Forum: Auto
Tödlicher Unfall in den USA: Tesla-Chef verteidigt den "Autopilot"
DPA

Nach dem tödlichen Unfall eines US-Amerikaners in einem computergesteuerten Model S kommt Tesla-Gründer Elon Musk in Erklärungsnot. Es geht um die genaue Bedeutung einer Software-Bezeichnung.

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ichbinsjetzt 11.07.2016, 23:38
40. Ich war heute

mal wieder auf einer Strecke von 700km unterwegs. Die Tesla Fahrzeuge, die ich gesehen hatte, waren durchweg sehr langsam unterwegs. Liegt wahrscheinlich an der möglichen schnellen Erhitzung der Motoren. War richtig heiß heute. Gerade hier komme ich ins Grübeln. Hatte am Wochenende auch ein Erlebnis mit einem explodierenden Telefon-Akku der überhitzt war. Die gleiche Technik Ionen Lithium wie im Tesla. Der Effekt war ein Knall wie mit einer Schusswaffe. Eigentlich abzuwarten, dass auch hier etwas passieren kann. Es sind rollende Bomben.

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zeichenkette 11.07.2016, 23:47
41.

Zitat von svempa
Keine Ahnung vom Luftverkehr. Modernen Flugzeuge "wissen" genau was vor sich geht und könnten theoretisch können sie starten/ landen. Schon mal was von Transponder und Radar gehört?
Theoretisch kann der Tesla auch alles mögliche. "Autopilot" heißt halt nicht "kann alles und der Fahrer ist überflüssig", oder jedenfalls nur für kleine Werte von Alles...

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NewYork76 12.07.2016, 00:09
42. Auch hier

Auch hier nochmal die Fakten:

Mensch: 1.08 deaths per 100 million vehicle miles traveled (quelle: http://www.iihs.org/iihs/topics/t/general-statistics/fatalityfacts/state-by-state-overview)
Maschine: 1 death per 200 million vehicle miles traveled. (quelle: Tesla)

Und bevor wieder der Einwand kommt bezueglich Stadtverkehr vs. Landstrasse/Highway: In der Stadt gibt es so gut wie keine (fuer den Autofahrer) toedlichen Unfaelle...

Natuerlich koennen Sie die Zahlen von Tesla anzweifeln. Aber es gibt hier wenig Spielraum diese Zahlen zu beschoenigen. Mit Autopilot gefahrene Meilen werden nicht erst seit dem toedlichen Unfall von Tesla veroeffentlicht. Und der eine Todesfall ist ja in allen Medien.

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HerrStahl 12.07.2016, 00:26
43. Ein einziger Irrsinn

Wenn ich automatisch von A nach B kommen will fahre ich Bahn... und selbst da geht nichts autonom.

Wenn dank Internet der Dinge und Smarthone das Eingangschloss per WLAN hackbar ist, der smarte Stromzähler eingeschleusten Code anzeigt oder der smarte Kühleschrank selbst das falsche bestellt dann ist das ärgerlich. Wenn das Auto mehr Daten sammelt und über die vorhandene SIM-Karte versendet als Windows 10 oder der bereits heute schon installierte App-Müll im Drive-irgendwas System fehlerhaft ist dann ist das nervig.

Aber wie kann man um alles in der Welt seine Gesundheit bereitwillig den Automobilfirmen in die Hände legen? Reichen die Rückrufe und Skandale nicht? Oder die Berichte oder Sicherheitslücken bis hin zu fernsteuerbaren Fahrzeugen? Und wenn ich mir dann ein solches Kfz von den Abgasschummlern von VW vorstelle...

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boeserjunge 12.07.2016, 00:51
44. ach wie schön

das wir eine schlafende Verwaltung haben, die brav die hiesige verschlafene Automobilindustrie schützt. Diesel-Affäre = Schwamm drüber, ein Aissitenzsystem welches kein Autopilot ist oweh.
Sorry, wer zum jetzigen Zeitpunkt meint, dass ein System ihm ermöglicht sich zurückzulehnen, ist entweder naiv oder grenzdebil. Da kann halt mal ein LKW von der Seite kommen.
Durch diee Feinstaubbelastung der VW Betrügerei sterben indirekt mehr, schert nur keinen...

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hummer2311 12.07.2016, 01:22
45. Tod

