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Umfrage des Radfahrerclubs: Karlsruhe ist die fahrradfreundlichste Stadt
DPA

Laut Umfrage des Radfahrerclubs ADFC löst Karlsruhe jetzt Münster als Fahrradhauptstadt ab - und das aus guten Gründen. Bundesweit ist der Frust der Radler gewachsen, obwohl Millionen in Radwege fließen.

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toranaga747 09.04.2019, 15:07
20. Wer einmal in den intelligenzgesteuerten Niederlanden war...

...der wendet sich mit Grausen vom autogesteuerten Deutschland ab.

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hk1963 09.04.2019, 15:14
21. Natürlich ist Karlsruhe nicht mit Stuttgart vergleichbar!

Zitat von rilepho
nachdem keine einzige größere Steigung vorhanden ist. Überhaupt nicht vergleichbar mit z. B. Stuttgart!
Wird jeder Badener gerne bestätigen :-)
Was die Steigung angeht: Immerhin gibt es hier ein "Turmbergrennen". 1,8km, 120m Höhenunterscheid, bis zu 13% Steigung :-)

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Epaminaidos 09.04.2019, 15:17
22. "obwohl Millionen in Radwege fließen."

Der Fehler steht doch schon im Teaser: "obwohl Millionen in Radwege fließen."
Nur zum Vergleich: Allein der Bund hat 2017 10 Milliarden € für den Straßenbau ausgegeben. Dazu kommen noch Länder und Kommunen.

Da ist es nicht verwunderlich, dass "Millionen" überhaupt nichts ändern.

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baghira1 09.04.2019, 15:18
23.

Zitat von n-rules
Hallo, also ich bin im ADFC in Nürnberg und mit 50 einer der Jüngsten? Bin zwar sportlich, müssen die Kollegen in HH ja irgendwie ganz anders aufgestellt sein???
Eigentlich nicht. ABer im Hamburger ADFC hat sich herumgesprochen, das Radwege an Kreuzungen, Einmündungen, Aus und Einfahrten deutlicher gefährlicher sind, als Radfahrstreifen auf der Fahrbahn oder gar die pure Fahrbahn ohne Radverkehrsanlagen.
Das Fahren auf der Fahrbahn ist auch angenehmer, als Radwege. Da gibt es deutlich weniger Konflikte mit Fußgängern und entgegenkommende Radfahrer. Die Akzeptanz der Autofahrer ist auch gut, bis auf einzelne Ausnahmen.

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investor3000 09.04.2019, 15:21
24. Volksentscheid Fahrrad auf Twitter

In Berlin wird der Senat von den Organisatoren "Volksentscheid Fahrrad" vor sich her getrieben. Ein ewiges planen, abstimmen und dann doch noch weiter planen wollen wird z.B. auf Twitter öffentlich gemacht, damit Wählern gezeigt wird, wer viel ankündigt, aber nicht handlungsfähig ist.
Parteien ändern sich erst, wenn ihre Unfähigkeit öffentlich wird und sie sich nicht mehr hinter ihren leeren Phrasen verstecken können und um ihre Macht fürchten müssen.

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u-bahner 09.04.2019, 15:25
25. kleiner Hilferuf aus Stuttgart

Ihr habt Probleme!
Falschparker auf Fahrradwegen? Zu schmale Radwege? Ungünstige Ampelschaltungen? Haha!
Hier in Stuttgart hat man diese Sorgen nicht - auch wenn ich 80% meiner Wege hier in der Stadt mit dem Rad zurücklege, benutze ich dabei nie einen Radweg, denn - es gibt keinen! Zumindest nicht entlang des Weges von meinem Zuhause zur Arbeit - auch wenn ich dabei einige größere (und auch gefährliche) Straßen benutzen muss. Obwohl Land und Stadt grün geführt sind, gibt es keinerlei Fortschritt beim Thema Radfahrer-Infrastruktur, die in dieser von Autoabgasen verqualmten Stadt so bitter nötig wäre - wenn schon nicht für Radfahrer, dann zumindest für Elektrorad-User. Denn der Zustand in Stuttgart ist bitter: die wichtigen Hauptverkehrsstraßen sind für Radler entweder per Verbotsschild gesperrt oder wegen des extremen, schnellstraßenähnlichen Autoverkehrs sehr gefährlich. Allen Radverkehr wie bisher in den Schlossgarten zu verbannen ist eine Farce, denn dort sind zu viele Fußgänger unterwegs, und die Beschränkung nur auf diesen einen Radweg bringt wenig, zumal vermutlich niemand im Park sein Start oder sein Ziel hat.
Es wäre schon unglaublich viel erreicht, wenn man die gefährlichsten Stellen (z.B. Schillerstraße, Friedrich-/Heilbronner Straße, Charlottenstraße, Konrad-Adenauer-Straße oder Teile der Schwarenbergstraße - vom Wagenburgtunnel bergabwärts wage ich kaum zu träumen) überhaupt für RadlerInnen legal nutzbar machen könnte.
Über alles andere kann man danach reden.

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noch_ein_forenposter 09.04.2019, 15:29
26.

Zitat von franz01
... war schon vor 30 Jahren gut: Die Stadt liegt eben, ist warm und hat die Verkehrsadern mit Platz am Rand angelegt. Mitten in der Stadt ist ein riesiger Schlosspark mit guten Fahrradwegen. Freut mich für Karlsruhe.
Das kann ich absolut bestätigen. Da kommt man als Radfahrer prima durch.

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bikosaurus 09.04.2019, 15:33
27. Das Märchen von der Teilschuld.....

...ist ein sehr schönes Märchen, was gerne in der Feinstaubhölle für SUVs erzählt wird - zusammen mit der Geschichte von den Blitzer-Abzockgeräten. Beiden schönen Geschichten ist gemein, dass die Autofahrer immer alles richtig machen, die Experten für Verkehr schlechthin sind. In zwei Wochen gibt es auch wieder so eine schöne Geschichte; die von dem hoppelnden Lieferanten von gefärbten ovalen Gegenständen.

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deichgraffe 09.04.2019, 15:33
28. 3,55 als Bestnote

Zwar freue ich mich als Bremer über die guten Radfahrbedingungen, wenn ich mal den Vergleich zu anderen Städten erlebe, dennoch ist auch diese Stadt mit Autos überlastet.
Im Vergleich zu anderen Europäischen Städten, die es ernst meinen mit der Entlastung, ist das Autofahren und Parken in unseren Innenstädten viel zu günstig. Das muss viel teurer werden!

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benmartin70 09.04.2019, 15:35
29.

Zitat von rilepho
nachdem keine einzige größere Steigung vorhanden ist. Überhaupt nicht vergleichbar mit z. B. Stuttgart!
Jammer?
Wem die Steigungen zu heftig sind nutzt ein Pedelec?

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