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Verein prüft Rechtsweg: Umwelthilfe will Tempo 120 auf Autobahnen erzwingen
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Die Deutsche Umwelthilfe fordert ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen - und will es juristisch durchsetzen. Begründung: Klimaschutz.

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neutron76 18.12.2018, 15:14
220. Ein völlig unnötiger Schritt

Außerdem geht eine Grundlage für den Erfolg deutscher Autos verloren. Die Autobahnen sind auch eine Teststrecke. Wenn Autos in Deutschland auf der Autobahn funktionieren, halten sie alles andere auch aus.

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Ein PKW- Fahrer 18.12.2018, 15:14
221. Freiheit? bzw. wichtige Maßnahmen

Jeder sollte hier im Land die Freiheit haben, selber zu entscheiden, ob er sparen möchte, oder nicht.
Weshalb soll ein E- Auto Fahrer auf freier Straße nicht schnell fahren dürfen, wenn er sein Fahrzeug Zuhause per Solaranlage läd und seine Batterien voll sind?
Wichtiger ist natürlich die Unfallvermeidung auf den Autobahnen.
Da wäre aber der erste Schritt eine durchgängige Verkehrsüberwachung betreffs "Abstandsverkürzung", also das hineindrängeln in den Sicherheitsabstand, den jeder LKW- Fahrer einhält. Aufgrund dieser "Anstandsverkürzungen" können sie Anti- Kollision- Assistenten nicht arbeiten mit der Folge der schweren Auffahrunfälle durch LKW.
Dann könnte über eine gesetzliche Pflicht zur Einführung von Dashcams diskutiert werden, so daß die Polizei obige Vergehen jederzeit ahnden kann.
Da wäre eine "Vernetzung" viel sinnvoller als bei den EUR- 5 Fahrverboten.

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kael 18.12.2018, 15:15
222. Autos sind auch Statussymbole

Zitat von darthmax
Nun ist allerdings unsere Autoindustrie darauf angewiesen zu exportieren und gerade unsere Hochmotorisierten Autos erfreuen sich grosser Beliebtheit, auch wenn in den Ländern diese garnicht auf Ihre Höchstgeschwindigkeit ausgefahren werden dürfen.
Warum sollte das in Deutschland anders sein?
Ihre Sorgen teile ich ganz und gar nicht.

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wilbury 18.12.2018, 15:15
223. Geschwindigkeitsbegrenzung ist gut

130km/h wäre aber besser. Aber was macht Vater Staat dann, wenn die vielen Einnahmen aus den Geschwindigkeitskontrollen wegfallen. Nach einem Jahr haben sich fast alle an die entspannte Fahrweise angepasst und gewöhnt. Und dann war es das mit dem Abkassieren. Siehe alle anderen Länder um uns herum. Da fährt fast jeder nicht schneller als er darf.

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rosinenzuechterin 18.12.2018, 15:16
224. Einfach nur Physik

Zitat von wille17
Warum ein Motorrad bei 120 weniger ausstösst als bei 140 muss leuchtet mir nicht ein.
de.wikipedia.org/wiki/Strömungswiderstand#Abhängigkeit_des_Strömungswide rstandes : (140 km/h / 120 km/h) ^ 2 = 36% mehr Luftwiderstand, den der Motor überwinden muss, wofür er mit der entsprechenden Mehrmenge Sprit gefüttert werden muss, was zu einer entsprechenden Abgasausstoßsteigerung führt. Hinzu kommt noch die höhere Beschleunigungsarbeit, in die die Geschwindigkeit auch quadratisch eingeht (de.wikipedia.org/wiki/Arbeit_(Physik)#Beispiele).

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RalfMG 18.12.2018, 15:16
225. 120 ok-im Prinzip,

aber der juristische Weg ist falsch. In einer auf Konsens angewiesenen Gesellschaft ist es gefährlich alles juristisch durchzusetzen, was man durchsetzen kann, d. h. vorausgehen muss eine gesellschaftliche Diskussion. Das Prinzip "Ich bin im Recht, die Anderen müssen sich fügen" kann bei Fragen die Alle betreffen zur Aushöhlung des gesellschaftlichen Diskurses führen, mit dem Ergebnis das die Konsensgesellschaft letztendlich am Ende ist. Leider ist es so, dass der moralische Imperativ der Linken und "Wohlmeinenden" genau so gesellschaftlichen Sprengstoff beinhalten kann, wie die egoistische Intoleranz der Rechten.

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mborevi 18.12.2018, 15:17
226. Ich stehe voll und ganz dahinter ...

... denn ein Tempolimit (120 ist noch zu schnell) würde die Unfallzahl und damit die Staus drastisch vermindern und gleichzeitig den CO2-Ausstoß deutlich verringern. Also nur positives? Ja! Wenn man die Sache rational angeht. Ich fahre oft von Mittelhessen in die Toskana: An einem Tag 1150 km mit Tempomat 110 und komme ausgeruht rechtzeitig zum Abendessen (21 Uhr) an. Das soll mir ein Raser erst mal nachmachen.

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timo_kohlhepp 18.12.2018, 15:18
227. Warum eigentlich immer ein Diktat?

Ich bin dagegen. Das das Fahren entspannter wird stimmt nicht, dass man insg. schneller vorankommt stimmt ebenfalls nicht. Das der Automobilverkehr die große Ursache für den Klimawandel etc. ist, ist ebenso falsch. Das ist die Profilneurose einiger weniger Baumliebhaber und Weltverbesserer. Warum muss sich die große Mehrheit eigentlich immer öfter den Liebhaberphantasien einiger weniger beugen?

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latrodectus67 18.12.2018, 15:18
228. Bejubelte Geister

Zitat von martin.hansen
Wer sich nicht daran hält oder zum Nichteinhalten beiträgt, wird gnadenlos behandelt und von den profitorientierten Gesetzdurchsetzern ausgegrenzt.
Das ist genau was die Mitmenschen wollen, wenn sie für DUH spenden oder die Grünen wählen. Eine Neuauflage des "geregelten Lebens in Deutschland". Nach deren Regeln allerdings. Was lustig ist, wenn man bedenkt dass diese Leute ihre eigenen Wurzeln in Woodstock und den 68ern sehen.

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Crom 18.12.2018, 15:18
229.

Zitat von hobbyastronaut
Spass am Fahren ...... ist für mich irrelevant. Ich möchte sicher und günstig von A nach B kommen und verstehe nicht, warum es nicht längst ein generelles Tempolimit gibt - excelente Lobbyarbeit?
Was für Sie relevant oder irrelevant ist, ist irrelevant. Schließlich fahren nicht nur Sie auf der Autobahn. Meine Wohlfühlgeschwindigkeit ist z.B. 140 - 150. Nur 120 durchgehend fahren zu dürfen, würde wahrscheinlich eher ermüdend auf mich wirken. Es gilt Regelungen zu finden, die für alle Autofahrer passen. Derzeit sind ca. 50% der Autobahnstrecken limitiert. Ich denke das reicht. Darüber hinaus glaube ich nicht, dass dadurch irgendwie eine relevante Menge CO2 eingespart würde.

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