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Tödliche Unfälle: "Fahrverbot für Lkw ohne Abbiegeassistent"
DPA

Fast wöchentlich sterben Radfahrer oder Fußgänger durch abbiegende Lkw. Dabei könnte längst vorhandene Technik viele dieser Unfälle verhindern, erklärt ein Verkehrsexperte.

Seite 12 von 25
hansfitter 09.07.2018, 10:57
110.

Übrigens: ich habe nichts gegen Assistenten. Der Radfahrer ist aber auch nicht das unschuldige Opfer, daß uns die Lobbyisten immer präsentieren

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J.Simon 09.07.2018, 11:00
111.

Zitat von Leser161
Aber ich frage mich warum das nicht auch ohneTtechnik geht. Im Auto mache ich Schulterblick gegen den toten Winkel, LKW haben doch diese kleinen Sonderspiegel, und wenn die dann zu klein sind dann halt grössere...
..schon mal im FührerHAUS/der Führerkabine eines aktuellen LKW gesessen - und gesehen, was Sie alles im Blick haben müssen, wenn sie einen Sattelzug mit einem Gesamtgewicht von 28 t. "um die Ecke" fahren müssen?

Eine akustische Warnmeldung wäre da hilfreich.... .

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Neandiausdemtal 09.07.2018, 11:04
112. Da sollten Sie nicht so sicher sein.

Zitat von tompike
Weder o. g. Herr Lottsiepen, Politiker noch Fahrradlobby haben FS Kl II bzw. sind LKW gefahren. 1. LKW ist ein Arbeitsplatz + Stress. 2. Bis zu max. 18 m lang. 3. Beim Abbiegen vergehen einige Sekunden in der der Fahrer auch nach vorne schauen muss, falls ein Radfahrer stumpfsinnig auf Vorfahrt besteht. Das Bewußtsein über den LKW-Arbeitsplatz geht am Radfahrern und Kritikern völlig vorbei. Solange wird es leider Tote geben auch mit Kamera. Denken Sie mal an die schnellen E-Bikes! Während des 5 Sek. Abbiegevorgangs ist der E-Bike Fahrer schnell im toen Winkel.
Denn 1. Es ist wirklich völlig bekloppt, fehlleistende LKW-Fahrer mit "Arbeitsplatz" und Stress zu entschuldigen. Der Polizist, der Sie über den Haufen schießt, ist auch bei der Arbeit und hatte gerade Stress. Das sollte für Sie dann auch ok sein.
2. Ich weiß, LKW-Fahrer haben oft den Längsten. Glückwunsch.
3. Im Zweifel hat der LKW-Fahrer so lange zu gucken und zu warten, bis sicher ist, dass niemand gefährdet wird. Tut er es nicht, ist er schuldig.
4. Es ist zwar schon einige Jahre her, aber Züge bin ich auch schon gefahren, allerdings nicht beruflich.

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sommersonnenwende 09.07.2018, 11:05
113. Andere Lösung

So eine technische Lösung wäre m. E. gar nicht nötig, wenn man eine zusätzliche Ampelphase schaffen würde. Warum schaltet man die Ampeln nicht so, dass Rechtsabbieger einerseits und Fußgänger und Fahrradfahrer andererseits eben nicht gleichzeitig "grün" haben?

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wombie 09.07.2018, 11:06
114.

Zitat von keksguru
ich sehe das als Autofahrer immer wieder, gerade an "normalen" Ampeln daß Radfahrer generell auf nichts, aber auch garnichts achten. Würde ich auf mein Recht bestehen, dann würde ich im Jahr 5-10 Radfahrer aufs Horn nehmen... Daß ein Blinker an einem Auto z.B. irgendwas zu bedeuten hat oder daß ein geradeaus fahrender Radfahrer sich rechts neben der Rechtsabbiegespur positionieren und dann doch geradeaus weiterfahren. Ebenso werden rückwärtsfahrende LKWs konsequent bis zum Crash ignoriert, obwohl diese mittlerweile mit einem lauten Warnsignal haben. Besonders krass wird die Auto-Ignorier-Kultur übriges in Hannover gepflegt.... und Bonn zeigt daß es auch anders geht, denn dort gibts viele Ampeln in der Innenstadt, wo Radfahrer grundsätzlich VOR den Autos an einer Ampel warten und auch 5 Sekunden früher grün kriegen. Vielleicht sterben deshalb in Bonn weniger Radfahrer...
Tja, würde ich als Radfahrer auf mein Recht bestehen, so würde ich auf jeder Fahrt in die Stadt in ca. 3 Kotflügel und Türen reinfahren. Mach ich aber nicht, auch wenn ich es verletzungsfrei überstehen könnte und der Fahrer den Schaden hätte, aber nur wiel die Regulierung einfach nur zuviel Zeit kostet.

