Forum: Auto
Unfälle mit Pedelecs: Wie gefährlich sind Elektrofahrräder?
DPA

59 Menschen sind 2014 mit einem Pedelec tödlich verunglückt, die Zahl der Unfälle ist sprunghaft gestiegen. Liegt das nur an den stark gewachsenen Verkaufszahlen der Elektroräder? Experten sind sich über das Risiko uneinig. Ein Überblick.

Seite 18 von 23
thsherlok 29.04.2015, 08:42
170.

Zitat von mick richards
Sorry, aber das ist Phrasenhaft was Sie dort rückargumentieren...Sie antworten um den brei herum....es geht sich ja im obigen Spiegelbericht um die sicherheit der Radfahrer........und ich bin froh das ich, obwohl ich jeden tag mit dem fahrrad unterwegs bin ( kein kfz z.Zt. ), auch einen KFZ-Führerschein habe...es läßt mich nicht zu solch einem aggressiven Bike-Rambo werden der alles haßt was 4 Räder hat....und ich schwöre es....wenn man sich als Radfahrer auch tolerant gegenüber Kraftfahrern verhält und nicht in jeder Straßensituation stur auf sein recht beharrt dann kommt diese toleranz und fairness auch wieder zurück...wer auf der Straße nur auf Streit aus ist der findet ihn auch...
Wenn es um die Sicherheit der Radfahrer bzw. E-Bike Fahrer gehen soll, dann schaut man sich die Hauptunfallverursacher und Hauptunfallursachen an und stellt die dann zuerst mal beim (möglichen) Unfallverursacher ab.
Es ist der mögliche Täter und nicht das mögliche Opfer mit Zwangsmaßnahmen zu beglücken.
Wie soll denn die Toleranz (auch so eine Phrase) von Radfahrern gegenüber Kraftfahrern aussehen? Noch mehr zurück stehen als sowieso schon? Wenn ein Kraftfahrer meint der Weg dort wäre ein benutzungspflichtiger Radweg und meint den Radfahrer durch Hupen und viel zu enges überholen dazu zu bringen sich doch bitte dorthin zu begeben (und das obwohl es ein reiner Fußweg ist), dann soll ich das tolerieren und auf dem Fußweg Fußgänger gefährden?

Gerade heute morgen wieder erlebt wie tolerant Kraftfahrer gegenüber Radfahrern sind. Da wird beim abbiegen nicht auf die querenden Radfahrer (und Fußgänger) geachtet, sondern auf die Fußgängerampel (die an der Stelle für Radfahrer nicht gilt) und Fußgängerrot in eigenes Grün uminterpretiert und ohne auf andere zu achten abgebogen.

Schlimm sind auch die Kraftfahrer die, wenn sie bei RvL Vorfahrt haben, anhalten und durch wildes gestikulieren den Radfahrer dazu bringen wollen zu fahren. An anderen Kreuzungen mit RvL machen sie das natürlich nicht. So machen Kraftfahrer aus einer eigentlich einfachen Regel ein vabanquespiel.
Man erzieht die Radfahrer dazu RvL zu ignorieren und wundert sich hinterher das die das dann auch verinnerlicht haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
liquimoly 29.04.2015, 08:57
171. Ungeübt mit 25 km/h

Jahrzehntelang kein Fahrrad bewegt und dann mit 25 km/h im Straßenverkehr? Pedelec-Fahrer sind meist geistig und körperlich überfordert, was zu menschlichem Versagen in kritischen Situationen führt.
Diese ereignen sich sowohl auf eben asphaltierter Straße, wo andere Verkehrsteilnhemer im Spiel sind als auch in Feld und Flur, wo schmale Tourenreifen im Gelände versagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dumme Fragen 29.04.2015, 09:18
172. Die Oma, die am Berg immer meinen Ex-Chef überholt...

Die E-Bikes sind die Zukunft! Autos raus aus der Stadt, Fahrradautobahnen müssen her! Selbst ohne Strom sind Fahrräder in der Stadt konkurrenzlos! Bsp. mein ehemaliger Arbeitsweg in Hamburg: ÖPNV mindestens 50 Minuten, Fahrrad 35 min, Auto ohne Parkplatzsuche 25 min, mit Parkplatzsuche 25-45 min. Als ich die Strecke einmal um vier Uhr früh radelte, als alle Ampeln abgeschaltet waren (gelb blinkende), brauchte ich 12 Minuten (Spitze 45 km/h klassisches Trekkingrad). Also, unsere Mobilität hat enormes Verbesserungspotential!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sarrazin+ 29.04.2015, 09:41
173. Was sollen die Statistiken?

