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Verkauf von Kompaktmodellen: Daimler gewinnt Kältemittelstreit in Frankreich
DPA

Erfolg für Daimler im Kältemittelstreit: Frankreich muss den Verkauf der Kompaktmodelle von Mercedes wieder zulassen. Die endgültige Entscheidung steht aber noch aus.

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diddi99 27.08.2013, 16:01
1. Ähm...

Wie passen "nicht mehr zulässiges Kältemittel" und "wieder zulassen" zusammen?

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alucard0390 27.08.2013, 16:18
2. Ganz richtig

Der zulassungsstopp war nicht richtig und mercedes sollte sogar Schadenersatz wegen einen Teil der dadurch verlorenen Kunden.
Ich freue mich das Mercedes an die Sicherheit der Käufer denkt und sich das mittel nicht aufzwingen lässt da sowieso kein anderer Hersteller das mittel verwendet sogar Toyota hat es wieder aus allen Autos entfernt

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Ottokar 27.08.2013, 16:23
3. Wenn die Tests von Mercedes richtig sind

und anerkannt werden, sollten alle importierten Fahrzeuge aus Frankreich, die das Zeug im Tank haben aus dem Verkehr gezogen werden. Man stelle sich vor es gibt einen Massenunfall und das Zeug brennt. Honywell und DuPont haben halt Pech gehabt das Zeug mit ihrer Lobby in den Markt zu drücken.

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kenterziege 27.08.2013, 16:35
4. Na endlich!

Zitat von sysop
Erfolg für Daimler im Kältemittelstreit: Frankreich muss den Verkauf der Kompaktmodelle von Mercedes wieder zulassen. Die endgültige Entscheidung steht aber noch aus.
Frankreich ist eben doch ein Rechtsstaat. Und die Franzosen werden einsehen, dass letztendlich CO2 als Kältemittel viel besser ist, als dieses Killerkältemittel von zwei monopolisierten US-Konzernen. Es wäre eine schöne Aufgabe für investigative Journalisten, wie überhaupt eine Mehrheitsmeinung für R 1234 Yf entstehen konnte. Die können ja beim VDA von Herrn Wissmann anfangen! Mercedes gebührt großes Lob, gegen den Strom geschwommen zu sein. Toyota ist auf den Zug aufgesprungen!

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statussymbol 27.08.2013, 16:43
5.

Zitat von diddi99
Wie passen "nicht mehr zulässiges Kältemittel" und "wieder zulassen" zusammen?
In dem man die ersten zwei Sätze des Artikels liest:

Zitat von Artikel
Daimler war vor den Staatsrat gezogen, um den von der sozialistischen Regierung Mitte Juni verhängten Zulassungsstopp aufheben zu lassen.
Wenn man den Zulassungsstop gerichtlich aufheben lässt, dann ist das Kühlmittel wieder zugelassen.

War das jetzt so schwer zu verstehen?

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ollifast 27.08.2013, 16:46
6. Entweder oder

Entweder man besteht in Frankreich auf buchstabengetreuer Erfüllung der EU-Richtlinien. Dann ist aber auch der Trick mit der Übernahme der Altzertifizierung zulässig, ob es gefällt oder nicht. Die anderen Hersteller machen es genau so, Daimler war nur erst so ehrlich und hat sich eine neue Zertifizierung geholt. Nun wollte man sie nach der Fortschreibung der alten als einzige blockieren und das geht dem Buchstaben der Richtlinie nach nicht.
Wenn man sich jetzt auf den Sinn der Richtlinie beruft, dann hat Daimler auch völlig recht. Solange wie das neue Kältemittel ein nachweislich hohes Personengefährdungsrisiko aufweist, geht der Schutz der Menschen vor, insbesondere da auch das alte Kältemittel sich in einem geschlossenen System befindet und normalerweise gar nicht an die Umwelt kommt. Auch das Umweltrisiko ist hypothetisch, die Gefährdung durch gebildete Flusssäure ist es nicht und das Zeug ist extrem gefährlich! Und was die Chemielobby angeht: Die handeln unverantwortlich, ein solches Produkt über Winkeladvokatismus in den Markt drücken zu wollen. Nur weil da 3,50 Euro investiert wurden, sollen Menschenleben unnötig gefährdet werden, so nicht!

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Nocheinmensch 27.08.2013, 17:34
7. Gefährlich

Würdet ihr ein Kältemittel im Auto dulden das euch vergiften kann? Das Zeugs ist so giftig das ein Tropfen auf die Haut tödlich ist, wenn nicht inerhalb von 30 Sekunden das Gewebe amputiert wird. Es brennt, es ist in der Luft giftig. Es hat mehr Eigenschaften eines C Kampfstoffes als von einem Kältemittel.

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reichelt97 27.08.2013, 17:49
8. EU Theater

Da ist es wieder , das D- EU- Lobby Theater.
Dazu kommen USA Lobby- Interessen. In der Summe nichts Neues, aber passend zum zeitgleichen NSA und Syrien Thema. Alles Dinge , die Frau Merkel nicht stören, weil sie unter USA -Stasi- Kuratel steht. Teflon- Merkel eben. Sachstand ist die richtige Entscheidung Daimlers, die Entwicklung der CO2 Anlagen neu zu booten, weil da nichts bei perfiden US-Konzernen hängen bleibt, die nicht durch Leistung ,sondern durch Ausnutzung von Patentrechten, zusammen mit der Waffen, Pharma und Gentechlobby Dinge weltweit ohne wirtschaftliche Leistungen Geld und Wirtschaftsinfos abschöpfen will.
böse Grüsse in der Zeit der Kriegstreiber

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w220 27.08.2013, 17:58
9. Wider den technologischen Imperialismus

Die Monopolstellung von Honeywell und DuPont für R1234y hätte mittelfristig schlimme makro-ökonomische Auswirkungen für die EU gehabt. Insoweit ist es sehr gut, daß der Erfinder des Autos (MB) Zeit hat, das neue CO2-Klimaverfahren zu entwickeln und so eine Vormachtstellung der USA gar nicht entstehen zu lassen. Daß es die bei Seltenen Erden für China und bei Erdgas für Russland schon gibt, ist schlimm genug. Allerdings haben die USA im IT-Sektor schon eine Vormachtstellung kraft ihrer Spionage - und werden bemüht sein, diese durch gezieltes Abschöpfen von Wirtschaftsgeheimsissen auch auf andere Bereiche auszudehnen. In der neuen 4-polaren Welt (USA, Russland, China und EU) sind die drei erstgenannten allesamt als rücksichtslose Imperialisten enttarnt. Wenn wir in der EU nicht bald die Arbeitssklaven der drei anderen Mächte sein wollen, müssen wir uns emanzipieren.
Also: "no U.S.e - don't feed the spy" raus aus allen US-Servern, Clouds usw. EU-Netz her, koste es, was es wolle, sonst sind wir bald der 53. US-Bundesstaat (mit verringerten Rechten, so etwa wie Puerto Rico). Und der Syrien-Krieg ist nichts als ein Ablenkungsmanöver. Obama ist da keinen Deut besser als Bush. Herta Däubler-Gmelin hatte schon recht: Krieg zur Ablenkung von anderen Problemen. Und die Engländer? Rausschmeissen aus der EU, die wollen ja gar nicht unsere werte haben, die wollen sein wie die USA.

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