Forum: Auto
Teurer Treibstoff: Rauf mit dem Spritpreis
DPA

Der Benzinpreis eilt von Rekord zu Rekord, die Autofahrer fühlen sich von Staat und Ölmultis gegängelt. Dabei kann man jeden Tag im Straßenverkehr erkennen, warum die ganze Debatte zutiefst verlogen ist - und Benzin noch viel zu billig.

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axel_roland 20.08.2012, 17:33
40. guter artikel!

Autofahren ist selbstverständlich Luxus und der Kostet Geld. Klar geb ich's deswegen noch nicht gerne aus, aber wenn ich mir die Frage stelle: Könnte ich auch mit dem Fahrrad oder mit der Straßenbahn zur Arbeit fahren lautet die Antwort natürlich "ja". Das ist natürlich nicht bei Allen so, aber bei Vielen. Und "ja" ich fahre aus reiner Bequemlichkeit mit dem Auto.

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Bokurano 20.08.2012, 17:40
41. Teils korrekt

Der Autor hat nur teilweise recht.
Er hat recht, dass immernoch viel zu viele Leute unnötig viel Sprit verbrauchen, weil sie eine schlechte Fahrweise haben. Das muss man wirklich kritisieren.
Was aber Technikschnickschnack angeht:
Hier ezugt der Autor davon, dass er offenbar nicht unbedingt so viel Ahnung hat. Denn so viel Gewicht bringen die meisten auch nicht, so Sensoren beim Rückwärtsfahren, kommen sicherlich nicht auf mehrere kilos. Es gibt einige Sinnvole erweiterungen, andere sind dagegen Unsinn.

SUVs sind vor allem als Geschäftswagen beliebt. Man kann gut Protzen, man kann viel von der Steuer absetzen, Benzin zahlt die Firma etc. Wenn man Privat einen SUV kauft, ist man sich des etwas höheren Spritverbrauchs bewusst und kann sich das auch entsprechend leisten.

Die Kritik des ADAC usw. sind allerdings schon gerechtfertigt.
Zu einen weil Sprit billiger sein könnte, wenn nicht 4 Konzerne den ganzen Produktionsweg beherrschen würden und weil eben viele auf das Auto angewiesen sind.

Bevor man höhere Spritpreise fordert, sollte man den Ausbau des ÖPNV vorantreiben. Aber dazu wären etliche dutzend Milliarden investitionen nötig. Die Bahnprivatisierung kann man so aufjedenfall vergessen. Der ÖPNV ist in D zwar noch besser als in anderen Ländern, aber er ist zu schlecht um komplett aufs Auto verzichten zu können. Man müsste da massiv investieren. Z.B. den Fahrscheinlosen Nahverkehr, innerhalb eines Verkehrsverbunds. Züge/Busse müssten rund um die Uhr wie zur Hauptzeit fahren. Es müsste jedes Dorf etc gut abgedeckt werden, mit guten Taktzeiten. Dann müssten die Fahrzeiten weiter optimiert werden, d.h. investitionen in Zugstrecken z.B. aber da spart man wegen dem Börsengang lieber. Einige Strecken sind inzwischen langsamer als noch vor 10 Jahren.

Desweiteren müssten die Auto-konzerne mal ernsthaft ins Elektroauto investieren, dass machen gerade die deutschen Hersteller nicht. Das würde das Problem nämlich massiv verringern, besonders in Kombination mit der Energiewende. Die einzigen Hindernisse die es beim E-Auto noch gibt sind ja Einkaufspreis, Ladezeit, Reichweite. Bei der Reichweite ist man inzwischen schon ganz gut dabei, da schaffen einige Modelle schon an die 400km, die sind aber noch sehr teuer.

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wkilikidoo 20.08.2012, 17:40
42. Soso

Zitat von sysop
Der Benzinpreis eilt von Rekord zu Rekord, die Autofahrer fühlen sich von Staat und Ölmultis gegängelt. Dabei kann man jeden Tag im Straßenverkehr erkennen, warum die ganze Debatte zutiefst verlogen ist - und Benzin noch viel zu billig.
...also schreibt SPON hier nicht wieder im Sinne der Öl-Multis, nein? Die armen Öl-Multis müssen die Preise anheben um überleben zu können, genauso wie die Strom-Multis?

