Forum: Auto
"Tödliche Waffe": Autokonzerne sollen von Airbag-Mängeln gewusst haben
DPA

Im Rechtsstreit um defekte Airbags des Zulieferers Takata geraten mehrere Autokonzerne unter Druck. Sammelkläger werfen fünf Herstellern eine Mitschuld vor. Sie sollen von den Problemen gewusst haben.

Seite 1 von 2
hummerus 28.02.2017, 10:25
1. Wo bleibt da der sonder Bericht?

Kein breaking News, keine sonder Sendung auf Nachrichten Kanälen.
Dieselwerte manipuliert und schon sind alle am schreien, bewusst menschen in Gefahr bringen und keinen Juckt es.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bierzelt 28.02.2017, 10:30
2. Hui, das wird wieder teuer

Ausländische Firmen, die in den USA angeklagt werden. Ist auch ne Form von Subvention, wenn man der Konkurrenz einfach das Geld wegnimmt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wolfgang bruchhagen 28.02.2017, 10:56
3. Steuern runter Strafen für ausländische Firmen höher

Manchmal hat man den Eindruck, dass die amerikanischen Regierungen durch Bestrafen von ausländischen Konzernen ihre Finanzlöcher stopfen. Das hätte dann gleich zwei tolle Effekte: Man nimmt Gelder ein und schwächt die ausländische Konkurrenz.
Bei den Plänen von Trump, Steuern zu senken und die Rüstungsausgaben zu erhöhen, könnte da noch viel auf uns zukommen - Strafzölle inklusive.
Damit soll die Vorgehensweise der Autoindustrie nicht verharmlost werden, aber 16 Tote durch defekte Airbags im Vergleich zu den vielen Toten, verursacht durch die amerikanische Waffenlobby, das ist schon ein wenig schräg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meister_proper 28.02.2017, 10:58
4. @hummerus: Haben Sie die letzten Jahre gepennt?

Zitat von hummerus
Kein breaking News, keine sonder Sendung auf Nachrichten Kanälen. Dieselwerte manipuliert und schon sind alle am schreien, bewusst menschen in Gefahr bringen und keinen Juckt es.
Der erste SPON-Beitrag zu diesem Thema ist vom 11.4.2013: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/japanische-hersteller-rufen-mehrere-millionen-autos-zurueck-a-893722.html
Das sind schon lange keine "breaking news" mehr, sondern nur noch die juristischen Nachwehen eines alternden Skandals :-/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
benzle 28.02.2017, 11:02
5. Groß sind die ..

Zitat von hummerus
Kein breaking News, keine sonder Sendung auf Nachrichten Kanälen. Dieselwerte manipuliert und schon sind alle am schreien, bewusst menschen in Gefahr bringen und keinen Juckt es.
.. Unterschiede nicht aber fein.
Die Presse setzt da andere Prioritäten.
By the way .. Millionen von Diesel-Fahrzeugen,die viel mehr Schadstoffe ausstossen als angegebensind ja wohl auch nicht ohne.
Nur kann man die Schäden auf die Gesundheit nichtso direkt messen wie bei einem Airbag der versagt hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ellenbetti 28.02.2017, 11:04
6. fleissige Anwälte USA

habe ich sogleich gedacht. Es gibt eine ganze Anwaltsindustrie die sich durch die Gesellschaft frisst. Es geht nicht um Menschenleben sondern um abkassieren. Ich kenne auch keine ausländische Firma der es in den USA gut geht. Kennen Sie eine ? Ich hoffe das alles und jeden Verklage Prinzip in den USA wird mal höher bewertet und Firmen entsprechend gewarnt. Dank NSA und BND wissen die über alles Bescheid nur die USA traut sich keiner anzuklagen. Aber auch auf Milliarden denn Fälle gab es in den USA genug in den US amerikanische Firmen involviert waren. Nein, da passiert nichts und wenn dann bleibt es ja im Land. Trumps Abschottung könnte auch mal zum Nachdenken genutzt werden wir sie ausländische Firmen vor den gierigen Anwälten ( und Richtern ) schützen. Es geht um viel Geld und der Verstoß, Gefährdung und Mangel ist das Feigenblatt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
prophet46 28.02.2017, 11:18
7. Kojoten

Sammelkläger? Das sind die Schmeifliegen oder Kojoten des amerikanischen Kapitalismuss. Denen geht es nur darum, Gebühren abzugreifen. Diese Winkeladvokaten sich sicherlich nicht berechtigt, die Moralkeule zu schwingen.
Glaubt im Ernst jemand, dass die Autoindustrie Hundertausende von Airbegs verbaut, die man nachher unter großem Aufwand wieder austauschen darf?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Luke1973 28.02.2017, 11:26
8. Diesel

@rathat
Geht's nicht eine Nummer kleiner? Wir alle nehmen in Kauf, dass durch das Verbrennen von fossilen Energieträgern potenziell Menschen früher sterben. Unser Strom kommt hauptäschlich aus Kohlekraftwerken und unsere Autos fahren mit Diesel oder Benzin.
Was VW gemacht hat, war sicher verwerflich, aber tausende Tote?
Vergessen darf man auch nicht, dass selbst die Schummeldiesel Euro6 immer noch besser sind als alle anderen Euro 0-5 vorher. Und die machen den weitaus größten Teil der Flotte aus und dürfen weiter rumfahren. Sind das alles Mörder?
Wenn Sie hier einen Post schreiben, pusten Sie damit via Kohlekraftwerk Schadstoffe in die Luft. Deswegen wird wohl auch ein Mensch früher sterben. Bedenke Sie das mal.

Nach der Aufspielung der neuen Software werden die SCR-Motoren mehr Adblue nutzen. Und dann werden sie so sauber sein, wie es die Norm fordert. Auch abseits des Tests. Das war ja gerade der Punkt. Man wollte AdBlue einsparen und hat es daher abseits des Test einfach nicht mehr eingespritzt.
Feinstaub emmitieren Diesel übrigens schon lange nicht mehr, dank Partikelfilter. Im Gegensatz zu Benzinern, die ohne Filter unterwegs sind.
Vom Auspuff eines Diesel mit DPF können Sie auch nach 200.000km mit dem Finger keinen Ruß wischen. Es ist nämlich keiner dran.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neurobi 28.02.2017, 11:30
9.

Was für ein Blödsinn. VW hat nur das gemacht, was im Grunde alle Hersteller auch tun. Der entstanden Schaden ist vergleichsweise gering (ein US-Institut hat berechtnet, dass die VW-Emission in den USA für etwa 40 von 20000 NOX-Toten verantwortlich ist).
Dafür werden Strafzahlung jenseits der 20 Milliarden Doller fällig.
In der gleichen Relation, müsste Tanaka auch einen zweistelligen Betrag zahlen. Und wenn die Hersteller davon gewusst haben, können sie den Fahrern dieser Fahrzeuge auch ein paar tausend Euro zusprechen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2