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Tödliche Unfälle: "Fahrverbot für Lkw ohne Abbiegeassistent"
DPA

Fast wöchentlich sterben Radfahrer oder Fußgänger durch abbiegende Lkw. Dabei könnte längst vorhandene Technik viele dieser Unfälle verhindern, erklärt ein Verkehrsexperte.

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benmartin70 09.07.2018, 10:29
100.

Zitat von hansfitter
Ich finde es auch sehr bedenklich zu einem solchen Thema Lobbyisten zu interviewen. Grundsätzlich sollten die Fahrradfahrer ihr Gehirn einschalten, bevor sie losfahren. Ich würde mich niemals neben einen Lkw stellen, oder versuchen rechts an dem selben vorbeizufahren. Kopfhörer aus den Ohren hilft auch. Generell ist es vielleicht eine gute Idee, die Verkehrsregeln zu beachten. Viele Radfahrer denken offensichtlich sie bräuchten den Regeln nicht zu folgen. Eigentlich müßten die Radfahrer vor sich selbst geschützt werden. Dann hätten wir auch weniger Unfälle mit Radfahrern
Bitte in ihrem Beitrag das Wort Radfahrer durch KFZ-Fahrer ersetzen. Trifft mindestens genauso zu und raten Sie mal wer mehr Verletzte und Tote verursacht.
Wöchentlich sehe ich Rotverstösse von KFZ Fahrern, Vorfahrt gewähren und Blinken wird auch gerne gelassen. Und letzte Woche war die Autotür ganz nah an mir dran. Schon lange nicht mehr passiert, aber muss auch nicht sein.

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karlo1952 09.07.2018, 10:30
101. @82.,86. und 89

Ihre Mutmaßungen und Schlussfolgerungen sind falsch. Och bin leidenschaftlicher Radfahrer, fahre 3x in der Woche mit dem Rennrad 2-3 Stunden. Ich weiss wovon ich rede. Die Lkw-Fahrer sind dabei noch die rücksichtsvollsten. Am schlimmsten sind weibliche SUV-fahrer und Landwirte. Deshalb bin ich aber trotzdem für eine klarere Regelung für Radfahrer.

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benmartin70 09.07.2018, 10:31
102.

Zitat von myonium
Das ist doch Unfug - niemand MUSS an der Ampel neben einem LKW stehen. WEnn ich mit dem Fahrrad an eine Ampel komme, an der bereits ein LKW wartet, dann stelle ich mich hinter den - und zwar so auf die Fahrbahn, dass sich auch kein anderes Auto auf meine Spur neben mich quetscht. Nach rechts rücke ich erst dann wieder, wenn ich erstens nach dem Anfahren wieder stabil meine Spur halten und zweitens sicher sein kann, dass niemand über mich nach rechts abbiegt - egal ob LKW oder PKW. Noch Fragen?
Und wenn der LKW erst an der Ampel ankommt wenn der Radler schon da steht? Wartet der auch bzw "reiht" sich dahinter ein? Unwahrscheinlich......

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werner-xyz 09.07.2018, 10:35
103. Seltsam

ich frage mich immer ob ich in einem anderen Land lebe.
Ich fahre seit über 30 Jahren Auto, Motorrad und Fahrrad und ich gehöre eher zu den flotten Fahrern. Aber ich habe aus reiner Selbsterhaltung immer einen sehr geschärften Blick für komplexe Situationen. In den fast 50 Jahren (als Kind auf dem Fahrrad mitgezählt) meiner Fahrpraxis kann ich mich höchstens an ein gutes Dutzend Situationen erinnern, dass ich durch andere Fahrzeuge in eine prekäre Lage gekommen bin. Einen Unfall gab es erst einmal, als ich schnell gestoppt wurde (Autotür ohne zu schauen aufgemacht) Wenn ich dann lese, dass andere jeden Tag solche Situationen haben, frage ich mich ehrlich was die falsch machen? Und das obwohl ich auch mit dem Fahrrad an roten Ampeln stehen bleibe, wenn vorhanden auf Radwegen fahre und pendele regelmäßig mit dem Ebike zur Arbeit. Aber wenn neben mir ein LKW hält, schau ich halt schon vor dem los fahren, was da abgeht. Das ist wie der Blickkontakt mit den Autos an Kreuzungen, wenn ich mit dem Motorrad unterwegs bin.

