Forum: Auto
Überraschender Trend: Darum boomen in Japan Dieselautos
robertharding / imago

Ausgerechnet das Mutterland des Hybridantriebs entdeckt die Lust auf Diesel: Während in Europa die Verkaufszahlen abstürzen, steigen sie in Japan steil an. Das hat mehrere Gründe.

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invisibleman 13.11.2017, 14:57
130. Aber nicht

Zitat von neurobi
Bin von Turbo-Diesel auf Turbo-Benziner umgestiegen. Letztere ist noch flotter.
bei gleicher Leistung.

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prof.toni 13.11.2017, 15:10
131.

Zitat von premstar_pill
Es ist eben kein Fakt. Lateinamerika, Nordafrika, Indien, Thailand usw. sind auch Massenmärkte. Und dort boomt der Diesel. Es wäre mir aucb absolut nicht aufgefallen dass der Diesel in Europa "im Sturzflug" wäre. Auf welche Zahlen stützen Sie Ihre Behauptung?
bei den Zahlen beziehe ich mich im Uebrigen auf diverse Artikel aus der internationalen Presse. Ueberwiegend grosse Zeitungen (NZZ, Welt, Guardian). Woher diese wiederum die Zahlen beziehen, kann ich nicht genau sagen.
Im europaweiten Schnitt liegt der Rueckgang zum Vorjahr bei ca. 6%. Allerdings waren die Zahlen in 2016 ja auch schon rucklaeufig

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neurobi 13.11.2017, 15:46
132.

Zitat von invisibleman
Aber bei gleicher Leistung.
Stimmt, der Benziner hat 105PS und der hatte Diesel 140PS.
Gut, letzter war eine Klasse größer.
Aber von meinen einen Turbobenziner gibt es auch eine gleichstarke Dieselvariante und die ist etwas langsamer in allen Bereichen.
Das war vor dem Turbo im Benziner anders.

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jan-c137 13.11.2017, 15:46
133.

Zitat von GyrosPita
Dazu noch eine ganz andere Frage die neulich im Bekanntenkreis bei einem oder zwei Bier aufkam: Nehmen wir einfach mal an es gäbe ausreichend Ladestationen. Wer garantiert mir, wenn ich über Nacht meinen Akku auflade, das nicht irgendein Spaßvogel der aus der nächstbesten Eckkneipe nach Hause wankt mir aus Jux und Dollerei den Stecker aus dem Auto zieht und ich am nächsten Morgen mit einer leeren Batterie konfrontiert bin? Ein Sicherungssystem gegen unbefugtes Ausstöpseln haben diese Ladestationen ja nicht, oder?
Über das Problem habe ich auch schon mal nachgedacht. Es ließe sich wohl relativ leicht lösen. Die erste spontane Idee dazu wäre ein einfaches Vorhängeschloss. Eine Öse am Auto, die andere Öse am Ladestecker. Wenn der Stecker am Wagen hängt, fluchten die Ösen und werden mit dem Schloss gesichert. Geht natürlich auch alles etwas feiner bzw. aufwändiger. Jedenfalls sollte irgendeine Form von Schließssystem, mit dem man den Ladestecker sichert, nicht das größte Problem bei der E-Mobilität sein. Leider kriegen wir hier aber noch nicht mal eine entsprechende Verteilung der Lademöglichkeiten gebacken.

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wallaceby 13.11.2017, 16:01
134. Den militanten Dieselhassern,...

... die aufgrund des VW-Abgasskandals mittlerweile ja so "selbstsicher" auftreten, sei gesagt, dass man unter Beibehaltung einer über viele Jahrzehnte gewachsenen Autokraftstoff-Infrastruktur, in Zukunft Dieselkraftstoffe synthetisch in hohen Mengen speziell für Dieselfahrzeuge produzieren könnte. Audi hat es ja jüngst auch schon vorgemacht, wie mit durch umweltfreundlichem Strom aus Wind und Sonne, mittels Elektrolyse nicht nur Wasserstoff gewonnen werden kann, sondern zusätzlich noch durch das CO2 aus der Umgebungsluft künstliche Kohlenwasserstoffketten erzeugt werden können. Diese Kraftstoffe wären so gut wie CO2 neutral und hätten auch zur Folge, dass keine uferlosen und extrem umweltschädlichen neuen Problemfelder wie die massenhafte Errichtung von Batterie-Fabriken für E-Autos forciert werden müssten!
Das E-Auto sollte auf seinen klassischen Verwendungszweck als Stadtauto begrenzt bleiben. Für längere Fahrten und einem völlig unproblematischen Betrieb unserer liebgewonnen Autos mit hoher Reichweite ist ein Dieselantrieb einfach unschlagbar. Er ist gegenwärtig sogar CO2-ärmer im Betrieb, als von so Einigen ganz scheinheilig jetzt als "Allheilmittel" propagierten Full-EV's, die ja leider nicht nur aus regenerativen Stromquellen angetrieben werden, sondern gegenwärtig sogar mehrheitlich aus Kohlestrom!
Die jüngst dann auch noch veröffentlichte Stockholmer Studie über die katastrophale CO2-Bilanz einer produzierten 100 kwh-Autobatterie für Full-EV's zeigt doch extrem deutlich, wie verlogen die ganze E-Auto-Hysterie bei gleichzeitiger Verteufelung von modernen Euro 6-Dieselfahrzeugen in Wahrheit doch ist!
Die ganze Hysterie, die von links-grüner Seite in Richtung der Diesel-Technologie die letzten Jahre jetzt aufgebaut wurde, liesse sich so auch sehr überzeugend und für diese doch in grossen Teilen sehr bigott argumentierenden Dieselhassern entkräften!

