Forum: Auto
Unpraktisch, hässlich, laut: Das sind unsere Auto-Flops des Jahres 2018
AFP

Eine Wohnmobil, das Camper verzweifeln lässt, viel zu fette und nur vermeintlich saubere Autos: Das sind unsere automobilen Enttäuschungen des Jahres.

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neutron76 27.12.2018, 07:43
1. Ja, der BMW ist potthässlich

Vieles andere haben Presse und Kunden eingefordert. Der Tesla wurde gehipt und der e-Tron soll jetzt doof sein. Der i8 ist doch prima. Wer braucht einen Sportwagen, der 300 fährt? BMW hat sich getraut ein Angeberauto mit drei Zylindern zu bauen. Das ist erstmal sehr mutig.

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Bundestrainer 27.12.2018, 07:45
2. Danke

Diese Kolumne ist überfällig und ein begrüßenswerter Gegensatz zu den sonst hier üblichen Fette-Karren-Bejubelungsbeiträgen.

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outdoormensch 27.12.2018, 08:06
3. Zum Campster...

Was bitte versteht der Autor unter “Flop”? Im Test ist er von dem Fahrzeug noch sehr angetan - nennt freilich auch Kritikpunkte. Und jetzt machen die wenigen, zum Teil berechtigten, zum Teil merkwürdigen, Kritikpunkte einen „Flop“ aus einem Auto? Und dieses Auto verkauft sich auch noch überaus erfolgreich...
Ein VW-Bus ist genial mit all seinem Schnick-Schnack. Vieles davon würde auch dem Campster gut zu Gesicht stehen. Aber da ist eben eine andere Philosophie - gut und günstig. Um auf ein Beispiel einzugehen: Der VW California hat eine sehr hübsche Beleuchtung im Dach... die teuer mit Aufpreis bezahlt werden muss. Da darf man sich schon überlegen ob man sich nicht lieber eine LED Lampe aus dem Baumarkt besorgt und diese einfach ans Dach klettet. Funktioniert prima und man hat schon das Geld für einen einwöchigen Urlaub zu zweit gespart. Philosophie eben...
Aber macht das aus einem Auto einen Flop?

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claus7447 27.12.2018, 08:23
4. Der Käufer entscheidet..

Aber vermutlich ist der Sprit zu billig. Wenn ich so in dicken Kisten zum Zigaretten holen fahren sehe, es kann nicht anders sein. Ok es gab auch die Zeit wo ich eine fette Limousine für, da müsste ich aber 70.000 km im Jahr auf der Strasse verbringen. Auch kein Vergnügen.

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falconx 27.12.2018, 08:42
5. Motorleistung begrenzen

Sicher sind E-Antrieb sinnvoll, aber das eigentliche Problem ist die Energie für den Individualverkehr, egal ob Diesel, Batterie oder Wasserstoff. Es sollte schlicht eine Leistungsbegrenzung geben. Wir fahren ein Wohnmobil und nutzen die 3.5t maximal aus. Und kommen selbst da problemlos mit 150ps aus. Warum sollten dann PKW mit 200 oder 300ps überhaupt erlaubt sein? Im Sinne der Allgemeinheit währe hier eine Bevormundung sinnvoll. Dann braucht man auch keine Tempolimit Diskussion mehr zu führen!

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zeroplays 27.12.2018, 08:47
6. Zwei Meinungen ...

Schon komisch, das der A35 an anderer Stelle hier wiederum gelobt wird ...

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peter.teubner 27.12.2018, 08:48
7. Interessant

das bei Spon nur Männer über Autos urteilen. Gibt's beim SPIEGEL keine vernünftige, praktisch und umweltfreundlich denkende Frauen mit gutem Geschmack?

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zooombie 27.12.2018, 08:51
8. Mal abgesehen davon,

dass hier vor wenigen Tagen ein 450PS starker, rein elektrischer Chinaböller in den Himmel gelobt wurde, geht der Artikel schon in die richtige Richtung. Daß Elektrofahrzeuge chronisch übermotorisiert sein müssen, verstehe ich schon seit Jahren nicht.
Pössel hatte schon vor Jahren eine ziemlich mißratene Version des Jumpy aufgelegt, daß sich der Neue angeblich so gut verkauft, kann wohl nur der Tatsache zugeschrieben werden, daß der Mainstream Mitbewerb leider oft auch keine besseren Lösungen parat hat, die aber zu gesalzenen Preisen. Mikrige Bettenmaße von minderer Liegequalität, unpraktische Einrichtungskonzepte, wackelige Drehsitzkonsolen etc. Wer nach wirklich praktikablen Alternativen sucht, muß sich die kleineren Anbieter ansehen, da gibt es Sitzbankkonzepte, die komplett in Sekunden herausnehmbar sind (Spacecamper), halb so teure, alltagstaugliche Kleinwohnmobile mit größeren Dachbetten als California und Co (zooom), echte Offroadcamper mit modularen Einrichtungen (Terracamper). Wenn man sich die Mühe macht, wird man fündig, wenn man will.

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ach-nur-so 27.12.2018, 08:52
9.

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Endlich wird der fortgeschriebene Irrsinn unter dem Deckmäntelchen E-Mobilität hier auch mal benannt. Gemeint ist die krankhafte Gigantomanie, nicht die Antriebsform. „Ad absurdum“, gut gesagt. Höchste Zeit auch für Eigengewichts- und Leistungsgrenzwerte bei Privat-PKWs, wenn man mich fragt.

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