Es bringt halt nichts, wenn auf dem Grabstein stand, er hatte Vorfahrt. Einfach den gesunden Menschenverstand beim bewegen im Straßenverkehr einschalten und für die anderen mitdenken. Was das ganze aber natürlich für Kinder und Ältere, die das noch nicht, oder nicht mehr packen ein Problem darstellt. Es gibt halt auch viele Leute, die noch nie Fahrrad oder LKW gefahren sind, die verstehen gar nicht wie es auf der anderen Seite zugeht. Ich denke das sind die, welche 70% der Unfallzahlen ausmachen. Der Rest sind die armen Schweine, die an Vollidioten geraten sind, dann hilft halt auch kein vorausschauendes fahren mehr.

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drunem 09.07.2018, 10:36
104. omg...

Zitat von Frida_Gold
Wie soll das im Großstadtverkehr gehen, wenn drei LKW hintereinander vor einer Ampel warten - soll ich als Radfahrer 50 m vor der Ampel stehenbleiben und warten, bis alle abgebogen sind?
ich, ich, ich, ich... meine fresse noch eins! was wäre jetzt soooo schlimm daran 50m vor der ampel anzuhalten, wenn damit sicher eine gefahrensituation vermeiden werden kann? dieser egoistische, strunzdumme satz zeigt das WAHRE problem! nämlich - ich, ich, ich, ich! ich bin wichtig! alle anderen sind unwichtig! also habt gefälligst alle ein auge auf mich! ja, es gibt regeln. gut so! aber menschen machen fehler! das ist menschlich! wer sich blind auf andere verlässt, GERADE als schwaches glied im straßenverkehr, der hat da eigentlich nichts verloren! wie wäre es mal mit ein wenig eigenverantwortung? mit ein wenig gesundem menschenverstand? rücksichtnahme auf andere? egal ob nun rad-, auto- oder LKW fahrer? DAMIT lassen sich solche situationen vermeiden! und dazu braucht es nicht irgendeine technische spielerei!

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viceman 09.07.2018, 10:42
105. schön für sie,

Zitat von ruediger99
Was ist denn das wieder für eine Kette von Verallgemeinerungen? Ich fahre jeden Tag an einer Bundesstraße AUF einem Radweg zur Arbeit. Wenn der im Winter geräumt wurde und nicht der Winterdienst den ganzen Schnee auf den Radweg schob, habe ich ......
hier - thüringer-wald-vorland ist es so, daß nahezu alle "rennräder" die bundesstraße benutzen, statt den parallel verlaufenden radweg , der aber mit fußgängern geteilt werden muss. ist das evtl. der grund ? aber nicht nur diese nutzen die straße, autobahnzubringernähe. dazu schatten durch bäume/wald an der straße, ich wundere mich immer nur, daß so wenig / fast nix passiert... erlebnis aus dem urlaub am meer, es gab nebeneinander straße, 3-4 m breiter radweg und ebenso nochmal einen gehweg. na was glauben sie denn, wo die radfahrer langfahren? alle 3 strecken wurden - nahezu gleich - genutzt ...

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Plasmabruzzler 09.07.2018, 10:43
106.

