Forum: Auto
Urteil zu Euro-6-Norm: Europäische Großstädte dürfen auch neueste Diesel aussperren
picture alliance/Franziska Kraufmann/dpa

Eine Verordnung der EU-Kommission zu milderen Abgaswerten der Euro-6-Norm ist laut EU-Gericht gesetzeswidrig. Geklagt hatten die Städte Paris, Brüssel und Madrid. Hersteller müssen nun ihre Dieselmotoren-Strategie überdenken.

Seite 9 von 34
tatsache2011 13.12.2018, 13:40
80. E-Auto und PV-Strom

Zitat von Häkelmütze
... und der e_Auto-Fahrer andererseits, die dann die größere Parkplatz-Auswahl haben und bei einem Kaffee im Freisitz mal drüber nachdenken können, dass Strom für das so saubere eigene Auto noch zu über 40% nuklear bzw aus Kohle erzeugt wird/wurde (Stand 2017 / https://www.strom-magazin.de).. ;)
Richtig, der "e_Auto-Fahrer" wird darüber nachdenken,
mit PV-Strom die Batterie zu laden.
Falls möglich mit der eigenen PV-Anlage auf dem Hausdach
für 12 cent je kWh. Dann kosten 100 km nur 1,80 Euro.

Weder CO2 noch NO2 werden beim Stromerzeugen in die Luft geblasen. Das schafft Platzreserve für Schadstoffe der Diesel-Autos.

Beitrag melden
ChristianD2 13.12.2018, 13:42
81.

Zitat von fd53
für alle jene die noch selbständig Denken können: im Südpazifik gibt es einen Vulkan, der pro Jahr 3 mal mehr NOX in unsere Luft bläst, als die gesamte Industrie und der Verkehr in Europa pro Jahr zusammen das selbe tun. Nochmals: 3 mal mehr …. . Deshalb messen dann auch in meiner deutschen Heimatstadt Meßstellen selbst dann eine höhere Belastung als erlaubt, wenn dort die Straßen allesamt stundenlang gesperrt und stundenlang ohne Verkehr sind.
Was klar ist, denn es handelt sich um einen Jahresdurchschnittswert.

Wenn von 365 Tagen * 24 Stunden mal 3 Stunden-Werte deutlich niedriger sind, ändert das am Durchschnitt praktisch nichts. Dazu müssten die Strassen schon mehrere Monate gesperrt sein.

Beitrag melden
EiligeIntuition 13.12.2018, 13:43
82. Sie liegen völlig danebn.

Zitat von Neapolitaner
Die Legislative ist endlich aufgefordert, diesen Unsinn zu beenden. Mobilität ist unverzichtbat. Sie auf unzuverlässige Quellen wie den Wind aufzubauen, käme der Forderung gleich, auf den Flüssen (wenn sie denn geung Wasser führen) den Transport mit Segelschiiffen durchzuführen.
"Unverzichtbar" und grundgesetzlich festgeschrieben ist in allererster Linie die "körperliche Unversehrtheit" (§ 2, Abs. 2 GG) und nicht der bedenkenlose, rücksichtslose Umgang mit der Gesundheit der Menschen insbesondere mit der Gesundheit derjenigen, die an den Straßen leben, die tagtäglich mit den Abgasen endloser Belchelawinen verpestet werden.

Das EU-Gerichts-Urteil war seit Jahren mehr als überfällig.
Das wusste und weiß jede/r, der/die auch nur ansatzweise von Umwelt und Umweltschutz, Gesundheit, Ressourcen. Klimawandel und Rücksicht gegenüber den Mitmenschen - von sozialem, solidarischen Miteinander - gehört hat.

