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Tödlicher Uber-Unfall: Fürchtet Euch ruhig
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Viele Menschen stehen Roboterautos skeptisch gegenüber - obwohl sie viele Verkehrstote verhindern könnten. Diese Aversion ist allerdings weitaus weniger irrational als man denkt, meint der SciFi-Autor Tom Hillenbrand.

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wolle0601 21.03.2018, 16:39
1. Entscheidungen über wichtige Dinge

liegen heute vielleicht nicht in den Händen von Maschinen, aber bei Menschen, denen ich weniger vertraue als Algorithmen, auch wenn diese vielleicht noch Fehler haben. Angefangen beim Betrunkenen, der. meint noch prima fahren zu können, und bis zum Staatenlenker. Ich denke, speziell autonome Autos werden uns eine ganz neue Freiheit geben. Zum Beispiel ländliche Gebiete neu erschließen und die Ära vollgestopfter Städte beenden.

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pr8kerl 21.03.2018, 16:46
2. Milliarden für eine unsinnige Entwicklung

Hat jemand mal eine Umfrage unter Männern gestartet und gefragt, ob sie selbstfahrende Autos überhaupt wollen? Oder wollen Männer nicht viel lieber selber lenken? Heißt der Slogan "Aus Freude am Fahren" oder "Aus Freude am Gefahrenwerden?" Neuerdings könnte er heißen "Freude an Gefahren".

Die Industrie gibt hier Milliarden für eine unsinnige Entwicklung aus und merkt es nicht mal. Wie dumm ist das denn. Es ist wie im Märchen um "Des Kaisers neue Kleider". Man müsste sagen "Des Kaisers unsinnige Entwicklung".

Aber Geld für saubere Autos bereitstellen wollen die Konzernlenker nicht.

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hdudeck 21.03.2018, 16:51
3. Sieht so aus, das der Autor

"KI errechnet unsere Kreditratings, sie trägt unsere Flugbuchungen in den Kalender ein, sie weiß, wo wir geparkt haben."

keine Ahnung hat, was KI ist. Merke, Algorithm und Program Code machen noch keine KI aus.
Mir persoehnlich ist der Hype um selbsfahrende Autos ein wenig unverstaendlich. Warum wird jetzt so ein Ding daraus gemacht, und warum wird angenommen, das dt Hersteller so weit zurueck sind? Da wird scheinbar PR mit Fortschritt verwechselt. Darin sind die US Firmen besonders gut, und ebenso in ihrer Ruecksichtlosigkeit um den schnellen Umsatz zu machen, sorry wenn dabei jemand stirbt. Scheinbar gab es noch nicht einmal einen Programm Code um das Fahrzeug nach einem Unfall anzuhalten. Naja, war ja nur eine homeless person die auch noch eigene Schuld hat, so einfach auf die Strasse zu gehen, wie kann die das so machen.

Warum werden zum Beispiel selbstfahrende Autos in Sonnenscheinstaaten getestet? Ja genau, weil die Sensoren eben jede Menge Schwierigkeiten haben, wenn es Dunkel ist (siehe Unfall), es Regnet, Nebel herscht oder es schneit. Sind sensoren erst einmal verdreckt arbeiten selbst die Besten nicht mehr einbandfrei. Freue mich schon auf die Zeit wo man selbstfahrende Autos am Strassenrand stehen sieht weil die (nicht existierende KI) dem Auto sagt das es anhalten musss. Dum, wenn man dann noch nicht einmal mehr ein Lenkrad hat, um das Auto zu parken (was die meisten dann sowieso verlernt haben werden) Na, dann mal viel Spass in der Zukunft.

Das gleiche gilt uebrigens auch fuer die E-Mobilitaet. Es wird gerne ausgeblendet, das sich das alles nicht ueber Nacht herstellen laest, das die Infrastruktur dafuer nicht existiert, und sich eben auch entsprechende Umweltprobleme dadurch nicht beseitigen lassen kann, da ein Verursacher einfach durch einen Anderen ersetzt wird. Merke,, Tesla verbrennt immer noch Millionen - mal sehen wie lange das so noch funktioniert.

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Barrigaga 21.03.2018, 17:03
4. 3.500 Verkehrstote täglich

Jeden Tag kommen im Straßenverkehr weltweit ca. 3.500 Menschen ums Leben, knapp 10 in Deutschland. In Deutschland waren es vor knapp 30 Jahren noch über 30 am Tag. Autonomes Fahren wird alleine deshalb nicht aufzuhalten sein. Autonomes, geteiltes, vernetztes und elektrisches Fahren miteinander verschmolzen wird unsere Mobilität in den nächsten 10 Jahren revolutionär verändern. Es wird nur noch 1/5 kosten, leiser, sauberer, sicherer und in der Stadt sogar schneller. Da können die Stammtische aufschreien, sich auf den Boden werfen und bockig werden, wie ein Kind. Es lässt sich nicht ändern. Allein aus ökonomischen Gründen. Die ökologischen kommen als Sahnehäubchen obendrauf.

