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VCD-Autoliste: Umweltschützer empfehlen neue Dieselautos zum Kauf
Peugeot

Der ökologisch orientierte Verkehrsclub VCD rät erstmals seit drei Jahren wieder zum Kauf von Dieselautos. Die Abgasreinigung funktioniere inzwischen deutlich besser. Die Empfehlungen im Überblick.

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dr.eldontyrell 18.10.2018, 11:53
30. Ich versuche

mir grade vorzustellen, was passiert wäre, wenn Hersteller wie z.B. VW von vorneherein eine wirkungsvolle AdBlue-Reinigung in Ihre Diesel eingebaut hätten.
Wahrscheinlich wäre die ganze Branche pleite gegangen und wir würden heute alle mit 6,3l V8-Diesel-Pickups aus den USA hier herumfahren...nicht.

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meihan 18.10.2018, 11:56
31.

Zitat von jogola
ein größerer Tank für Adblue die Möglichkeiten der deutschen Autobauer aus ?
...ein großer oder kleiner AdBlue Tank hat keinen Einfluss. ist kein AdBlue mehr vorhanden, springt das Auto nicht mehr an.
Bis heute jedoch kann mit kein MB Mechaniker erklären warum mein W211 Bluetec ohne AdBlue auskommt und warum man dieses System so eingestellt hat ( AdBlue wird durch kurzfristiges "Fettstellen" nach einigen 1000 km immer wieder neu erzeugt)

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MatthiasPetersbach 18.10.2018, 11:56
32.

Zitat von pom_muc
Vielleicht sollte man einfach mal das "SUV"-Bashing durch reale Zahlen ersetzen?
...oder sich mal abwechslungsweise mal über den BEGRIFF klar werden.

Nur weil ein Auto 3 cm höher ist und einen nachgemachten Plastikunterfahrschutz besitzt, ist das noch lange nicht gleichzusetzen mit einem BMW Q5 - oder wie die Kisten so heißen.
Selbst wenn Ersterer in den Prospekten als SUV betitelt wird.

Das ist ein Marketing Begriff - sonst nix.

Wenn man den mal mit "Autos über 100 PS, 1200 kg, Verbrauch über 5 Liter und völlig bescheuerter Ausstattung und Technik" ersetzt, kommt man den Kritikpunkten doch deutlich näher.

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Medienkritiker 18.10.2018, 11:57
33. Sehr schön...

hier wird einmal die Realität zur Kenntnis genommen, das ist ja mal etwas:) Wie zu ersehen, sind noch nicht einmal die heutigen Elektroautos in der Lage, die künftigen - ab 2030 gültigen CO2-Werte einzuhalten. Das liegt zwar am heutigen Energiemix, deutet aber darauf hin, wo wirklich die repressiven Prioritäten gesetzt werden müssen!

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pom_muc 18.10.2018, 12:00
34.

Zitat von CancunMM
Wieso nonsens? Welches E-Auto mit brauchbarer Reichweite können Sie sich denn leisten ? Und vor allem wo wollen Sie es laden ? Das mag zwar im ländlichen Gebiet gehen. Aber stellen Sie sich mal ein Mehrfamilienhaus in einer Großstadt vor, mit z.B. 10 Mitparteien. Wenn nur die Hälfte 1 E-Auto hätte, wären das bei ca. 100 Häusern in einer typischen berliner Strasse 1000 Ladestationen. Vielmehr muss man fragen, was dieser Blödsinn mit den angeblich verlorenen Lebensjahren soll. Da werden Korrelationen zu angeblichen Beweisen gemacht aus ideologischen Gründen. Von Feinstaub der Direkteinspritzer spricht niemand. Dabei hat man hier ja was Handfestes.
Heute haben die 5 Mietparteien aus ihrem Beispiel noch nicht einmal einen Rechtsanspruch sich auf eigene Kosten eine Lademöglichkeit an ihrem Tiefgaragenstellplatz installieren zu lassen.

Da ist dann jede Diskussion mit einer durchschnittlichen Hausverwaltung schnell erledigt!

Für mich ist das völlig unverständlich warum die SPD-Justizminister nicht mal bei den Grundlagen zur E-Mobilität in den Städten tätig werden.

Der einzige plausible Grund könnte sein dass die SPD-Strategie tatsächlich aus der Verbannung von privaten Autos aus der Innenstadt besteht.

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zeisig 18.10.2018, 12:00
35. Empfehlungen von Umweltschützern?