Ach und der Fahrer ist selbst dran Schuld. Aha. Kartellamt ist auch nicht blind, oder?

Sehr starker Text, ich bin beeindruckt! Und was isr mit dem DEFENSIVEN Fahreren? Die nicht rasen? 'Was ist mit dennen? Sind die auch schuld an den hohen Preisen? Oder gehts dennen besser weil sie per 100KM 2Liter gespart haben? BS, purer BS!

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Leser161 20.08.2012, 17:41
43.

Zitat von Tsardian
Sehr geehrter Herr Hengstenberg Bitte kontaktieren sie mich. Ich werde ihr Angebot mir einen neuen verbrauchsarmen Wagen zu finanzieren dankbar annehmen. Mit freundlichen Grüßen
? Kaufen Sie sich doch einfach einen alten verbrauchsarmen Wagen. Mit 5000 EURO sind Sie dabei.

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mr.andersson 20.08.2012, 17:46
44. Jawohl

Zitat von sysop
Der Benzinpreis eilt von Rekord zu Rekord, die Autofahrer fühlen sich von Staat und Ölmultis gegängelt. Dabei kann man jeden Tag im Straßenverkehr erkennen, warum die ganze Debatte zutiefst verlogen ist - und Benzin noch viel zu billig.
Der Autor hat völlig Recht. Ich verdiene recht gut und ärgere mich immer wieder, dass Leute aus niedrigeren Einkommensklassen mit ihren Rostlauben die Strasse versperren auf ihrem Weg zur Arbeit.
Wenn Bezin endlich für diese Klientel unerschwinglich geworden ist, gehört die Strasse zurecht wieder endgültig uns besserverdienden.

Früher waren Autos und Mobilität ein Luxusgut und ein Statussymbol und es muss endlich abgeschafft werden, dass Menschen mit einem unterdurchschnittlichen Gehalt meinen sich in diesen Kreisen bewegen zu dürfen.

Als Zusatznutzen zu meiner freien Strasse haben auf dem Land dann auch endlich meine Kinder zusammen mit unseren besserverdienden Freunden die Freizeitanlagen wie z.B. Freibad für uns, wenn andere sich dreimal überlegen müssen, ob das Geld für die Fahrt oder für die Miete ausgegeben wird.

Schliesslich haben Menschen selbst Schuld, wenn Sie in einer Gegend geboren werden, in der sie ein Fahrzeug benötigen. Es ist nicht zuviel verlangt eine komplete Urbanisierung der Bevölkerung anzustreben, um mit öffentlichen Verkehrmitteln mobil zu werden. Soziale Kontakte kann man immer wieder knüpfen, Familenbindung am Heimatort ist Überbewertet.

Zwingt Sie mobil zu sein weil man ihnen sonst die staatliche Unterstüzung im zweifelsfalle kürzt, und macht Sprit unbezahlbar, sag ich immer. Anders kriegt man die Menschen ja kaum an den Rand des Elends. Wer wirklich arbeiten will, der fährt auch 30 Kilometer Rad jeden Tag oder sucht sich ne Wohnung in der Nähe bei jedem arbeitgeberwechsel obwohl er sich den Umzug nicht leisten kann. Das können wir als betuchte Autofahrer jawohl erwarten.

So, und ich fahre jetzt gemütlich im zweiten Gang mit 60 KM/H nach Hause.

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amalaswintha 20.08.2012, 17:46
45. keine

Ich kann diesem Artikel weder eine schlüssige Beweiskette noch eine sachliche Argumentationskette entnehmen.
Hier wird lediglich versucht, seine Mitmenschen zu reglementieren, die schon lange ein Dorn im Auge sind: die bösen Schnellfahrer, die Ampelraser, die Überholer....Es geht also nicht um den Spritpreis an sich, sondern darum, den Spritpreis als Erziehungsmaßnahme einzusetzen. Dass unter einer derartigen Spritpreiserhöhung auch die Mitbürger zu ächzen haben, die bewusst Auto fahren und die vielleicht keine Großverdiener sind, wird dabei außer Acht gelassen.