Ohne Hinweis, wie viele der Unfälle von Radfahrer selbst verursacht sind, sind die Statistiken sinnfrei!
Wenn ich sehe, wie viele Autofahrer mit dem Handy abgelenkt und damit insbesondere schwächere Verkehrsteilnehmer gefährden, bekomme ich das K...zen wenn die Polizei wieder schwachsinnige angekündigte (!)Blitzermarathons veranstaltet anstatt wirkliche Gefahren anzugehen und zu ahnden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lalito 29.04.2015, 10:34
174. absolut korrekt!

Zitat von fahrgast07
Das Problem sind die Fahrrradwege in Deutschland. Sie wurden oft nur angelegt, um die Radfahrer beiseite zu räumen. Flottes Fahren ist darauf gefährlich. Wir brauchen endlich Infrastruktur für Pedelecs. Also weg mit dem altmodischen Fahrradweg, und ganze Autospuren in Fahrradspuren umwandeln. Das würde Sicherheit wie Mobilität bringen.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, dauert aber noch mindestens 20 Jahre und bleibt wohl noch eine ganze Weile Konjunktiv.

Wie hier in Freiburg, da werden durchnummerierte Fahrradhauptstraßen auf die Fahrbahnböden der Fahrradwege gepinselt und markiert. An der Uniklinik beispielsweise dauert es mit der Fahrrad-Unterführung (absolut unerklärlich) - KFZ sind auf einer nagelneuen Eisenbahnüberbrückung bereits wieder unterwegs, Tramlinie alles fertig . . . nur die Fahrradfahrer dürfen kreuzen und sind mal wieder unter ferner liefen, irgendwann . . . blabla. Im weiteren Verlauf sind gesicherte, bzw. zumindest markierte oder deutlich hervorgehobene Straßenübergänge nicht vorhanden, so viel zu Schein statt Sein, Farbe statt bis zum Ende gedachter Struktur.

Grottig auch die Baumwurzelgeschichten auf fast allen Fahrradwegen, nachts nur dann kein Glücksspiel - ob mit oder ohne Pedelec - wenn man die bösen Stellen gut kennt.

Absichtserklärungen und Showgedöns ohne Ende, alles mit angezogener Handbremse, die eigentliche Situation ist oftmals katastrophal und vom Vorgegebenen her bereits hochgefährlich (Bismarckallee Rchtg. Norden), da lob ich mir die Struktur in den Köpfen der niederländischen Stadtplaner - insbesondere aber auch die in den Köpfen der dortigen Verkehrsteilnehmer. Dort kommt eben schon lange das Eine zum Anderen.

Zuerst das Bike und die Biker und dann erst KFZ und der Rest. Da müsste, selbst hier in dieser engen Stadt, Althergebrachtes mitsamt Sockel fallen. Das dauert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
doppelpunkt 29.04.2015, 10:44
175. Manno! Hört doch auf mit dem Stammtischgesülze!

Zitat von grenoble
...noch weiter zunehmen. denn wer fährt den Pedelec, doch überwiegend schwer Übergewichtige und schwächliche und zudem in Reaktion und Motorik stark eingeschränkte Personen, so zumindest mein Eindruck im täglichen und Wochenendverkehr. Ein zweiter Grund für Unfälle sind die offensichtlich technischen Mängel an den meisten Pedelecs, also denen aus dem Baumarkt oder von den Fahrad Zecken. Da werden diese über 24kg schweren Räder mit Felgenbremsen verkauft die schon ein Hollandrad nicht vernüftig stoppen können, die Rahmen so weich das man fast schon sieht wie der Antrieb ihn verbiegt, Sitzposition und Geometrie tun ihr übriges damit eine Notfallbremsung mit Verlagerung des Körpers nach hinten, oder ein nach hinten Absteigen bei starkem Gefälle im Gefahrenfall unmöglich ist. die mangelnde Fahrpraxis in Verbuindung mit körperlicher Gebrechlichkeit tun ihr übriges.
Hier wird der Eindruck erweckt, als würde Pedelecs überwiegend von Alten und Schwachen gekauft, die dann richtig die Sau raus lassen. Elektrifizierte Tattergreise mit Tempo 50 auf Kamikaze-Tour? DAS GRAUEN! Ist aber - mit Verlaub - Schwachsinn auf niedrigstem Stammtisch-Niveau. Leute, das nervt total. Rasende Rentner sind nicht das Problem. Die meisten spüren und kennen ihre körperlichen Grenzen gut genug, um auch mit einem Pedelec langsam zu fahren. Man wird doch nicht ab 70 zum debilen Selbstmörder! Und wer sein Rad nicht mehr richtig beherrscht, hat zunächst eins: Angst davor, hinzufallen. Das tut nämlich weh. Also lässt er das Radfahren sein, ob mit oder ohne Motor.
Ich bin übrigens 60 und fahre seit zwölf Jahren schnelle E-Bikes. Und mit dem Rennrad ohne Motor fahr ich auch noch über Alpenpässe. Und habe mit beiden Fahrradarten schon viel Freude mit dussligen Autofahrern gehabt.
Wenn ich - im Auto oder auf dem Rad - einen Menschen jeglichen Alters auf dem Rad sehe, der vielleicht nicht so ganz sicher wirkt und etwas wackelig unterwegs ist, dann BREMSE ich und fahre langsam, statt mich gleich drüber aufzuregen. Genauso, wie ich es tue, wenn ich kleine Kinder, querschlägernde Halbwüchsige oder Menschen mit Smartphone vor der Nase im Verkehr sehe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lupenrein 29.04.2015, 11:05
176. ..................