es ist sehr interessant zu sehen wie die Kommentatoren hier an das Thema ran gehen. Bei VW haben alle geschimpft und jeder fühlte sich betrogen von gierigen Managern. VW sollte man sterben lassen hier es da sogar. Und jetzt hier .... ist jemand gestorben. Aus Geldgier ! Denn in letzter Instanz ist Tesla ein Unternehmen welches Geld machen will und muss. Viel Geld und das so schnell wie möglich. Ich bin Tesla gefahren auch den " Autopilot " Super , geiles Auto. Aber mal abgesehen vom E-Antrieb haben solche Systeme schon längst Einzug gehalten in Fahrzeugen andere Marken, auch bei deutschen Herstellern. Auch bei VW... für die Meckerer unter uns. Der Unterschied zu den anderen ist hier ganz klar. Tesla wollte besonders sein und hat dem Kunden etwas verkauft was es noch nicht ist. Einen Autopilot! Das ist in der Werbung : Irreführung des Konsumers. Hätte man alleine den Namen des Assistentsystems ( denn das ist es nur) nicht so werbeträchtig " Autopilot " gebannt sonder " Lane assist " oder was auch immer , so wie es andere Hersteller machen, wäre Tesla heute nicht in der Not des Erklärens. Das Problem dabei ist... wie hört sich das denn vor dem Kunden an? Stimmt .. langweilig... so langweilig wie eben bei Audi, Mercedes oder eben VW. Und hier kommt das Problem. Langweilig ist uncool... und verkauft sich beschissen! Ich mag das System und ich denke es wird in der Zukunft viele Menschen retten, wie es auch schon tausende Mercedesfahrer oder BMWfahrer oder eben diese ach ja so schlechten VW Fahrer- Leben gerettet hat. Wie kann das sein? Hat doch niemand davon berichtet ... das stimmt sicher nicht .... ich sage dazu nur eins .... Bescheidenheit ist eine Tugend ........ und das ist was die deutschen Autohersteller zwar manchmal nach hinten stellt, da es ja uncool ist, aber es rettet mein Leben... und nicht nur meins. Schönen Tag..

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go-west 12.07.2016, 01:36
46. Solange dei Unfallrate nicht höher ist

als bei menschlichen Fahrern (und dies ist der Fall), gibt's gar nichts auszusetzen. Der (menschlich verständliche) Willen nach 100-prozentiger Sicherheit kann niemals erfüllt werden, schon gar nicht vom Menschen selbst. Das muß immer wieder unmißverständlich betont werden, damit keine falsche Erwartungshaltung entsteht.

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bambata 12.07.2016, 02:57
47. bambata

Unter folgendem Link finden Sie eine umfassende Unfallananlyse, aus der hervorgeht, das der Tesla-Fahrer nach Sichtung des Sattelschleppers mehr als ausreichend Zeit hatte, in aller Ruhe runterzubremsen, es wäre also nicht einmal eine Notbremsung erforderlich gewesen. Auch geht aus der Unfallanalyse hervor, dass der LKW-Fahrer vermutlich schuldfrei ist. Daraus lassen sich nur diese Schlüsse ziehen: der Fahrer war vollkommen unaufmerksam oder eingenickt oder hatte ein medizinische Problem (Infarkt, Ohnmacht).

http://tinyurl.com/h3ogfsc

(mit Firefox in "Leseansicht" lesen, das vermeidet eine Anmeldung bei der Seite)

Was die Unfallstatistik anbelangt, ich nehme an, Sie meinen 200 Mio. KM, Tesla selbst redet von 130 Mio. Meilen, das würde in etwa 200 Mio. KM entsprechen. Unabhängig davon ist die von Tesla angeführte Unfallstatistik nicht zulässig, da die Tesla-Flotte insgesamt noch zu wenig Gesamt-Fahrmeilen und Tote (ja ich weiss, ist elend sarkastisch) zusammenbekommt, um statistisch signifikant zu sein. Die angeführten 1 Toter je 94 Mio. Meilen (Gesamtschnitt) versus 1 Toter je 130 Mio. Meilen (Tesla) würde schon in dem Moment egalisiert werden, wenn der nächste "Tesla-Tote" innerhalb der nächsten 58 Mio. Meilen stattfinden würde.

Die Unfallananlyse von Tesla ist ebenfalls haarsträubend: einerseits wird behauptet, der helle Auflieger des Sattelschleppers habe für die Frontkamera keinen ausreichenden Kontrast zum hellen Himmel ergeben, andererseits wird behauptet, der LiDAR bzw. LaDAR habe den Sattelschlepper für eine Schilderbrücke gehalten. Eine ca. 1m hohe Schilderbrücke? Ja wie breit (oder vielmehr schmal) ist denn der Beam des LiDARs, das der unter dem Auflieger "durchschaute"? Ebenfalls haarsträubend ist die Tatsache, dass die Kiste nach dem Aufprall, der mit einer enormen Verzögerung einherging (und ganz sicher die Airbags auslöste) einfach weitergefahren ist, und zwar nicht lediglich Abbau der Restenergie nach dem Aufprall - also Ausrollen - sondern mit Motorantrieb, bis es an einem Zaun sowie Pfosten/Laterne zum Stehen kam.

Ganz allgemein kann man feststellen, dass dieser Unfall einer "Bankrotterklärung" des Tesla Autopilot-Systems gleichkommt. Das und die unseelige Beta-Sprachregelung bzw. Herangehensweise der "Reifung" des Systems in Kundenhand rechtfertigt meiner bescheidenen Meinung nach allemal eine zwangsweise Rücksetzung des Systems durch OTA-Downgrade per Anweisung durch das KBA oder ersatzweise Zwangsstilllegung der betroffenen Teslas.

