Schreiben und auch weiter über die SPD und Schulze herziehen, es
ändert nicht an der Tatsache, dass es hier um Mehrheiten geht, d.h. dass ohne CDU(CSU nichts geht und
DIE wollen kein Tempolimit auf Autobahnen. Also müsst Ihr über die CDU/CSU herziehen, nicht über die, die
gerne wollen, aber nicht können dürfen !

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cum infamia 25.03.2019, 14:03
177. genau

Zitat von qjhg
Durch die hysterisch in Deutschland geführte Dieseldiskussion haben verunsicherte Dieselfahrer ihr Fahrzeug verkauft, das jetzt in Frankreich, Österreich und anderen EU Ländern fährt. Gewinne zu Lasten der deutschen Verkäufer haben Händler und Die Käufer in den anderen EU Ländern gemacht. Und was ist in Deutschland geschehen? Wir bauen Radwege und fördern Lastfahrräder- wir wollen offensichtlich Verhältnisse wie in unterentwickelten Ländern, toll!
..und Leipzig aus dem populistischen Sachsen ist Vorreiter. Da wird seit kurzem die Behördenpost gemäß Stadtratsbeschluß mit Lastfahrrad transportiert. Ich freu mich auf diese schöne, digitale Zukunft. Pferdefuhrwerke sind aber -leider- noch nicht in Planung.

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edelsachse 25.03.2019, 14:04
178.

Zitat von citizen01
Der Glaube, Geschwindigkeitsbeschränkungen führe zu gleichmäßigerem, staufreiem Fahren ist anscheinend unausrottbar. Die Kapazitäten der Autobahnen, insbesondere die mit den zahlreichen Baustellen reichen vielerorts für langsameren Verkehr und vertretbare Reisedauer gar nicht aus.
nein, lassen besseren verkehrsfluss entstehen, da nicht ständig überlüssigerweise abgebremst werden muss und so rückstau entsteht (schmetterlingseffekt).

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curiosus_ 25.03.2019, 14:06
179. Äpfel mit Birnen..

Zitat von solid_matter
Laut stat. Bundesamt* beträgt der Durchschnittsverbrauch eines Diesel-PKWs 6,8 Liter, der eines Benziners 7,6 Liter. Ein Liter Benzin verbrennt u.a. zu 2,37 kg CO2, ein Liter Diesel zu 2,65 kg CO2. 7,6 * 2,37 kg = 18,012 kg CO2 6,8 * 2,65 = 18,02 kg CO2 Die Dieselflotte in D steht also geringfügig schlechter da als die Benziner. Bezieht man jetzt noch mit ein, dass die Well-to-Tank-Bilanz von Dieselkraftstoff in Bezug auf CO2 um ca. 10% schlechter ist als die von Benzin, sieht es noch schlechter aus für den Diesel. *) https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Umwelt/Materialfluesse-Energiefluesse/Tabellen/fahrleistungen-haushalte.html
..verglichen. Tendenziell sind in größeren und schwereren Fahrzeugen (z.B. SUVs) deutlich mehr Diesel als Benziner verbaut. Und trotzdem "beträgt der Durchschnittsverbrauch eines Diesel-PKWs 6,8 Liter, der eines Benziners 7,6 Liter".

Was glauben Sie, wie der Durchschnittsverbrauch der Flotte aussehen würde, wenn es keine Diesel mehr gäbe? Der wäre definitiv deutlich höher als 7,6 Liter.

Wenn Sie nicht Äpfel mit Birnen vergleichen würden, sondern Äpfel mit Äpfeln (oder Birnen mit Birnen), dann wüssten Sie, dass ein vergleichbarer Diesel ca. 15% weniger CO2 ausstößt als ein Benziner.

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