Forum: Auto
Umfrage des Radfahrerclubs: Karlsruhe ist die fahrradfreundlichste Stadt
DPA

Laut Umfrage des Radfahrerclubs ADFC löst Karlsruhe jetzt Münster als Fahrradhauptstadt ab - und das aus guten Gründen. Bundesweit ist der Frust der Radler gewachsen, obwohl Millionen in Radwege fließen.

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n-rules 09.04.2019, 15:36
30. Besser durch Verschlechterung

eine Bitte an den SPON,

es haben sich fast ALLE Städteergebnisse verschlechtert.
Bei einem "Spitzenreiter" von 3, something einen Sieger auszurufen, weiß nicht????
Besser wäre die Einäugige Stadt Karlsruhe, hat den Blindenwettbewerb gerade noch befriedigend abgeschlossen.

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noch_ein_forenposter 09.04.2019, 15:36
31.

Zitat von nils1966
Neuere Karlsruher Spezialität ist bei Kreuzungen das Hineinleiten von sicheren Fahrradwegeabschnitten in die Kreuzungsmitte, mit Überkreuzung des Rechtsabiegerverkehrs des Autoverkehrs. Zu Hauptverkehrszeiten eine heiße Sache.
Könnten Sie da ein Beispiel geben? Das interessiert mich auch, da ich in Karlsruhe wohne.

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krautrockfreak 09.04.2019, 15:38
32. Jeder Verkehrsplaner müsste mal ein Semester in Holland studiert haben

Dann würden sich diese Aussagen schnell relativieren, dass in Deutschland Fahrradfahren ganz ok sei! Da liegen Welten dazwischen....

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Ignorant00 09.04.2019, 15:40
33. Schluchz, zurück ;-)

Zitat von sola bona
Ach, die armen, verunsicherten Radfahrer, schluchz! Gerade heute Vormittag habe ich exakt dieselbe Situation, die in Bild 8 (Hamburg) gezeigt wird, gesehen. Es zeigt den Fußweg in Oevelgönne an der Elbe. Dort wird extra deutlich darauf hingewiesen, dass auf diesem Fußweg, Radfahren nicht gestattet ist. KEIN Radfahrer - KEINER - hat sich daran gehalten. https://cdn1.spiegel.de/images/image-1414951-galleryV9-bjoj-1414951.jpg
So baut sich jeder seine eigenen Wahrnehmung, indem er die Sachen registriert, die in sein Weltbild passen.

Daneben benehmen können sich alle: Ich fahre oft mit dem Rad von Essen nach Bochum zur Arbeit. Eigentlich eine super Strecke, da zu 90 % auf Radwegen abseits der Straßen.

Aber es gibt zwei Abschnitte die kolossal nerven:
1. An der Ruhr verlaufen parallel (5 m Abstand) ein reiner Fußgänger- und ein reiner Radweg: Hier erlebe ich es täglich, das Fußgänger auf dem Radweg unterwegs sind: umgekehrt sehe ich das nicht!
2. Die letzten 1-2 Kilometer der Strecke sind auf einem Radweg auf der Straße (nur durch Fahrbahnmarkierung abgetrennt): Hier erlebe ich es ebenfalls täglich, das Fahrzeuge den Radweg zuparken!

Tja, die (Verkehrs-)Welt kann nur funktionieren, wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen. Mit dem Finger auf andere zeigen klappt da nicht, tun wir aber alle die ganze Zeit über!

Wir alle sollten versuchen mit jedem Verkehrsmittel, das wir nutzen Rücksicht zu nehmen.

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Sibylle1969 09.04.2019, 15:49
34.

Es sollte zu denken geben, wenn die besten Noten kaum über dem Bereich von ausreichend und mangelhaft liegen. Hier muss sich noch viel tun. Ich geh aber jede Wette ein, dass hier im Forum sich gleich wieder diejenigen austoben werden, für die die Radfahrer das schlimmste Übel im Straßenverkehr sind, die es nach Kräften zu behindern und gängeln gilt, und denen es am liebsten wäre, es gäbe überhaupt keine Radfahrer im Verkehr. Jede Wette!

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three-horses 09.04.2019, 15:50
35. Als Werbung.

Zitat von Sensør
Das ist offenbar wirklich ein Armutszeugnis für den ADFC. In z.B. Hamburg Eimsbüttel ist die Streckenfürhrung für Radfahrer fürchterlich kompliziert geworden (z.B. rechts einordnen, wenn man nach links abbiegen muss), und im täglichen Verkehr ist es immer noch viel zu eng für die vielen Radfahrer. Jetzt knallen da noch die Elektroraser mit ihren 25 km/h durch das Radfahrergewühl - dies hat mich zur Aufgabe gezwungen. Fahrrad und Knochen sollen bitteschön heil bleiben.
Fahre seit kurzen so ein Pedelec, 25 km/h. Der 7te Gang kann ich aber dann nicht fahren...der 6te mit Mühe...es wäre zu schnell und das Vieh bremst wie ein "Wilder". Also geht ohne "e" schneller. Gut dass
Sie das Fahrrad eingemottet haben. Ach, zu empfelen, Mittelmotor, ab 13 Ah, Hydraulik Bremsen, kein Display in der Mitte.

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benmartin70 09.04.2019, 15:52
36.

