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Unfallforscher: Todesrisiko für E-Biker offenbar deutlich höher als für Radfahrer
DPA

Bei einer Fahrt auf dem Elektrorad ist die Gefahr eines tödlichen Unfalls nach Berechnungen der Allianz-Versicherung dreimal höher als auf einem Fahrrad ohne Motor.

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katj.steinb 20.07.2019, 13:11
10. bla-bla-bla....

Auf dem Rücken von Radfahrern, E-Bikern und E-Tretrollerfahrern werden in letzter Zeit riesige Wellen losgetreten.
Besser man knöpft sich mal langsam den Autoverkehr und die Autofahrer vor.

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10kwh 20.07.2019, 13:13
11. Natürlich

ist das Risiko höher. Man fährt ja auch und beschleunigt schneller. Bremswege sind dann auch länger, etc. Ergo kann auch mehr passieren. Das weiß man doch vorher, bevor man damit fährt.
Abgesehen davon ist man sportlich auch nicht mehr so aktiv, was wahrscheinlich auch noch zu einem erhöhten Todesrisiko führt.

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thrust26 20.07.2019, 13:19
12. Mathematik

Aus den vorgegeben Zahlen lässt sich kein massiv erhöhtes Risiko ableiten. 14,3% der Kilometer und gut 17% der Todesfälle, das sind gerade mal 20% mehr. Rechnet bei SPON keiner mehr nach?

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larsi79 20.07.2019, 13:20
13. Hä?

Wenn pro Milliarde km 9 Fahrradfahrer und 12 Pedelec Fahrer ums Leben kommen, wie kommt man dann auf den Faktor 3 in der Risikobewertung? 12:9 ergibt bei mir den Faktor 1,33, also ist das Risiko genau 1/3 höher für Pedelecs ums Leben zu kommen.

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heinrich-wilhelm 20.07.2019, 13:21
14. Durchschnittsgeschwindigkeit

Ist bei sehr vielen Pedelec- Fahrern deutlich höher als Fahrern auf Normalrädern. Hinzu kommt das erheblich höhere Gesamtgewicht der Pedelec- Einheit,heisst im Akutfall gesteigertes Risiko für einen schweren Unfall.( E=mc2). Auch das Reaktionsvermögen der häufig älteren Lenkern der Pedelecs wird ein Rolle spielen. Ich denke die regelmässig ausgereizte Höchstgeschwindigkeit von 25 km ist ein weiteres Gefahrenmoment und sollte auf die Tourenrad üblichen 28-20 km abgeregelt werden.

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Forsythus 20.07.2019, 13:22
15. Ich nehme aber mal an...

... es ist einer der vielen Flüchtigkeitsfehler der Redaktion:
Vermutlich wird die Anzahl der motorosisierten und nichtmotorisierten Radfahrer ins Verhältnis gesetzt und nicht die Kilometer, da Pedelec-Fahrer naturgemäß eine höhere Kilometerleistung haben.

An Stelle der Schreiberlinge würde ich hin und wieder einen Unbeteiligten probelesen lassen, ob das Geschreibsel auch irgendwie Sinn macht und nachvollziehbar ist,

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zoon.politicon 20.07.2019, 13:22
16. Ältere überfordert

Die "Gefährlichkeit" von E-Bikes wurde mir spätestens klar, als ich mich beim Waldlauf auf einem 2 m breiten leicht abschüssigen Weg nur durch einen beherzten Sprung zur Seite davor retten konnte, von einem älteren Herren, der krampfhaft den Lenker seines E-Bikes umklammerte bzw. nicht in der Lage war, sein Gefährt zu lenken, überfahren zu werden.
Mire scheinen vor allem die älteren E-Bike-Einsteiger von einem solchen Gefährt massiv überfordert zu sein.

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Kuddelmuddel123 20.07.2019, 13:23
17. Rechenfehler

Im Beitrag heißt es 9 Radfahrer bzw. 12 Pedelecfahrer werden pro gefahrener 1 Milliarde km getötet.
Das sind dann also 3 Pedelecfahrer mehr als Radfahrer -> 3/9 = ein Drittel mehr Pedelecfahrer als Radfahrer.
Die Aussage "dreimal höheres Risiko als ohne Motor" ist falsch und muss korrigiert werden!

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Thore_S. 20.07.2019, 13:25
18.

Man könnte damit anfangen einfach bessere Infrastrukturen für Fahrräder inkl. Pedelecs zu machen und den Autoverkehr etwas mehr zu bündeln. Wenn es Fahrradstraßennetze gibt, dann gucken wir doch mal wie die Todeszahl aussieht. Deutschland erkennt man die Autolobby auch in den Städten ungemein brutal und das müssen Fahrradfahrer (ob mit oder ohne elektrischen Support) oft schmerzhaft erfahren. Außerdem könnten nicht nur einige Straßen für Autos dicht gemacht werden, sondern auch ein flächendeckendes Tempo 30 wäre eine sinnvolle Maßnahme. Ich bin überzeugt, dass die Zahlen der verkehrstoten Radfahrer drastisch sinken wird, mehr Menschen Rad und ÖPNV fahren und die Städte ruhiger und lebenswerter werden. Amsterdam, Barcelona, Kopenhagen, Malmö..... es gibt viele gute Beispiele.

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hpcaesar 20.07.2019, 13:31
19. Glaube keiner Statistik...

...die Du nicht selbst gefälscht hast! Auf 14,29% der Radfahrer (eBikes) entfallen 17,8% der Unfälle. Die Differenz beträgt nach Adam Riese 3,51% und nicht das Dreifache. Die Allianz hat wohl das Komma in der Prozentrechnung vergessen? Es gibt aber ein ganz anderes Risiko: ältere Menschen, die mit einem normalen Fahrrad gar nicht mehr fahren würden, nutzen nun ein eBike. Sie haben dabei ein sehr viel höheres Verletzungsrisiko unabhängig von dem Elektormotor.

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