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hackebeilchen 09.07.2018, 11:10
115. Nanana

Zitat von drunem
ich, ich, ich, ich... meine fresse noch eins! was wäre jetzt soooo schlimm daran 50m vor der ampel anzuhalten, wenn damit sicher eine gefahrensituation vermeiden werden kann? dieser egoistische, strunzdumme satz zeigt das WAHRE problem! nämlich - ich, ich, ich, ich! ich bin wichtig! alle anderen sind unwichtig! also habt gefälligst alle ein auge auf mich! ja, es gibt regeln. gut so! aber menschen machen fehler! das ist menschlich! wer sich blind auf andere verlässt, GERADE als schwaches glied im straßenverkehr, der hat da eigentlich nichts verloren! wie wäre es mal mit ein wenig eigenverantwortung? mit ein wenig gesundem menschenverstand? rücksichtnahme auf andere? egal ob nun rad-, auto- oder LKW fahrer? DAMIT lassen sich solche situationen vermeiden! und dazu braucht es nicht irgendeine technische spielerei!
Kommen Sie mal ein wenig runter. Müssen ja nicht gleich alles so hoch hängen. Aber wenn Sie sich schon so gut auskennen zum Thema Eigenverantowrtung und "technische Spielereien" hätte ich da noch 2 Nachfragen an Sie:

a) warum geben LKWs eigentlich beim Zurücksetzen automatisch so ein nerviges Signal ...ist doch völlig überflüssig da ja jeder weiss , dass man sich nicht hinter LKWs aufzuhalten hat. Und dass der rückwärts fährt sieht man doch auch am Rückfahrlicht, oder ? Finde man sollte das dann auch ruhig abschaffen. Eigenverantwortung und gesunder Menschenverstand reichen ja aus. Und Rücksichtnahme auf motorisierte Verkehrsteilnehmer. Geben Sie mir da sicher Recht oder ?
b) Naja vielleicht nochmal wegen der Eigenverantwortung und dem gesunden Menschenverstand. Ich kenne das so eine Gruppe Verkehrsteilnehmer da müsste man ggf. da doch ein paar Abstriche machen: KINDER. Und ja : vielerorts gibt´s eben keinen Radweg. Nur farblich abgegrenzte Spuren .Und ja ab 10 J. müssen Kinder auf der Strasse und nicht mehr auf dem Fußweg fahren. Ohhh ich vergaß... manche waren ja nie Kind. Sorry.

Na was soll´s...Kollaterlaschäden in einer schönen Welt ganz ohne technische Spielereien (gilt das eigentl. auch für PKWs ? Notbremsfunktion, lane assist, side assist etc etc ).
Aber Sie haben uns ja heute schon mit der Binsenweisheit "aber menschen machen fehler! das ist menschlich" bereichert ." Danbke auch dafür. "...dieser egoistische, strunzdumme satz zeigt das WAHRE problem". Ja so ist es. Aber vermutl. anders als Sie das in Ihrem Satz gemeint haben.

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Plasmabruzzler 09.07.2018, 11:12
116.

Zitat von J.Simon
..schon mal im FührerHAUS/der Führerkabine eines aktuellen LKW gesessen - und gesehen, was Sie alles im Blick haben müssen, wenn sie einen Sattelzug mit einem Gesamtgewicht von 28 t. "um die Ecke" fahren müssen?
Bestes Beispiel: voll gefüllter Bus. Wenn bis ganz vorne Passagiere stehen, sieht man den Außenspiegel nicht einmal oder kaum oder nur über Umwege. Eine mindestens akustische Meldung ist da nicht nur hilfreich, sondern unabdingbar.

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Dokoqueen 09.07.2018, 11:13
117. Kennen manche Foristen die StVO nicht?

