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Tesla-Konkurrent Byton: Außen Auto, innen Smartphone
BYTON

Ein Smartphone auf Rädern wollen gerade viele Autohersteller bauen - aber keiner kommt dem so nahe wie Byton. Aber können die Chinesen auch einlösen, was sie bei der Premiere auf der CES versprochen haben?

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redrat69 10.01.2018, 18:58
10. gefällig

mal abgesehen, dass doch viele Anleihen am BMW i3 genommen worden (Technik wie Design) ist er designerisch gefällig. Allerdings in 2 Jahren 300.000 davon absetzen, halte ich für völlig utopisch. Das ist das Getöne von Musk 2. Auch den großen Touchdisplay sowie den kleinen am Lenkrad halte ich für sehr fragwürdig. Hatte letztens einen Golf mit Touchdisplay. Die Handhabung lenkt dermaßen ab, dass ich fast einen Unfall gehabt hätte. Touch ist nur Augenwischerei. Eine gescheite Bedienung oder besser Spracheingabe ist das bessere Konzept

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betonklotz 10.01.2018, 19:28
11. Sieht in der Tat danach aus

Zitat von dipl.inge83
Von 0 auf 300k Fzge. p.a. innerhalb von 2 Jahren? Aussagen von Laien für Laien (schöne Grüße an Elon M.). Von Personen die aus der Branche kommen hätte ich mehr Verstand erwartet, oder jemand will nur Investorengelder abgreifen. Wer mal erlebt hat was alles ineinander greifen muss damit heutzutage funktionsfähige Autos entwickelt UND in Großserie produziert werden können, kann über solche Aussagen nur laut lachen, vollkommen unabhängig davon wie der Antrieb konzipiert ist und wie groß die Monitore sind. Aber klar, die gesamten Hersteller weltweit, und insbesondere deren Zulieferer (!), schlafen alle noch auf Bäumen. Gute N8.
auch die technischen Angaben hören sich sehr nach einem "Präsentationsmöbil" an.

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jogola 10.01.2018, 20:35
12. Bei DSLRs

Zitat von tomblu
Meiner Erfahrung nach erfordert es deutlich mehr Ablenkung, einen Touchscreen im Fahrzeug zu bedienen (z.B. um Lautstaerke des Radios zu regulieren) als physische Knoepfe zu bedienen.
wird z.Z. jeder Knopf und jedes Stellrad als Highlight gefeiert.
Naja, Ende 2016, als ich mir meine letzte geleistet habe, war das noch so.

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teichenstetter 10.01.2018, 21:27
13. Darauf hat die Welt gewartet

Wieder einmal ein Konzept, vollmundige Versprechungen und unrealistische Stückzahlen.
Wahrscheinlich steckt etwas mehr dahinter, das kein Massenhersteller oder ein Newcomer bisher Stückzahlen in nennenswerter Größenordnung belegen kann, die auf eine elektrifizierte Trendwende hinweisen.
Ich würde mich mal auf rein zwei Dinge konzentrieren: Reichweite und Bezahlbarkeit. Im Anschluss dann kommt die Feinarbeit - und gerade durch die technischen Möglichkeiten sind ja alle Möglichkeiten offen, das Auto zu vernetzen, Innenraumkonzepte durchzuspielen usw. Mit anderen Worten: Ein Konzept kann Jeder, umsetzen nur die Profis.

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jasper366 10.01.2018, 21:34
14.

Zitat von sabaro4711
Wo jetzt schon fast keiner mehr bei den modernen Kisten selber eine Birne in Scheinwerfer wechseln kann und jede Dorfwerkstatt bei dem Computer-Schnickschnack nur noch an den Hersteller weiweisen kann/muss.
Das wird ja bei modernen Fahreugen sowieso immer seltener.
Bei meinem sind 'Birnen' nur noch in den Nebelscheinwerfern, Nebelrückleuchte, Nummernschildbeleuchtung und Innenbeleuchtung verbaut - Rest ist LED.

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Nubari 10.01.2018, 22:28
15. Gutes Konzept

Viel Platz, starker Motor, gute Reichweite, innovatives, beeindruckendes Bedienkonzept und ein attraktiver Preis - das sieht alles ganz gut aus und wird genug Käufer finden. Auch ist der Byton ein gelungenes Beispiel dafür, wie mit batterieelektrischen Antrieben in kürzester Zeit ein tolles Konzept auf die Räder gestellt werden kann. Doch ist R&D das Eine, die Produktion in großen Stückzahlen etwas völlig Anderes. Ob die Herren es schaffen werden, jährlich 100.000 Exemplare in perfekter Qualität aus den Hallen zu rollen, muss man erst noch sehen. Dass dies schon 2019 losgehen soll, erscheint mir utopisch. Aber ich habe den Projektplan nicht gesehen, also kann man nur wünschen, dass das Budget groß ist, die Aufgaben sauber heruntergebrochen sind und ein sehr gutes Risk-Management implementiert ist.

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k.hohl 10.01.2018, 22:36
16.