"Mobilität" bedeutet längst nicht nur Auto, sondern Fahrrad, ÖPNV, zu Fuß und (zum Nachdenken) sogar via Internet ;-)))

Beitrag melden
seven21 13.12.2018, 13:44
83. Hexenjagd

Wenn man hier die Beiträge teilweise liest merkt man, dass der mensch nicht aus dem Mittelalter herausgekommen ist. Klar hat die Autoindustrie manipuliert und übrigens nicht nur die Deutsche. Klar muss auf saubere Luft geachtet werden. Aber genauso klar sollte mittlerweile jedem sein, der sich mit dem Thema befasst hat, dass die Grenzwerte willkürlich niedrig sind, dass in Industrie und Büroräumen oft eine deutlich höhere Konzentration herrscht und erlaubt! ist, dass moderne Katalysatoren der Benziner (wie auch Diesel) Ultrafeinstaub in die Umwelt blasen, welcher noch gar nicht erforscht ist, dass mehr Benziner mehr CO2 bedeutet, vor allem beim Langstreckenfahrzeugen, dass Elektrofahrzeuge immer noch mit Kinderkrankheiten kämpfen und für weniger privilegierte Arbeiterschichten schlichtweg unerschwinglich sind. Klar, den hier hauptsächlich vorhandenen Grünen-Wählern aus den teuren Vororten mit Ihren Teslas ist es letztendlich egal ob am Ende zigtausend Menschen mehr arbeitslos sind und der Umwelt am Ende wenig geholfen ist. Warum schreien Sie nicht so laut beim Plastik? warum nicht bei der übermäßigen Abholzung, dem Flächenfraß? Warum essen sie so viel Fleisch? Ist Ihnen klar, dass z.B. ein Veganer sein ganzes Leben lang mit einem LKW durch die Gegend fahren kann und trotzdem eine bessere Ökobilanz hat, als jeder Fleischkonsument? Aber das wollen Sie nicht sehen, weil es unbequem ist zu sehen, dass das Auto nur ein kleiner Faktor am Untergang unserer Erde ist und wir so viel ändern müssen zu dem keiner Lust hat. Und da sind wir wieder beim Mittelalter, Hexenjagd, sich eine Sau suchen, um Sie durchs Dorf zu treiben und mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, während hinter dem eigenen Rücken ein riesiger Dreckberg liegt. Mahlzeit.

Beitrag melden
bielefelder73 13.12.2018, 13:46
84. Unsinniger Krieg gegen den Diesel

Wir verstehen das Urteil nicht. Die heutigen Diesel mit SCR Katalysatoren und AdBlue Einspritzung sind sehr sauber und in keinster Weise mit den alten "Dieselstinkern" der 2000er Jahre und davor zu vergleichen. Hier soll eine ganze Industrie mit vielen hunderttausend Arbeitsplätzen zugunsten einer fragwürdigen und unrealistischen E-Mobilitäts Ideologie geopfert werden. Die Infrastruktur der Großstädte wird sich niemals innerhalb weniger Jahre auf E-Mobilität umstellen lassen, von der Erzeugung des zusätzlichen Stroms ganz zu schwiegen.
Auch in Deutschland zeigt der Krieg gegen den Diesel massive Wirkungen. Der durchschnittliche CO2 Ausstoß der Neuzulassungen steigt wieder an, weil mehr Benziner gekauft werden und die verbrauchen nun einmal mehr Kraftstoff und erzeugen entsprechend mehr CO2. Gut für das Klima sind Fahrverbote und Zerstörung der Diesel Technologie also kaum...

Beitrag melden
misterknowitall2 13.12.2018, 13:47
85. Klasse,

Zitat von hausfeen
Im Prinzip müssten alle Fossilienverbrenner mit Hybridtechnik ausgerüstet werden, damit sie kurze Strecken emissionsfrei fahren können. Das ist doch schon lange klar. Aber die Gegenwehr heftig.
also ein zweites Antriebsystem mit entsprechendem Gewicht zusätzlich ins Auto packen? Und dass, um PS-Monster günstiger da stehen zu lassen? Und emissionsfrei ist der falsche Ausdruck, die Energie dafür wurde entweder von Außen zugeführt oder wurde bereits vom Motor geleistet. Und da auch Strom aus der Dose belastet ist... Frei bleibt nur derjenige, der seinen Wagen mit 100% Ökostrom tanken kann, und der braucht keinen Hybriden.

