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Verkehr am Wochenende: ADAC ruft Staustufe Rot in alle Richtungen aus
DPA

Urlaubern drohen am Wochenende lange Staus. Vielerorts enden die Ferien, im Süden rollt die zweite Reisewelle - und auch die Formel 1 sorgt für Verzögerungen.

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Gluehweintrinker 01.08.2019, 14:05
1. Es gibt zu viele Kraftfahrzeuge auf dem Planeten.

Kein Land der Welt ist dafür gerüstet, dass alle zu jeder Zeit mit einer persönlichen überdimensionierten Transportmaschine überallhin reisen können. Wie die Lemminge stürzen sich alle Jahr für Jahr in den kollektiven Irrsinn, und wenn gejammert wird, dann fordern sie vielleicht den zwölfspurigen Ausbau. Wenn einem da nicht langsam etwas anderes einfällt, von Zurückdrängung des Individualverkehrs bis zur Frage, wem dieser Übertourismus überhaupt einen Nutzen bringt, dann vergeigen wir es kolossal mit unserer Zukunft auf dem Planeten. Entweder kommen wir zur Vernunft, konsumieren von allem deutlich weniger oder Muttur Natur wird es dazu zwingen. Dann jedoch wird es sehr sehr hässliche Nebenwirkungen für die meisten geben, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

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Garda 01.08.2019, 14:18
2. Das ist Ihre persönliche Meinung

Zitat von Gluehweintrinker
Kein Land der Welt ist dafür gerüstet, dass alle zu jeder Zeit mit einer persönlichen überdimensionierten Transportmaschine überallhin reisen können. Wie die Lemminge stürzen sich alle Jahr für Jahr in den kollektiven Irrsinn, und wenn gejammert wird, dann fordern sie vielleicht den zwölfspurigen Ausbau. Wenn einem da nicht langsam etwas anderes einfällt, von Zurückdrängung des Individualverkehrs bis zur Frage, wem dieser Übertourismus überhaupt einen Nutzen bringt, dann vergeigen wir es kolossal mit unserer Zukunft auf dem Planeten. Entweder kommen wir zur Vernunft, konsumieren von allem deutlich weniger oder Muttur Natur wird es dazu zwingen. Dann jedoch wird es sehr sehr hässliche Nebenwirkungen für die meisten geben, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.
Es gibt Menschen, dazu darf ich auch mich zählen, die auch einmal Tapetenwechsel brauchen. Ich habe inzwischen das Privileg, meine Reisezeit flexibel zu gestalten. Das haben andere nicht, besonders Familien mit schulpflichtigen Kindern. Diese sind auf Gedeih und Verderb dieser Situation ausgeliefert und es gibt nur eine Lösung: sich der bevorstehenden Strapaze bewusst zu sein und früh genug Varianten zur Leidenslinderung zu überlegen. Diese sind bescheiden, denn mehr als Pausen und Zwischenstopps bieten sich nicht an.

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specialsymbol 01.08.2019, 14:24
3. Man kann es nicht mehr lesen

Wen interessiert diese Meldung? Der Stau ist dann auch nicht schlimmer als sonst, nur dass eben auf einmal die Gesamtsituation von einer größeren Menge erfahren wird.

Jeder kennt den lokalen Stau beim pendeln. Vertriebler kennen denn täglichen Stau, die katastrophale Planung (A7 in SH: erst gebaut, dann aufgerissen, weil man ein Kabel vergessen hat) in ganz Deutschland. Der Urlauber sieht es einmal im Jahr und dann wird so getan als sei das nur wegen ihm und etwas ganz außergewöhnliches.

Das ist es nicht. Bisher waren alle "Warnwochenenden" insgesamt weniger schlimm als der übliche Verkehr unter der Woche, mit ganz wenigen Ausnahmen. Man darf halt die Wochenenden mit normalen Wochenenden nicht vergleichen, wenn niemand und insbesondere keine LKW unterwegs sind.

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fx33 01.08.2019, 14:41
4. Ein Urlaub am Meer

Ein Urlaub am Meer ist in der Erinnerung viel großartiger, wenn er Einzelfall bleibt. Fährt man jedes Jahr ans Meer, kann man diese Urlaube Jahre später schon nicht mehr auseinanderhalten. Wenn es um den Tapetenwechsel geht, ist es ziemlich kurz gedacht, jedes Jahr den gleichen Urlaub zu machen.

