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Unfallserie: US-Regierungsstudie entlastet Toyota

Diese Studie des US-Verkehrsministeriums dürfte für Erleichterung in der Toyota-Zentrale sorgen: Die Serie von tödlichen Unfällen geht demnach zum größten Teil auf Bedienfehler zurück. Zum Phänomen der "geheimnisvollen" Beschleunigung kam es demnach oft, weil Fahrer Gaspedal und Bremse verwechselten.

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hirsnemehism 14.07.2010, 09:04
1. Titel? Wozu?

Tja, so ist das mit dem Fortschritt der Technik!

Ich behaupte, mit Schaltwagen wären diese Unfälle nicht (jedenfalls nicht in dieser Häufigkeit) geschehen!

Die falsche Handhabung von Automatikfahrzeugen ist ja auch hierzulande häufig zu beobachten, vor Allem, wenn man hinter diesen Fahrzeugen herfährt.
Selbst beim Beschleunigen leuchten oder zumindest flackern die Bremslichter.
Ein recht sicheres Indiz dafür, dass die entsprechenden Fahrer mit dem linken (!) Fuß bremsen.
Schon allein dadurch geht das Gefühl DAFÜR verloren, dass man um zu bremsen, ERST den rechten Fuß vom Gaspedal nehmen muss, um ihn DANN auf's Bremspedal zu platzieren.
In plötzlichen Notsituationen wird reflexartig nur noch mit rechts durchgetreten und das dann eben auf's Gaspedal!

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AlbertGeorg 14.07.2010, 09:12
2. US Hysterie

Eine vergleichbare Hysterie hat es in den USA vor Jahren gegen Audi gegeben
Die Vorwürfe waren in etwa dieselben
Audi musste sich daraufhin fast ganz aus dem USA-Markt zurückziehen - Ein Schelm wer Böses dabei denkt

Bedenklich ist für mich aber mit welcher Vehemenz die deutsche Presse unreflektiert auf diese Horrorgeschichten eingestiegen ist!
Auch der Spiegel muss sich mal wieder fragen lassen, was er unter journalistischer Seriosität versteht!

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ratxi 14.07.2010, 09:12
3.

Zitat von sysop
Diese Studie des US-Verkehrsministeriums dürfte für Erleichterung in der Toyota-Zentrale sorgen: Die Serie von tödlichen Unfällen geht demnach zum größten Teil auf Bedienfehler zurück. Zum Phänomen der "geheimnisvollen" Beschleunigung kam es demnach oft, weil Fahrer Gaspedal und Bremse verwechselten.
Naja, das ist ja auch nicht so einfach, sich immer wieder von Neuem zwischen zwei, manchmal sogar drei(!) Pedalen entscheiden zu müssen, das Ganze sogar innerhalb von Sekunden. Und wenns mal nicht klappt, kanns ja nur am Hersteller liegen, denn als US-Amerikaner macht man schliesslich keine Fehler, die man selbst verantworten müsste...

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Architectus 14.07.2010, 09:17
4. Bremsen !

....ich hatte schon länger den Verdacht, dass in einem Land, in dem man auf Mikrowellenherde draufschreiben muss, dass da keine Haustiere rein sollen und auf Zündhölzer die Warnung, dass sie Brände auslösen können.....dass in so einem Land es evtl. vielleicht unter Umständen vorsichtig ausgedrückt an

Ich habe in der Fahrschule noch gelernt, wo die bremse ist und dass diese zum Verzögern des Fahrzeuges dient, aber wahrscheinlich ist in Amerika kein entsprechender Hinweis am Armaturenbrett aufgedruckt, was sich negativ für Toyota auswirken wird.

den Fähigkeiten der verwöhnten Fahrer liegen könnte.
Und wie schnell man in Amerika dabei ist wenn Horrorentschädigungen gefordert werden können kennt man ja auch bestens aus diversen Prozessen.

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rkinfo 14.07.2010, 09:21
5. Technisch überschaubar ...

Zitat von AlbertGeorg
Eine vergleichbare Hysterie hat es in den USA vor Jahren gegen Audi gegeben Die Vorwürfe waren in etwa dieselben Audi musste sich daraufhin fast ganz aus dem USA-Markt zurückziehen - Ein Schelm wer Böses dabei denkt Bedenklich ist für mich aber mit welcher Vehemenz die deutsche Presse unreflektiert auf diese Horrorgeschichten eingestiegen ist!
Wobei ja früh klar war dass selbst bei Defekten sich der früh durch erste Schwergängigkeit anzeigte.

Technisch betrachtet also ein überschaubares Problem das sich rechtzeitig angekündigt hat.

Dazu kommt noch dass es eindeutes Qualitätsproblem eines der Zulieferers war. Sicherlich in einem Toyota-PKW aber man hätte deutlicher darauf hinweisen können in den Medien.

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FrankyB 14.07.2010, 09:25
6. ein us-spezifisches Problem

Nunja,

in Ländern, in denen man den Bürgern in die PKW-Rückspiegel schreiben muss dass wie wahrgenommene Entfernung nicht der tatsächlichen entspricht und zusätzlich zum Haltestreifen "stop here" schreibt, die die Evolutionslehre aus den Klassenzimmern verbannen, kann es halt leicht passieren, das auch Bremse und Gas verwechselt wird. Aber vielleicht schreibt man das ja in Zukunft auf die Pedale der US-Modelle drauf.
Gaspedal: Achtung, Betätigung führt zur Beschleunigung des PKWs, nicht zur Geschwindigkeitsverringerung verwenden.

Oder aber, was vermutlich schwieriger sein dürfte, das Bildungsniveau wird auf einen Wert angehoben der es ermöglicht, solche für uns als Selbstverständlichkeit angesehene Abläufe auch als selbstverständlich und selbsterklärend zu verstehen.

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mcklimm 14.07.2010, 09:26
7. Haben uns auch die Hirne zermartert

Wir haben im Kollegenkreis auch ueberlegt warum man nicht in "Neutral" schaltet, die Handbremse betaetigt oder den Motor ausmacht. Blieb lediglich die Schlussfolgerung dass es die Fahrer vergeigt haben muessen. Und so wie hier die meisten Leute Auto fahren (Washington, DC) ist diese Studie nicht verwunderlich.

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Knütterer 14.07.2010, 09:31
8. Chapeau...

Zitat von AlbertGeorg
Eine vergleichbare Hysterie hat es in den USA vor Jahren gegen Audi gegeben Die Vorwürfe waren in etwa dieselben Audi musste sich daraufhin fast ganz aus dem USA-Markt zurückziehen - Ein Schelm.....
.. Kollege AlbertGeorg,
auch ich verfolge die journalistischen Veränderungen beim SPIEGEL mit einer leicht gerunzelten Stirn!
Ich lese den SPIEGEL jetzt seit 1961 und maße mir daher an, diesen "Abstieg" kommentieren zu dürfen...

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eulenspiegel 47 14.07.2010, 09:38
9. Toyota

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
Hat doch wunderbar gepaßt zur Krise der US-Autobauer.
Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

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