Forum: Auto
Umfrage des Radfahrerclubs: Karlsruhe ist die fahrradfreundlichste Stadt
DPA

Laut Umfrage des Radfahrerclubs ADFC löst Karlsruhe jetzt Münster als Fahrradhauptstadt ab - und das aus guten Gründen. Bundesweit ist der Frust der Radler gewachsen, obwohl Millionen in Radwege fließen.

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arkon_de 09.04.2019, 16:23
40. Ordnungsbehörde hat in KL kapituliert

Zitat von loncaros
Besonders schlimm bleibt, wie hemmungslos weiterhin auf Radwegen geparkt werden darf. In manchen Stadtgebieten wird gar nicht mehr kontrolliert, z.B. durfte ich heute erfahren, dass die Mommsenstraße in Nürnberg kein Teil der Verkehrsüberwachung ist, der sich das auf der Karte anschaut wundert sich, das ist jetzt noch nicht mal Stadtrand. Da bleibt also nur noch die Polizei übrig, und die sieht sich für ruhenden Verkehr hier nicht zuständig und die fährt an Falschparkern einfach vorbei.
In Kaiserslautern gibt es eine Ecke in der die Ordnungsbehörde offiziell kapituliert hat. Der Radweg wurde dauerhaft von 10+ PKW zugeparkt (200m Radweg). Nachdem die Ordnungsbehörde keine Möglichkeit sah die Falschparker zu maßregeln ist auf diesem Stück jetzt kein Radweg mehr. Davor und danach schon nur in der Kurve wurde die Benutzungspflicht aufgehoben und der PKW-Parkplatz akzeptiert.

Würde ich da auf der Straße fahren wäre es ein Hupkonzert ohne Ende aber eigentlich das was die StVO vorzieht.

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biesi61 09.04.2019, 16:26
41. Nett wäre mal eine Umfrage bei anderen Verkehrsteilnehmern.

Vermutlich wären die Damen und Herren Fahrradfahrer schwer entsetzt, wie weit ihr exzessiv positives Selbstbild und ihre unverschämte Forderungsmentalität von der Wahrnehmung anderer Menschen auf unseren Straßen und Gehwegen abweicht. Für Fußgänger hat sich jedenfalls die Situation in vielen Städten stark verschlechtert, seit der Fahrradverkehr politisch so exzessiv gepampert wird. Dabei ist es sowohl gesünder als auch stadtverträglicher, Wege zu Fuß statt mit dem Fahrrad zurückzulegen. Und der traurige Fakt, dass Regelverstöße von Fahrradfahrern praktisch nirgendwo geahndet werden sorgt genau so für sehr große Verärgerung, wie die immer automatisch verhängte Mitschuld aller anderen Verkehrsteilnehmer bei Unfällen mit Fahrradfahrern völlig unabhängig von deren tatsächlicher Verursachung.

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ditor 09.04.2019, 16:26
42. Einbahnstraßen aufheben

Radfahrer fühlen sich oft nicht sicher und gleichzeitig wird das Aufheben von Einbahnstraßen für Radler begrüßt. Wo fühlt man sich den als Radler noch unsicherer als auf solchen Geisterfahrerstraßen?

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benmartin70 09.04.2019, 16:28
43.

Zitat von biesi61
Vermutlich wären die Damen und Herren Fahrradfahrer schwer entsetzt, wie weit ihr exzessiv positives Selbstbild und ihre unverschämte Forderungsmentalität von der Wahrnehmung anderer Menschen auf unseren Straßen und Gehwegen abweicht. Für Fußgänger hat sich jedenfalls die Situation in vielen Städten stark verschlechtert, seit der Fahrradverkehr politisch so exzessiv gepampert wird. Dabei ist es sowohl gesünder als auch stadtverträglicher, Wege zu Fuß statt mit dem Fahrrad zurückzulegen. Und der traurige Fakt, dass Regelverstöße von Fahrradfahrern praktisch nirgendwo geahndet werden sorgt genau so für sehr große Verärgerung, wie die immer automatisch verhängte Mitschuld aller anderen Verkehrsteilnehmer bei Unfällen mit Fahrradfahrern völlig unabhängig von deren tatsächlicher Verursachung.
Wieso ist das zu Fuss gehen umweltverträglicher? Und für welche Distanzen wollen Sie das festlegen?
Welche Regelverstösse von Fussgängern werden denn geahndet?
Täglich: auf dem Radweg rumlaufem, mit Handy oder ohne, den Radweg queren ohne zu schauen (=fahrbahn), bei rot über die Ampel gehen......
Eine Mitschuld wird nur "verhängt" wenn diese vorhanden ist.
Aber bitte, die ultimative Lösung ist natürlich wenn alle radfahrer wieder in Ihre Autos steigen.

