Forum: Auto
Tretroller vs. Auto: "Der E-Scooter ist das iPhone der Mobilität"
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Sie sind klein, leicht und flink: Elektrotretroller fluten Städte weltweit - bald wohl auch in Deutschland. US-Analyst Horace Dediu sieht in der Entwicklung eine große Gefahr für die Autokonzerne.

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chewbakka 02.03.2019, 10:22
80. Klar doch!

Wir werden alle Roller fahren und ich freu' mich schon drauf, mit dem Roller die 45 Km zu Freunden im Hintersten Odenwald bei leichtem Nieselregn zu fahren. Und für alle dies noch nicht bemerkt haben: Die Erde IST EINE SCHEIBE!

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Listkaefer 02.03.2019, 10:22
81. Hier im Forum ist eigentlich ...

... schon alles zu diesem neuen Gag gesagt. Ein künstlich aufgebauschter Hype, der ein paar Startup-Kometen hervorrufen wird, die dann schnell wieder verglühen. Am Ende ist dann viel Schrott zu entsorgen - wie bei diesen grottenschlechten gelben Fahrrädern von Obike aus Singapur, die hier in München immer noch in den Büschen und in der Isar liegen. Als Spielzeug ist das akzeptabel, aber als ernsthafte Konkurrenz für öPNV oder Autos kann man das nicht sehen. Überdies wieder Batterietechnik!! Batterien verbrauchen Ressourcen, die weltweit zuende gehen. Fazit: Forget it.

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three-horses 02.03.2019, 10:23
82. Der Weisse der nichts weiß.

Zitat von sischwiesisch
Jetzt mal ehrlich ? Geht's nicht auch 'ne Nummer kleiner ? "I-Phone der E-Mobilität" ? Irgendwie hat mich der Artikel eher ratlos zurückgelassen. Oder was soll diese PR-Aktion ? Was hat denn dieser Roller was ein E-Bike nicht auch schon hat ? Nichts. Außer das es unpraktischer und noch unsicherer als dieses ist. Das gibt einen Hype. Vielleicht. Aber bestimmt nicht dauerhaft.
Warum soll so ein Klapper unpraktisch sein? Schon vor dem allemana
Erlaubnis konnte man die so gefahrene Klientel abschätzen. Und bis auf wenige Ausnahmen waren es Menschen die es auch gerade wegen "ich brauche es" auch eingesetzt haben. Der Eine ratlos,
der Andere freut sich, wo ist das Unterschied? Habe Gestern drei Kinder gesehen, 5-6 Jahre alt, die damit angebraust sind. Ein Fitnes Zentrum. So schön nebeneinander abgelegt. Noch keine e-Roller. Aber wie das Artkel,... mit den Füßen scharren die Kinder schon.

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Igelnatz 02.03.2019, 10:24
83. mit dem Scooter zur Arbeit

und nach Feierabend in die Mucki-Bude - am besten aufs Fahrrad... Warum nicht gleich das Rad? Spart Anschaffung und Mucki-Bude...

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zensurgegner2016 02.03.2019, 10:24
84.

Zitat von lesheinen
Elektroroller für Einkaufende? Wo ist Platz für die Einkäufe? Elektroroller für Berufspendler in eine andere Stadt? Nach ein paar Kilometern muss man wohl an einer Ladestation Halt machen, natürlich sind da alle Ladestellen belegt. Elektroller im Winter oder bei Regen? Viel Spaß! Vor einigen Jahren kamen kleine Roller für Erwachsne auf. Sie wurden so promoted wie aktuell die Elektroroller, hatten aber den Vorteil (je nach Ansicht: den Nachteil), dass man ihn mittels körperlicher Anstrengung bewegen musste. Da wurde zumindest noch der dicke Bauch abtrainiert. Wann verschwanden die Dinger? Nach ca. einem (halben) Jahr. Mitte de 1960er Jahre kamen die Klappfahrräder auf. Die Reklame gaukelte vor, damit leicht eine Fahrt ins Grüne machen zu können, die störenden, voher zu bewältigenden Anhebungen wurden natürlich mit dem Auto überwunden. Alles nach dem Motto, nach jeder Erhebung folgt eine mellenweite Ebene ohne Gegenwind. Aber zuerst wurden die tonnenschweren Dinger in den Kofferraum gewuchtet, am Ziel aus dem Kofferraum gehoben und fahrbereit gemacht. Ein irres Vergnügen für die ganze Familie. Das Vergnügen war ein nur einseitiges - auf Seiten der Produzenten. Frei nach einem Filmtitel "Und sie fuhren nur einen Sommer", denn die Käufer hatten die Nase schnell voll. Die Elektroroller sind allenfalls geeignet, ahnungslose Omas und kleine Kinder von hinten kommend auf dem Gehweg umzunieten. Aber wetten, dass auch hier wieder keiner leben kann, ohne so ein Ding zu kaufen und nach kurzer Zeit auf irgendeiner Plattform wieder anzubieten?
So ziemlich seiselben Arumente gabs, als

-das erste Auto die Pferdekutsche ablösen wollte/wollte
-Die erste Eisenbahn...
-der erste LKW...

