Forum: Auto
Umfrage: Beim Tempolimit für Autobahnen ist Deutschland gespalten
DPA

Gut die Hälfte der deutschen Autofahrer spricht sich in einer ARD-Umfrage für ein Tempolimit aus, der andere Teil ist dagegen. Interessant auch: Gegner wie Befürworter sind meist klar unterschiedlichen Parteien zuzuordnen.

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Ehemann einer Lehrerin 25.01.2019, 07:30
50. ganz einfach !!!

Tempo elektrisch und oder mechanisch in den KFZ drosseln. Störsender in die Autos für die Smartphones fertig. Oder doch nicht??? Ach nein, wir brauchen natürlich noch jemanden, der den Missbrauch und die Missachtung kontrolliert und ahndet... Dann sind wir wieder da wo wir jetzt sind. Solange wir nicht dafür sorgen, dass die Gesetze auch eingehalten werden, ist es egal, was wir für vorschreiben...

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gichtschub 25.01.2019, 07:32
51.

Ja nehmt uns alles. Ich vermisse Vorschriften wie stark ich beim Stuhlgang drücken darf.
Und bitte schreibt den Flugzeugen eine Höchstgeschwindigkeit vor die verpesten die Luft viel mehr. Davon redet aber niemand!

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Ienz 25.01.2019, 07:33
52. Michael Schreckenberg

Dieser Mann soll ein „Verkehrsexperte“ sein? 200km/seien ökologisch gesehen OK, da Motoren immer effizienter werden? Wo ist da die Logik? Und ob man mit 100 oder 160 gegen den Baum fährt, sei auch egal? Mag für Landstraßen stimmen, aber könnte ihm mal jemand sagen, dass es um Autobahnen geht, wo eher wenig Bäume stehen...

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f_bauer 25.01.2019, 07:34
53. „Aber ob ich mit Tempo 100 oder 160 vor den Baum fahre“

„Aber ob ich mit Tempo 100 oder 160 vor den Baum fahre - ich bin in beiden Fällen tot“ - so eine Aussage kommt von einem Verkehrsexperten?

Der Unterschied ist doch, dass ich bei Tempo 100 vielleicht noch bremsen kann. Ist das so schwer zu verstehen? Der Kommentar des „Verkehrsexperten“ zeigt wieder mit wie wenig Hirn die Diskussion teilweise geführt wird.

Das gilt auch für das Pseudo-Argument, die Technik sei besser geworden, was die CO2-Bedenken invalidiere. Auch Quatsch, denn auch das modernste Auto verursacht weiterhin bei Tempo 160 mehr CO2 pro Kilometer als bei Tempo 100.

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mikelinden 25.01.2019, 07:35
54.

Eine Frage, die ich mir bei dieser teils leidenschaftlich geführten Debatte stelle, ist, wie relevant ist das Ganze überhaupt. Zu den Zeiten, in denen ich überwiegend im Auto unterwegs bin, also im Berufsverkehr, ist an einer höheren Geschwindigkeit als Tempo 120 überhaupt nicht zu denken, zu dicht ist der Verkehr in der Region Ruhrgebiet / Rheinland, um Frankfurt und München herum ebenfalls, in den anderen Metropolregionen wird es nicht anders aussehen. Wenn ich mal zu verkehrsarmen Zeiten fahre, sind es auch nur wenige Fahrzeuge, die deutlich schneller fahren, das Gros liegt irgendwo zwischen Tempo 100 - 150 km/h, also weit von Raserei entfernt. Auf dem platten Land mag es ja anders aussehen, aber da ist auch kaum einer unterwegs, also, kann es nicht sein, dass diese Diskussion nichts weiter ist als Prinzipienreiterei, ohne erkennbaren Mehrwert?

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knacki42 25.01.2019, 07:37
55. Schnell...

... noch von den wirklichen Problemen ablenken bevor alle Fahrzeuge autonom fahren.

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wusselpowa 25.01.2019, 07:40
56. Macht ne Volksabstimmung....