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alfons11:45 09.04.2019, 16:30
44. ADFC - Märchen

Zitat von foje1
Zumindestens in Hamburg ist der ADFC sehr intensiv in die Verkehrsplanung eingebunden gewesen. Nach meinem Eindruck ist hier immer der Focus auf schnelles vorankommen gelegt worden. Die Sicherheit und Rücksicht auf langsamere Verkehrsteilnehmer ist hintenan gestellt gewesen. Gerade Kinder und ältere Menschen auf die Autofahrstreifen zu schicken ist aber unverantwortlich, dass sich nun viele Radfahrer unsicher fühlen ist nachvollziehbar. Die Standardantwort des ADFC ist immer dieselbe: schränkt den Autoverkehr ein... Ich sehe im ADFC, der im wesentlichen sportliche junge (männliche) Radfahrer vertritt den Hauptschuldigen der Situation.
Aus den unendlichen Weiten des Netzes, Jahresbericht 2017 ADFC, beim Eintritt in den ADFC: ca. 20% sind

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Misanthrop 09.04.2019, 16:33
45. Warum wohl?

Zitat von biesi61
Für Fußgänger hat sich jedenfalls die Situation in vielen Städten stark verschlechtert, seit der Fahrradverkehr politisch so exzessiv gepampert wird. Dabei ist es sowohl gesünder als auch stadtverträglicher, Wege zu Fuß statt mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Weil der nötige Platz zur Förderung des Radverkehrs eher zu Lasten von Gehwegen geht, obwohl man ihn vom motorisierten Verkehr abzweigen müsste - aber die heilige Kuh des Deutschen ist unantastbar.
Und hinsichtlich Ihrer "gesünder & stadtverträglich"-Argumentation müsste der motorisierte Verkehr ebenfalls zuerst verringert werden, denn Radfahren ist wesentlich gesünder als die Nutzung von Auto/Motorrad.

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noch_ein_forenposter 09.04.2019, 16:33
46.

Zitat von Sibylle1969
Es sollte zu denken geben, wenn die besten Noten kaum über dem Bereich von ausreichend und mangelhaft liegen. Hier muss sich noch viel tun. Ich geh aber jede Wette ein, dass hier im Forum sich gleich wieder diejenigen austoben werden, für die die Radfahrer das schlimmste Übel im Straßenverkehr sind, die es nach Kräften zu behindern und gängeln gilt, und denen es am liebsten wäre, es gäbe überhaupt keine Radfahrer im Verkehr. Jede Wette!
Es könnte aber einfach auch "Jammern auf hohem Niveau" sein.Karlsruhe würde ich eher so grob eine "2" geben. Viele Defizite liegen an den vielen Baustellen, vor allem der Großbaustelle "Kriegstraße", einer der Haupt- Durchgangsstraßen durch Karlsruhe. Das ist aber irgendwann vorbei.

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arkon_de 09.04.2019, 16:34
47. Auf einem Radweg

Zitat von ditor
Radfahrer fühlen sich oft nicht sicher und gleichzeitig wird das Aufheben von Einbahnstraßen für Radler begrüßt. Wo fühlt man sich den als Radler noch unsicherer als auf solchen Geisterfahrerstraßen?
Auf straßenbegleitenden Radwegen innerorts. Wenn man dann noch in Gegenrichtung gezwungen wird ist das eigentlich eine fahrlässige Körperverletzung der anordnenden Behörde.

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loncaros 09.04.2019, 16:35
48.

Zitat von ditor
Radfahrer fühlen sich oft nicht sicher und gleichzeitig wird das Aufheben von Einbahnstraßen für Radler begrüßt. Wo fühlt man sich den als Radler noch unsicherer als auf solchen Geisterfahrerstraßen?
Auf Radwegen. Die meisten tödlichen Unfälle passieren, weil Radfahrer auf Radwegen übersehen werden.

Also das ist natürlich die Realität. Sie haben nach dem "Gefühl" der Unsicherheit gefragt. Ich hoffe, das hilft trotzdem.

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romanchloe 09.04.2019, 16:37
49. gerade mal weniger als Befriedigend

Eine Note von 3,15 würde ich nicht fahrradfreundlich nennen. Vielleicht relativ gesehen zu den anderen Städten. Aber insgesamt zeigt es doch wie schlecht Deutschland insgesamt da steht.

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