Eigentlich ist jede Änderung doof

Und erst die ganzen Betonflächen...für Fußgänger schrecklich
Da wäre doch ein Waldweg viel besser
Und dann kommen auch keine Tretroller

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derleibhaftige 02.03.2019, 10:24
85. Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!

Ich kann hier eigentlich nur eine Gefahr für Fussgänger in Fussgängerzonen erkennen, die dann von solchen motorisierten Tretrollern angefahren werden. In Neuseeland sind die Dinger aus diesem Grund schon Verboten worden.

Ansonsten ist auch ein iphone ein tolles Fortbewegungsmittel. Wenn man sich das zwischen die Beine klemmt und die Augen schließt und tief durchatmet, dann kann man auch mit dem iphone von A nach B fahren oder sogar über den Wolken fliegen.

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alt-nassauer 02.03.2019, 10:25
86. Auch Herr Müller...

Zitat von tutnet
Könnte es sein, daß wir im Artikel mal wieder einen Übersetzungsfehler haben, also mit "billions" nur "Milliarden" gemeint sind? 3 Billionen Fahrten weltweit, davon 1 Billion in den USA bei 325 Millionen Einwohnern wären immerhin 3 Tausend Fahrten für jeden US-Amerikaner jährlich. Wobei ich bezweifele, daß John Doe in ländlichen Kansas seinen Pickup gegen einen Roller tauschen würde.
Auch Herr Müller wird seine Sonntagsbrötchen nicht mit dem E-Tretroller holen. Er wird weiterhin seine bequeme Jogginghose anlassen und gemütlich aus seinem PKW aussteigen. Selbst wenn die Distanz nur wenige hundert Meter beträgt! Da ist Laufen schon zuviel, ja das Rad zu anstrengend, obwohl es oft meistens sogar in der Garage steht.

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rudolfsikorsky 02.03.2019, 10:25
87.

Nicht schlecht so ein Elektroroller. Aber das in denkbar jeder Hinsicht unschlagbar beste Verkehrsmittel ist immer noch das Fahrrad. Wir sollte alle Anstrengungen unternehmen um den Verkehr vollständig auf das Fahrrad umzustellen !!!

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mlueb 02.03.2019, 10:27
88. Billion =10^9???

'billion' im englischen Sprachraum bedeutet 10^9, im Deutschen bedeutet 'Billion' 10^12, also 1000x so viel.
Ist hier richtig übersetzt???

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Pless1 02.03.2019, 10:29
89. Falsche Grundannahmen

Der Mann kommt aus meiner Sicht zu falschen Ergebnissen, weil er schon mit falschen Annahmen startet. Er hat nicht verstanden, warum Menschen Autos kaufen. Die Motivation ist nicht, ein willkürliches Bündel Fahrten vorab zu kaufen. Mit Autos kauft man in erster Linie mobile Unabhängigkeit: Man kann jederzeit alleine oder mit dem ganzen Hausstand mit Fracht oder ohne bei gutem wie schlechtem Wetter sowohl zum Bäcker als auch zu den Schwiegereltern in 50 Kilometer Entfernung als auch spontan ans Meer fahren. Ein E-Scooter mag dafür sorgen, den Gebrauch von Autos auf der Kurzstrecke zu reduzieren, was auch sinnvoll ist. Von der Anschaffung eines Autos abhalten wird dies allenfalls einige Menschen in Metropolen. Diesbezüglich wird die Urbanisierung aber total überschätzt. Die meisten Menschen leben zwar in Städten, aber trotzdem eher provinziell. Selbst in Deutschland leben nur 10% in Millionenstädten, der Durchschnittsdeutsche lebt in einer Stadt kleiner als Bielefeld. Die können alle nicht aufs Auto verzichten. Jedenfalls nicht wegen E-Scootern. Der Mann hat in den Nullerjahren für Nokia gearbeitet. Sagt das was aus darüber, Trends richtig einzuschätzen?

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