Forum: Auto
US-Automarkt: Sparboom im Spritschlucker-Land

Small is sexy: Ausgerechnet in der amerikanischen Provinz fahren Pkw-Kunden neuerdings auf Sparmobile wie Smart und Mini ab. Für die krisengebeutelten US-Autohändler eine große Chance - wer sich konsequent genug umstellt, kann trotz Spritpreiskrise ordentlich Kasse machen.

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schwabinpa 07.07.2008, 02:20
110. Andere europaeische Laender?

Zitat von coloradosp
(2) Haengen Sie mit moveon, dailykos, nediamatterds und der far left herum? Die sind europaeisc versuehcth, und deshalbh staendig beleidigt. Wenn "GWB und seine schjandtaten" auf den teppich kommt, dann weiss ich, wo der Wind herweht. Gerd
Noe, tu ich nicht. Aber das will ich jetzt nicht auch noch breit treten, wir sind mit der Frage sowieso schon wieder ab vom Thema. Das ist mir zu unkonstruktiv.

Eine Frage an die anderen Teilnehmer (die Sie gerne beantworten koennen, erwarten Sie aber bitte keine Reaktion): Wie ist denn die Stimmung in anderen europaeischen Laendern bezueglich der Oelpreise? Wird dort ebenso heiss diskutiert? Hier bekommt man wenig internationale Nachrichten, und im Internet sind doch eher duenne, statische Berichte zu finden.

Danke.

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holzfäller 07.07.2008, 08:17
111. danke!

Zitat von coloradosp
Schwabinpa: Falls sie mich meinen: Ich sage nur wie's ist. Mir ist schnurzegal was die Deutschen tun und sagen oder nicht. Die Lebensstile und das Umfeld sind so unterschiedlich zwischen beiden Laendern, das es eigentlich nichts auszutauschen gibt. Die Besserwisserei der Deutschen, die den Amis obsessiv saubloede "Ratschlaege" geben, und die wilde Drohungen ausstossen, wie uns verblendeten Amis bald der A*** auf Grundeis geht, finde ich ausnehmend lustig, und ich nehme sie deshalb auf's Korn. Amis ganz allgemein, und auch ich, rechtfertigen nichts, weil es ihnen schnurzegal ist, was Andere von Ihnen denken. Amerikaner sind ein Lot mit sehr viel Selbstvertrauen. Ohne das wird's schwer in der USA happy zu leben. Und Amerikaner leben wie Amerikaner leben. Wenn das nicht so waere, dann waere ich ja ueber den kuerzlichen Onkelbenz Bloedsinn ja "beleidigt". Sie scheinen in der USA zu wohnen. Haben sie schon mal einen "beleidigten" Amerikaner gesehen? ich nicht. Gibt es deutsche, die nicht staendig "beleidigt" sind? Ich habe noch keinen getroffen. Gerd
hahaha - sie werden langsam witzig, coloradosp. selten so nen stuss gelesen, wie der ihrige. man kann nur hoffen, dass die restlichen amerikaner tatsächlich nicht so schnell beleidigt sind, wie eingewanderte deutsch-amerikaner. der einzige, der in diesem forum beleidigt zu sein scheint, sind sie. danke, für den gelungenen montagmorgenbrüller!

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C. F. Hartzer 07.07.2008, 10:23
112. .

Zitat von coloradosp
Ich streite mich nicht mit Ihnen herum, wenn Sie schon die DOT Statistik falsch lesen.
Nicht ich lese etwas falsch, sondern sie. Ich hatte gehofft, sie kommen von allein drauf, aber dann eben noch mal extra:
Die von ihnen zitierten Daten der International Road Federation via Economist sind ein Vergleich des VOLLBESITZES von Fahrzeugen auf internationaler Ebene. Die zitierten Werte sagen also nur eins: in Deutschland BESITZEN mehr Leute den PKW, den sie privat nutzen, auch, als in den USA. Trotzdem gibt es in den USA sehr viel mehr genutzte PKW pro 1000 (DoT) als in Deutschland. Sie selbst haben ja schon erwähnt, dass in den USA viel geleast wird. Und GELEAST zählt in einer "car OWNERSHIP" Statistik eben nicht...

