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Umfrage des Radfahrerclubs: Karlsruhe ist die fahrradfreundlichste Stadt
DPA

Laut Umfrage des Radfahrerclubs ADFC löst Karlsruhe jetzt Münster als Fahrradhauptstadt ab - und das aus guten Gründen. Bundesweit ist der Frust der Radler gewachsen, obwohl Millionen in Radwege fließen.

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intercooler61 11.04.2019, 01:27
120. @Flari, #113: Wow! Daher meine Freude an Ihren Kommentaren?

Zitat von Flari
[...] Als in HH-Gebürtiger, ausgerechnet auch noch in HH-Barmbek und später länger in Ottensen wohnhaft, kenne ich die frühere Verkehrslage aus HH relativ gut, aber auch sporadisch die aktuelle aus Besuchen. [...]
Könnte es evtl. sein, dass Mottenburg irgendwie prägend auf die Weltsicht und die Haltung zu den Dingen wirkt? (bin ein "gebürtiger" und immer noch da ;-).

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benmartin70 11.04.2019, 09:48
121.

Zitat von Flari
ICH finde es gut, dass ich als schiebender Radler quasi ALLE Vorteile eines Fussgängers nutzen kann und dazu noch viele mehr. Als NUR-Radler scheinen Sie das nicht zu überblicken.
Klar doch "nur" Radler- träumen Sie weiter.....

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benmartin70 11.04.2019, 09:51
122.

Zitat von Flari
Die Masse der Menschen IST egoistisch und fordert persönliche Vorderteile ein. Überwiegend je nach temporärer Lebenslage und damit ggf. alle naslang unterschiedlich. SIE kenne ich nicht und KANN damit IHRE persönliche Langzeitentwicklung auch nicht beurteilen. Auch nicht, wer was SIE dem Staat/Gesellschaft gegeben haben, heute geben und/oder was Sie einfordern oder woraus SIE Ihren Anspruch begründen. Als ich noch PV-Anlagen plante und installierte, wollte niemand der Ökös, dass ich per Fahrrad kam. Als die Einspeisevergütungen sanken, wollten die Kunden die Chinamodule vor Strafzöllen lieber per Flieger importiert haben, anschliessend per Express per Gross-LKW mit Gerüst, etc... Anschliessend Rückbau auf Radweg? Ein Wasserbauingenieur möchte hunderte km BAB haben, um von Wohn-/Bekanntenkreis zur Arbeitsstelle zu pendeln, ab Rente den Fahrradweg zum nächsten Lidl oder Aldi?.. Oder den Transfer zur Fernreise? JA, die Masse der Menschen ist egoistisch, SIE scheinen absolut dazu zu gehören. Wie auch die meisten anderen Fussgänger, Radfahrer, Kfz-Fahrer, Flieger, usw. Und auch die Radler bekommen vieles, aber niemals jeder alles. DA scheinen Sie sich zu irren, zumindest ggü. den den "anderen", die Sie beneiden und den Ihnen daraus entstehenden Vorteile nicht erkennen..
Keiner will "Alles" zumindest die wenigsten.
Was man will ist Rüclsichtnahme und heil am Ziel ankommen. das ist zur Zeit leider nur unter erschwerten Bedingungen möglich, daher tun Änderungen Not.

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kattner 11.04.2019, 20:57
123. det is doch janz eenfach...

...ob sportlicher Jungspund, Managerin, Mutti oder Opa, wer zum Einkaufen, zur Kita, zur Arbeit, zum Sport oder einfach nur aus Spaß das Rad als Fortbewegungsmittel in Berlin nutzt, hat beste Chancen, Adrenalinkicks und lebensgefährliche Situationen zu erleben: Falschparker, Baustellen, enge oder fehlende Fahrradwege, fiese Ampelschaltungen - das ist einfach Alltag für die meisten, die mit dem Rad unterwegs sind. Auch wenn ein Umdenken begonnen hat und die ersten zarten Pflänzchen des neuen Mobilitätsgesetzes allmählich in der Realität ankommen, es wird nur wenige Fahrradfahrer geben, die mit dem bisher Erreichten schon zufrieden sind, egal wen man fragt.

