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Testergebnis: Auto-Dashcams versagen im Ernstfall
DPA

Mit Dashcams will eine wachsende Zahl von Autofahrern Beweise bei Unfällen sichern. Doch der Test einer Fachzeitschrift ergibt: Gerade in entscheidenden Situationen arbeiten die Kameras unzuverlässig.

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jetbundle 14.09.2018, 10:38
30. Endlosschleife

Meine Dashcam läuft in der Endlosschleife. Wenn ein Zwischenfall (muss nicht unbedingt ein Unfall sein) vorliegt tausche ich die Karte aus und gut ist.

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mark e. ting 14.09.2018, 10:43
31. schlechter Witz...

wie soll denn eine Technik schon 10 oder mehr Sekunden vor dem eigentlichen Ereignis wissen, dass etwas passieren wird? noch dazu, wenn dasd eigene Fahrzeug gar nicht betroffen ist? unglaublich dumm. einfach permanente Aufzeichnung zulassen mit ein paar Minuten Speicher und dann überschreiben. ich frag mich wirklich was hier so schwer zu verstehen ist...

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Nania 14.09.2018, 10:52
32.

Zitat von Lobhudel
Komisch ein winziger Steinschlag im Sichtfeld ist tüv-relevant, aber mittlerweile durch Head-up-Displays, steilstehende herstellermontierte Tablets, Saug-Navi, Rückspiegel-Dashcam, Gebetskette/Vereinswimpel und natürlich zig Plaketten zu "Hutablage-Schießscharten" mutierten Windschutzscheiben werden offensichtlich toleriert.
Der Steinschlag ist TÜV-relevant, weil auch ein kleiner Steinschlag die Stabilität der Scheibe maßgeblich beeinträchtigen kann, was zu größeren Rissen bis zum Bruch der Scheibe führen kann. Es geht dabei nicht direkt um die Einschränkung des Sichtfelds für den Fahrer.

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Critical Element 14.09.2018, 10:53
33. Der Test ist höchst fragwürdig.

Zitat: „Störend auch das Stromkabel, das lose vom oberen Scheibenrand zum Zigarettenanzünder hängt. Der ADAC rät hier zum Einbau vom Fachmann.“
Wahrscheinlich waren die Dashcams auch nicht fachgerecht montiert.
Eine Dashcam, die im Test den Unfall nicht registriert hat, hat bei mir bei einem Unfall bereits gute Dienste geleistet und diesen auch registriert.
Ich nutze bewusst die permanente Aufzeichnung als Selbstschutz. Wie will man sich sonst selbst verteidigen wenn einem z.B. die Beteiligung an einem Unfall vorgeworfen wird und man gar nicht beteiligt war.

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cabeza_cuadrada 14.09.2018, 10:55
34. wie bitte?

Zitat von mwroer
Nein, in Russland ist die Dashcam schon lange ein zugelassenes Mittel zur Beweissicherung. Von daher haben die Leute gelernt das man Qualität kauft statt sich auf die Billigversion für 19,99 Euro zu verlassen. Wer sich irgendwas mit einem Saugnapf an die Windschutzscheibe pappt gehört sowieso in den Hintern getreten. So ein Ding gehört fest mit dem Rückspiegel verbunden oder zumindest fest auf das Dashboard geschraubt.
es gibt ja wohl kaum mobile Navis die nicht per Saugnapf mit der Frontscheibe verbunden sind. Gut das sie nichts zu melden haben. Wutbürger?

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cabeza_cuadrada 14.09.2018, 10:56
35. Billigkram

Zitat von muekno
Situationen erkenn wird schlecht realisierbar sein. Dem problem mit der Daueraufzeichnung kann man entgehen wenn man in einer Schleife z.B. nur die letzten 2 Minuten aufzeichnet. Zusätzlich ein gutes Weitwinkelobjektiv sollte die Aufzeichnung objektiver machen. Auch die Befestigung sollte lösbar sein, diese Saugnäpfe an der Scheibe taugen nichts, sieht man schon an den Navis die alle 5 Minuten herunterfallen
vielleicht kein kein Billigkram kaufen. Der Saugnapf von meinem TomTom sitzt seit 2 Jahren Bombenfest und ist noch nicht einmal von alleine runtergefallen.

