Forum: Auto
Teurer Treibstoff: Rauf mit dem Spritpreis
DPA

Der Benzinpreis eilt von Rekord zu Rekord, die Autofahrer fühlen sich von Staat und Ölmultis gegängelt. Dabei kann man jeden Tag im Straßenverkehr erkennen, warum die ganze Debatte zutiefst verlogen ist - und Benzin noch viel zu billig.

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rbn 21.08.2012, 08:34
280. Physik

Es ist ganz einfach: die Energie die man beim Gasgeben aufwendet um auf Geschwindigkeit zu kommen, wird beim Bremsen in Wärme umgewandelt, die in die Umgebung abgestrahlt wird und damit verloren ist. Je öfter man bremst, desto höher die Verluste. Also defensiv fahren und nicht nur mit Gas und Bremse. Habe ich übrigens vor 50Jahren in der Schule gelernt. Seither fahre ich dementsprechend, Und werde einmal am Tag im Stadtverkehr von einem eiligen Überholer angehupt, der dann bei Rot vor mir auf Grün wartet. Bei manchen fehlt eben die Intelligenz, und die spüren es eben im Geldbeutel.

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MausM 21.08.2012, 08:35
281. Niemals....

Zitat von PendlerRü
Die Bahn ? Bei meiner Arbeitsstrecke ist das Jahresticket teurer als die Fixkosten, Wertverlust, und Sprit meines Autos !!!! Und das für unklimatisierte Schrottzüge aus den 70 er.
... ist diese Rechnung richtig! Jahrestickets (Abo) sind so bepreist, dass man per PKW nicht mal mithalten kann, wenn man nur die Spritkosten für ein Auto mit 5 Liter Verbrauch ansetzt.... Selbst oft genog geprüft. Allerdings: So flexibel wie mit dem eigenen Gefährt ist man dann auch nicht mehr. Muss man halt abwägen, aber der Preis ist schon mal kein Argument.

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Wunderläufer 21.08.2012, 08:35
282. Im Prinzip ja

Im Prinzip stimme ich dem Autor voll und ganz zu; ja, die Liste der "Dummheiten" von uns Autofahrern könnte man noch um einige Punkte erweitern, z.B. unsinnige Fahrten etc.
Was mir an der ganzen Diskussion um die Benzinpreise fehlt ist der Hinweis, dass der Staat über seine horrenden Steuern Hauptpreistreiber ist
Auch darf man nie außer Acht lassen, dass auf diesem Markt kaum noch Wettbewerb herrscht

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klausbrause 21.08.2012, 08:36
283. Der Ramsauer Peter hat das Problem

Zitat von sysop
Der Benzinpreis eilt von Rekord zu Rekord, die Autofahrer fühlen sich von Staat und Ölmultis gegängelt. Dabei kann man jeden Tag im Straßenverkehr erkennen, warum die ganze Debatte zutiefst verlogen ist - und Benzin noch viel zu billig.
aber im Griff: Freie Nummernschilder für freie Fahrer. Alles andere gibt sich dann schon.

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mhpur 21.08.2012, 08:37
284. Oh Gott, oh Gott

Der Autor hätte zumindest unter seinen Artikel den Vermerk "Sponsored bei Shell" setzen sollen. Angeisichts der Tatsache, dass insbesondere dieser Konzern nach jeder künstlich hochgedrehten Preisspirale neue Rekordgewinne vermeldet, ist dieser Artikel nichts anderes als Volksverarsche. Unkenntnis oder Ignoranz der Tatsache, dass jeder sechste Arbeitsplatz in Deutschland von der Autoindustrie abhängt. Ich glaube, insoweit gebe ich ihm Recht, dass mit den Benzinpreisen, dem geschäftigen Beruhigungsgetue der Politik durchaus auch zu weniger Verbrauch argumentiert werden kann. Es wäre schon lange ein Ansinnen von mir, wenn das Volk für eine gewisse Zeit einmal ganz auf den Benzinverbrauch verzichten würde. Nämlich derart, dass sich der berufstätige Otto-Normal-Verbraucher morgens nicht in sein Auto setzt und Benzin verbraucht, sondern sich bei Bus und Bahn anstellt und erwartet, dass Staat und Kommunen den Transport so organisieren, dass er reibungslos zur Arbeit kommt. Wie diese Erwartung zu erfüllen sein würde, kann sich jeder selbst vorstellen. Ich kann mir auch gut vorstellen, wie schnell bei konsequentem Durchziehen dieser Methode insbesondere der Staat für verträgliche Benzinpreise sorgen würde.