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fitpit 11.04.2019, 20:57
124. Die freundlichste Stadt...

oh Gott, wenn Karlsruhe die fahrradfreundlichste Stadt ist, wie mies sind erst die anderen??? (Ein Karlsruher)

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Ragnar the Bold 12.04.2019, 10:17
125.

Zitat von fitpit
oh Gott, wenn Karlsruhe die fahrradfreundlichste Stadt ist, wie mies sind erst die anderen??? (Ein Karlsruher)
Münster ist wahrscheinlich nicht schlechter als Karlsruhe. Leider hat die Stadt die letzten Jahre viel zu wenig für die Fahrradfahrer gemacht. Als Touristenattraktion und Einnahmequelle ist es recht, genauso als Ausrede keinen vernünftigen ÖPNV aufzubauen. Aber wenn es Geld kostet tut oder noch schlimmer man die Autofahrer ihres Platzes beraubt, dann ist man sehr zurückhaltet. Exemplarisch, die Idee eine Fahrradstraße für viel Geld rot einzufärben, als sie für den Kraftverkehr zu sperren. Für Touristen ist Münster dann gegenüber den Autostädten aus denen sie kommen das Paradies, aber für so einen altgedientes Fahrradclubmitglied, ist es eine Entwicklung die abgestraft gehört.

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Misanthrop 16.04.2019, 08:02
126. Hirn einschalten

Zitat von intercooler61
Aber es geht hier ja auch nur um eine nicht repräsentative Meinungsumfrage des ADFC. Für wie viele Mitglieder spricht dieser Verein noch gleich? (Rein informationshalber, z.B. im Vergleich zum ADAC?) - Much ado about nothing, schätze ich.
1. Informieren
2. Denken
3. Posten
Am Fahrradklimatest konnte JEDER teilnehmen, nicht nur ADFC-Mitglieder. Also spricht das Ergebnis für die Teilnehmer, nicht für die ADFC-Mitglieder.

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Misanthrop 16.04.2019, 08:23
127. Interessen sind wohl unterschiedlich...

Zitat von Hamberliner
"denn der ADFC ist ja bisher neben dem VCD immer nur als Verkehrs-Taliban unangenehm aufgefallen und vertritt die Interessen von uns Radfahrern absolut nicht, "
... denn meine Interessen als Radfahrer werden ziemlich gut vertreten.
Wobei ich objektive Sicherheit auch besser finde als gefühlte Sicherheit, was bedeutet, dass Radstreifen besser sind als versteckte Radwege hinter parkenden Autos.

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oui 04.07.2019, 22:07
128. Zitat: «Das Ranking erscheint aber zumindest unter den Großstädten ab

mit der Aussage «Das Ranking erscheint aber zumindest unter den Großstädten ab 200.000 Einwohnern plausibel, da dort eine größere Anzahl an Radfahrern teilgenommen hat. » trifft man keineswegs die Wahrheit. Viele, vielleicht die meisten, alltägliche Radfahrer kümmern sich nicht um die Adfc-Politik, und sehen im Adfc keinen Vertreter ihrer Interessen! Ihre Vertreter wählen anlässlich von Kommunalwahlen usw., weil sie die Aktionen vom Adfc missbilligen (organ. Strassenbehinderungen, d.h. Ruhestörung) bzw. seine Ziele (Fahrrad-Park-Stationen, Fahrrad-Miet-Stationen, Duldung der Vernachlässigung der VwV StVO, also Gefälligkeit an die Obrigkeit, und informelle lokale Routenempfehlungen ohne durchgehender Beschilderung in öffentlichen Radroutenplanern, die ein Hinterhalt für ortsfremde Benutzer sind)! Beide letzte Beispiel zeigen die Tragweite der Vernachlässigung durch den angeblichen Vertreter der Radfahrerinteressen: An vielen Stellen werden Null-Borde, schräg verlaufen oben drauf (sehr gefährlich bei Nässe), enge Drängelgitter (unpraktikabel, speziell in Nähe von Kita's/Kiga's, für lange Transporträder mit Kleinkindern, Poller ohne Kriegsbemalung noch ankündigender Markierung am Boden) bzw. Schlagbäume in sogar mehr als voller Breite geduldet, die den Radverkehr, speziell für Familien, brisant gefährlich gestalten! Die ungünstigen oder gar vollkommen falschen Routen in den öffentlichen, vom Verkehrsministerium subventionierten Kartenwerke sind oft nicht familienorientiert und Adfc rügt das nicht (NRW, Niederrhein aber auch 3-Ländereck!). Das kann derart unbequeme oder gar dramatische Konsequenzen haben, dass Familien für immer auf Radfahren verzichten, und an der Vernachlässigung ist der Adfc oft schuld, weil seine Aktionen auf Klientelismus ausgerichtet sind: Beiträge von Erwachsenen. Elektrobetriebene Räder werden automatisch eher von Leuten gefahren, oder hochwertige Trainings-Fahrräder werden automatisch von Leuten gekauft, die sich das leisten können, und damit auch die (relativ hohen) Adfc-Beiträge. Familien mit Kindern leben sowieso sparsamer!

