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Treffen im Kanzleramt: Große Koalition einigt sich im Dieselstreit
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Stundenlang haben die Spitzen der Großen Koalition über eine Lösung der Dieselkrise beraten. Nun aufhaben sie sich auf Maßnahmen geeinigt, um Fahrverbote in deutschen Städten zu verhindern.

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SvenMeyer 02.10.2018, 03:16
1. gegen Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten geeinigt

"gegen Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten geeinigt" bedeutet doch quasi : Die Dieselfahrzeuge dürfen weiter die Luft verschmutzen und alles kann bleiben wie es ist .. hört sich nach einer "Merkel Lösung" an.

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maxuli 02.10.2018, 04:15
2. keine vernünftige Lösung

Egal wie die Beschlüsse im Einzelnen aussehen, sie werden nur ein Herumdoktern an Symptomen sein und keinen Beitrag zur Lösung für die größer werdenden Probleme der individuellen Mobilität bieten.
Auch der sauberste Diesel wird geringere Mengen Stickoxide erzeugen. Durch die von maßgeblichen Teilen unserer Gesellschaft (zum Teil unbewusste) gewünschte Vergrößerung der Anzahl von Fahrzeugen wird der positive Effekt teilweise wieder zurückgehen. Die Probleme der Fahrzeugstaus werden nicht gelöst und die weiterhin zu hohe Erzeugung von CO2 wird bleiben.
Anstatt weiterhin in die Entwicklung von besseren Verbrennungsmotoren zu investieren wäre eine Verbesserung des nicht individuellen Nahverkehrs sinnvoller. Hier fehlt es an mehr und besser angepassten Fahrzeugen, an Infrastruktur und Personal. Für den individuellen Nahverkehr wäre eine Bevorzugung von kleineren Fahrzeugen (bessere Angebote der Hersteller) bis hin zum Fahrrad (Infrastruktur) und des E-Antriebes (bessere Angebote der Hersteller und Infrastruktur) wesentlich sinnvoller. Beides, mehr nicht individueller Nahverkehr und kleiner Fahrzeuge für den individuellen Nahverkehr würde die Städte auch hinsichtlich der Parkplatzprobleme entlasten. Finanziert und gesteuert könnte dies alles durch höhere Kraftstoffsteuer oder auch Luxussteuer für unnötig große Fahrzeuge.

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testuser2 02.10.2018, 04:58
3. Schlechte Umfragewerte sind Motor der Entscheidungen

Die schlechten Umfragewerte für CDU/CSU und SPD sind der Motor für diese Entscheidungen. Ohne die enormen Umverteilungen der Wählergunst hin zu AfD und Grünen wären sowohl Einwanderung als auch Diesel- Betrug ausgesessen worden. Hektischer Aktionismus hat dazu geführt, dass die Regierenden jetzt Ergebnisse in Sachfragen vorweisen mussten, um ihre schwindende Legitimation demonstrieren zu können: "Seht her, wir tun doch was". Allein, sie tun es nur aus Furcht vor der Abstrafung ihres Machtmissbrauchs bei den kommenden Wahlen.

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Softeis 02.10.2018, 05:00
4.

Ich weiß jetzt nicht was man davon halten soll. Ich bin mir mehr als sicher, dass sich CDU und CSU irgendwo eine Hintertür offen gelassen haben. Ich wette, dass die Autokonzerne doch nicht zahlen müssen.

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Kristallkugel 02.10.2018, 05:25
5. Na dann mal sehen...

Einerseits würde ich vermuten, ihre Taktik - nämlich zuerst Angst machen mit Fahrverboten und dann 1 Woche vor den Wahlterminen die Füsse der Wähler massieren...aber: Die CSU werkelt da mit! Und das heißt nichts gutes! Die haben das Verkehrsministerium fest im Griff und die Koalition auch! Und alle aus der CSU sind sie besten Handelsvertreter der Autoindustrie! Na dann...lol!

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foxtrottangohamburg 02.10.2018, 05:34
6. Heiße Luft

Wenn Dobrindt und Nahles an einem Tisch sitzen, kann nichts Vernünftiges dabei heraus kommen. Allein das zitierte Wischiwaschi lässt doch ahnen, dass sie stundenlang darüber diskutiert haben, wie sie dem Volk eine indistrieverhätschelnde Lösung zu Lasten der Steuerzahler verkaufen können. Alles andere wäre verwunderlich.

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Vernunftmensch 02.10.2018, 06:31
7. Fahrverbote vermeiden?!

Wieso wollen alle immer nur Fahrverbote vermeiden?! Der Individualverkehr in Städten müsste im Gegenteil massiv eingeschränkt und die Befriedigung des Mobilitätbedürfnisses in den Individualverkehr verlagert werden. werden, entweder durch grundsätzliche Fahrverbote für ALLE durch die Erhebung einer drastischen Maut. In London oder skandinavischen Städten geht das auch.

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werlesenkann 02.10.2018, 06:38
8. Ausgesprochen komplexe Einigung

Das bedeutet wahrscheinlich sehr viel Bürokratie, gepaart mit maximalem Schutz und minimalem Aufwand für die Automobilindustrie. Bei all dem Gewürge in den letzten Monaten ist mir der Glaube abhanden gekommen, die Regierung will überhaupt etwas ändern. Wenn sie schon die Automanager nicht an die Kandare nehmen wollen, dann wenigstens die Richter, die sich willig vor den Karren eines obskuren Vereins spannen lassen. In Namen des Volkes urteilen diese Richter schon lange nicht mehr.

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pharisaer 02.10.2018, 06:39
9.

Die Bundesregierung hat wissentlich zum Diesel-Skandal beigetragen und wohl so agiert, das die Industrie und die Autobauer von A bis Z.nicht Haftbar gemacht werden können. Dieser ganze Skandal, in dem man mindestens 3 Jahre gewartet hat, sollte dem Bürger zu denken geben. Die Industrie, wie auch andere Gewerke haben dank der Libbyisten einen derart grossen Einfluss, das die Interessen de Bürger kaum noch ernsthaft wahrgenommen werddn. Wenn die Lobbyisten der Bürger, die Volksvertreter, vor allem der Volksparteien, ihren Auftrag ernst nehmen würden, ich erinnere noch mal an den Eid; Zum wohle des deutschen Volkes und schaden abwenden, dann würde die Politik eine ganz andere sein. Deswegen, sollten die Wähler ganz genau hinschauen beim Wählen. Die Volksparteien, kommen erst ins grübeln, wenn es in Richtung 10% geht und es gür eine Regierungsbeteiligung nicht reicht. Leider ist fie FDP. Sie, würde alles dem freien Markt überlassen zuungunsten der Bürger. Wenn sie allein regieren würde.

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