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Bernd.Brincken 14.09.2018, 10:59
36. Freiheit

Zitat von observerlbg
man will ja seine "Freiheit" ausleben. ... Es soll ja nicht jeder Bürger zum Ordnungsamthilfsarbeiter werden. ... Was wäre hier los, hätten wir ähnliche Verhältnisse wie in der Schweiz?
Genau richtig, wenn jede Besserwisser- und Krämerseele sich auch noch zu Regisseur und Polizist in eigener Sache aufschwingt, dann bekämen wir mehr - provozierte - Unfälle und mehr Arbeit für Justiz und Behörden.
Wer nicht zufällig zu diesen Berufsgruppen gehört, kann daran kein Interesse haben.

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alfred13 14.09.2018, 11:00
37. Gehören verboten

Das sind doch nur Geräte für Rechthaberei und Angeber, die ebenso wie Radarwarngeräte verboten gehören. Dann hört der Unsinn auf.

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Draw2001 14.09.2018, 11:02
38. Dashcams sind erlaubt.

Es geht alleine um die Veröffentlichung. Ist der Unfall mal geschehen, bietet der Anspruchsteller in einem eventuellen Zivilprozess die Aufnahme als Beweismittel an. Der Richter entscheidet dann, ob das Beweismittel zugelassen wird. Das wird es dann auch, da das Gericht an der Wahrheitsfindung interessiert ist. Die Sichtung durch den Richter stellt keine „Veröffentlichung“ dar. Bei der Qualität der Aufnahmen mag jeder selbst entscheiden, wieviel Qualität der Beweis dann auch haben soll. Man benötigt Weitwinkelaufnahmen und am besten zwei Kameras - also eine Frontkamera und eine Rückkamera. Spätestens nach folgendem Vorfall habe ich mein Fahrzeug „aufgerüstet“: Ein Fahrzeug vor mir legte den Rückwärtsgang ein, und beschädigte meine Front. Danach erklärte der Fahrer mir, dass ich bei ihm aufgefahren wäre. Ich hatte noch Glück: Ein Fenstergucker hatte den Vorfall beobachtet.

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Korken 14.09.2018, 11:04
39. German Datenschutz Angst

Es ist recht hirnrissig, wie man sich in Deutschland am Täterschutz Datenschutz festklammert. Früher waren Homevideos aus dem Auto raus gefilmt kein Problem, Helmkameras von Bikern alles ok aber die pösen Dashcams, die lediglich öffentlichen Straßenverkehr filmen sollen dem obrigkeitshörigem Bürger das Leben zur Hölle machen, weil er sich im öffentlichen Raum beinfindet und - oh Schreck - dabei gesehen werden könnte! Diese Hysteriemanie ging vor allem mit Googles Streetview los und bis heute ist Deutschland Entwicklungland unterster Stufe, was solche nützlichen Dienste angeht. Warum soll es nicht erlaubt sein, eine Kamera zur Gartenüberwachung vor Einbrechern zu installieren, wenn diese noch einen Teil des öffentlichen, für alle sichtbaren Gehwegs sieht? Konnte man noch keinerlei _logische_ Erklärung liefern, außer dem abstrakten Persönlichkeitsschutz auf öffentlichem Gelände. Sowas sollte in Verantwortung des Hauseigentümers bleiben, der zwar öffentlichen Grund sehen kann aber keine Videos davon _veröffentlicht_. Und selbst wenn, wenn da ein Unfall vor dem Haus auf der Straße passiert, Unschuldige verurteilt werden obwohl eine Kamera es anders beweisen hätte können - die gute alte German Datenschutz Angst verhindert das. Zum Test: Kaum brauchbar, Billigmodelle, die durch dämliche Löschvorgaben nur teurer würden. Kamera an, filmen lassen und losfahren. Es stört keinen (bis auf mancher Leute Ego) und wenn was passiert kann man sich nicht einfach hinter dem Datenschutz verstecken.

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