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suum.cuique 07.07.2008, 15:36
113. Ist doch logisch!

Zitat von janvetter
Was ich nicht verstehen will... die großen 3 haben auch "kleine" Fahrzeuge in der Modellpallete... Warum wird die Produktion nicht umgestellt? Ich mein das Thema ist nicht erst seit gestern auf dem Tisch, sondern seit Jahren. Was ist so schwierig daran einen Ford Focus oder einen Saturn Astra auf dem US-Markt zu etablieren?
Die Gewinnspanne bei einem SUV ist die dreifache zur der eines Kleinwagens.

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coloradosp 07.07.2008, 16:49
114. Ein Hoch fuer die Mietskasernen

Zitat von konstantinkoll
(1) Meine Arbeitsstätte erreiche ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, ich wohne seit genau 10 Jahren in einem Vorort einer deutschen Großstadt. (2) jeder bekommt 10....
(1) Nochmals: wir haben, als wir fuer drei jahre in Wien gewohnt haben, in den Anfang Neunzigern KEIN Auto gehabt, obwohl ich als internationaler Angestellter die 30 Prozent Luxussteuer nicht bezahlen muesste, die oesterreich auf Autos erhebt.
Noch nicht mal eines in einer Tiefgarage.
Warum: Eion Auto ist war unnoetig, weil die Stadt-, Nah- und frenverbindungen stressloser, ausgezeichnet und bequem waren.

Nur ein beispiel: Wir waren oft in unserer beider Geburtsstadt Karlsruhe.
(a) mit dem Auto sich auf den Autobahnen einen nervenzusammenbruch holen und halbtot in Karlsruhe ankommen.
(b) Mit dem Schlafweagenzug abends in Wien schlafen gegangen und moregns in Kalrsruhe erfrischt angekommen.
(b) war unsere Praeferenz.

Wieviel Autos habe ich heute? Zwei, einen New Beetle Turbo und einen Jeep Grand Cherokee mit V8 Motor und allem drum und dran.
Warum? rate mal.
(2) ich haette was anderes gemacht mit den 10 Mio Dollar. Aber das wuerden sie nicht verstehen.
(3) Das hohe Lied ueber Mietskasernen!
(4) Die stammen aus der letzten Sozialisierungs-Hysteria nach dem zweiten Weltkrieg. "Stadtplaner" haben die verbrochen.

Die wirklich Grossen "projects" wie sie genannt werden, werden in NY und in Chicago gesprengt.


Gerd

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coloradosp 07.07.2008, 16:51
115. Was Sie so alles annehmen.

Zitat von C. F. Hartzer
Allerdings sind diese auch keine Standortgarantie, wie sie zu glauben scheinen.
Was Sie so alles annehmen. Ich habe den Eindruck sie wissen noch nicht mal, von was Sie reden, aber was glaube wissen sie ganz genau.

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coloradosp 07.07.2008, 17:27
116. Guiness Book verdaechtig

Zitat von Frank Wagner
Menschen die vor nichts Angst haben sind offenkundig dumm.
Das ist die bizarrste Aussage des Jahres in diesen Foren.
Ich weiss was Sie meinen. Als vor ein paar Jahren dieser grenzueberschreitende Schwarzbaer die deutsche Bevoelkerung in Angst und Schrecken versetzt hat, bis ein tapferer glaube italienischer Jaeger das Ungetuem zur Strecke gebracht hat, habe ich die kollektive Angst und Panik gesehen.

Zum gleichen Zeitpunkt hat sich gerade ein Blackbear (die vorwiegend braun sind) mit seinen zwei Pups in meinem Backyard breitgemacht. Wir haben ihn schlafen lassen, nach sechs Stunden ist er wieder weggetrottelt.

Hier der Baer:
http://up.picr.de/1111246.jpg
Die Pubs hat er vor dem Einschlafen auf eine Ponderosa Pine gejagt:

http://up.picr.de/1111258.jpg
Ja, das sind die Mentalitaetsunterschiede, Frank

Amerikaner wie ich sind nach Deiner absoluten Wahrheit also dumm, weil sie nicht in Angst und Panik verfallen.


Well, Gerd

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Claudia_D 07.07.2008, 17:39
117. .