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lordofaiur 21.03.2018, 17:25
5. Besser ist es

den Roboter Auto fahren zu lassen als ob es ein 90-jähriger Greis tut. Ich bin ein großer Fan dieser Zukunftstechnologie und verspüre auch keine Angst. Der Computer kann vieles besser als der Mensch und Autofahren gehört definitiv dazu.

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dr.ronaldchevalier 21.03.2018, 17:31
6.

Zitat von pr8kerl
Hat jemand mal eine Umfrage unter Männern gestartet und gefragt, ob sie selbstfahrende Autos überhaupt wollen? Oder wollen Männer nicht viel lieber selber lenken? Heißt der Slogan "Aus Freude am Fahren" oder "Aus Freude am Gefahrenwerden?" Neuerdings könnte er heißen "Freude an Gefahren". Die Industrie gibt hier Milliarden für eine unsinnige Entwicklung aus und merkt es nicht mal. Wie dumm ist das denn. Es ist wie im Märchen um "Des Kaisers neue Kleider". Man müsste sagen "Des Kaisers unsinnige Entwicklung". Aber Geld für saubere Autos bereitstellen wollen die Konzernlenker nicht.
"Freude am fahren"? Wo denn? Im Stau oder im Feierabendverkehr oder wenn es mal wieder 500 Kilometer Stumpf über die Autobahn geht? Dann drück ich doch während der Fahrt lieber ein Knöpfchen und spiel mit meinen Kindern Mensch ärgere dich nicht.
Die Entwicklung wird allein aus wirtschaftlichen Gründen nicht aufzuhalten sein. Eine Spedition oder Taxiunternehmen, die keine Angestellten mehr bezahlen muss sind wohl einfach profitabler.
Sobald das erste Land das Autonome fahren erlaubt ist das ein enormer Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen, die dann nachziehen müssen/werden.
Ich mache mir eher Sorgen um die Arbeitslosen, die durch autonomes fahren und KI im allgemeinen erzeugt werden wird. Das sind Millionen Arbeitsplätze die wegfallen. Ich denke, dass das die wirkliche Herausforderung bei der Digitalisierung werden wird.

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Monger1981 21.03.2018, 17:36
7. längst geschehen

Als ob wir heute frei über Leben und Tod entscheiden würden. Daten sagen uns, wer der Feind ist. Daten sagen uns welche medizinische Therapie wir ergreifen sollten, ob es sicher ist über die Straße zu gehen oder eine schwere Maschine zu bedienen. Immer wieder machen Maschinen tödliche Fehler, oder treiben Menschen zu tödlichen Fehlern.
Das ist aber weder neu noch ein Tabubruch.

Das Auto symbolisiert halt Freiheit, deshalb tun sich da viele schwer, das liebgewonnene Symbol aufzugeben. Aber ob der Computer den Menschen aussteuert, oder gleich selbst das Auto vollständig übernimmt, ist nur noch ein quantitativer Unterschied.

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xtechnokratx 21.03.2018, 17:38
8. Wird...

sich nicht ändern lassen, Elektronik wird die Kontrolle übernehmen, selbst ein Fahrzeug mit Mensch am Steuer wird über ein elektronisches Gaspedal, Steer by Wire und vieles mehr bald gesteuert. Flugzeuge und Schiffe ebenfalls, es ist aber noch etwas früh für autonome Fahrzeuge, wir sind hier gerade an einem Punkt wo Sensorik und Rechenleistung die Tür öffnen und es ist sicherlich nicht falsch hier die Softwareentwicklung aufzunehmen aber für ein tatsächlichen Einsatz ist es noch zu früh, dazu muss das Fahrzeug wesentlich umfangreicher und redundanter die Umgebung erfassen. Generell ist die Annahme ein autonomes Fahrzeug ist sicherer nicht falsch aber bis es die Schwelle vollständig überschritten hat ist noch viel Arbeit notwendig.

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darjeeling1 21.03.2018, 17:39
9.

Zitat von pr8kerl
Hat jemand mal eine Umfrage unter Männern gestartet und gefragt, ob sie selbstfahrende Autos überhaupt wollen? Oder wollen Männer nicht viel lieber selber lenken? Heißt der Slogan "Aus Freude am Fahren" oder "Aus Freude am Gefahrenwerden?" Neuerdings könnte er heißen "Freude an Gefahren". Die Industrie gibt hier Milliarden für eine unsinnige Entwicklung aus und merkt es nicht mal. Wie dumm ist das denn. Es ist wie im Märchen um "Des Kaisers neue Kleider". Man müsste sagen "Des Kaisers unsinnige Entwicklung". Aber Geld für saubere Autos bereitstellen wollen die Konzernlenker nicht.
Ich kann mir nicht vorstellen mich von einem Rechner fahren zu lassen.
Dazu fahre ich viel zu gerne Auto - selber!!
Eine Umfrage diesbezüglich wäre ja mal interessant.

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