Forum: Auto
Tesla-Unfall: "Autopilot" beschleunigte noch kurz vor Aufprall
DPA/ KTVU

Ein Tesla prallte im März in eine Leitplanke - gelenkt von einem Fahrassistenten. Der Fahrer starb wenig später. Nun haben US-Ermittler den beunruhigenden Unfallbericht veröffentlicht.

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samsix 09.06.2018, 13:02
40. Reflektieren

Zitat von stone_cold
Wissen Sie, was ich mache wenn ich einen Tesla oder ein anderes Fahrzeug fahre welches diese sog. "Assistenzsysteme" besitzt? Richtig! Alle ausnahmslos soweit möglich komplett deaktivieren! Ich habe noch kein System erlebt, das mich nicht in einer Situation beim fahren mehr behindert, gestört oder verwirrt hat als es geholfen hätte. Nur ein Beispiel. Tempomat mit Abstandsregelung: Die meisten Systeme bremsen das Fahrzeug stark ab wenn man auf der Autobahn auf der rechten Spur auf ein langsameres Fahrzeug aufrollt noch bevor man normal den Blinker setzten würde oder etwas kurzzeitig näher auf den Vordermann auffährt um nicht an Geschwindigkeit zu verlieren weil auf der linken Spur aktuelll jemand noch überholt. noch schlimmer "Lenkassistenzsysteme": Man konzentriert sich bei aktivem Lenkassistent mehr darauf, ob das System nicht irgendeinen Mist macht anstatt auf den Verkehr. Ein piepen da, ein blinken dort, ein Gong hier... Wissen Sie was ich mit einem Beifahrer machen würde welcher mir beim fahren ins Lenkrad greift? Richtig!... Rauswerfen! Für mich persönlich hoffe ich, dass meine privaten Fahrzeuge ohne solche Schundsysteme noch lange lange halten.
Das starke Abbremsen ist ein klares Zeichen für zu dichtes Auffahren. Mal drüber nachdenken!

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reiwolf 09.06.2018, 15:18
41. mein opa....

hatte im auto immer den witz erzählt " wenn dir ein rentner vors auto läuft, gib gas, der staat spart dann wieder eine rente", vielleicht hat der autopilot das gleiche gedacht, ohne untertschiediede zu machen....

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stone_cold 09.06.2018, 15:30
42. @No.40, Samsix

War ja klar, dass so ein Kommentar kommen muss. Ich fahre i.d.R. nicht zu dicht auf. Aber es gibt immer wieder Situationen in denen es manchmal notwendig ist den Abstand etwas mehr zu verkürzen, weil ich schon vor solchen Systemen weiss, dass ich in ein paar Momenten später zum Überholen ansetze. Wenn z.b. von hinten ein Fahrzeug mit etwas höherer Geschwindigkeit kommt und gerade neben mir ein Fahrzeug überholt. Ohne so ein System beschleunige ich schon kurz vor dem Ausscheren um bei ausreichend Abstand zum nachfolgenden Fahrzeug auf der linken Spur und vorrausfahrendem Fahrzeug den nachfolgenden auf der linken Spur nicht zum abbremsen oder zu geringem Abstand zu zwingen und damit den Verkehrsfluss nicht zu behindern. Mit solchen Systemen die dort aktiv eingreifen halte ich das für persönlich eher gefährlicher als ohne. Ich persönlich bin sogar davon überzeugt, dass manche Unfälle sogar auf solche Systeme zurückzuführen sind weil Sie den Fahrer kurzzeitig überstimmen wollen und viele dann das System zurücküberstimmen. Damit irritieren und den Blick bzw. die Konzentration vom Verkehr nehmen. Meine Meinung...und auch noch so viele Gegenargumente werden mich als Vielfahrer mit mehr als 1 Millionen Kilometern (PKW, LKW und Motorrad) auf dem Buckel nicht umstimmen können....

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stone_cold 09.06.2018, 16:05
43. ...ach ja...

Es gibt meiner Meinung nach auch sinnvolle und gute Assistenzsysteme wie z.B. Notbremsassistenten für LKW's. Aber auch hier muss man meiner Meinung nach leider auch sagen, dass diese auch nicht benötigt würden, wenn jeder das berücksichtigen würde worauf es im Verkehr ankommt..Jederzeit hellwach sein, immer den Verkehr überall beobachten, jederzeit einschätzen zu können wann wie wo flüssige manöver erlaubt sind usw. Wird es jedoch zu viel an einzelnen Assistenzsystemen werden sie meisten Fahrer m.E. überfordert, ablelenkt (durch ständige Warnungen und/Eingriffe) oder vertrauen diesen vermeintlichen Wundersystemem zu viel ihr eigenes Leben an und werden allmählich nachlässig (wie oft sehe ich z
B. LKW Fahrer während dem Fahren mit einem Fuss an der Fahrertürscheibe oder Zeitung in der Hand...) bis es eben nicht mehr gut geht. Ich stelle mir wirklich die Frage warum man solche Systeme wirklich braucht, wenn man trotzdem als Fahrer immer die Hoheit über sein Fahrzeug haben muss. Ohne so einem Mist fahre ich letztendlich viel entspannter und souveräner, weil ich nicht ständig neben den eigentlichen Fahraufgaben auch noch überlegen muss nicht irgendein System jetzt eine Gegenreaktion einleiten könnte oder mich mit ständigen Warntönen irritiert....

