Forum: Auto
Um Fahrverbote zu vermeiden: Regierungsberater wollen City-Maut und Ausbau des Nahver
Michael Kappeler / DPA

Namhafte Wissenschaftler erhöhen den Druck auf die Bundesregierung und fordern die Einführung einer City-Maut. Davon könnten auch von Fahrverboten bedrohte Dieselfahrer profitieren.

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dodgerone 18.05.2019, 10:21
40.

Zitat von Phil2302
"Zugleich erhöhe eine Städte-Maut "die Attraktivität der Nutzung anderer Verkehrsmittel, etwa des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) oder des Fahrrades." Ich bin wahren meines Studiums jahrelang nur ÖPNV gefahren. Das mache ich nie wieder. Der Einzelhandel innerhalb dieser Mautgrenzen wird zugrunde gehen, der Onlinehandel noch stärker wachsen. Byebye belebte Innenstädte. Noch einmal: Ihr bekommt mich nicht aus dem Auto in den ÖPNV. Das ist so als würdet ihr mir meinen Herd wegnehmen wollen und ihn durch eine Mikrowelle ersetzen. Der Luxus der Mobilität, ALLEINE in meinem Auto, ist mir viel zu viel wert.
Sie dürfen doch fahren. Nur müssen sie sich halt an den Kosten die sie verursachen mehr beteiligen.
Und das Gequatsche mit den Städten... die blühen mit jeder Verkehrsberuhigung mehr. Und die Landeier? Ja das sind die Verlierer... aber so ist es halt, wenn man den Anschluss verpasst.
Leben sie mal schön in der toten Vorstadt oder der Eigenheimoase... ich liebe das pulsierende Leben in der grünen Stadt... das ist ohne Autos viel schöner. Und das sehen inzwischen Millionen Menschen genauso.

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emil7685 18.05.2019, 10:22
41.

Zitat von damei
Schön, das der Mindestlohnempfänger dann weiter mit seinem alten Auto bei Bedarf in die Stadt fahren kann. Bei den zu erwartenden City-Gebühren wird es für ihn relativ teuer. Der Gutverdiener im großen SUV, der Dank viel Hubraum auch die Umwelt stärker belastet, zahlt die Gebühr lächelnd aus der Portokasse....
Nö. Meine Kunden werden die Maut bezahlen. Selbstredend lege ich die um! Ich fahre sowieso nur geschäftlich in die Stadt.

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nic 18.05.2019, 10:23
42. deutlich sozialer und ökonomisch sinnvoller sei als Fahrverbote für Di

Absolut sozial ungerecht. Wie man auf die Idee kommt, so eine Maut als sozial sinnvoll zu erachten, keine Ahnung was man "da geraucht haben" muss (Scheuer). Übrigens treffen Fahrverbot nur die Fahrzeuge, die eigentlich von den Autobauern hätten umgerüstet werden müssen. Die gewünschte Maut ist nichts anderes als das sozialisieren von Verlusten.

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dreg2 18.05.2019, 10:23
43. top Idee

City Maut find ich gut. Als Pendler benötige ich dann auch eine wirkliche Alternative um um Stuttgart herum zu fahren. Die sollte bitte zu erst aus der schon eingenommen Kfz Steuer oder Mineralölsteuer gebaut werden. Oder ist das Geld woanders hin gegangen?

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DerBlicker 18.05.2019, 10:25
44. Warum Lebensqualität in Städten verbessern?

Zitat von sibbi78
Wer wird bei Mautgebühren noch mit dem eigenen Wagen in die Stadt fahren? Richtig: Die, die es sich locker leisten können! Damit würden die Innenstädte ganz den Angebern mit ihren aufgemotzten Fahrzeugen und den ohnehin schon besser gestellten Vermögenden gehören - diese Klientel benutzt garantiert weder ÖPNV noch Fahrrad. Außen vor bleiben mal wieder - wie immer eigentlich - die Alten, Kranken und Behinderten (Kleinkinder werden wohl kaum allein in die Stadt geschickt). Sie von der Maut auszunehmen, da sie dringend auf individuellen Transport per eigenem Fahrzeug oder das der Kinder angewiesen sind, wäre eine Lösung, erfordert aber wieder Bürokratie: Ab wann wird wer freigestellt. Sollte hier eine umwelt- und sozialverträgliche Lösung gefunden werden, wäre ich voll dabei, ABER: Ob Dieselfahrzeuge jetzt unbedingt unter den zugelassenen Fahrzeugen sein müssen, halte ich für kontraproduktiv - schließlich geht es immer noch um die Verbesserung der Lebensqualität in den Städten. Mehr Fahrräder und ÖPNV, dafür als Ausgleich Zulassung der Dieselfahrzeuge: Das kann es nicht sein - durchsichtiger Versuch der Diesellobby...
Genau darum kann es nicht gehen. Es ziehen immer mehr Leute in die Städte, also muss die Lebensqualität eher verschlechtert werden, damit der sinnlose Zuzug endlich aufhört.