Wenn wir ehrlich sind: Es kauft doch ein jeder sein Fahrzeug nach seinen persönlichen Bedürfnissen. Ökologische Gesichtspunkte rangieren weiter hinten. Da fahren junge Familien aus der besseren Wohngegend gerne etwas Größeres, wählen aber grün. Der Single wohnhaft in der Innenstadt fährt einen sparsamen Smart, umweltfreundlich, aber der wahre Grund warum er sich so eine Sardinenbüchse antut ist doch in Wirklichkeit das Parkplatzproblem. Männer aus andren Kulturkreisen kaufen sich gerne gebrauchte BMW, Audi oder Mercedes Limousinen, wei die was hermachen und obendrein auch noch zu Spottpreisen zu haben sind. Da spielt dann auch der Verbrauch keine Rolle, dafür sind sie schließlich billig in der Anschaffung. Empfehlungen von Umweltschützern stoßen deshalb auf geringes Interesse, würde ich mal sagen.

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dr.eldontyrell 18.10.2018, 12:03
36. Und wieder

Zitat von pom_muc
Wir haben in der Auto-Industrie zwei Megatrends. 1. Das autonom fahrende Auto. 2. Die Abkehr vom Verbrennungsmotor (basierend auf Öl) hin zu Alternativen basierend auf a) Akku b) Brennstoffzelle c) Gas (Power2Gas) Bei 1. gehört die deutsche Automobilindustrie zu den führenden Unternehmen. Zumindest wenn man Patente und Verfügbarkeit (inkl. tödliche Unfälle) betrachtet. Bei 2. setzt die deutsche Industrie nicht nur auf ein Pferd wie es Tesla aufgrund der beschränkten Entwicklungskapazitäten machen muss. Die Brennstoffzelle ist als bessere Alternative zum Akku noch nicht tot und wird von Herstellern wie Toyota immer noch als bessere Alternative zum Akku vermarktet. https://www.toyota.de/automobile/brennstoffzellenautos.json Es wäre töricht sich nur auf eine Nachfolge-Technologie zu konzentrieren nur weil das ein kleiner von der kalifornischen IT-Industrie gehypter US-Hersteller wie Tesla tun muss.
die Chimäre H2-Antrieb.
Hier, nochmal. https://www.forschungsinformationssystem.de/servlet/is/332825/
Warum hält sich dieses bescheuerte Gerücht, H2-Antriebe seien so toll. Nicht zu reden von der extrem teuren Technik zur Lagerung und zum Transport.

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MatthiasPetersbach 18.10.2018, 12:06
37.

Zitat von pom_muc
Wir haben in der Auto-Industrie zwei Megatrends. 1. Das autonom fahrende Auto. 2. Die Abkehr vom Verbrennungsmotor (basierend auf Öl) hin zu Alternativen basierend auf a) Akku b) Brennstoffzelle c) Gas (Power2Gas)
Also Punkt 1 finde ich einen ziemlichen Irrweg. Zum Fahren genügt Lowtech - und alles, was wir so an Elektronik in die Autos schrauben, kann man unter Umweltverschmutzung abhaken. Ob im Gebrauch - oder in Herstellung und Entsorgung.

Aus der Anforderung "Transport/Reisekiste mit Motor" kann man natürlich ne Mondrakete basteln - aber das ist weder sinnvoll und noch umweltfreundlich. Nur Geldbeutelfreundlich für die Hersteller.

Mal ganz davon abgesehen, daß "Daten" auch etwas sind, die so viel wie möglich zu vermeiden sind. Nicht wegen des Deatenschutzes, sondern einfach wegen des Energieaufwandes.

Ehrlicherweise könnte man sagen "Daten sind der neue Diesel".

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spon-facebook-10000012354 18.10.2018, 12:07
38. Eine richtige Einschätzung

Es ist beim heutigen Stand der Technik schwer vorstellbar, dass man Otto-Motoren und Diesel-Motoren völlig gegen E-Motoren austauschen kann, auch wenn dies medial immer wieder behauptet wird. Dazu sind die Vor- und Nachteile zu spezifisch. Sicherlich ist die weitere Verbesserung der Fahrzeugkatalysatoren der Verbrennungsmotoren denkbar, mehr aber auch nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ottomotor#Wirkungsgrad
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromotor#Wirkungsgrad_und_Effizienz
https://de.wikipedia.org/wiki/Dieselmotor#Vorteile_des_Dieselmotors
https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeugkatalysator#Weiterentwicklung

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jogola 18.10.2018, 12:11
39. Aber

Zitat von meihan
...ein großer oder kleiner AdBlue Tank hat keinen Einfluss. ist kein AdBlue mehr vorhanden, springt das Auto nicht mehr an.
war nicht der Unwille einen größeren Adbluetank einzubauen, Anlass die Motorsteuerung zu manipulieren ?

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