Forum: Auto
Treffen mit Minister Scheuer: Autobosse wollen 3000 Euro für ältere Diesel zahlen
REUTERS

Gerichte verhängen wegen schlechter Luft Fahrverbot um Fahrverbot. Nun haben Daimler und VW bei einem Treffen mit Verkehrsminister Scheuer etwas Geld für Nachrüstungen zugesagt - unter Bedingungen.

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transatco 09.11.2018, 07:52
70. Verkehrsministerium abschaffen!

Es hat in dieser Form aktuell keine Daseinsberechtigung und verschlingt nur zusätzliche Steuergelder!
Strukturprojekte sind ohnehin engstens mit der Ökonomie verknüpft und könnten dem Wirtschaftsressort zugeschlagen werden!
Das KBA muss überprüft und durch eine tats. unabhängige europäische Instanz ersetzt werden.

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z3sechszylinder 09.11.2018, 08:14
71. wir schaffen uns ab

immer drauf auf die deutschen Hersteller,
warum wird immer auf unsere Fahrzeuge eingeschlagen? macht weiter so. Es muss für alle eine Lösung her, das nachrüsten ist aus technischer Sicht nicht umsetzbar und das wissen die Hersteller.
Einfach mal nach den Umrüstern googeln und das Wort ? Problem? dazu und man wird die Antwort finden. Das KBA müsste hunderte Neuzulassungen genehmigen. Das nicht nur bei deutschen Fahrzeugen sonder für alle. Aus rein Zeit wird das nicht klappen ind ich möchte die Personen dann hören wenn ihre Fahrzeuge ausfalle. Und nochmal, ausser VW haben alle die Gesetze eingesetzt.

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Bakturs 09.11.2018, 08:22
72. Betrüger und Lobbyisten an einen Tisch

Na wunderbar. Wenn Abgas-Betrüger und Minister-Lobbyisten an einen Tisch sitzen, ist ja klar, dass hier nichts rauskommen kann.

Die Dieselkunden haben lt. Papier einen angeblich sauberen Diesel gekauft. Wenn das Produkt mangelhaft war, muss es nachgebessert werden. Schluß. Da gibt es keine Ausrede

Andreas Scheuer sollte endlich seinen Hut nehmen und seinen Job bei seinem neuen Arbeitgeber - der Automobilindustrie - antreten.

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markus_wienken 09.11.2018, 08:31
73.

Zitat von sbv-wml
Die Hersteller müssten dazu verdonnert werden sämtliche Kosten einer Hardwareumrüstung zu zahlen. Und wenn ich als Aktionär von BMW oder VW mal ein oder zwei Jahre keine Dividende bekomme muss ich kein Schnitzel weniger essen.
Warum wollen Sie die Hersteller für etwas in die Pflicht nehmen, was die Politik "verbockt" hat?
Ist schon ein ziemlich krudes Rechtsverständnis welches Sie hier an den Tag legen.

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markus_wienken 09.11.2018, 08:35
74.

Zitat von Bakturs
Na wunderbar. Wenn Abgas-Betrüger und Minister-Lobbyisten an einen Tisch sitzen, ist ja klar, dass hier nichts rauskommen kann. Die Dieselkunden.......
Wenn ich die Nachrichten richtig verstanden habe wurde seitens der Automobilindustrie nachgebessert und die damals verkauften Autos entsprechen nun den zum Verkaufszeitpunkt geltenden Vorschriften.
Und nun?
Wenden Sie sich bitte an die Politik, die die Grenzwerte verschärfte, dafür kann die Automobilindustrie nun wirklich nichts.

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meinungsforscher 09.11.2018, 08:52
75. elendes Gezaudere

Die Krönung war das Interview des Ministers im heute Journal.

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K. Larname 09.11.2018, 09:06
76.

Zitat von marcaurel1957
wofür sollte es eine Strafe geben? Hier handelt es sih um eine frewillige Kulanzmaßnahme, mehr nicht!
Eine Strafe sollte es für den Betrug geben, wofür denn sonst, darum geht es hier doch.

Und die Rabattaktion ist genau wie die Kulanzmaßnahme (erst in Jahren und unter Bedingungen) nicht mehr als lobbyistische Augenwischerei, also eine Fortsetzung industriefreundlicher und bürger- (bzw. konsumenten-)feindlicher Lobbypoliltik.
Alles wie gewohnt, Prost Mahlzeit der industriekuschelnden Regierung.

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dr.eldontyrell 09.11.2018, 09:17
77. Die ganze Geschichte

ist auf so vielen Ebenen so schräg, man muss es erst einmal fassen.

1998 wurde die E-Mobilität zugunsten des Diesels abgewürgt, Umweltministerin damals war....