Beitrag melden
jupp78 13.12.2018, 13:47
86.

Zitat von wolfgang17
Natürlich wurden Abgasvorschriften aufgeweicht mit der zusätzlichen Norm 6d-Temp, die mehr als das doppelte der Schadstoffe zuläßt.
Das stimmt nicht. Die Euro 6d-temp schreibt die gleichen Grenzwerte vor, die auch die Vorgänger hatten. Beim Stickoxid sind das 80mg/km auf dem Prüfstand gemessen. Genauso wie bei Euro 6b, Euro 6c.

Beitrag melden
EiligeIntuition 13.12.2018, 13:50
87. Machen Sie sic doch bitte endlich einmal schlau,

Zitat von derleibhaftige
Die Grenzwerte sind doch völlig überzogen und rein willkürlich ! Maximal 40 µg NOx pro Kubikmeter Luft in der Stadt aber eine Adventskerze verursacht 200 µg ! Am Arbeitsplatz sind in Deutschland bis zu 950 µg erlaubt, also sogar noch etwas mehr als ein Advendskranz mit 4 Kerzen! Letztendlich ist es mir auch herzlich egal wie krumm Bananen sein dürfen !
bevor Sie hier ständig den längst vom Bundesumweltamt widerlegten groben Unfug kakophonieren:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/unterschied-zwischen-aussenluft

Beitrag melden
hannesthf 13.12.2018, 13:50
88. ... bedenklich

Wer mal kräftig im netzt sucht würde da auf so manches stoßen...
Wieso rüsten wir die Pkws und nicht die LKWs deren reinigungssystem nicht genügend Temperatur im Stadtverkehr erreicht. somit nicht funktioniert?
Ja, die Lösung scheint für viele das Elektroauto zu sein... ökobilanz davon ist jedoch echt miserabelst, ich sage nur Produktion.
Persönlich würde ich finden, die Kirche mal im Dorf zu lassen und mal sinnige Grenzwerte festzulegen. Individualverkehr in einer Stadt ist per se sinnfrei... Einfach ausbauen, groß umbauen, alles untertunneln und fertig.
Achja, geht ja nicht, kostet zu viel und den Grünen Umweltjüngern ist das zuviel Bautätigkeit.

tja, dann machen wir es doch wie in London, wer in eine Stadt will zahlt richtig Geld dafür. mal sehen wie das Thema angegangen wird... Achja, mit dem Vorschlag bin ich ein böser Kapitalist....

Beitrag melden
grossmutter 13.12.2018, 13:50
89. Apropos Kalifornien/USA

Zitat von alt-nassauer
Warum schafft es Kalifornien den Hersteller Vorgaben zu machen? Dort fahren alle Benziner.
In Kalifornien beträgt der Grenzwert für das Jahresmittel bei NO2 fast das anderthalbfache des deutschen Limits (40 vs. 57µg/m³); US-weit gilt sogar alles bis 100µg/m³ im Jahresmittel noch als völlig ok.

Und obwohl da "alle" Benziner fahren und der Staat es vermeintlich schafft, den Herstellern entsprechende Vorgaben zu machen, liegen die NO2-Durchschnittswerte trotz weit abgelegen positionierter Messorte[1] in Kalifornien auf dem Niveau deutscher Hot Spots.
[2]

[1] https://www.bing.com/maps?osid=18b0f870-512a-489b-8eb2-5d0c6574598a&cp=34.066551~-118.226727&lvl=21&style=g&v=2&sV=2&form=S00027
[2] https://aqicn.org/city/losangeles/reseda/ (Hinweis: der für NO2 angegebene Air Quality Index ist für die Umrechnung in µg/m³ mit 1,88 zu multiplizieren!)

Beitrag melden
Seite 9 von 34
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!