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masc672 21.08.2012, 08:39
285. Genau,

Zitat von Algol2
Da Öl ein endliches Gut ist, die alten Felder sich leeren, neue nur noch mühsam (sprich teuer, z.B. Tiefsee) zu erschließen sind, seit Jahren mehr verbraucht, als neu gefunden wird, ferner Chinesen, Inder usw. mehr vom verbliebenen Kuchen einfordern, ist es nur eine Frage der Zeit, bis immer mehr Menschen sich fossile Mobilität nicht mehr leisten können. Dies wird unabhängig davon geschehen, was Bürger/Wähler sich wünschen, unabhängig von Konzernen, Spekulanten, Steuern etc, es gibt nun mal Dinge, die liegen außerhalb dessen, was wir Menschen für wünschenswert halten. Und was "Alternativen" angeht, würde ich mir auch keine allzu großen Hoffnungen machen, sie sind teuer und ineffizient und werden heute noch vom bezahlbaren Öl subventioniert (z.B. über den Erzabbau/Transport). Also stellt euch auf die Zukunft ein, kauft euch ein Fahrrad!
wie werden dann die Fahrräder hergestellt???? Wer liefert die Energie???? Nein Leute, stellt euch wieder darazf ein Jäger und Sammler zu werden.

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ramakushna 21.08.2012, 08:40
286. Fein...

...das Gute an steigenden Benzinpreisen ist ja, dass endlich die ganzen Studenten- und Arbeiterkarren von der Straße verschwinden und ich freie Fahrt habe - 280PS brauchen Platz. 5Euro/L ?? Keinerlei Problem für mich :-) . Wie sonstwer zur Arbeit kommt ? Juckt mich doch nicht - sollen sie wie in Tokio ein paar Leute zum Reinschieben an die Bahnhöfe stellen :-) .

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johannisbrunnen 21.08.2012, 08:40
287. optional

Ich habe mich einem Pendlerportal angeschlossen. www.wir-pendeln-zusammen.com Da können sich Leute anmelden, die tägliche Mitfahrgelegenheiten suchen. Ich spare seit dem fast 200.-€ monatlich! Je mehr mitmachen, desto größer der Druck auf die Ölkonzerne. Also: Anmelden, mitmachen und weitersagen bei Facebook, auf der Arbeitsstelle etc. Nicht Jammern - was Tun!!

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sangerman 21.08.2012, 08:41
288. die Medien

machen doch auf schneller, schwerer, geiler! Über welche Autos wird in den Automagazinen/Sendungen fabulisiert? Maserati, Bentley, AMG, Ferrari, Porsche ecc. ja und dann will Otto auch was schnelles haben, einen GTI oder einen Manta light.

Das der Autor 2 Fahrzeuge mit 12 Litern Verbrauch besitzt bedeutet ja nicht das er sie täglich über die Autobahn hetzt - mit meinem A6 2.4 Bj 2000 bin ich auch unter 6000 km geblieben - und gut das ich ihn hatte, so ein Peugot Baguette wollte mal sehen wie groß mein Kofferraum ist - aber die deutsche Panzertechnik war überlegen... 1,6 t gegen 900 kg - ja Masse ist eben doch nicht immer schlecht.

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crazy.diamond 21.08.2012, 08:41
289. Es fehlen die Alternativen!

Leider fehlen selbst in Großstädten manchmal noch die Alternativen zum Auto. Man denke nur an die Berliner S-Bahn oder die auf einen 20-30-Minutentakt ausgedünnten Busse in die Außenbezirke. Ein wirklich funktionierender, häufig(!) verkehrender und bezahlbarer (mittlerweile ist z.B. der Berliner Einzelfahrschein auf kurzen Strecken einer der teuersten in Deutschland!) öffentlicher Nahverkehr würde für viele Menschen das Autofahren unnötig machen. Dazu noch ein richtiges Radwegenetz wie z.B. in Kopenhagen und die Lebensqualität unserer Städte würde durch den massiv reduzierten Autoverkehr enorm steigen. Leider ist das politisch nicht gewollt - die entsprechenden Lobbygruppen sind schon immer stärker gewesen als die Interessen von Otto Normalbürger..

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