...zu dem Thema und gut is. Aber nein, hoppla, das geht ja nicht, da in Deutschland ja im Gegensatz zu so ziemlich allen westlichen Demokratien keine Volksabstimmung auf Bundesebene vorgesehen ist. Und das finden die meisten Partein, allen voran die CDU, auch gut so. Cui bono?

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joerg68 25.01.2019, 07:41
57. Die Politik muss vor allem bei den Strafen ansetzen

Der Eindruck, auf den Autobahnen herrsche Anarchie, kommt vor allem von der Tatsache, dass sich eine gewisse Menge an Autofahrer an überhaupt keine Regeln und vor allem nicht an Tempolimits hält, wenn es die denn gibt. Wenn irgendwo nur 120 erlaubt sind, dann wird trotzdem weiter gerast und diese Raser kümmert es null, wenn sie mal erwischt werden. Wer ein Auto für 60000 Euro fährt, der zahlt schon mal die 120 Euro Strafe. Auch die Punkte sind viel zu lächerlich und schrecken nicht ab. Vor allem ist das Risiko überhaupt erwischt zu werden viel zu gering.

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dima43 25.01.2019, 07:43
58. Stauforscher mit Stammtischargumenten ?

"Das erste ist, Staus zu vermeiden. Das ist aber Quatsch. Die Entstehung von Staus ist nicht primär davon abhängig, ob ich 120 oder 160 fahre. Das zweite Argument ist der geringere CO2-Ausstoß. Doch auch dieses Argument ist nicht haltbar, da sich die Fahrzeugtechnik und damit der Kraftstoffverbrauch verbessert haben. Das dritte ist die Verkehrssicherheit. Aber ob ich mit Tempo 100 oder 160 vor den Baum fahre - ich bin in beiden Fällen tot."
(1) Staus entstehen häufig als Folge von Unfällen, welche u.a. auch durch die extremen Geschwindigkeitsdifferenzen oder das Nichtbeherrschen der zu hohen Geschwindigkeiten entstehen. (2) Ein schneller fahrendes Auto verbraucht und wird immer mehr Kraftstoff/Strom verbrauchen als ein langsam fahrendes, das ist einfach die Physik, Luftwiederstand, ... Es ist müssig die angeblich effizienteren Motoren gegen eine höhere Geschwindigkeit zu rechnen. Ein Großteil des Effizienzgewinns wird durch die "Komfortfunktionen" der "modernen" Kfz aufgebraucht. (3) Ob man mit 100 oder 160 km/h gegen einen Baum fährt ist ein erheblicher Unterschied. Ob man dabei stirbt ist nicht gesagt, das hängt von dem Auto ab. Fakt ist aber, dass die am Auto/Baum umzusetzende Energie im Falle 160 km/h 2,5mal größer ist als bei 100 km/h und damit die Wahrscheinlichkeit zu überleben mind. um diesen Faktor, vermutlich jedoch noch viel geringer.
Alles in allem gibt es kein Argument gegen eine allgemeine GEschwindigkeitsbegrenzung - ausser das von Herrn Scheuer "sozial ungerecht", will sagen, die Menschen in den übermotorisierten bzw. schnelleren Kfz dann nur noch so schnell fahren dürften wie der Rest.

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latimer 25.01.2019, 07:45
59. Falsche Denke - falsche Frage

„... dass auf Abschnitten mit einem Tempolimit pro Kilometer rund 26 Prozent weniger Menschen tödlich verunglückten als auf Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung ...“
Wie kann dann ein anderer Experte noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung als Maßnahme in ihrer Wirksamkeit anzweifeln?

Außerdem wurde wohl die Frage in der Erhebung falsch gestellt. Statt: „Sind sie für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Deutschlands Autobahnen?“ wäre ein „Sind sie dafür, dass man alles tun sollte, um die Zahl der Verkehrstoten auf Deutschlands Autobahnen zu reduzieren?“ sehr viel besser gewesen!

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