Forum: Auto
Tretroller vs. Auto: "Der E-Scooter ist das iPhone der Mobilität"
Getty Images

Sie sind klein, leicht und flink: Elektrotretroller fluten Städte weltweit - bald wohl auch in Deutschland. US-Analyst Horace Dediu sieht in der Entwicklung eine große Gefahr für die Autokonzerne.

Seite 6 von 34
Capetonian 02.03.2019, 09:58
50. Die größte Gefahr geht von den Dingern für die Fußgänger aus

Die E-Scooter sind ein hervorragendes Beispiel für erfolgreichen Lobbyismus, der das Hirn ersetzt. Natürlich werden die Scooter ihre eigene Infrastruktur schaffen. Die Fußgänger werden verdrängt. Wer nicht schnell genug zur Seite springt wird umgefahren. Ich habe neulich den ersten E-Scooter gesehen. Das Fahrzeug ist schnell, laut. Soll so die neue Umweltpolitik aussehen?

Beitrag melden
flytogether 02.03.2019, 09:59
51. Dargestellt werden stets gut

aussehende, schlanke User. In der Realität werden dann opulente User, denen ein bisschen Bewegung gut anstehen würde, die Vehikel benutzen - und noch fetter werden. Und noch mehr Probleme haben werden mit ihren Gelenken dank mangelnder Bewegung. Und noch mehr....

Beitrag melden
drserotonin 02.03.2019, 10:00
52. Billionen?

Wieder 'mal die amerikanische Billion mit der deutschen Billion übersetzt?

Beitrag melden
lindatreder 02.03.2019, 10:00
53. sehr gut

ich hoffe auf einen großen Erfolg. alles, es die Nutzung des Autos zurückgehen lässt, sehe ich erst Mal positiv. die Straßen sind dermaßen verstopft, dass es echt kein Vergnügen mehr ist. ich fürchte nur, dass unsere Bundesregierung der Auto Lobby zuliebe all dem ordentlich Steine in den Weg legen wird.

Beitrag melden
Andraax 02.03.2019, 10:03
54.

Ein Arbeitskollege hat sich so ein Ding gekauft, weil ihm sein Fahrrad vor der Haustüre (angekettet) geklaut wurde. Er bewahrt es in der Wohnung auf, bzw. bei der Arbeit im Büro. Er fährt damit auch im Regen - man stelle sich vor es gibt Regenkleidung. Ich finde ein Helm gehört dazu (trägt er noch nicht).

Beitrag melden
daheim 02.03.2019, 10:05
55. Grundsätzliches

Ich denke viele hier denke schon viel zu sehr in alten, bestehenden Lösungen bzw. neuen, gerade aufkeimenden Lösungen. Gehen wir einen Schritt zurück, lautet doch die eigentliche Fragestellung "MOBILITÄT". Da dürften wir uns alle weltweit einig sein, dass der Mensch mobil sein möchte. Bequem, günstig, schnell, ggf. umweltschonend von A nach B zu kommen. Ggf. mit viel Gepäck oder ohne, etc. pp. Um das Bedürfnis "MOBILITÄT" zu befriedigen, bedarf es nicht immer zwangsläufig einem eigenen PKW. Dieser ist eher die Ultima Ratio, weil er Fahrten von 1m - > 1000km alles abdeckt, ohen Gepäck mit Gepäck, alleine oder zu fünft. Leider hat diese Lösung auch einige Nachteile: Hohe Kapitalbindung, Parkplatz in der Stadt, Umwelt, Stau, etc. Wenn nun die Alternativen zu dieser Ultima Ratio immer besser und zahlreicher werden, bin ich bei Herrn Dediu, dass diese Alternativen dem eigenen PKW das Wasser abgraben werden. Nicht überall und nicht bei jedem, aber eben bei ausreichend vielen Menschen, da der Trend schon Richtung Urbanisierung geht.
Man kann es vielelicht mit unserem Bedürfnis nach Nahrung vergleichen. Wir alle wollen/müssen essen. In der Steinzeit lautete die Antwort darauf Beeren sammeln und ab und zu mal ein Mamut erlegen. Mit der Zeit haben sich aber endlos viele Alternativen zu diesem ersten Ansatz entwickelt und fast alle Menschen haben sich entspechent angepasst. Dort wo das Angebot an Nahrung riesig ist und sich die Leute das leisten können, ist die Nutzung ebenfalls imens divers. Von Döner über vegan zu Bockwurst oder selsbt Kochen - was auch immer. Jeder wählt aus dem reichhaltigen Angebot das, was ihm persönlich am besten passt inkl. Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten. Das wird bei der Mobiliät nicht anders sein.

Beitrag melden
tutnet 02.03.2019, 10:05
56. 3 Billionen Fahrten?

Könnte es sein, daß wir im Artikel mal wieder einen Übersetzungsfehler haben, also mit "billions" nur "Milliarden" gemeint sind?

3 Billionen Fahrten weltweit, davon 1 Billion in den USA bei 325 Millionen Einwohnern wären immerhin 3 Tausend Fahrten für jeden US-Amerikaner jährlich. Wobei ich bezweifele, daß John Doe in ländlichen Kansas seinen Pickup gegen einen Roller tauschen würde.

Beitrag melden
Andraax 02.03.2019, 10:06
57.

Zitat von Capetonian
Die E-Scooter sind ein hervorragendes Beispiel für erfolgreichen Lobbyismus, der das Hirn ersetzt. Natürlich werden die Scooter ihre eigene Infrastruktur schaffen. Die Fußgänger werden verdrängt. Wer nicht schnell genug zur Seite springt wird umgefahren. Ich habe neulich den ersten E-Scooter gesehen. Das Fahrzeug ist schnell, laut. Soll so die neue Umweltpolitik aussehen?
Haben Sie das mit einer Vespa oder so verwechselt? Laut ist daran gar nichts.

Beitrag melden
angelobonn 02.03.2019, 10:07
58.

Die Vorstellung, ein E-Tretroller könnte Menschen davon abhalten, sich ein Auto anzuschaffen, ist vollkommen absurd. Wie kann man sich mit solchen Fragen beruflich beschäftigen, aber nicht ansatzweise verstehen, welche Bedeutung ein eigenes Auto für die Menschen hat?

Beitrag melden
PolitBarometer 02.03.2019, 10:07
59.

Ich halte diesen Artikel für etwas zu reisserisch und übermotiviert verfasst. Ich hätte dazu so einige Fragen. Wie kann man diese e-Scooter gegen Diebstahl sichern und werden diese zukünftig unkontrolliert irgendwo, wo gerade Platz ist, abgestellt? Wer kümmert sich um die Aufladung der doch eher kümmerlichen Akkus in der Lenkstange? Und wie funktioniert der Bezahlvorgang? Münzeinwurf, Kartenleser oder gleich mit dem höchst unsicheren NFC, so dass gleich jeder Depp weiss, welche Informationen sich auf meiner K-Karte befinden? Dazu kommt noch, dass so ein Teil keine Lasten transportieren kann, allenfalls einen kleinen Einkauf im Rucksack.
Als Autoersatz ist der e-Scooter damit grundsätzlich schon mal nicht geeignet.

Beitrag melden
Seite 6 von 34
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!