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Trend zum Supersportler: Kein Grip, kein Grips
Yamaha

Die Motorradhersteller gehen in die PS-Offensive und bringen Maschinen mit immer mehr Leistung auf den Markt. Doch am Ende nützt das Wettrüsten niemandem.

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IronSky 11.11.2014, 10:04
1.

schade um die verallgemeinerungen. nur weil der autor mit nem 200ps supersportler überfordert ist, gilt das nich für alle. 200 ps sind mir zu wenig.

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gutschilla 11.11.2014, 10:11
2. wie immer

Schon in den 70ern waren Motorräder, die das obere Ende der Fahnenstange markierten, potenzielle Selbstmordmaschinen. Heute sind, den aktuellen Fahrwerken, Bremsen und der Elektronik sei Dank, 100 PS für jeden beherrschbar.

Und heute sind Maschinen mit 200 PS sinnlos? So ein Quatsch: die Marke lebt von seinen Spitzenmodellen, die nach unten ausstrahlen. Das ist bei Automobilherstellern nicht anders.

Übrigens, Rennmaschinen sind Rennmaschinen, also für den Sport gedacht. Mit Straßenzulassug. Beim Porsche GT3 beschwert sich auch niemand. Und genau wie diesen braucht es eine 1299er Panigale zum Träumen und für den Spind in der A-Jugend-Umkleidekabine.

Marketing.

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Andreas Wedel 11.11.2014, 10:16
3. Ich bin Tourenfahrer (K12GT).

"Der durchschnittliche Motorradfahrer ist von der schieren Potenz der aktuellen Modelle bei Weitem überfordert, gäbe es nicht Traktions- und Rutschkontrolle, die das plötzliche Abschmieren verhindern, dazu Kurven-ABS und Wheelie-Begrenzung, die das Abheben des Vorderrads über einen bestimmten Winkel hinaus verhindert, schlaue und aktive elektronische Fahrwerke gehören inzwischen zur nötigen Mindestausstattung."

Aber das gilt für Autofahrer doch gleichermaßen. Wer benötigt denn Hunderte von PS? "Zum Reisen!" Ah ja... oder weil es schlicht Spaß macht?

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mighty_dwarf 11.11.2014, 10:21
4.

Pardon, aber selten so einen unfundierten Quatsch gelesen. Ich selbst fahre eine 2012er RSV4 Factory mit den beschriebenen Assistenzsystemen aber "nur" mit 180PS. Wie kann man nur zu der Aussage kommen 200PS wären ohne Fahrhilfen nicht mehr zu bändigen? Ein normaler Fahrer bekommt die Traktionskontrolle auf der Landstraße höchstens auf den höheren Stufen zum regeln, das ABS in einer normalen Bremssituation überhaupt nicht.
Die Wheeliecontrol ist ein ein lustiges, aber nicht nicht benötigtes Feature. Früher(2008er R1 RN19@180PS) hat man das mit der Gashand geregelt, heute kann ich am Kurvenausgang das Gas einschalten und die Elektronik macht den Rest. Man könnte es auch ohne, aber wenn ich mich nicht mehr aufs Hinterrad konzentrieren muss, bleibt mehr Aufmerksamkeit für den Rest. Selbst mit komplett abgeschalteter Elektronik, bleiben das absolut entspannt und sicher zu fahrende Motorräder.
Eine Ur-R1 war wesentlich schwieriger zu fahren und ich selbst hatte noch nie mehr Angst beim fahren, als mit einer R90S und mörderischen 68PS.
Es gibt kein Motorrad, das leichter zu bewegen ist als ein aktueller Supersportler.

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er nu wieder 11.11.2014, 10:28
5.

Zitat von IronSky
schade um die verallgemeinerungen. nur weil der autor mit nem 200ps supersportler überfordert ist, gilt das nich für alle. 200 ps sind mir zu wenig.
Das sagen im Allgemeinen die, die lediglich auf den geraden Autobahnen den Hahn aufmachen und auf Passstrecken ihre Mopeds fast um die Ecke tragen. Angstränder von über 2cm sind bei solchen Mopeds nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Ich habe schon vor 30 Jahren die "fetten" Teile im Odenwald mit meiner kleinen 250er RD versägt.
Aber am Stammtisch lässt es sich mit 200PS und 300km/h natürlich besser prahlen. Man darf die Leute dann eben nur nicht auf die reifen schauen lassen ;-)

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Mario V. 11.11.2014, 10:37
6. 200 ps sind zu wenig

Ja klar. Zum Punkten beim Auto-/Motorradquartett vielleicht.

Machen Sie sich nicht lächerlich. Es geht hier um Straßenmotorräder. Niemand bei klarem Verstand fährt 200 PS auf der Straße aus. Kein Rossi und kein Marquez, und die anderen Profis auch nicht. Die haben nämlich genug Grips und machen das nur dort, wo das Kiesbett groß genug ist und sie keine Unbeteiligten gefährden.

Ich hoffe Sie werden alt genug, um das einzusehen.

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csma 11.11.2014, 10:39
7. 200 PS übersteigen die Vorstellungskraft des Autors

.... dann soll er am besten kein Motorrad fahren.
Die wenigsten fahren damit auf der Straße, massiert sieht man die HP4/S100RR/etc. nur auf den zahlreichen Rennstreckentrainings.
Meine HP4 fährt sich einfach und leicht wie ein Fahrrad, der Elektronik sei dank. Wer nur die alten japanischen Superbike-Eisen der Vergangenheit kennt (und ich bin sie alle gefahren), kann sich das nicht vorstellen.
Auf der Straße macht das aber aufgrund der vielen Restriktionen und Sanktionen nicht wirklich Spaß, dafür hat man dann das 2. oder 3. Motorrad.

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fort-perfect 11.11.2014, 10:43
8. Zu viel Leistung?

Wohl kaum. So nett es ist einen aktuellen Camaro mit 432 PS zu fahren, so nett ist es auch eine Ducati Multistrada PP (150PS) zu fahren....
Wie ein Forist hier schon schrieb, die Elektronik sorgt für ein angenehmeres Fahren und es bleibt mehr Aufmerksamkeit für den Rest....
Und ja, ich kann auch Fahrzeuge ohne Elektronik fahren, denn ich habe zu einer Zeit fahren gelernt, als Motorräder mit mehr als 50 PS schon "Raketen" waren und bei den "bescheidenen" Fahrwerken dieser Motorräder kam es auch damals schon darauf an, die rechte Hand mit Verstand zu bewegen. Wenn ich mich so an meine "seelige" Honda CB 650 erinnere, dann war ich mit dieser Maschine dem Krankenhaus näher, als mit jeder danach gefahrenen....

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HäretikerX 11.11.2014, 10:46
9. Der Vergleich mit einem Sportwagen..

Zitat von gutschilla
...Und heute sind Maschinen mit 200 PS sinnlos? So ein Quatsch: die Marke lebt von seinen Spitzenmodellen, die nach unten ausstrahlen. Das ist bei Automobilherstellern nicht anders. Übrigens, Rennmaschinen sind Rennmaschinen, also für den Sport gedacht. Mit Straßenzulassug. Beim Porsche GT3 beschwert sich auch niemand...
..hinkt ein wenig!
Es ist doch auch eine Frage des Anschaffungspreises.. oder?
Also die Wahrscheinlichkeit jemanden auf der Straße anzutreffen, dessen Reife der Leistung seines Gefährtes
nicht entspricht.. halte ich in der Relation bei Zweirädern für ungleich größer!

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