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Urteil zu Euro-6-Norm: Europäische Großstädte dürfen auch neueste Diesel aussperren
picture alliance/Franziska Kraufmann/dpa

Eine Verordnung der EU-Kommission zu milderen Abgaswerten der Euro-6-Norm ist laut EU-Gericht gesetzeswidrig. Geklagt hatten die Städte Paris, Brüssel und Madrid. Hersteller müssen nun ihre Dieselmotoren-Strategie überdenken.

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theanalyzer 13.12.2018, 11:45
1. Dem Unfug ein Ende setzen

Nun sind Staat und Politik gefordert, um diesem Unfug endlich ein Ende zu setzen. Grenzwerte und Gesetze lassen sich ändern, dazu gibt es Parlamente. Ich erwarte praxiskonformes Handeln und Sicherung von Mobilität, Vermögenswerten und ein klares Bekenntnis zu unserer deutschen Automobilindustrie.

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Peer Pfeffer 13.12.2018, 11:46
2. "Zudem seien die Menschenrechte und andere Gesetze der EU verletzt"

Während man ja sonst in öffentlichen Diskussionen ausgelacht wird, wenn man das Menschenrecht auf Unversehrtheit der Gesundheit in Zusammenhang mit Dieselabgasen anführt, hat die Justiz dies zum Glück nicht vergessen.

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hausfeen 13.12.2018, 11:46
3. Also: Ohne Hybrid keine Diesel mehr. Das ist die Erkenntnis.

Im Prinzip müssten alle Fossilienverbrenner mit Hybridtechnik ausgerüstet werden, damit sie kurze Strecken emissionsfrei fahren können. Das ist doch schon lange klar. Aber die Gegenwehr heftig.

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dirkcoe 13.12.2018, 11:48
4. Finde ich richtig

Wo kommen die gewährten Ausnahmen denn her? Das ist der Einfluss der Autolobby, die natürlich kein Interesse hat an Niederungen Grenzwerten. Und solange Manager wie Herr Diess uns erklären, das die Autobauer weder in der Lage sind, noch Willens saubere Autos zu bauen bauen sie auf ihre Lobby. Gut das es jetzt klare Menge gibt gegen die Lobby und für unsere Gesundheit. Wenn der Diesel das halt nicht schafft. dann weg mit dem Alteisen.

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Flocko Motion 13.12.2018, 11:49
5. Unsicherheit?

Es herrscht Unsicherheit weil keiner in der Branche damit gerechnet hat, dass man sich an Gesetze auch tatsächlich halten müsste.. Man ist natürlich davon ausgegangen, dass die Lobbyisten das schon hinmauscheln. Jetzt sind sie schockiert, dass ihre Dreckschleudern mit über 200% der erlaubten Abgase tatsächlich illegal sind.

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-volver- 13.12.2018, 11:50
6. Absolut lächerlich

Aufgrund welcher Erkenntnisse entscheiden die Richter? Es gibt Beispiele für Grenzüberschreitungen bei denen klar ist, dass der Diesel dafür nicht verantwortlich sein kann. Dieselfahrverbote werden das Problem nicht lösen... sofern bei den Grenzwerten überhaupt eines besteht. Denn es sterben ja 10.000e von Menschen frühzeitig durch Stickstoffdioxid.

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thomasdx 13.12.2018, 11:51
7. Ein weiterer Rückschlag für die Autoindustrie...

es ist bedauerlich das es soweit kommen musste. Wäre bei der Abgasnachbehandlung nicht so extrem gespaart worden, hätten wir heute nicht diese Probleme. Die Autoindustrie hat sich hier unweigerlich selbst in diese Kriese katapultiert und ist am Schnaufen. Die Autobesitzer und Bürger müssen das Desaster mittragen, weil Ihr KFZ an Wert verliert, Arbeiter Ihre Jobs verlieren (innerhalb der Automobilindustrie aber auch Firmen die durch Fahrverbote probleme bekommen) und gesundheitlich durch die höheren Belastungen. Wichtig wäre, das auch mal andere Branchen was gegen die Luftverschmutzung unternehmen - z.B. die Schiffahrt die Schweröl überwiegend ungefilter in enormen Mengen verbrennt.

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robert.hammer 13.12.2018, 11:57
8.

das mit dem Diesel haben wir jetzt ja langsam durch bzw. verurteilt. Was ist jetzt mit den Benzinern und dem Feinstaub, man sollte doch jetzt auch weiterhin an die Gesundheit denken :-) und auch die Benziner einschränken. Übrigens sollte man dann als nächstes die Elektro-Autos überdenken, denn der Strom aus der Steckdose muss ja auch produziert werden, und da wollen wir natürlich nicht Kohle, Atom oder noch schlimmer Gas aus Russland.

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Dr. Kilad 13.12.2018, 11:58
9. Nervig

Dass immer wieder die Autoindustrie ihre Deckschleudern für viel Geld weiter verkaufen will. Opfer sind auch die Käufer dieser Wagen und die Beschäftigten der Automobilindustrie. Aber das Urteil ist richtig.

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