Zitat von rolf.piper
wurde gar nicht angeschnitten: diese Elektrofahrräder dürfen Radwege benutzen oder? Damit ergeben sich logischerweise weitere Gefahren. Außerdem haben Berufsgruppen, die sich mit diesem Verkehrsmittel auseinander zu setzen haben, festgestellt, dass diese Fahrräder durchaus höhere Geschwindigkeiten entwickeln können als angegeben!
Natürlich kann man auch mit einem Pedelec schneller als 25 km/h fahren.
Bei 25 km/ schaltet der Motor zwar ab, aber wer genügend 'Muki' hat, kann damit auch 30 oder mehr fahren>; natürlich bergab und, da bei 25/h der Motor nicht bremst auch mit reiner Muselkraft ( bei Rückenwind ).......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Max Dralle 29.04.2015, 11:35
177.

Also wenn die Wahrscheinlichkeit, einen tödlichen Unfall zu erleiden, wirklich "viermal höher als bei Unfällen mit herkömmlichen Rädern" ist, kommen da meiner Meinung nach doch wahrscheinlich mehrere Ursachen zusammen.
Den Faktor Geschwindigkeit schätze ich dabei als eher gering ein. Ich sehe nur selten ältere Pedelec-Fahrer (um die geht es ja wohl vornehmlich), die das Leistungspotential ihres Gefährtes voll ausschöpfen. Ich habe allerdings wie auch schon andere hier tatsächlich den Eindruck, dass der Anteil derjenigen, die in der Beherrschung ihres Fahrzeuges deutliche Unsicherheiten zeigen, unter den Pedelec-Fahren höher ist als unter den Fahrern gewöhnlicher Räder.
Dafür fällt mir ein möglicher Grund ein, der, wenn ich recht sehe, hier bisher noch nicht genannt worden ist: Das Fahrverhalten von den bei Senioren recht beliebten Tiefeinsteigern ist für mein Gefühl schon bei herkömmlichen Rädern nicht gerade berauschend. Wenn dann noch zusätzliches Gewicht und ein eventuell nicht ganz sauber geregelter Motorantrieb dazukommen, könnte es meiner Ansicht nach vielleicht sogar problematisch werden. Vielleicht sollte man das mal genauer prüfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pixeldust 29.04.2015, 11:48
178. Nun da...

....höre ich (aus den Leserbriefen) wieder einmal das Primat der Autofahrer heraus. Klar, dass leider, zu sprunghaft steigenden E-Fahrradverkäufen (Pedelecs inkl.), auch Unfälle mit diesen sprunghaft steigen.
Ich bin Muskel-Alltagsradfahrer und kann mich über die zunehmende Verrohung des Straßenverkehrs nur wundern. Blinken scheint in der Fahrschule niemand mehr zu lernen, Handys am Ohr von Autofahrern ist genauso der Alltag, wie regelmäßig zugeparkte Radwege ("ich will ja nur schnell zur Bank").
Im SUV scheinen alle Gemeinsamkeiten mit anderen zu erlischen sobald der Motor gestartet wird.
Es sind mehr Menschen mobil, eben auch ältere, womöglich unsicherere FahrerInnen. Wann kommt die Nachschulung für AutofahrerInnen? ;-)
Funktionieren wird das nur mit flächendeckenden Tempo 30 Zonen in der Stadt und dem erlöschen des Primats des Automobilverkehrs.
Die Zahlen aus dem Artikel sind viel zu verkürzt um aus ihnen etwas ableiten zu können. Meine Erfahrungen als Alltagsradler blicken auf eine ca. 30 jährige Geschichte zurück.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
freesprit 29.04.2015, 13:50
179. Hallo, ich bin auch Ü60 ...

Zitat von doppelpunkt
Ich bin übrigens 60 und fahre seit zwölf Jahren schnelle E-Bikes.
und besitze jetzt seit 7 Jahren ein E-Bike.

Können Sie mir sagen, ob das Befestigen der Zulassung am Bike Pflicht ist, oder reicht es, wenn ich die Versicherung zu Hause nachweisen kann?
Ich habe den Nummernschildhalter nämlich direkt nach dem Kauf demontiert einschließlich Rückspiegel.
Sieht ja bescheuert aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 18 von 23