Interessant wäre doch mal, den über die Spritpreise stöhnenden Bürger auf seine Fahrweise hin zu überprüfen und nicht alle über einen Kamm zu scheren.

Demnächst erhöhen wir dann auch die Brotpreise, weil die Schulkinder (natürlich alle) ihr Pausenbrot wegschmeißen.

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Aho 20.08.2012, 17:49
46. Blödsinn

Die Opfer sind nicht diejenigen, die sich die Luxuskarossen mit sämtlichen Extras kaufen, sondern die Normalverbraucher. Auch ein vorausschauender und defensiver Fahrer leidet unter diesen unverschämten Preisen. Man kann im deutschen Verkehr definitiv keine 2,8 Liter fahren, dafür sind die Straßen zu sehr überfüllt! Unverschämt sind die Preise auch deswegen, dass man in anderen Ländern weniger als die Hälfte davon zahlt!

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md. 20.08.2012, 18:25
47. Sind 422€ im Monat auch zuviel?????

Ich lebe als Student von 422€ monatlich. Ich fahre im Jahr 15.000 km, weil ich nicht an der Uni wohne. Ich fahre einen 7 Jahre alten C2 1.4 HDi VTR mit ca. 4,5l Verbrauch, und da ist Autobahn und Stadt dabei. Bei rund 1,60€ für den Liter Diesel sind das pro Monat genau 90€. Das kann sich ja wohl jeder leisten! Aber man muss halt beim Spassfaktor etwas zurückstecken. Ein 7 Jahre alter Gebrauchtwagen, der noch gut in Schuss ist, ist vielleicht nicht einfach zu finden, aber unmöglich ist das nicht. Und 3500€ Anschaffungspreis sind sogar für mich als Studenten im tiefsten Osten Dtl. ohne reiche Eltern erschwinglich. Wer also noch weniger Einkommen hat als ich, der sei hier entschuldet, aber alle anderen sollten sich wohl mal zuerst an die eigene Nase fassen und ihre eigenen Möglichkeiten bedenken, ehe sie sich über einen noch so gut verdienenden Autor aufregen!
Auch Gebrauchtwagen können sparsam sein!

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Floridaadler 20.08.2012, 18:25
48. Der Firmenwagen - Inhaber...

...wird Ihnen auch recht geben. Wenn es nach ihm geht, sind 10€ noch zu billig, damit wieder Platz auf der Autobahn ist.
Was ich damit ausdrücken möchte ist, dass solange die Firma die PKW-Kosten übernimmt, kein Grund für eine sparsame Fahrweise gegeben ist, sondern da ist Zeit das Mass der Dinge und dann wird eben nicht Sprit sparend, sondern schnell gefahren. Wieviel % der PKW auf deutschen Strassen und wieviel % der Neuzulassungen gehen denn auf die Firmenkasse? Hat da jemand verlässliche Zahlen?

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rsdave 20.08.2012, 18:26
49. Zu isoliert betrachtet

Ich stimme dem Autor des Textes in Teilen zu, allerdings ist die Problematik zu isoliert betrachtet. Höhere Kraftstoffkosten würden z. B. eine Kettenreaktion mit höheren Verbraucherkosten verursachen, so dass man letztendlich beispielsweise mit dem Lebensmitteleinkauf indirekt Mineralölsteuer zahlt (was man natürlich schon jetzt tut). Außerdem kann ich diverse menschliche Reaktionen beim Autofahren auch gut nachvollziehen, wie z. B. das Beschleunigen vor einer roten Ampel. Wenn alle versuchen würden, nur 2,8 Liter auf 100 km zu verbrauchen, würde der Verkehr zum erliegen kommen, es sei denn man koppelt die Autos mit einer elektronischen Geißel - aber das ist eine elektronische Ausstattung mehr.
Es wäre schon viel damit getan, wenn Autos wieder reduziert sinnvoll ausgestattet wären und die Verkehrsführung verbessert wird. Wer die Hamburger Ampelschaltung kennt, weiß, was ich meine ...

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