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jupp78 13.11.2017, 16:04
135.

Zitat von neurobi
Das war vor dem Turbo im Benziner anders.
Nein, an sich erst einmal sind zwei gleichstarke Fahrzeuge gleich flott, denn ein kW Leistung ist ein kW Leistung, egal ob dieser durch Benzinverbrennung, Dieselverbrennung, Akkuentladung oder Fußantrieb wie Fred Feuerstein erzeugt wurde.
Kleine Unterschiede können sich nur beispielsweise durch unterschiedliches Gewicht oder z.B. eine andere Getriebeabstufung ergeben.

Der Unterschied liegt vor allem darin, dass der Benziner seine max. Leistung wesentlich stärker aus der Drehzahl bezieht und weniger aus dem Drehmoment. Ohne Turbo war das noch viel stärker vorhanden.

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premstar_pill 13.11.2017, 16:31
136.

Zitat von jupp78
Nein, an sich erst einmal sind zwei gleichstarke Fahrzeuge gleich flott, denn ein kW Leistung ist ein kW Leistung, egal ob dieser durch Benzinverbrennung, Dieselverbrennung, Akkuentladung oder Fußantrieb wie Fred Feuerstein erzeugt wurde. Kleine Unterschiede können sich nur beispielsweise durch unterschiedliches Gewicht oder z.B. eine andere Getriebeabstufung ergeben. Der Unterschied liegt vor allem darin, dass der Benziner seine max. Leistung wesentlich stärker aus der Drehzahl bezieht und weniger aus dem Drehmoment. Ohne Turbo war das noch viel stärker vorhanden.
Der "Leistungseindruck" ist einfach subjektiv.
Das persönliche Empfinden der Beschleunigung ist weniger von den technischen Daten (0 auf 100km/h) als von Drehmomentkurven und Getriebeabstufungen abhängig. So ein kleiner moderner Turbobenziner hat einfach einen ganz hervorragenden "Punch" im mittleren Drehzahlbereich. Da fühlt sich das Beschleunigen gleich doppelt so schnell an wie es real eigentlich ist. Ich hatte kürzlich einen Mini One mit (auf dem Papier) lachhaften 102 PS als Leihwagen und ich war absolut begeistert wie gut das Ding abging. Obwohl auf dem Papier nur 10s von 0 auf 100 stehen.

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lisa_k._marx 13.11.2017, 16:33
137. Ja, nennt sich Sandgrube

Zitat von Affenhauptmann
Schon einmal ein Siliziumabbaugebiet angeschaut?
Zugegeben ist eher Quarzsand gefragt weil der reiner ist, aber an Silizium herrscht in Deutschland kein Mangel.
Was aber fehlt ist Lithium für die Millionen Akkus.

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Normaler Wutbürger 13.11.2017, 17:00
138. Gehts noch ?

Zitat von outsider-realist
Dafür sind SIE aber ziemlich verblendet und alles andere als rational, wenn sie (wie einige andere Forumsteilnehmer auch), alles hierzulande verteufeln und die Einstellung der Japaner begrüssen (sie meinen wohl alle Japaner- warum auch immer). Fukushima war nur ein Resultat ihrer hochgelobten Einstellung. Sie verteufeln Öko und Faitrade als Betrug, auf den kriminellen Betrug der Autokonzerne in Bezug auf Diesel gehen sie nicht ein. Das wird hier als deutsche Hysterie kleingeredet. Grossartige Argumentation.....
Ich verteufel hier gar nix, ich sage nur die Wahrheit über deutsche Verbraucher. Hauptsache man kann dem Gewissen vorgaukeln etwas "gutes" zu tun.

Was bitteschön hat der kriminelle Betrug der Autokonzerne mit diesem Thema zu tun ?
Das macht die Herstellung der Batterien nicht sauberer. Sie sollten mal von ihrer ideologisch verblendeten Meinug runter kommen, dass es nur die eine Wahrheit gibt.
Jede Münze hat 2 Seiten. Und die zweite Seite der "sauberen" Elektro-Mobilität, ist der äussert giftige Rohstoffabbau, und die Herstellung und Entsorgung der Batterien.

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prof.toni 13.11.2017, 17:02
139.

Zitat von jan-c137
Über das Problem habe ich auch schon mal nachgedacht. Es ließe sich wohl relativ leicht lösen. Die erste spontane Idee dazu wäre ein einfaches Vorhängeschloss. Eine Öse am Auto, die andere Öse am Ladestecker. Wenn der Stecker am Wagen hängt, fluchten die Ösen und werden mit dem Schloss gesichert. Geht natürlich auch alles etwas feiner bzw. aufwändiger. Jedenfalls sollte irgendeine Form von Schließssystem, mit dem man den Ladestecker sichert, nicht das größte Problem bei der E-Mobilität sein. Leider kriegen wir hier aber noch nicht mal eine entsprechende Verteilung der Lademöglichkeiten gebacken.
Sie brauchen keine Ösen um die Stecker zu sichern. Sobald sie eingesteckt sind und das laden aktiviert ist, kann man die Stecker nicht mehr aus dem Auto bzw. der Ladestation ziehen. Das muss vom Autobesitzer entriegelt werden. Natuerlich kann ihnen jemand mit roher Gewalt an den Steckern und dem Kabel herum brechen. Aber mutwillige Zerstörung kann an jedem Auto vorgenommen werden, egal ob EV oder Verbrenner. Und am Kabel fummelt man besser nicht rum, bei Voltzahlen nicht ratsam

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