Forum: Auto
Vello Bike+ im Test: Falten und walten
Stefan Weißenborn

Der österreichische Klappradspezialist Vello will ein E-Bike mit unbegrenzter Reichweite erfunden haben - dank einer besonderen Technik im Hinterrad. Unser Autor hat das Versprechen überprüft.

Seite 1 von 6
hufd 30.05.2019, 07:08
1. Bei jedem Bremsen ein Ladezyklus weg?

Wenn man 1000 Ladezyklen hat und bei jedem Bremsen einen verbraucht, hält die Batterie deutlich kürzer. Von daher muss man in den Preis auch einbeziehen, dass man das Fahrrad oder die Batterie deutlich häufiger neu kaufen muss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Alex Fi 30.05.2019, 08:50
2. Was ein dreister Design- und Technologieklau!

Die Firma BERNDS fertigt seit fast 30 Jahren Falträder, die dieser "Neuerung" doch extrem ähnlich sehen. Die pregnante Federung der Hinterradschwinge und den klappbaren Hinterbau hat Thomas Bernds bereits 1991 erfunden. Auch gibt es das BERNDS Faltrad seit dieser Zeit mit Riemenantrieb und seit sehr vielen Jahren auch als Elektroversion mit Motoren namhafter Hersteller.
Wer sich über ausgereifte Technik und prämiertes Design informieren möchte, wird auf der Internetseite des Herstellers fündig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
micspiegelforum 30.05.2019, 09:03
3. Cool

Rekuperation, vernünftiges Gewicht, und auf das Display verzichtet. Das entlastet die Umwelt. Hat ja eh jeder sein Display dabei. Hört sich gut an. Es gibt also Menschen mit Ideen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bran_winterfell 30.05.2019, 09:04
4. Diesmal kostet das Rad

... immerhin "nur" knappe 3000?, die letzten beiden waren einen Tausender teurer. Anscheinend ist die diese Kolumne nur für eine gewisse Oberschicht gedacht,bei der Geld keine Rolle spielt. Oder eBikes mit leisen für Normalsterbliche werden nicht kostenlos fürs Probe fahren zur Verfügung gestellt. Schade eigentlich...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
barlog 30.05.2019, 09:07
5.

Mich würde mal interessieren, wie hier der Rahmen zum Wechseln des Riemens geöffnet werden kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
C.Ohr 30.05.2019, 09:10
6. Wir fassen zusammen

Ein Rad mit vielen technischen Highlights, wirkliche Ingenieurskunst!
Da durften die Entwickler einmal richtig kreativ sein.
Aber mit einem Gang [dafür gibt's ja dann die sechs Unterstützungsstufen als Schaltungsersatz], einer lächerlichen Einschaltprozedur, Verbindung zum Smartphone und schwer.

Die Zielgruppe ist somit klar: Besitzer von Wohnmobilen, Großstadthipster. Denn für mehr als 5km Fahrt in der Ebene ist dieses Rad nicht geeignet, die fehlende Schaltung das K.O.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
LuPy2 30.05.2019, 09:16
7. Ingeneurskunst,

Energie in den Akku zurück zu speisen. Warum dauerte das innerhalb der Fahrzeugtechnik so lange? Ohne Rekuperation ist für mich jedes E-Fahrzeug eine Krücke, mit der man viel Geld beim Käufer abgreifen kann, der will hip und umweltfreundlich sein will - soll er dafür zahlen!
Wer das Geld für ein E-Bike in ein herkömmliches Fahrrad investiert, bekommt Komponenten, mit denen ein E-Antrieb nicht erforderlich ist (Schaltung, Getriebe). Doch für ein herkömmliches Bike möchte man maximal 300€ ausgeben, keine 3000!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
olli_b 30.05.2019, 09:17
8. Kein ganzer Ladezyklus

@hufd:
Warum sollte jedes Mal ein ganzer Ladezyklus weg sein, wenn beim Bremsen ein winziger Teil der Kapazität wieder in den Akku kommt?
In der Summe verschleißt das zwar den Akku, dafür muß man daheim weniger nachladen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
emil7685 30.05.2019, 10:17
9.

Zitat von bran_winterfell
... immerhin "nur" knappe 3000?, die letzten beiden waren einen Tausender teurer. Anscheinend ist die diese Kolumne nur für eine gewisse Oberschicht gedacht,bei der Geld keine Rolle spielt. Oder eBikes mit leisen für Normalsterbliche werden nicht kostenlos fürs Probe fahren zur Verfügung gestellt. Schade eigentlich...
Wieso in Allerherrgottsnamen sollte in einem Online-Magazin, dessen Rubrik "Mobilität" nur einen winzigen Teilbereich ausmacht, über irgendwelche Wald- und Wiesen-Fahrräder für 300 Euro aus dem Baumarkt berichtet werden?
Wenn sich jemand ein Alltagsfahrrad für kleines Geld kaufen will dann informiert derjenige sich doch nicht im SPIEGEL.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6