Die Reaktionen deutscher "Experten" auf dieses Fahrzeug sind vorherzusehen:
1. Generelle, sehr plumpe, Aussagen über chin. Produkte.
1a. Bezüglich der Qualität/Zuverlässigkeit
1b. Bezüglich der Sicherheit
1c. Bezüglich der Umwelt

Nachdenken sollten die Kommentatoren dennoch:
1. Über ihre Aussagen über japanische Fahrzeuge. Erinnert ihr Euch noch an Euren Hochmut?
1a. Ein Blick auf die Garantiebestimmungen im Vergleich Japan(Korea) vs. Deutschland reicht schon aus.
1b. Ja, der Schwachpunkt der Chinesen. Bisher. Wie lange noch? Kann man nicht auch schwedische/deutsche Technik kaufen? Oder kopieren?
1c. Ok, da haben die deutschen Hersteller ohnehin kein Wort mehr mitzureden. In Bezug auf 2-rädrige Fahrzeuge sind die Chinesen ohnehin mind. 2 Jahrzehnt im Vorsprung.
2. Wo werden Eure Fahrzeuge heute produziert?
- Spanien
- England
- Indien
- Thailand
- CHINA

Und dann noch ein (grober) Vergleich zu Mobil-Telefonen (Computern, Fernsehern, Haushaltselektronik) :
Anno 2007.
Es gab noch Telefone von Siemens, hergestellt in Deutschland (ok, zT in Ostdeutschland).
1: "Ein Telefon ohne Tasten? Klein und Bunt? Von einem Computer-Zusammenschrauber? Das kauft n i e m a n d!"
1a: Siemens! Nokia! Blackberry!
1b: Blackberry!
1c: Ein Telefon ohne tauschbaren Akku? Kauft doch n i e m a n d!
2. Wo werden Eure Mobil-Telefone heute produziert/entwickelt?
- England/Wales (ARM)
- Indien
- Malaysia
- CHINA
Schon im Jahr danach kam das iPhone-Moment.
Heute sind Siemens, Nokia und Blackberry in der damaligen Form Geschichte. Die Arbeitsplätze verloren, dt. Entwicklung gibt es in keiner Form mehr.
Der deutsche Kunde kauft in China produzierte Produkte. Zu fast 100%.

Aber nein, dt. PKW haben nie und nimmer eine Konkurrenz zu fürchten.

Und wann wacht Ihr auf?

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nordlys 10.01.2018, 22:36
17. Lösungen für virtuelle Probleme

Smartphone auf Rädern, vernetzte Haushaltsgeräte, Displays wo man hinschaut, Sexroboter, jede Woche neue Updates - toll. Online 24/7 bei ständiger Kommunkation mit Maschinen. Wird dadurch das wirkliche Leben besser? Oder sollen uns die ganzen Displays nur davon ablenken, dass unser Leben in Wahrheit ärmer wird? Ärmer an Menschlichkeit, ärmer an Rechten, ärmer an Freiheit. Die virtuelle Welt ist das perfekte Instrument zur Versklavung der Menschen, denn so jubeln sie noch dabei.

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ericstrip 10.01.2018, 23:10
18. Genau so ist es...

Zitat von tomblu
Meiner Erfahrung nach erfordert es deutlich mehr Ablenkung, einen Touchscreen im Fahrzeug zu bedienen (z.B. um Lautstaerke des Radios zu regulieren) als physische Knoepfe zu bedienen. Letzeres kann ich teilweise fast "blind", ohne die Augen von der Strasse nehmen zu muessen, waehrend ich zur Bedienung eines Touchscreens im Auto selbst nach mehr als einem Jahr immer noch deutlich mehr abgelenkt werde. Ich finde diesen Trend jedenfalls alarmierend. Sieht zwar "schick" und "modern" aus, aber diese waehrend der Fahrt zu bedienen, ist riskant... Das ist jedenfalls meine persoenliche Erfahrung. Habe zwei ziemlich neue Fahrzeuge in meiner Garage, eines mit wenig Knoepfen und viel Touchscreen, das andere mit mehr Knoepfen und Touchscreen der nur im Stand bedient werden kann. Ich bevorzuge definitiv letzeres.
...und Herr Grünweg vergißt in seinem Text leider, die einzige wirklich wichtige Frage zu stellen: Wozu? Was ist der Grund für ein Display über die Wagenbreite und den kompletten Verzicht auf haptische Schalter? Welchen Sinn soll das ergeben, was wird dadurch verbessert?

Ganz sicher nicht die Sicherheit. Ich kann bei meinem Auto alles blind und ohne Nachdenken sicher bedienen. Ich kann mich voll und ganz auf den Straßenverkehr konzentrieren und sehe durch die großen Fensterscheiben und schmalen Säulen alles prächtig. Das ist Sicherheit! Ich kann sogar ohne Pieper rückwärts einparken. Für die Heizung/Lüftung gibt es drei Hebel, Gebläsestärke, Temperatur und Wahl des Bereichs. Das Prinzip ist seit Jahrzehnten narren- und verwechslungssicher (und die Heizung heizt sogar, ist ja kein E-Auto). Die Lautstärke des Radios wird mit einem Drehknopf reguliert, den man einfach ohne Hinsehen fassen kann. Mein Auto zeichnet nichts auf und sendet niemandem Informationen, zu hacken gibt es auch nichts.

Warum sollte ich das für so einen Schmarrn aufgeben wollen?

Kein Wunder, wenn alle von Assistenzsystemen und gar Autopilot schwadronieren, vor lauter Klickibunt, Multimediashow, Geleuchte, Geblinke, Gelärme und Gesuche benötigt man das in so einem Ding wohl auch. Man könnte auch noch gleich die Windschutzscheibe durch ein Display ersetzen.

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10kwh 11.01.2018, 00:22
19. Spuckt keine großen Töne?

300.000 Fahrzeuge in zwei Jahren. Ich lach mich weg. Da hat sogar Tesla als zwischenzeitlich etablierter Hersteller mehr Erfahrung und riesen Probleme mit der Ausbringung eines neuen Modells. Ohne Werbung und bereits fahrbare Modelle dieser Firma, werden die keine 50.000 Fahrzeuge in 2020 verkaufen. Kennt ja niemand.

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