Forum: Auto
Tesla-Konkurrent Byton: Außen Auto, innen Smartphone
BYTON

Ein Smartphone auf Rädern wollen gerade viele Autohersteller bauen - aber keiner kommt dem so nahe wie Byton. Aber können die Chinesen auch einlösen, was sie bei der Premiere auf der CES versprochen haben?

Seite 6 von 8
marty_gi 11.01.2018, 14:39
50. gerade nicht

Naja, sieht aussen ein bisschen aus wie das Stiefkind von Toyota-C-HR und Range-Rover Velar. Und innen: Gerade der Breitwand-Bildschirm und das Lenkrad sind es, das mich von einem Kauf abhalten wuerden. Wie auch die Face-ID-Tueroeffner. So wie auch keiner das Rad neu erfinden muss, gibt es auch bei der Bedienung Dinge, die einfach nicht besser zu machen sind, egal mit welch moderner und gehypter Technik man kommt. Sei es bei den Anzeigen oder bei eindeutig und einmalig belegten Schaltern.

Beitrag melden
DavidMoor 11.01.2018, 14:40
51. Na, Na, nicht so voreilig

Zitat von dipl.inge83
Von 0 auf 300k Fzge. p.a. innerhalb von 2 Jahren? Aussagen von Laien für Laien (schöne Grüße an Elon M.).
Nur weil die deutschen Megakonzerne das nicht hinbekommen, heisst es noch lange nicht, dass das niemand auf der Welt schaffen kann. Die Chinesen sind schnell. Und werden immer besser. Wenn Deutschland nicht bald aus dem Überheblichkeitsschlaf aufwacht, ziehen China und USA in 10 Jahren an ihnen vorbei.

Beitrag melden
DavidMoor 11.01.2018, 14:45
52. Leider wehnig Ahnung

Zitat von sabaro4711
Ich werde wohl nie verstehen, was andere Leute so toll daran finden, mit einer rollenden Sendestation durch die Gegend zu fahren, die allen bekannten (oder unbekannten/unerwünschten) Institutionen mitteilt, wo ich mich gerade befinde oder das Jahr ......
Zu Punkt 1: Wenn Sie ein Smartphone in der Hosentasche haben, wissen ungefähr 30-100 Firmen weltweit, wo sie sind, was sie tun, wieviel Geld sie wofür ausgeben, wen sie treffen, wann Sie Urlaub haben etc.
Wie schlimm kann es da sein, wenn ein Autobauer weiss, wo ich mich gerade befinde und wie der Zustand meines Autos ist?

Zu Punkt 2: Falsch. Ein Elktroauto ist viel weniger anfällig als ein Verbrenner. Ich fahre Tesla und Audi. Mit dem Audi bin ich 2-3mal pro Jahr in der Werkstatt. Jedesmal dauert es mehrere Tage und zieht Kosten mit sich. Mein Tesla hat nun 53.000 km auf der Uhr und war in 2 Jahren ein einziges Mal für 1 Tag in der Werkstatt. Kostenlos. Inkl Ersatzfahrzeug.

Beitrag melden
DavidMoor 11.01.2018, 14:51
53.

Zitat von teichenstetter
Wieder einmal ein Konzept, vollmundige Versprechungen und unrealistische Stückzahlen. Wahrscheinlich steckt etwas mehr dahinter, das kein Massenhersteller oder ein Newcomer bisher Stückzahlen in nennenswerter Größenordnung belegen kann, die auf eine elektrifizierte Trendwende hinweisen.
Ich sage ihnen, was dahintersteckt: Jahrzehntelange Forschung an Diesel und Benzinmotoren sowie Teile und Aggregate im Lager die noch verkauft werden müssen. Stellen Sie sich vor, VW hätte vor 3 Jahren einen massentauglichen E-Golf und E-Touran mit +500km Reichweite inkl Ladeinfrastruktur auf den Markt gebracht. Wer hätte dann noch die Dieselklapperkisten gekauft? Das muss erst alles schön gesittet runtergefahren werden, erst dann darf man sich der neuen Technologie zuwenden.

Beitrag melden
MKAchter 11.01.2018, 14:54
54. Datenschleuder

Zitat von sabaro4711
Ich werde wohl nie verstehen, was andere Leute so toll daran finden, mit einer rollenden Sendestation durch die Gegend zu fahren, die allen bekannten (oder unbekannten/unerwünschten) Institutionen mitteilt, wo ich mich gerade befinde oder das Jahr über befunden habe.
Mit diesem Unverständnis sind Sie wahrlich nicht alleine.

Wenn diese rollenden Datenschleudern die Zukunft sein sollen, dann greife ich bevorzugt zu Autos der Vergangenheit. Das ist mir meine Privatsphäre und die Hoheit - die Freiheit - über meine Daten wert. Auf das bisschen an (oft nur vermeintlichem) Bequemlichkeitszuwachs kann ich verzichten.

Beitrag melden
touri 11.01.2018, 15:00
55.

Zitat von ericstrip
...mache ich auch so. Heizung und Radiolautstärke können Sie wahrscheinlich auch ohne Hinschauen während der Fahrt einstellen? Für sowas fährt von den Besitzern solcher Fahrzeuge nämlich wahrscheinlich niemand an die Seite...
Kein Problem, auch Radiosendereinstellen (über 4 programmierbare Tasten) oder Klimaanlanlage einschalten, Gebläse einstellen, etc. kann ich in meinem Golf IV auch noch problemlos blind.

Vom optischen gefällt mir das Fahrzeug, aber der Riesenbildschirm lenkt viel zu sehr ab. Wenn die Kiste allerdings mal autonom fahren kann, wäre das sicherlich eine Option, wobei ich dann eher ein gutes HUD bevorzugen würde.

