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Trend bei Reisemobilen: Die Campingbusse schrumpfen
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Reisemobile werden immer kompakter - trotzdem versprechen die Hersteller gleichbleibenden Wohnkomfort. Dabei hilft vor allem eine technologische Entwicklung.

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felix1961 05.02.2019, 23:32
10. Und was ist mit Fahrverboten?

Nachdem gewisse politische Kreise ihre Messer bereits gegen Dieselantriebe neuesten Schadstoffnorm wetzen, halte ich die Anschaffung eines Wohnmobils für eine riskante Investition. Wer in einer der von Fahrverboten bedrohten Städte wohnt, kann dann eventuell zum Be- und Entladen des Wohnmobils nicht einmal mehr zu seiner Wohnung fahren und benötigt gleich noch ein zweites Fahrzeug als "Shuttle".

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no-phone 06.02.2019, 00:26
11. @bofich

Die 50k lohnen sich bei “dual use”, wenn man ein solches Fahrzeug also für Urlaub und auch für Transportaufgaben im Alltag nutzen kann. “Nachteil” der Busse im Vergleich zum Kombi: das Tempo ist limitiert stößt nur knapp in Regionen jenseits von 200 km/h vor. Ich persönlich setze darauf, dass sich dieses Thema auf deutschen Autobahnen schon bald löst. Im Europäischen Ausland braucht man ohnehin kein schnelles Fahrzeug.

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holy64 06.02.2019, 08:34
12. @bofich

ich bin ja froh, dass es nicht nur Womo-Urlauber gibt. Es reicht schonder jetzige Zuwachs an Wohnmobilen, da es sonst so eng wird.

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cabeza_cuadrada 06.02.2019, 09:42
13. Leute gibts

Zitat von bofich
Für das Geld kann man 10 Jahre lang Urlaub für 6.000,- machen - Stellplatz, Campingplatz, höhere Spritkosten, teure Fährkosten, Gaswartung etc. noch garnicht mitgerechnet. Wohl dem, der es sich leisten möchte ein Auto vor die Tür zu stellen, das man nur max. 20 Tagen im Jahr wirklich nutzen kann. Dann mit den spießigsten Nachbarn der Welt (Profi-Camper!) morgens das Portapotti lehren, und bei Regen Depressionen bekommen....
Es gibt Leute die lassen sich im Wohnzimmer einen Kamin einbauen. Wie viel Jahre könnte man eigentlich für das Geld einfach die Heizung auf 5 drehen. Und 20 Tage maximal halte ich auch für ein Märchen. Wer sich so etwas zulegt nutzt dass mit Sicherheit im Sommerurlaub und an nahezu allen Wochenenden wo das Wetter es zulässt. Es soll sogar Leute geben die Wintercamping machen. Ansonsten, stimmt schon, ist ziemlich viel Asche. Aber es gibt ja auch noch gebrauchte Wohnmobile.

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SusiWombat 06.02.2019, 11:29
14.

Zitat von sametime
Jetzt reicht ein SUV schon nicht mehr, jetzt müssen die Kinder schon mit dem Camper von der Schule abgeholt werden. Gehts noch? Man sollte Fahrverbotszonen vor jeder Schule einrichten. Kinder können selbst in die Schule gehen bzw. mit Öffis fahren. Ging früher auch, ohne Probleme.
Nun, wenn der Camper kürzer ist und in mehr Parkplätze passt als der SUV ist das doch verständlich? Nur so am Rande: Ein Porsche Cayenne ist 4,90 m lang.

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emil7685 06.02.2019, 11:34
15.

Zitat von no-phone
Die 50k lohnen sich bei “dual use”, wenn man ein solches Fahrzeug also für Urlaub und auch für Transportaufgaben im Alltag nutzen kann. “Nachteil” der Busse im Vergleich zum Kombi: das Tempo ist limitiert stößt nur knapp in Regionen jenseits von 200 km/h vor. Ich persönlich setze darauf, dass sich dieses Thema auf deutschen Autobahnen schon bald löst. Im Europäischen Ausland braucht man ohnehin kein schnelles Fahrzeug.
Genial. Das ist mal ein ganz neuer,ausgesprochen witziger Eintrag im Tempolimit-Bullshit-Bingo. Tempolimit auf Autobahnen damit man besser und entspannter und ohne auf den anderen Verkehr zu achten sein fettes Wohnmobil als Alltagsauto zweckentfremden kann. Da muss man erst einmal drauf kommen.Chapeau.