Um beim eigentlichen Thema zu bleiben und nicht die ermüdende Diskussion Radler gegen Autofahrer anzuheizen: beide Seiten sollten sich mal in die Lage des Anderen versetzen und es sollte selbstverständlich sein, überall dort technische Unterstützung zu fordern, wenn sie in einem angemessenen Verhältnis steht.
Ich glaube nicht, dass LKW- und Busfahrer boshaft sind und freiwillig bzw. mit voller Absicht einen abbiegenden Radler umfahren. Beim Abbiegen ist auf so vieles zu achten (z. B. auch Blick nach vorne, Abbiegeradius einhalten, usw.) und wenn bspw. ein Pedelec mit 25 km/h auf einem Radweg angefahren kommt, legt der Radler knapp 7 Meter mit dem Rad pro Sekunde zurück. Wer schon einmal im LKW oder Bus saß, weiß, dass bei der Anzahl an Spiegeln eine gute Übersicht zu erhalten ist, aber der Radler evtl. nur in einem einzigen Spiegel zu sehen ist. Folgerichtig muss technische Unterstützung her, die auch solche Fälle an den Fahrer meldet und ggf. selbst eine Bremsung einleiten kann.
Bekanntlich sind Radfahrer auch Kinder und die haben noch nicht den großen Überblick, wenn ein rechts abbiegender Bus bzw. LKW ihren Weg kreuzen könnte. Selbstverständlich sollte aber auch sein, dass man ggf. von seinem Recht abtritt, um großes Unglück zu vermeiden (s. § 1 StVO). Es wäre zu billig, wenn der Radler auf den Kraftfahrer zeigt und der Kraftfahrer auf den Radler. Ein bisschen mehr Gelassenheit und Umsicht schaden nicht.

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Anonymus post Dionem 09.07.2018, 10:46
107.

Zitat von drunem
ich, ich, ich, ich... meine fresse noch eins! was wäre jetzt soooo schlimm daran 50m vor der ampel anzuhalten, wenn damit sicher eine gefahrensituation vermeiden werden kann? dieser egoistische, strunzdumme satz zeigt das WAHRE problem! nämlich - ich, ich, ich, ich! ich bin wichtig! alle anderen sind unwichtig! also habt gefälligst alle ein auge auf mich! ja, es gibt regeln. gut so! aber menschen machen fehler! das ist menschlich! wer sich blind auf andere verlässt, GERADE als schwaches glied im straßenverkehr, der hat da eigentlich nichts verloren! wie wäre es mal mit ein wenig eigenverantwortung? mit ein wenig gesundem menschenverstand? rücksichtnahme auf andere? egal ob nun rad-, auto- oder LKW fahrer? DAMIT lassen sich solche situationen vermeiden! und dazu braucht es nicht irgendeine technische spielerei!
Sie haben einfach nicht verstanden, dass wenn Fußgänger und Radfahrer so laufen/fahren einfach über keine Ampel mehr kommen. Das ich ich ich einem dieser Gruppen vorzuwerfen ist lächerlich, da sie in der Planung kaum vor kommen. Der verkehr ist auf Kraftfahrzeuge ausgerichtet. Jetzt fordern sie, dass man als Fußgänger und Fahrradfahrer von noch mehr rechten zurück tritt, dann kann man auch einfach gleich zu Fuß gehen und Fahrradfahren verbieten!

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gedankenschredder 09.07.2018, 10:47
108. Mehr Güter auf der Schiene transportieren...

...und so manchem Radfahrer vielleicht mal die Situation der Auto- und LKW Fahrer nahebringen. Wenn man durch die Stadt fährt, gerade morgens oder abends, am besten noch in der Dämmerung und Radfahrer mit „eingebauter Vorfahrt“ und ohne Licht mit 30 km/h über die Radwege brettern hat man als Kraftfahrer keine Chance diese rechtzeitig zu sehen. Auch die Städte und Kommunen sind hier gefragt, anständige Radwege zu bauen und nicht, wie in machen Städten, die Radwege zwischen zwei Fahrbahnen zu verlegen, wie krank ist das denn.

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Anonymus post Dionem 09.07.2018, 10:51
109.

Zitat von viceman
ich wundere mich immer nur, daß so wenig / fast nix passiert...
Vielleicht weil das Modell Radweg nicht das Allheilmittel ist und gemeinsame Nutzung der Fahrbahn auch nicht Teufelszeug ist. Es ist öfter so, dass es auf der Fahrbahn sicherer ist, zumindest wenn gerade kein Autofahrer unterwegs ist, der einen durch Gefährliches Überholen einen Mal eins richtig auswischen will...

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