Hier ist in etlichen Beiträgen davon die Rede, dass Radfahrer ihren Tod oder zumindest schwere Verkehrsunfälle selber verschulden, wenn sie an einer Ampel rechts vom motorisierten Verkehr aufstellen. Herrgottnochmal - laut StVO MUSS man das. Es gibt die Radwegebenutzungspflicht, die einen Radler dazu zwingt.
Man steht doch nicht aus Vergnügen an der gefährlichsten Stelle der Kreuzung, sondern weil das Vorschrift ist.
Und einfach warten, bis der 30-Tonner sein Abbiegemanöver beendet hat? Auch keine gute Idee, denn bis der sein Gefährt um die Ecke manövriet hat, ist vermutlich die Grünphase für den Radfahrer vorbei, man muss warten ...und zack, steht schon wieder nächste LKW neben einem.
Die meisten Radfahrer benutzen ihr Gefährt in der Innenstadt ja nicht zum puren Vergnügen, sondern, weil sie zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen müssen. Genau wie Autofahrer haben auch die Radler nicht ewig Zeit und wollen gewiss nicht 3 oder mehr Ampelphasen verstreichen lassen, ehe endlich mal kein LKW neben ihnen steht und sie halbswegs gefahrlos die Kreuzung überqueren können.
Aber es ist ja so leicht, den Radfahrern die Schuld zu geben.
Was konnte denn der 8-jährige Spandauer Junge, der bei GRÜN losfuhr dazu, dass ein LKW-Fahrer ihn nicht bemerkte?
Ich bin als 67-jährige übrigens alles andere als eine Kampfradlerin, aber auch ich gerate oft in brenzlige Situationen. Plötzlich endende Radwege, Autos, die in zweiter Reihe parken und den Radler zwingen auf die Überholspur zu wechseln, PKW, die auf dem Radweg geparkt werden, Radwege, die man sich auch an engen Stellen mit Fußgängern teilen muss, Holperpflaster, auf dem man als Radler ein Schütteltrauma erleiden könnte.
Ich hoffe sehr, dass es in der Verkehrspolitik endlich ein Umdenken gibt und auch Radfahrer als vollwertige Verkehrsteilnehmer anerkannt werden.

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felisconcolor 09.07.2018, 11:14
118. Es

wird mal wieder Ursache und Wirkung vertauscht. ist hier schon genügend drüber debattiert worden. Aber in Deutschland gilt halt § 1 Der radfahrer hat immer Recht. § 2 Hat der Radfahrer mal kein Recht tritt automatisch § 1 in Kraft, Ich sag nur eines wer sich im Strassenverkehr selbst in gefährliche Situationen begibt muss sich wohl mit Superman oder Supergirl verwechseln. Mir persönlich ist klar das mich der LKW Fahrer vielleicht nicht gesehen hat. Und wenn nur leise Zweifel bestehen muss ich suizid gefährdet sein in einer unklaren Verkehrssituation hier auf mein Recht zu pochen (das mache ich nicht einmal wenn ich mit dem PKW oder dem Motorrad unterwegs bin, defensiv lebt es sich länger). Komisch bei Kraftfahrzeugen gibt es den Tatbestand der Erzwingung der Vorfahrt und kann geahndet werden. Aber der Paragraph scheint für Radfahrer nicht zu existieren. Und ich Dummerchen dachte immer das die StVO für alle Verkehrsteilnehmer gilt

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drunem 09.07.2018, 11:16
119.

Zitat von Anonymus post Dionem
Sie haben einfach nicht verstanden, dass wenn Fußgänger und Radfahrer so laufen/fahren einfach über keine Ampel mehr kommen. Das ich ich ich einem dieser Gruppen vorzuwerfen ist lächerlich, da sie in der Planung kaum vor kommen. Der verkehr ist auf Kraftfahrzeuge ausgerichtet. Jetzt fordern sie, dass man als Fußgänger und Fahrradfahrer von noch mehr rechten zurück tritt, dann kann man auch einfach gleich zu Fuß gehen und Fahrradfahren verbieten!
dann lesen Sie bitte nochmnal genau! das "ich, ich" als einleitung ist auf das zitat bezogen. das "ich, ich" im weiteren beziehe ich auf ALLE verkehrsteilnehmer! einfach generell den eigenen egoismus runterschrauben, einfach generell mal daran denken, daß man nicht alleine auf der welt ist, und daß nach einem selbst noch andere kommen! das würde schon sehr viel helfen! wollen Sie das wirklich bestreiten? dann leben Sie definitiv in einer anderen welt! und daß man "dann nicht mehr über eine ampel kommt". also bitte jetzt! das ist ausgemachter blödsinn! dann komme ich vielleicht ein paar sekunden später über die ampel, was solls? es ist reine dummheit, wenn einer meint als fußgänger oder radfahrer sich mit einem auto oder LKW anlegen zu können! es ist reine dummheit, wenn man sich im straßenverkehr blind auf die regeln verläßt! es ist reine dummheit, wenn man sich selbst so wichtig nimmt, daß man meint alle anderen müßen sich nach einem selbst richten! wie gesagt - eigenveranrtwortung, rücksichtnahme! und dieses "problem" löst sich zum größten teil von selbst! und nochmal, damit auch Sie es verstehen: damit meine ich ALLE!

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