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Wo-Mo 18.05.2019, 10:29
45. Nicht diskutieren....

sollte man über solche mehr als komischen Vorschläge. Die Politik macht sich damit immer unglaubwürdiger.

Es soll ja tatsächlich City-Vielfahrer geben, die mehrmals am Tag Straßen durch die City benutzen müssen. Bei angenommenen 6 Fahrten und Erhebung von "wenigen Euro" , z.B. 2,50 EUR würden pro Monat 450 EUR enstehen. In welcher Welt leben diese Regierungsberater?

Eine Citymaut soll einen angeblichen Verkehrskollapps abwenden und den Nahverkehr stärken. Also sind alle Fahrzeuge betroffen, auch z.B. Erdgasfahrzeuge und Elektrofahrzeuge. Mit einer Citymaut werden solche umweltfreundlichen Technologien kaputtgemacht.

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bluebill 18.05.2019, 10:29
46. Was soll daran sozial gerecht sein?

Gutverdiener mit großen Autos können es sich leisten, die Innenstädte weiter zu "verschmutzen". Kleinverdiener müssen zusehen, wo sie bleiben. Die dürfen dann zwei Stunden länger unterwegs sein und in verdreckten, überfüllten, unzuverlässigen S-Bahnen stecken. In der Stadt einkaufen können sie auch nicht. Dem ohnehin sterbenden Einzelhandel wird das den Todesstoß versetzen. Ebenso der Gastronomie, wer will schon abends mit besoffenen, pöbelnden, randalierenden Menschen den Waggon teilen. -Wo es nach allem Möglichen stinkt und überall Erbrochenes, Essensreste und verschüttete Getränke liegen und die Sitze unbenutzbar sind. - Die Innenstädte sterben dann aus. Übrig bleiben nur Fastfoodketten, Handyläden und Spielsalons. Und vielleicht ein paar Nobelgeschäfte in Bestlage. - Übrigens, was Stuttgart betrifft, da führen mehrere Fernstraßen mitten durch die City. Wer da unterwegs ist, will meistens gar nicht nach Stuttgart, sondern woanders hin. Wenn man diese Verkehrsadern abschneidet, kommt ein Großteil der Umlandbevölkerung nicht mehr zur Arbeit.

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grabenkaempfer 18.05.2019, 10:39
47.

Zitat von dodgerone
Sie dürfen doch fahren. Nur müssen sie sich halt an den Kosten die sie verursachen mehr beteiligen. Und das Gequatsche mit den Städten... die blühen mit jeder Verkehrsberuhigung mehr. Und die Landeier? Ja das sind die Verlierer... aber so ist es halt, wenn man den Anschluss verpasst. Leben sie mal schön in der toten Vorstadt oder der Eigenheimoase... ich liebe das pulsierende Leben in der grünen Stadt... das ist ohne Autos viel schöner. Und das sehen inzwischen Millionen Menschen genauso.
Die Städte blühen nicht auf, das ist eine Illusion. Aber sehr schön das sie offen ihre Arroganz zeigen, dann weiß man gleich woran man ist.
Die Verlierer, wie sie so schön sagen, sind die die Ihnen ihr selbstgefälliges Leben ermöglichen. Sobald es sich nicht mehr rechnet zum arbeiten in die Städte zu fahren, werden sich noch einige wundern was alles von Verlierern gemacht wird.

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count.number 18.05.2019, 10:45
48. Man muss kein Hellseher sein, um zu sagen, wie das ausgeht.

Die City-Maut kommt, ist schnell zu realisieren. Die Zusage, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken, wird dann einkassiert, zugehörige Bauprojekte über Dekaden verlängert.

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Paul G. 18.05.2019, 10:45
49. Wunschliste

CO2 Steuer, Tempolimit, Fahrverbote, Autobahnmaut, Citymaut. Was habe ich vergessen? Wenn die Citymaut dazu dient, Fahrverbote zu vermeiden, wird sie abgeschafft wenn die Diesel von der Straße verschwunden sind? Wünscht sich dies die Mehrheit außerhalb des Forums wirklich? Die Kapazität des öPNV müsste verdoppelt werden, wenn nur 10 % der Autofahrer umsteigen.

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