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Unfälle mit Pedelecs: Wie gefährlich sind Elektrofahrräder?
DPA

59 Menschen sind 2014 mit einem Pedelec tödlich verunglückt, die Zahl der Unfälle ist sprunghaft gestiegen. Liegt das nur an den stark gewachsenen Verkaufszahlen der Elektroräder? Experten sind sich über das Risiko uneinig. Ein Überblick.

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thomas.b 28.04.2015, 15:12
1.

Ich lerne: Pedelecs sind offenbar zu schnell und die Nutzung bedarf einer Schulung. Die Schulung könnte wunderbar mit einer Schulung in Sachen Verkehrsregeln einhergehen. Wie beim Moped.

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stahlhirn 28.04.2015, 15:14
2. Die Zahlen sind auf dem Tisch!

Wie üblich, wenn etwas zum Massenphänomen mutiert, kann Vater Staat mit der entsprechenden Begründung den freien Wildwuchs der "Gründerzeit" wieder zu seinem Nutzen beschneiden und dabei die Freunde der Lobbysysteme gleich mitbeglücken. Ergo baldigst Helmpflicht, Schutzkleidungspflicht, TÜV-Pflicht, Versicherungspflicht, Führerscheinpflicht, Steuerpflicht usw. usf.

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panorax 28.04.2015, 15:16
3. Es gibt sehr unterschiedliche Antriebe

Ohne jetzt Werbung für eine Firma machen zu wollen, die mit B anfängt und mit osch aufhört: Gute Pedelecs haben ins Tretlager integrierte Antriebe und mehrere Sensoren, die die Unterstützung fast unmerklich der Situation anpassen. Es gibt keine ruckartige Beschleunigung oder verzögertes Ausschalten. Es lohnt sich, etwas mehr für ein Pedelec auszugeben, als der Restposten bei Aldi kostet.

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michael.schupp.9 28.04.2015, 15:25
4. Und wieviele Radfahrer sterben

auf den Strassen? Um einen Vergleich zu haben bitte ich um die Gesamtanzahl aller Radunfaelle

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der:thomas 28.04.2015, 15:27
5. Jetzt braucht es eine Führerscheinpflicht!

Also ab mit dem Fahrrad in die Fahrschule - das ist gut für die Wirtschaft.
Füherscheinklasse AE!

Darf ich das Fahrad dann auch mit meinem konfentionellen A fhren, wenn ich die Pedale abschraube?

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benmartin70 28.04.2015, 15:28
6.

Zitat von thomas.b
Ich lerne: Pedelecs sind offenbar zu schnell und die Nutzung bedarf einer Schulung. Die Schulung könnte wunderbar mit einer Schulung in Sachen Verkehrsregeln einhergehen. Wie beim Moped.
D.h. man lässt das Pedelec beim Händler stehen und fährt besser Auto......?

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brehn 28.04.2015, 15:28
7. vermutung

Ich würde mal behaupten, dass sich aufgrund des elektrischen Antriebs wieder Leute aufs Fahrrad setzen, welche ohne Hilfsantrieb niemals auf die Idee gekommen wären zu radeln. Denen fehlt es natürlich auch an der entsprechenden Kontrolle und auch an der Erfahrung, wie man als Fahrradfahrer mit teilweise rücksichtslosem Autoverkehr und dem eigenen Unvermögen umgegangen werden muss.

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cemi 28.04.2015, 15:28
8. Das Offensichtliche fehlt

Die schlimmste Gefahr geht allerdings von dem aus, was sich direkt unter dem Helm befindet. So zumindest meine Erfahrung der ich jeden Tag ganzjährig mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. Elektroräder begegnen mir dabei aber ausschließlich an sonnigen Tagen, d.h. es handelt sich bei den Nutzern hauptsächlich um Schönwetterfahrer mit dem Denken eines Autofahrers. In der Konsequenz begehen diese Leute permanent haarsträubende Fahrfehler, und erkennen Gefahrstellen nicht. Sie heizen mit 25 km/h an Einfahrten vorbei, aus denen sich jederzeit die Schnauze eines Autos schieben kann, oder donnern mit 20 cm Abstand an am Fahrbahnrand parkenden Autos vorbei, und werden dann von unachtsam geöffneten Türen abgeräumt.
Inzwischen ist die Sommerzeit für mich die schlimmste Zeit des Jahres, da man ständig aufpassen muss, nicht von diesen Anfängern abgeräumt zu werden. Zum Glück erkennt man sie schon von Weitem an der grundsätzlich extrem aufrechten Sitzhaltung plus obligatorischem Styroporhelm. Wenn das so weitergeht, muss man tatsächlich noch über eine Eignungsprüfung vor dem Erwerb dieser Dinger nachdenken.

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langenscheidt 28.04.2015, 15:28
9. Falsche Zahlen

Was soll ich mit solchen Zahlen anfangen? Sprunghaft gestiegen? Natürlich, wenn mehr E-Bikes genutzt werden, steigen auch die Unfallzahlen mit den E-Bikes. Die Autounfälle im Jahr 1903 waren weitaus weniger als im Jahr 2014 - nicht weil die Autofahrer 1903 besonnener fuhren sondern weil es weniger Autofahrer gab.
Prozentuale Zahlen pro Jahr sind seriöser.

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