Tesla hat aus Marketinggründen mit dem Begriff "Autopilot" etwas suggeriert, was die Technik noch lange nicht halten kann und dabei billigend in Kauf genommen, dass sich ein Teil der Fahrer (also insbesondere technikaffine bzw. technikgläubige) in trügerischer Sicherheit wiegen und dem System übervertrauen. Bevor die Assistenzsysteme nicht komplexeste Verkehrssituationen zuverlässig meistern, sollten diese lediglich für solche Sachen wie "im Stau mitschwimmen" o. Ä. zugelassen werden und zwar maximal bis 50 km/h.

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bambata 12.07.2016, 02:58
48.

Unter folgendem Link finden Sie eine umfassende Unfallananlyse, aus der hervorgeht, das der Tesla-Fahrer nach Sichtung des Sattelschleppers mehr als ausreichend Zeit hatte, in aller Ruhe runterzubremsen, es wäre also nicht einmal eine Notbremsung erforderlich gewesen. Auch geht aus der Unfallanalyse hervor, dass der LKW-Fahrer vermutlich schuldfrei ist. Daraus lassen sich nur diese Schlüsse ziehen: der Fahrer war vollkommen unaufmerksam oder eingenickt oder hatte ein medizinische Problem (Infarkt, Ohnmacht).

http://tinyurl.com/h3ogfsc

(mit Firefox in "Leseansicht" lesen, das vermeidet eine Anmeldung bei der Seite)

Was die Unfallstatistik anbelangt, ich nehme an, Sie meinen 200 Mio. KM, Tesla selbst redet von 130 Mio. Meilen, das würde in etwa 200 Mio. KM entsprechen. Unabhängig davon ist die von Tesla angeführte Unfallstatistik nicht zulässig, da die Tesla-Flotte insgesamt noch zu wenig Gesamt-Fahrmeilen und Tote (ja ich weiss, ist elend sarkastisch) zusammenbekommt, um statistisch signifikant zu sein. Die angeführten 1 Toter je 94 Mio. Meilen (Gesamtschnitt) versus 1 Toter je 130 Mio. Meilen (Tesla) würde schon in dem Moment egalisiert werden, wenn der nächste "Tesla-Tote" innerhalb der nächsten 58 Mio. Meilen stattfinden würde.

Die Unfallananlyse von Tesla ist ebenfalls haarsträubend: einerseits wird behauptet, der helle Auflieger des Sattelschleppers habe für die Frontkamera keinen ausreichenden Kontrast zum hellen Himmel ergeben, andererseits wird behauptet, der LiDAR bzw. LaDAR habe den Sattelschlepper für eine Schilderbrücke gehalten. Eine ca. 1m hohe Schilderbrücke? Ja wie breit (oder vielmehr schmal) ist denn der Beam des LiDARs, das der unter dem Auflieger "durchschaute"? Ebenfalls haarsträubend ist die Tatsache, dass die Kiste nach dem Aufprall, der mit einer enormen Verzögerung einherging (und ganz sicher die Airbags auslöste) einfach weitergefahren ist, und zwar nicht lediglich Abbau der Restenergie nach dem Aufprall - also Ausrollen - sondern mit Motorantrieb, bis es an einem Zaun sowie Pfosten/Laterne zum Stehen kam.

Ganz allgemein kann man feststellen, dass dieser Unfall einer "Bankrotterklärung" des Tesla Autopilot-Systems gleichkommt. Das und die unseelige Beta-Sprachregelung bzw. Herangehensweise der "Reifung" des Systems in Kundenhand rechtfertigt meiner bescheidenen Meinung nach allemal eine zwangsweise Rücksetzung des Systems durch OTA-Downgrade per Anweisung durch das KBA oder ersatzweise Zwangsstilllegung der betroffenen Teslas.

Tesla hat aus Marketinggründen mit dem Begriff "Autopilot" etwas suggeriert, was die Technik noch lange nicht halten kann und dabei billigend in Kauf genommen, dass sich ein Teil der Fahrer (also insbesondere technikaffine bzw. technikgläubige) in trügerischer Sicherheit wiegen und dem System übervertrauen. Bevor die Assistenzsysteme nicht komplexeste Verkehrssituationen zuverlässig meistern, sollten diese lediglich für solche Sachen wie "im Stau mitschwimmen" o. Ä. zugelassen werden und zwar maximal bis 50 km/h.

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RadioLA 12.07.2016, 03:55
49. Es ist so durchschaubar!

Wäre das Auto von Volkswagen oder BMW, würde hier die große Entschuldigungstirade zu lesen sein. Denn das ist ja Präääämium!

Da es sich bei Tesla aber um eine pöhse, pöhse Ami-Firma handelt, wird abgegiftet.

Es ist sehr durchschaubar und in höchstem Maße nur noch lächerlich.

Alles, was deutsche Hersteller regelmäßig in den Sand gesetzt hatten, wird dabei gerne vergessen. Und der Mercedes, der den Elchtest nicht bestanden hatte, ist da nur ein harmloses Beispiel.

Billig, billig!

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