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Tretroller vs. Auto: "Der E-Scooter ist das iPhone der Mobilität"
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Sie sind klein, leicht und flink: Elektrotretroller fluten Städte weltweit - bald wohl auch in Deutschland. US-Analyst Horace Dediu sieht in der Entwicklung eine große Gefahr für die Autokonzerne.

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Anna156464641156 02.03.2019, 10:43
100.

Zitat von daheim
Ich denke viele hier denke schon viel zu sehr in alten, bestehenden Lösungen bzw. neuen, gerade aufkeimenden Lösungen. Gehen wir einen Schritt zurück, lautet doch die eigentliche Fragestellung "MOBILITÄT". Da dürften wir uns alle weltweit einig sein, dass der Mensch mobil sein möchte. Bequem, günstig, schnell, ggf. umweltschonend von A nach B zu kommen. Ggf. mit viel Gepäck oder ohne, etc. pp. Um das Bedürfnis "MOBILITÄT" zu befriedigen, bedarf es nicht immer zwangsläufig einem eigenen PKW. Dieser ist eher die Ultima Ratio, weil er Fahrten von 1m - > 1000km alles abdeckt, ohen Gepäck mit Gepäck, alleine oder zu fünft. Leider hat diese Lösung auch einige Nachteile: Hohe Kapitalbindung, Parkplatz in der Stadt, Umwelt, Stau, etc. Wenn nun die Alternativen zu dieser Ultima Ratio immer besser und zahlreicher werden, bin ich bei Herrn Dediu, dass diese Alternativen dem eigenen PKW das Wasser abgraben werden. Nicht überall und nicht bei jedem, aber eben bei ausreichend vielen Menschen, da der Trend schon Richtung Urbanisierung geht. Man kann es vielelicht mit unserem Bedürfnis nach Nahrung vergleichen. Wir alle wollen/müssen essen. In der Steinzeit lautete die Antwort darauf Beeren sammeln und ab und zu mal ein Mamut erlegen. Mit der Zeit haben sich aber endlos viele Alternativen zu diesem ersten Ansatz entwickelt und fast alle Menschen haben sich entspechent angepasst. Dort wo das Angebot an Nahrung riesig ist und sich die Leute das leisten können, ist die Nutzung ebenfalls imens divers. Von Döner über vegan zu Bockwurst oder selsbt Kochen - was auch immer. Jeder wählt aus dem reichhaltigen Angebot das, was ihm persönlich am besten passt inkl. Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten. Das wird bei der Mobiliät nicht anders sein.
Den Vergleich zur Nahrung und dem Grundbedürfnis finde ich gut. Allerdings tun Sie ja gerade so als ob es die letzten 100 Jahre nur das Auto gab. Aber es gibt und gab schon immer etliche alternativen. Vom Einrad über die Kutsche bis hin zum klassischen Tretroller hat der Mensch schon sehr viele Ansätze entwickelt und sich dennoch in Massen für das Auto entschieden. Das liegt einfach daran das es sehr praktisch für viele ist.

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barlog 02.03.2019, 10:45
101.

Ich muss leider dienstlich mit einem Auto im Stau herumstehen und liebe es, diesen Blechkasten durch andere Fortbewegungsmittel zu ersetzen, aber diese Roller finde ich nicht sexy. Als Kind fuhr ich gern Roller, aber die waren auch mit großen luftbereiften Rädern ausgestattet, mit denen man auch gut über schlechte Untergründe sausen konnte. Irgendwann kamen dann diese billigen, praktisch aussehenden Roller mit winzigen Skateboardrädern in Mode, die eigentlich nur noch für Messehallen geeignet sind, aber auf der Straße katastrophale Fahreigenschaften haben. Und jetzt erwarten irgendwelche Unternehmer, daß wir diese Rattergeräte auf einmal lieben und sie (obwohl es das wesentlich bequemere und schnellere Fahrrad gibt) ausleihen, um damit neben Autos die Gullideckel zu umkurven? Hier in Berlin wird es keine Massenerscheinung werden, weil wir dazu einfach zu intelligent sind, aber sicherlich wird man irgendwann die Touristenrudel auf solchen Dingern herumrollen sehen. Selbstverständlich auf dem Fussgängerweg.