Beitrag melden
Profibürger 11.01.2018, 15:20
56. Back to analogue - sozusagen.

Zitat von MKAchter
Wenn diese rollenden Datenschleudern die Zukunft sein sollen, dann greife ich bevorzugt zu Autos der Vergangenheit.
Bei den Armbanduhren halte ich es schon lange so. Eine Smartwatch kommt mir solange nichts ans Handgelenk, wie das gesetzlich noch nicht vorgeschrieben ist. Ich besitze stattdessen einen Lebensvorrat an mechanischen Chronographen. Und richtigen Spaß beim Autofahren hatte ich zuletzt vor einigen Jahren mit meiner damaligen alten Lancia-Fulvia. Heute nicht mehr. Nein - ich bin kein Nostalgiker und durchaus technikaffin und verständig, aber ich kenne meine Bedürfnisse halt besser als es den Werbestrategen lieb sein kann. :-)

Beitrag melden
Kurt-C. Hose 11.01.2018, 16:06
57. Schickes Auto

Innen drin der riesen Schirm hat tatsächlich was von Raumschiff Enterprise. Das Auto sieht außen wie innen besser aus als jeder Tesla.

Beitrag melden
tempus fugit 11.01.2018, 18:17
58. Nö,...

Zitat von MartinS.
Na schönen Dank für ihren Weckruf mit den prophezeiten Kommentaren Deutscher Experten. Eventuell sollte ich aber darauf hinweisen, dass allem Anschein nach einzig und alleine sie diese Thematik aufgreifen. Aus irgendeinem Grund arbeiten sie sich daran ab, ohne dass hier wirklich jemand auch nur ansatzweise einen Grund dafür bieten würde.... also entweder müssen sie sich eingestehen, selbst einer dieser "Experten" zu sein, die mit viel Vorurteilen an ein Thema herangehen, oder es ist halt auch nur der typische Deutsche Belehrer, der sich auch in ihnen manifestiert. Tja, selbst wenn man über andere schimpfen will. Unsere Wurzeln können wir wohl alle nicht vollkommen verleugnen.
....also interessierte Forumer haben die angesprochenen
Punkte schon seit geraumer Zeit verinnerlicht, dass der
Forumer das nochmal aufgenommen hat, ganz gut für newcomer oder newknower...

Wen n was belehrt, dass die Praxis - und nichts anderes.

Da kann der weisse MB-Schnurrbart schnurren und vibirieren - sie können's nicht.

Siehe heutiger Artikel StreetScooter.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-post-und-bmw-kooperieren-bei-streetscooter-a-1187323.html

Wenn die Leut von der Post wach sind, bauen sie in absehbarer Zukunft auch PostVolkswagen, weil die
Wolfsburger das nicht können/wollen und sonst in ihrer
Betrugsverbrennertechnik gefangen sind.
Zig-Milliarden weg - das zählt hart, auch bei VW!

Beitrag melden
Zuversicht 11.01.2018, 18:40
59. Herrlich!

Über 50 Einträge von Bedenkenträgern.
Einer dieser Herren - ich glaube Damen braucht man nicht ansprechen, die sind intelligenter - soll mir mal erklären, was an Drehknöpfen und Rädern so sinnvoll sein soll? Dazu hat dann noch jeder Hersteller sein eigenes Gemischtwaren Bedienkonzept bestehend aus Mini-Touchscreens, Drehreglern, Schaltern und sonstigem antiquierten Bedienkonzept.
Im Byton reicht eigentlich Alexa, die via Sprachsteuerung alles erledigt. Temperatur rauf oder runter, Lüftungseintstellung, Navigation Licht, Schiebedach und was es sonst noch für so wichtige Drehregelbedienungen im Fahrzeug gibt.
Dank Gesichtserkennung wird der Sitz richtig eingestellt, die gewünschten Informationen im Display angezeigt, die normale Wohlfühltemperatur eingestellt und vieles mehr. Und da die Jungs Klever sind, und mit Google und Alexa arbeiten, sind das auch keine neuen anfälligen Softwareentwicklungen in 2020. Millionen von Android-Benutzern kennen die Systeme bereits.

Auch vergessen die Herrn der Kritik hier, dass es beim Byton keine Außenspiegel mehr gibt. Das wird u.a. im Display dargestellt. Viel größer, übersichtlicher und blendfreier wie es die meist falsch eingestellt Außenspiel gar nicht darstellen könnten.

Beim Rückwärtsfahren hat man nicht mehr ein kleines Fuzzelbild sondern sieht über die gesamte Breite was wirklich hinter einem passiert. Und da der Wagen in einigen Gebieten dieser Welt ab 2020 mit Level 4 unterwegs ist, ergibt auch das Display Sinn.

Und glauben Sie wirklich, dass sie mit ihren Uraltfahrzeugen mit Drehkurbel und Fellsitzen in ein paar Jahren noch fahren dürfen? Sobald Level 4 flächendeckend in Deutschland zur Verfügung steht, wird ein Fahrverbot für nicht autonome Fahrzeuge kommen.

Gott sei Dank gibt es noch Länder, die befreit sind vom ewig gestrigen Michl und seinen Bedenkenträgern. Das beste am Byton ist aber, dass er von hochkarätigen dt. Ingenieuren konzipiert wurde, die man bei einem bayrischen Hersteller in die Wüste geschickt hat. Das merkt man dort mittlerweile auch bei der Neukonzeption ihre E-Fahrzeuge.

Hier mal ein Video von der Präsentation:
https://www.youtube.com/watch?time_continue=11&v=HJ3l5V-7a3g

Ist aber nichts für schwache Nerven....

Beitrag melden
Seite 6 von 8
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!