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kloppskalli 06.02.2019, 12:13
16. ...wo bleibt die Gemuetlichkeit?

wo sind nur die gemuetlichen Camping Fahrzeuge? 4 verkehrssichere Sitzplaetze sind toll, aber wenn ich dann mal im Fahrzeug 'chillen' will, dann sind die steilen Rueckenlehenen und der riesige Kasten fuer die Nasszelle mitten im Auto irgendwie unguenstig. Staendig hinten im Bett abhaengen halte ich fuer keine all zu gute Alternative. Zumal hinten ja auch meist alles dicht ist und man meist null Aussicht hat. Fuer mich gibt es nicht einen einzigen Camper am Markt der einen wohnlichen Innenraum mit etwas Variablitaet fuer sperriges transportgut verbindet. Jedenfalls nicht fuer nen Preis, den sich ein Ottonormalverdiener mit Kind antun moechte. Da bleibt leider nur ein minimalistisch ausgebauter Van mit Fokus auf variable Einsetzbarkeit. Moeglichst grosse Fenster. Variable Sitz/Schlafgelegenheit, die auch unters Dach hochgezogen werden kann um Platz zu machen fuer Fahrraeder / Hunde / Gepaeck etc . Duschen und kochen kann ma nun wirklich besser draussen, im Vorzelt. Deswegen verstehe ich auch diese laengs eingebauten Kuechen nicht. Der Geruch und die Feuchtigkeit im Fzg-Inneren ....

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emil7685 06.02.2019, 12:14
17.

Zitat von sametime
Jetzt reicht ein SUV schon nicht mehr, jetzt müssen die Kinder schon mit dem Camper von der Schule abgeholt werden. Gehts noch? Man sollte Fahrverbotszonen vor jeder Schule einrichten. Kinder können selbst in die Schule gehen bzw. mit Öffis fahren. Ging früher auch, ohne Probleme.
Was ist "früher"? Ich bin Kind der 70er Jahre und vor vierzig Jahren war es (zumindest dort wo ich aufwuchs) vollkommen normal dass Kinder von den Eltern in die Schule gebracht wurden. Ich habe meine Kinder auch immer in die Schule gefahren wenn das mit meinen Arbeitszeiten gepasst hat. Nicht selten mit dem Arbeits-LKW,übrigens.

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quark2@mailinator.com 06.02.2019, 13:15
18.

Es mag ja sinnvoll sein, daß die normale Fahrerlaubnis das Führen kleinerer LKW nicht mehr einschließt, aber für die Wohnmobile ist es mMn. ein Schuß in den Fuß. Vielleicht hätte man dafür eine Sonderregelung schaffen sollen. Ich habe als Fahranfänger ein gar nicht so kleines Wohnmobil über 6000km durch den Westen der USA gefahren, inkl. Städten wie LV, SD, SF, LA und fand das zwar mitunter anstrengend, aber nicht gefährlich. Insofern bin ich froh, daß ich noch einen Lappen habe, der es mir erlaubt, die normalen Camper zu fahren. Diese Sardinendosen auf Van-Basis empfinde ich klaustrophobisch. Das geht mal für paar Nächte, aber 5 Wochen würde ich da drin sicher nicht verbringen wollen, insb. nicht 4-köpfig.

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rsl1411 06.02.2019, 13:35
19.

Zitat von emil7685
Was ist "früher"? Ich bin Kind der 70er Jahre und vor vierzig Jahren war es (zumindest dort wo ich aufwuchs) vollkommen normal dass Kinder von den Eltern in die Schule gebracht wurden.
Ich bin von meinen Eltern ein einziges Mal zur Schule gebracht worden und das war am Tag der Einschulung.
Soweit ich mich erinnere ging es den meisten anderen nicht anders.
War übrigens ebenfalls vor 40 Jahren.
Heute ist meine Tochter manchmal die einzige, die den Weg zu Fuß läuft, weil die anderen 10-12 Kinder aus dem Wohngebiet bei jeglichem "schlechtem Wetter" (Regen, Kälte, laues Lüftchen etc.) gefahren werden.

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