Die Hersteller "tunten" die Testautos für NEFZ, dass zum Teil 40-50% Abweichung zu realen Werten erzielt wurden.

Als Grenzwerte eingeführt und gesenkt wurden, reagierten manche Hersteller mit illegalen Abschalteinrichtungen, obwohl sie Lösungen kannten, die durchgängig die Abgase reinigen.

Das KBA war "nicht in der Lage" diese Einrichtungen zu finden und gab die Autos für die Inverkehrbringung frei.

Nachdem der Betrug aufgeflogen ist, drücken sich die überführten Autobauer vor der Strafe, gedeckt durch die Politik, vornehmlich von den Südländern in Lederhosen.

Ein Scheuer stellt sich hin und verkauft Marketingsprüche der Hersteller als Lösung für die Betroffenen.

Derweil verspielen wir den technologischen Vorsprung (und auf lange Sicht Arbeitsplätze) in der Automotive, weil satte Herren in Vorstandsetagen lieber Geld mit altem Wein in neuen Schläuchen verdienen wollen, statt etwas Risiko zu gehen und zu entwickeln (wofür sie seit ca. 10 Jahren Fördergelder kassieren).

Wo bin ich hier? In einer schlechten Version der Muppet-Show?

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udo88 09.11.2018, 09:38
78. Ja das müssen wir.

Zitat von bohrendeworte
Bei der Produktion eines Neuwagens werden ca. 50 Tonnen Müll erzeugt. Sollen wir diesen Wahnsinn dem Planeten zumuten, weil es der Autoindustrie so behagt?
Pro Jahr werden 100 Millionen Autos hergestellt und verkauft, Tendenz stark steigend. Die Autoindustrie bietet nur an was auch abgenommen wird. Wenn sie deswegen nachts nicht mehr schlafen können und sonst keine Sorgen und Probleme haben ist das ok. Ansonsten ziemlich off topic ihr Kommentar.

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hoernomat 09.11.2018, 10:27
79. Der "Herr Minister" hat immer noch nicht verstanden, worum es geht:

Die Autobauer haben vorsätzlich betrogen und das Gesetz gebrochen. Sie haben absichtlich ihre Kunden belogen und Produkteigenschaften zugesichert, welche ihre Produkte nur zum Schein, nicht aber in Wirklichkeit erfüllen.
Es ist nicht korrekt zu sagen, man habe doch den gesetzlichen Test erfüllt, weil man die Autos geschickt so programmiert hat, dass sie exakt die Testanforderungen gerade noch so einhalten, aber eben nicht die Grenzwerte, deren Einhaltung die Tests nur bestätigen sollen.
Das ist in etwa so, als gingen sie zu einem Juwelier, bestehlen diesen und verpacken ihre Beute so geschickt, dass er den Diebstahl nicht bemerkt - wurde deswegen dann nicht das Gesetz gebrochen?
Und zwar absichtlich und vorsätzlich zum Zwecke der individuellen Bereicherung, vgl. Dividenden und Gewinne der Autokonzerne???

Diese Straftat, dieser Betrug darf hier nicht durch lächerliche Almosen am Sankt-Nimmerleinstag einschließlich kompletten Führungsversagen der Manager der Konzerne einfach so übergangen werden. Scheuer hat sich wie ein Schuljunge düpieren lassen von Konzernmanagern, denen offensichtlich jegliches Unrechtsbewustsein und Verantwortungsgefühl fehlt und denen der größere Rufschaden für den Wirtschaftsstandort Deutschland obendrein egal ist.
Eine Schande!

Die Unterstützung dieser Konzerne bei Verhandlungen in Brüssel ist umgehend einzustellen, die Verantwortlichen sind zu identifizieren und anzuklagen und vor ordentlichen Gerichten mit allen Mitteln des Rechtsstaates zur Rechenschaft zu ziehen.
Autos, welche die Grenzwerte nicht einhalten, haben keine Betriebserlaubnis und die Hersteller sind zum Schadenersatz für die Halter verplfichtet - zahlen sie diesen nicht freiwillig, bzw. tauschen ihre Betrugsware gegen ordentliche Ware aus, sind sie vom Gesetzgeber dazu zu verpflichten.
Die Kriegskassen der Konzerne sind voll, ihre Eigentümer unfassbar reich - die Summe können bspw. die Quandts/Klattens aus ihrer Portokasse bezahlen und das täten sie auch, wenn ihnen ihre Reputation etwas wert wäre.

Man kann nicht - wie die CSU - auf Recht&Ordnungs-Partei machen und dann offensichtlichen Betrug mit enormen Umwelt- und Gesundheitsschäden einerseits und signifikanten, finanziellen Schäden der Autokäufer Andererseits einfach so durchgehen lassen.

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