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oui 04.07.2019, 23:06
129. die Tücke alles/viel auf dem Adfc in Sachen Radverkehr zurückzuführen

ist also, dass nicht-Beitragszahler, die meisten, die Adfc-Mitgliedschaften sind prozentual im Vergleich zu Adac-Mitgliedschaften lächerlich (obwohl beide Arten von Fortbewegungsmittel ähnlich hohe Zahlen von Fahrzeugen insgesamt in der Statistik in unserer Bundesrepublik aufreihen), gar nicht ernst genommen werden. Ihnen bleibt nur übrig, alleine zu "wursteln", auf ungeeigneten Radfahreinrichtungen, und mit den Kleinkindern, für welche sie die Verantwortung tragen. Hinterher beklagen die städtischen Verkehrsbeauftragten genauso wie das Adfc, dass viele Kinder nicht ein Mal mehr eigene Fahrräder besitzen, um die Hilfestellung in der Schulen, Rad fahren zu erlernen, vernünftig zu anzunehmen und ein reelles Nutzen davon zu haben! Es ist nicht richtig, dass das Adfc so hohe Gebühren von Familien mit Kindern verlangt, oder von Rentner mit niedriger Rente, und sich als Vertreter auch dieser Gruppen hinstellen darf, und fieser Weise von der Obrigkeit in dieser Funktion anerkannt wird! Grundsatzentscheidungen sollten nicht von Beitragszahlung abhängen, und die Publizität von Erhebungen im Vorfeld nicht nur / überwiegend im Kreis von Mitgliedern stattfinden. Das werden demokratische Vertretungsinstanzen erwartet, die allen in der Information genauso wie in der Teilnahme offen sind! Zurecht hat sich beispielsweise in einer Stadt im Raum Düsseldorf die CDU damals stark gemacht, die Drängelgitter in der Stadt entfernen zu lassen, wie es in der lokalen Presse der gleichen politischen Richtung hervorgehoben wurde! Ob das Adfc, Vdc, Grünen oder Sozialisten vielleicht mitgezogen haben, ist letztlich eher Nebensache: Ein Ziel, der wirklich ALLEN GRUPPEN von Radfahrern, ob mit Rollstuhl, Therapierad, Familienrad, mit oder ohne Kinderanhänger bzw. seitlicher Doggi-Federpeitsche, Tandem, einspurigem oder mehrspurigem Liegerad, sogar ob mit nur muskelkraft, oder externer Elektro-Energie oder gar Solarkollektoren, oder nur Trekking- / Mtb- / 7-kg-Trainings-Rad, die Klientele vom Adfc, oder sündhaft teures Velomobil, der Vorschlag half in dem Fall uneingeschränkt allen, war ein wirklich universeller Vorschlag, ob sie nur lokal, nur innerorts fahren, oder auch an abwechselnden oder anderen Standorten mit...

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