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dodgerone 01.08.2019, 14:45
5. Is ihre Meinung.

Zitat von Garda
Es gibt Menschen, dazu darf ich auch mich zählen, die auch einmal Tapetenwechsel brauchen. Ich habe inzwischen das Privileg, meine Reisezeit flexibel zu gestalten. Das haben andere nicht, besonders Familien mit schulpflichtigen Kindern. Diese sind auf Gedeih und Verderb dieser Situation ausgeliefert und es gibt nur eine Lösung: sich der bevorstehenden Strapaze bewusst zu sein und früh genug Varianten zur Leidenslinderung zu überlegen. Diese sind bescheiden, denn mehr als Pausen und Zwischenstopps bieten sich nicht an.
Warum bin ich bei 6 oder 7 Wochen Sommerferien darauf angewiesen Samstag/Sonntag zu fahren?

Ich habe selbst Kinder, kann diese und mich selbst aber genug leiden um mir sowas hier nicht anzutun.

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Le Commissaire 01.08.2019, 14:49
6.

Zitat von Garda
Ich habe inzwischen das Privileg, meine Reisezeit flexibel zu gestalten. Das haben andere nicht, besonders Familien mit schulpflichtigen Kindern. Diese sind auf Gedeih und Verderb dieser Situation ausgeliefert und es gibt nur eine Lösung: sich der bevorstehenden Strapaze bewusst zu sein und früh genug Varianten zur Leidenslinderung zu überlegen. Diese sind bescheiden, denn mehr als Pausen und Zwischenstopps bieten sich nicht an.
Unsinn. Niemand wird gezwungen, innerhalb einer Ferienzeit von 6 Wochen just am Wochenende loszufahren oder heimzukommen. Man kann auch am Montag, Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag in den Urlaub fahren und am Montag, Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag zurückkehren.

Meine Eltern sind mit mir als Schüler immer mit dem Auto (bzw. dem Auto und einem Wohnwagen) verreist. Immer in die klassichen Urluabsländer im Süden. Wir sind nie auch nur ein einziges Mal im Stau gestanden. Nie.

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spiegerlguckerl 01.08.2019, 15:09
7. Auf der Autobahn

... muss Geduld wohl grenzenlos sein. Ich bin froh dass ich kein Auto besitze. Und im Gärtchen mich erholen kann.

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dr.eldontyrell 01.08.2019, 15:23
8. Unter der Woche

und Nachts fahren. Ist für alle angenehmer. Die Kids können schlafen, es ist nicht so heiß und die Piste ist leer.
Klasse: Die A4 Richtung Belgien/Frankreich ist nicht betroffen. Yay!

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k70-ingo 01.08.2019, 15:41
9.

Zitat von Gluehweintrinker
Kein Land der Welt ist dafür gerüstet, dass alle zu jeder Zeit mit einer persönlichen überdimensionierten Transportmaschine überallhin reisen können. Wie die Lemminge stürzen sich alle Jahr für Jahr in den kollektiven Irrsinn, und wenn gejammert wird, dann fordern sie vielleicht den zwölfspurigen Ausbau. Wenn einem da nicht langsam etwas anderes einfällt, von Zurückdrängung des Individualverkehrs bis zur Frage, wem dieser Übertourismus überhaupt einen Nutzen bringt, dann vergeigen wir es kolossal mit unserer Zukunft auf dem Planeten. Entweder kommen wir zur Vernunft, konsumieren von allem deutlich weniger oder Muttur Natur wird es dazu zwingen. Dann jedoch wird es sehr sehr hässliche Nebenwirkungen für die meisten geben, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.
Ach Gottchen, unter dem Weltuntergang machen Sie es ja wohl nicht - und das bei jedem Artikel zum Thema.

Noch mal zum Verständnis: diese Artikel -bei SPON zu jedem Ferienwochenende- sind reiner Clickbaitalarmismus.
Tatsächlich war an keinem dieser Wochenenden die Situation ernthaft schlimm. Im Gegenteil, so war in NRW weniger los als vor einem normalen Wochenende.

Und von einen passionierten Kreuzfahrttouristen lasse ich mir nichts von "Übertourismus" erzählen.

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