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MatthiasPetersbach 02.03.2019, 10:46
102. nun ja....

...man wird sehen. Ob sich Massen von Leuten auf einen Tretroller setzen bzw. stellen, wage ich zu bezweifeln. 10 km darauf ist wohl auch kein Zuckerschlecken.

"Die letzte Meile" ist/war ja nur für Fußkranke ein Problem. Ich fürchte, das ist ein Aufstieg der Bequemlichkeit, kein Abstieg des (ökologischen) Aufwandes. Wie eigentlich alles.

Was "gestern" gelaufen wurde, wird heute minigescootert, was gestern Fahrrad gefahren wurde, wird heute mit E-Unterstützung erledigt. Die Nutzungen, die umweltschädlichere Varianten ersetzt, dürfte wohl die Ausnahme sein.

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rockwater 02.03.2019, 10:46
103. Ohne Ironie

Zitat von zensurgegner2016
So ziemlich seiselben Arumente gabs, als -das erste Auto die Pferdekutsche ablösen wollte/wollte -Die erste Eisenbahn... -der erste LKW... Eigentlich ist jede Änderung doof Und erst die ganzen Betonflächen...für Fußgänger schrecklich Da wäre doch ein Waldweg viel besser Und dann kommen auch keine Tretroller
Die blanke Wahrheit.
hmmm, Waldboden, lecker.

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wittchen2000 02.03.2019, 10:46
104. Krankenhäuser sind voll

Mit Leuten die sich beim Fahradfahren die Knochen brechen.
Mit E-Scootern wird das ganze nur schlimmer.

Ist schön wenn auf Bildern junge dynamische Unternehmerinnen auf dem Bürgersteig herumsausen und ihre Haar in der Frühlingssonne flattert... die nächste Bürgersteigkante/Schlagloch ist immern nur ein paar Meter entfernt.

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babbelnet 02.03.2019, 10:46
105. elektrisch geht ja noch...

... richtig peinlich wird´s wenn man Erwachsene auf einem Tretroller versuchen einen Berg hochzukommen. Aber die elektrische Variante ist natürlich auch was für ganz faule. Wie mein Nachbar, der jetzt zum Gassigehen auf einem Elektro-Skateboard-was-weiss-ich-was durch die Gärten rollte mit einem Buch in der Hand.
Aja, wer es kann

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rabode 02.03.2019, 10:47
106. Völlig unnötig....

genau wie E Bikes. Die Menschen bewegen sich eh zu wenig. Außerdem wäre mal langsam ein umdenken angesagt weg von der Spaßgesellschaft zu mehr ökologischer Verantwortung.

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three-horses 02.03.2019, 10:47
107. Für alle die es bekommen.

Zitat von mlueb
'billion' im englischen Sprachraum bedeutet 10^9, im Deutschen bedeutet 'Billion' 10^12, also 1000x so viel. Ist hier richtig übersetzt???
US Billion ist eine Milliarde, aber auch nicht. Nach 1000 Milliarden kommt die Billion. Egal wo. Wie die "Mille" in Germany. Ist aus der Zeit wo Geld noch was Wert war. Ein Tausender war schon unvorstellbar, heute ist eine Milliarde Taschengeld. Man braucht es ja nicht verdienen.

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Bauer 1525 02.03.2019, 10:49
108. Schwacher Artikel

Das Auto wird überleben. Ob Verbrenner oder elektrisch sei dahin gestellt. Mich nerven immer solche Artikel die von Hipstern geschrieben werden. Was ist mit den Menschen die auf dem Land wohnen, bzw. in kleinen Städten auf dem Land mit 15-30 000 Einwohner?
Als ob sich so was durchsetzten würde bzw. den Verkehr dadurch entbündelt werden würde.
Nur zur Erinnerung. In Deutschland sind über 4 Mill. Autoanhänger zugelassen. Tendenz steigend. Die benötigen ein Zugfahrzeug und keinen Roller.

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sekundo 02.03.2019, 10:51
109. Da Sie nie

Zitat von hru
...vielleicht in USA wo man Fahrräder als Verkehrsmittel nicht kennt.
in den USA waren, verzeihe ich Ihnen diesen Unsinn!!

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