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Tretroller vs. Auto: "Der E-Scooter ist das iPhone der Mobilität"
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Sie sind klein, leicht und flink: Elektrotretroller fluten Städte weltweit - bald wohl auch in Deutschland. US-Analyst Horace Dediu sieht in der Entwicklung eine große Gefahr für die Autokonzerne.

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DiegoMarlasca 02.03.2019, 10:16
70. Krieg der e-Roller?

Hier in Málaga gibt es inzwischen über 600 dieser Geräte. Heute morgen war ich sehr früh 2 Stunden in der Stadt joggen. Es war schon erstaunlich was sich gerade abspielt. Wind positioniert um die Uhrzeit ihre Geräte an Bushaltestellen und Radwegen in 3er-Gruppen. Kurz darauf kamen Voy und Lime und haben ihre Geräte in der Nähe positioniert und zusätzlich hat der Mitarbeiter ein Gerät von Wind halb auf den Radweg gelegt, quer auf den Gehweg oder blockierend parallel an der Bushaltestelle zur Strasse so platziert, das der Bus etwas vorher oder danach anhalten muss. Hintergrund ist, dass die Roller wegen behinderndem Parken hier momentan sehr in der Kritik stehen. Man versucht auf diesem Weg wohl schlechtes Licht auf die Konkurrenz zu werfen.

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200MOTELS 02.03.2019, 10:17
71. Was mich an Verleih Rädern

und Verleih Rollern stört bzw anekelt ist dass ich während der gesammten Fahrt den Lenker mit beiden Händen fest halten muss den vorher schon zig andere berührt und verkeimt haben.

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hopfenundmalzverloren 02.03.2019, 10:17
72. Wie kommen Sie denn auf diese Zahl?

Zitat von ray8
In Deutschland leben 80% der Menschen auf dem Land. Und dieses Land ist noch dicht besiedelt...!
Im Web findet man schnell Statistiken zur prozentualen Anzahl der Deutschen, die in Städten leben: ca. 75%.

Wenn man sich etwas Rechenarbeit macht und in der Liste der deutschen Grossstädte (Wikipedia) die Einwohnerzahlen der Städte über 200000 Einwohner nimmt, also echte Grossstädte, dann kommt man auf deutlich über 21 Millionen Einwohner, also ca. 26% der deutschen Bevölkerung.

Allein dieser potentielle Marktanteil ist für jedes Unternehmen interessant, zumal viele der potentiellen Kunden in diesen echten Grossstädten (*) auch höhere Einkommen haben und im Auto vom täglichen Stau oder fehlenden Parkplätzen betroffen sind.

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Kurt Klaas 02.03.2019, 10:17
73. Ersetzt unser Auto weitgehend

Meine Gattin hat keinen Führerschein und eine Gehbehinderung, kann aber stehen.
Bisher habe ich sie zur Arbeit fahren müssen, weil sie den Weg zwischen Heim/Arbeit und U-Bahn nicht zu Fuß schafft. Sobald die Dinger zugelassen sind, werden wir einen E-Scooter anschaffen. Dann kann sie den Weg zur Bahn autonom überbrücken, ist nicht mehr auf's Auto angewiesen.
Ich kann dann den ganzen Weg mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren (und nicht nur die Hälfte mit dem Faltrad) - yeah!

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zensurgegner2016 02.03.2019, 10:17
74.

So denkt der Landbewohner
70% Städter haben zuwenig Garagen, zuwenig Straße um das Fahrzeug zu parken, und auch die Politik wird Fahrzeugbesitz in Städten immer mehr verteuern

Und irgendwann stehen Sie vor der Wahl:

Für das "eigene" Auto umgerechnet auf den km das doppelte zu bezahlen im Vergleich zu Sharing on Demand
Und spätestens dann steigen die Massen um

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atemlos 02.03.2019, 10:18
75. gruselig -"schöne" neue Welt

Und dass sehen wir uns als birnenförmige fette faule Meschen à la 'Wall-e' wieder.
Nö, nichts für mich.
Der Ansatz der Entbündelung von Fahrten ist interessant, und dem sollte sich der ÖPNV widmen, und auch die Stadtplaner mit guten Rad(schnell)wegen!

--- Eine gute Frage: "Sollte man die neuen Mobilitäts-Plattformen nicht einschränken, bevor sie zu mächtig werden, so wie Facebook?"
--- so denken Investoren --- "Dediu: Wie wir diese Systeme regulieren können, werden wir herausfinden, wenn sie da sind. Wenn wir versuchen, es im Voraus gut zu machen, wissen wir ja noch nicht, wie die Menschen sie nutzen werden."

Aus der Erfahrung, die wir aus Facebook &co gemacht haben, sollten wir dringend lernen!
Datenschutz, Privatsphäre und andere Werte waren und sind Investoren schnurz. Und im Nachinein lassen sich Regeln nur mit großem Aufwand nur halbherzig umsetzen. Sehen wir ja. Und die, die handeln müssten, die Politik, lässt sich bezaubern. Trifft es sie selbst, zucken sie kurz zusammen und legen sich wieder Teflonhaut zu und lassen sich von Investoren und Beratern einlullen!
Naja, und die Kundsn/Nutzern lassen sich ebenso einlullen (Brot und Spiele) und beschäftigen sich lieber mit Apps als mit Realität.