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postit2012 09.06.2018, 16:13
44. Bisher war Autofahren ja relativ einfach,

weil man nur auf den Verkehr aufpassen musste.

Wenn sich die "Autopiloten" durchsetzen, dann muss man auf die halt eben auch noch aufpassen. Ist ungefähr so wie ein Beifahrer, der Ihnen ständig dazwischen quatscht und Ihnen die Hand vor die Augen hält ;-)

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ohlmannforpresident 09.06.2018, 16:35
45. Autonomes Fahren

Autonomes Fahren gibt es seit fast 200 Jahren und nennt sich Zug bzw. seit 100 als Bus.
Autonomes Fahren, das ich stets passiv überwachen muss ist neben wahnsinnig anstrengend alles, nur eben nicht autonomes Fahren!!!
Und an die Systemgläubigen hier und die ?deutsches Fabrikat besser? Vertreter: zufällig hatte ich gestern ein Schlüsselerlebnis in einem neuen deutschen Fabrikat mit Abstandswarner und Notbremsassistent auf der Autobahn. Bei schneller Fahrt und gleichmäßiger Geschwindigkeit folgte ich einem anderen Fahrzeug mit korrektem (!) Abstand (Abstandswarner stand auf ?grün?). Da würde die Autobahn leicht kurvig, sonst änderte sich nichts. Der Abstandswarner leuchtete schlagartig rot und leitete eine Notbremsung ein. Wegen der Kurve hatte er das vorausfahrende Fahrzeug als Querverkehr erkannt, obwohl es gleichschnell weiterfuhr. Gut, dass hinter mir keiner fuhr. Ich möchte nicht wissen, wie viele Unfälle solche Helfer schon verursacht haben. Meines Erachtens (und ich bin Vielfahrer und fahre gerne Auto) sind bislang nur ABS, der Tote-Winkel-Assistent und die Müdigkeitserkennung sinnvoll. Bei LKW noch der Notbremsassistent (wegen ungebremst ins Stauende usw.).
Und wenn funktionierendes autonomes Fahren nur bei max. 100 km/h zu haben ist, verzichte ich ebenfalls gerne. Wie gesagt, dafür gibt es Busse und Bahnen.

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inovatech 09.06.2018, 16:49
46. Wozu

braucht man denn eigentlich autonomes Fahren ? Ich habe es bisher leider nicht verstanden! Wenn ich autonom fahren will rufe ich mir ein Taxi.

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jasper366 09.06.2018, 17:24
47.

Zitat von stone_cold
(wie oft sehe ich z. B. LKW Fahrer während dem Fahren mit einem Fuss an der Fahrertürscheibe oder Zeitung in der Hand...)
Nunja, ist vielleicht nicht ideal mit dem Fuß, aber er braucht den ja auch nicht. Alle aktuellen Fernverkehrs-LKW sind mit Automatikgetrieben ausgestattet.
Der Fahrer braucht nur den rechten Fuß für Gas und Bremse, bzw. für Gas eigentlich auch nicht mehr (Abstandstempomat) und die rechte Hand (Retarder).
Zeitung lesen geht natürlich gar nicht.

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ardbeg17 09.06.2018, 17:37
48. @binser #37

"Wenn du einen tödlichen Crash hinlegst, mache das mit einem Tesla. Dann schaffst du es wochenlang in alle Gazetten dieser Welt. Nimmst du dagegen irgendein anderes Auto, schaffst du es allenfalls als Fünfzeiler auf Seite 7 des örtlichen Käseblättchens. Allein nur in Deutschland sterben täglich durchschnittlich 30 Menschen auf den Straßen, und die Fälle, in denen diese Assistenzsysteme Leben retten, werden selbstverständlich verschwiegen. Ich jedenfalls möchte diesen Fortschritt nicht mehr missen."
Es geht nicht um Assiszenzsysteme, sondern um die fehlende technische Sicherung, dass der Fahrer aufmerksam ist. Da könnte Tesla mit einem einfachen update nachhelfen - bei anderen Herstellern funktionieren die Sperren bzw. Müdigkeitswarner ja auch. Aber das wäre ja das Eingeständnis, dass man nichts weiter als andere ist und dem hype abträglich.

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Fait Accompli 09.06.2018, 17:48
49. Wieso "nur"?

Zitat von oli69
Und nun soll es gemäss Tesla nur noch ein Assistenzsystem sein.
Wieso nur?

Es war nie etwas anderes. Sie müssen da was falsch verstanden haben.

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