Zitat von konstantinkoll
Ich habe mit meinen Freunden in San Francisco letztes Jahr ein Gedankenspiel gemacht: jeder bekommt 10 Millionen Dollar, und darf sich dafür die Immobilie kaufen, die er möchte. Ein Bekannter, der in einem großen (Holz)haus in San Mateo am Ende der Welt mit Freunden zur Miete wohnt, meinte, er würde dieses Haus kaufen. Ich wurde entgeistert angeguckt, als ich mir eine Wohnung in Downtown San Francisco an der Market Street im 1. Stock eines der Häuser dort kaufen wollte. Mit einer solchen Wohnung habe ich aber bei steigenden Ölpreisen Vorteile: - Das Ding ist aus Stein --> weniger Heizkosten - Es ist Downtown, d.h. viele Geschäfte und sonstige Orte sind zu Fuß erreichbar - Die Muni und Bart (Straßenbahn und S-Bahn) haben Haltestellen direkt vor der Tür, um mich für wenig Geld in die ganze Bay Area zu bringen. Die Caltrain Station ist auch nicht weit. Das ist eben der . Dass Amerikaner so individualistisch auf Eigenheime fixiert sind (zusammengesetztes Zitat von coloradosp), ist dann scheinbar ein kulturelles Phänomen. In den in Brooklyn oder Queens würde ich übrigens auch nicht wohnen wollen.
Zitat von coloradosp
(3) Das hohe Lied ueber ! (4) Die stammen aus der letzten Sozialisierungs-Hysteria nach dem zweiten Weltkrieg. "Stadtplaner" haben die verbrochen. Die wirklich Grossen "projects" wie sie genannt werden, werden in NY und in Chicago gesprengt.
Regen Sie sich ab. Wir haben alle begriffen, daß "Mietshaus" für Sie ein Reizwort ist, auf das sie anspringen wie ein Heizöltraktor - wie auf so viele andere.

Ihnen ist diskussionsmäßig nicht mehr zu helfen.

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konstantinkoll 07.07.2008, 18:16
118. Zur Miete wohnen

Offenbar springt hier sofort der Reflex "Wohnung = abbruchreife Kaserne" an. Ich selbst wohne übrigens gar nicht zur Miete, die Wohnung ist gekauft. Das Auto habe ich seit ich 18 bin, ich komme ursprünglich vom Land, und fahre dort auch gelegentlich nochmal hin. Auch für die 2-3km zum Supermarkt ist es praktisch.

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suum.cuique 07.07.2008, 18:56
119. Klassenloses Verkehrsmittel Auto

Wir entfernen uns zunehmend von der Idee des klassenlosen Verkehrsmittel Auto. ( Volkswagen) Abgesehen davon, dass es Bentley und Fiat gibt, ermöglichte jedoch die Individualmobilisierung durch das Auto viele Dinge, die in den 20er bis 40er Jahren eigentich nur der Oberschicht möglich war. Ab den 50er/60er-Jahren hatte es sich gewandelt. Faktisch jedermann konnte sich sein eigenes Auto leisten. (Je nach Geldbeutel). Käfer oder SL-Flügeltürer.
Das wird aber bald vorbei sein, wenn die staatlich künstlich verteuerten Energiepreise PLUS steigende Weltmarktpreise es für den Ottonormalverdiener unmöglich machen mit dem PKW
z. B. mal Tante Gretchen zu besuchen oder an die Ostsee zu fahren.
Vom täglichen Gebrauch ganz abgesehen. Dann wird es in Europa/Deutschland wieder so sein wie vor 150 Jahren. Die Reichen fahren in der "Kutsche", das normale Volk geht zu Fuß, respektive ÖNV. Der ÖNV wird sich auch dann ernorm verteuern, da er ja nicht mehr in Konkurrenz zum Auto steht, also wieder weitestgehend das alleinige Verkehrsmittel darstellt UND weil die Enrgiekosten steigen. Der Reiche kann es sich weiterhin leisten im SUV nach Sylt zu fahren, auch beim fiktiven Spritpreis von 10 Euro pro Liter.
Dann ist Autofahren ein chicer, teurer Luxus geworden...

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