----"Das wäre so, als wenn wir im Jahr 2007 gesagt hätten: "Lass uns keine Apps machen, weil sie missbraucht werden könnten." Damit hätten wir das gesamte System so stark eingeschränkt, dass niemand Apps entwickelt hätte."
Schwachsinn. Mit guten Regeln wäre ein fairer Wettbewerb entstanden, zwischen soliden Apps, die z.B. Privatsphäre schützen, und zügelloser Datengier.
Apps, die stets als APK, neben den Playstores, heruntergeladen werden kann, wenn man kein Kunde von Google, Amazon&co sein möchte. Bei Threema geht es ja auch.

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el__cid 02.03.2019, 10:19
76. Eher eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer

Warum gibt es keine Versicherungs- und keine Helmpflicht? Warum muss man für ein Mofa mit max. 25 km/h einen Führerschein und eine Versicherung haben, wird aber mit weit schnelleren E-Fahrrädern und E-Rollern einfach so auf die Menschheit losgelassen?

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Beat Adler 02.03.2019, 10:22
77. Menschen sammeln sich immer mehr in Agglomerationen

Menschen sammeln sich immer mehr in Agglomerationen, das gilt nicht "nur" fuer die sogenannte 1. Welt, das gilt generell.

Es gilt also Verkehrskonzepte fuer Personen und Waren INNERHALB dieser Gross-Zusammen-Lebensraeumen zu gestalten und von Stadt zu Stadt.

Dass innerhalb der Agglomeration das Fahren mit Privatautos abnimmt, ist eigentlich ziemlich logisch und vorhersehbar. Jeder Raum mit dichter Besiedelung muss sich mit oeffentlichem Verkehrsmitteln ausstatten und selbstfahrenden E-Autos, sowie Drohnen, Platz und Luftraum zur Verfuegung stellen. Inwieweit dann noch Mini-E-Roller, so wie auf der Foto abgebildet, dabei ein Rolle spielen, wird sich zeigen.

Von Agglomeration zu Agglomeration ist bei einer Distanz von groesser 100km bis 1000 km die Eisenbahn heute schon unschlagbar und dem Privatauto ueberlegen. Bei ueber 1000 km kommen erst die Flugzeuge ins Spiel.

Wer sich in grossen Staedten wie Kairo, Lagos, Bombai, Karachi, etc. aufgehalten hat, versteht, dass das Auto mit Verbrennungsmotor hier KEINE Zukunfts-Loesung fuer den Transport von Menschen und Waren ist. In Indien wird in Kuerze eine E-Auto von Tata mit einem Preis deutlich unterhalb 10'000 $ auf den Markt kommen. Die Inder ueben schon mit ihren E-Tuktuks. Diese Fahrzeuge werden auch nicht mehr von Privatleuten betrieben sondern von Mietfirmen, die einen Einsatz OHNE Parkplaetze, die viel Platz verschwenden, erlauben.
mfG Beat

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wahrsager26 02.03.2019, 10:22
78. Eine gute Entwicklung!

Warum? Der eigentliche Durchbruch der EMobilität ist wohl eher beim EBike angesiedelt-weniger beim EAuto.Die Vorzüge beim EBike müssen nicht genannt werden.Für noch kürzere Strecken wird der Roller gut sein....und irgendwelche Prophezeihungen sind unnötig.Man wird sehen,ob und wie der Roller sich durchsetzen wird.Ich denke aber, das bei Regenwetter stehenderweise mit Regenumhang einem die Nässe weniger anhaben wird als auf dem Fahrrad! Warten wir also mal ab! Danke

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zensurgegner2016 02.03.2019, 10:22
79.

Zitat von fellmonster_betty
schon jetzt herrscht Krieg auf dem Gehweg, wenn Radfahren erlaubt ist, die Wege aber zu schmal oder zugeparkt sind. Fussgänger/innen haben hinten keine Augen und Klingeln erschrickt eher als es nützt. Falls die E Roller auf die Straße verbannt werden, muß Helmpflicht und Protektoren her. Zudem beim Betrieb eine unbeschränkte Haftpflichtversicherung. Alleine letzteres würde diesem Amerikazeug den Spass verderben.
Genau so ist es

Auf gar keinen Fall darf sich etwas ändern
Wir müssen alles tun, damit es so bleibt wie es ist

Man stelle sich mal vor, dass diese E Tretroller 20% des Auto Innenstadtverkehres abwickeln
Schrecklich, da wäre ja mehr Platz

Und erst diese gewaltige Umweltverschmutzung. Da ist es doch besser wenn Autos fahren

Und die armen Fußgänger in den ganzen Kaufhaustempelinnenstädten

Moment, war da nicht was mit: Innenstädte sterben aus wegen Onlinhandel...

Egal, hauptsache es ändert sich nichts hierzulande

Ach ja, in manchem Ausland gibt es für Räder und Tretroller und E Mobile...eigene Fahrspuren, sogar eigene Brücken, Tunnel.....

Aber keine Angst, soweit kommt es hierzulande erst gar nicht, denn der bedenkentragende Bedenkenträgerbürger aus Analogistan wird das schon zu verhindern wissen

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