Zitat von Ignorant00
So baut sich jeder seine eigenen Wahrnehmung, indem er die Sachen registriert, die in sein Weltbild passen. Daneben benehmen können sich alle: Ich fahre oft mit dem Rad von Essen nach Bochum zur Arbeit. Eigentlich eine super Strecke, da zu 90 % auf Radwegen abseits der Straßen. Aber es gibt zwei Abschnitte die kolossal nerven: 1. An der Ruhr verlaufen parallel (5 m Abstand) ein reiner Fußgänger- und ein reiner Radweg: Hier erlebe ich es täglich, das Fußgänger auf dem Radweg unterwegs sind: umgekehrt sehe ich das nicht! 2. Die letzten 1-2 Kilometer der Strecke sind auf einem Radweg auf der Straße (nur durch Fahrbahnmarkierung abgetrennt): Hier erlebe ich es ebenfalls täglich, das Fahrzeuge den Radweg zuparken! Tja, die (Verkehrs-)Welt kann nur funktionieren, wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen. Mit dem Finger auf andere zeigen klappt da nicht, tun wir aber alle die ganze Zeit über! Wir alle sollten versuchen mit jedem Verkehrsmittel, das wir nutzen Rücksicht zu nehmen.
Tja, einem Fussgänger klarzumachen dass er Verkehrsteilnehmer ist und dass der Radweg eine Fahrbahn ist, dürfte leider schwer werden.
Dass Radwege als Parkplatz missbraucht werden kennt wohl jeder. Leider findet gefühlt keine Kontrolle statt.

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biesi61 09.04.2019, 15:59
37. Nett wäre mal eine Umfrage bei anderen Verkehrsteilnehmern.

Vermutlich wären die Damen und Herren Fahrradfahrer schwer entsetzt, wie weit ihr exzessiv positives Selbstbild und ihre unverschämte Forderungsmentalität von der Wahrnehmung anderer Menschen auf unseren Straßen und Gehwegen abweicht. Für Fußgänger hat sich jedenfalls die Situation in vielen Städten stark verschlechtert, seit der Fahrradverkehr politisch so exzessiv gepampert wird. Dabei ist es sowohl gesünder als auch stadtverträglicher, Wege zu Fuß statt mit dem Fahrrad zurückzulegen. Und der traurige Fakt, dass Regelverstöße von Fahrradfahrern praktisch nirgendwo geahndet werden sorgt genau so für sehr große Verärgerung, wie die immer automatisch verhängte Mitschuld aller anderen Verkehrsteilnehmer bei Unfällen mit Fahrradfahrern völlig unabhängig von deren tatsächlicher Verursachung.

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Schartin Mulz 09.04.2019, 15:59
38. Ds ist ja rein subjektiv

Ich schätze mal, dass z.B. in der Fahrradstadt Münster die Radfahrer einfach ganz andere Ansprüche haben als in Städten, in denen die Infrastruktur für den Radverkehr gerade erst aufgebaut wird.

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deepbrain 09.04.2019, 16:01
39.

Zitat von u-bahner
Ihr habt Probleme! Falschparker auf Fahrradwegen? Zu schmale Radwege? Ungünstige Ampelschaltungen? Haha! Hier in Stuttgart hat man diese Sorgen nicht - auch wenn ich 80% meiner Wege hier in der Stadt mit dem Rad zurücklege, benutze ich dabei nie einen Radweg, denn - es gibt keinen! Zumindest nicht entlang des Weges von meinem Zuhause zur Arbeit - auch wenn ich dabei einige größere (und auch gefährliche) Straßen benutzen muss. (...)
Als im Ruhrgebiet Lebender habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Hier wäre ich glücklich, wenn es überhaupt Radwege gäbe, dann könnte ich mich über das Zuparken aufregen. ;)

In einigen Stadtteilen hat sich in den letzten jahren etwas getan, z.B. Freigabe von Einbahnstraßen in beide Richtungen. Das ist ok, wenn man als Erwachsener fährt. Aber kommt ein Auto entgegen, ist das trotzdem eng und nicht schön. Und mit meinen kleineren Kindern kann ich durch solche Straßen auch nicht fahren. Dann gibt es an einigen Stellen Radwege, aber sobald der Platz knapp wird, hört der Radweg auf und es gibt nur noch die (hier dann enge) Straße. Also genau dort, wo es wichtig wäre, Radfahrer zu unterstützen, kommt man sich veralbert vor. Mein persönlicher Höhepunkt: Erst mehrere Km Straße ohne Radweg, dann beginnt plötzlich unvermittelt ein Radweg (weil dieser Teil der Straße vor kurzem neu asphaltiert wurde), nach 300 m wird es eng und dort hört der Radweg dann unvermittelt auf, man muss sich also wieder auf die (hier besonders enge) Straße einfädeln, nach 100 m beginnt der Radweg dann wieder, nur um nach weiteren 300 m, wenn die große Kreuzung kommt (mit 4 Fahrbahnen auf einer Straßenseite) wieder aufzuhören, sodass man sich wieder in den teils abbiegenden Autoverkehr einfädeln muss. Danach weit und breit kein Radweg mehr. Aber wahrscheinlich kann sich meine Stadt nun für 600 m neuen Radweg selbst loben.

Die 2 km ins Zentrum sind ohne echte Radwege. Für Erwachsene im hellen machbar, im Dunkeln aber schon ein Abenteuer, da Autofahrer dann kaum auf Radfahrer achten, mit kleineren Kindern nicht zumutbar!

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