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Verkehrsexperte zur City-Maut: "Zwei Drittel aller Autos müssen von den Straßen versc
DPA

Verkehrsexperte Heiner Mohnheim geht die City-Maut nicht weit genug. Er fordert eine Gebühr für jeden gefahrenen Kilometer auf allen Straßen und erklärt, warum Städte, Kommunen und Bürger davon profitieren würden.

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intercooler61 26.04.2019, 09:08
110. Spontane Antwort

Drei Drittel aller Ideologen müssen aus öffentlichen Ämtern verschwinden. Der Weg dorthin wird uns allerdings Anstrengungen abverlangen - z.B. den Weg zur Wahurne.

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letztes_wort 26.04.2019, 09:08
111. Nach der Logik

sind auch Fahrradfahrer und Fußgänger Schwarzfahrer. Wodurch tragen diese denn zu der Infrastruktur Gehweg, Fahrradweg, Straße und OPNV bei?
Man kann sicherlich darüber streiten, ob der Beitrag der Autofahrer über Kfz-Steuer und Steuern beim Tanken - die ja übrigens nicht nur aus der Umsatzsteuer besteht - ausreichend ist oder nicht.
Man sollte aber so fair sein, dass der Beitrag zur Infrastruktur von allen Verkehrsteilnehmern zu tragen ist.

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Koda 26.04.2019, 09:09
112. Als geborenes Landei frage ich mal...

wie teuer soll das Leben auf dem Land denn werden?

Läden gibt es zuhauf in der Stadt und in Gewerbegebieten.
IN der Stadt - wo es an beinah jeder Ecke Läden gibt - gibt es aber kaum noch bezahlbaren Wohnraum.

Die Autos müssen anders werden: weniger auf Geschwindigkeit sondern eher auf Zugkraft sollte sich konzentriert werden.
Wer außer solchen Flitzpiepen wie Porscheidt fährt denn nur am Wochenende aus Spaß einen Porsche?
Die meisten fahren damit zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Arzt!
Den Öffentlichen Personen Nahverkehr kann man gerade auf dem Land - oft aber auch in den Vororten - vergessen.

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jj2005 26.04.2019, 09:10
113. Die armen Pendler

Zitat von Why
Ich kann nichts dafür, dass die Arbeitgeber aus strukturellen Gründen die Arbeitsstellen immer dahin verlegen, wo man gerade nicht wohnt.
Aber selbstverständlich können Sie was dafür! Als gutverdienender Pendler setzen Sie kräftig was von der Steuer ab, und dann stürzen Sie sich jeden Morgen freudig zwei Stunden in den Berufsverkehr. Da freut sich der Kapitalist über so viel Blödheit, denn sonst müsste er ja die Fabrik näher bei seinen Arbeitern bauen, nicht wahr?

Herr Monheim hat in vielem Recht, nur die Mautidee ist natürlich hanebüchener Schwachsinn: grosser Verwaltungs- und Kontrollaufwand für eine Steuer (ja, auch die Maut ist eine STEUER), die letztendlich Kleinwagenfahrer bestraft und spritfressende SUVs begünstigt. Viel besser: Mineralölsteuer raufsetzen, Ohren zuhalten, damit man das Gejaule der SUV- und Raserfraktion nicht hört, und mit den Mehreinnahmen den Gratis-ÖPNV finanzieren. Da ärgern sich die Reichen, und die Armen werden nicht mehr wegen Schwarzfahrens in den Knast gesteckt.

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misterknowitall2 26.04.2019, 09:11
114. Sicherlich...

Zitat von HaraldE.
... wenn er wie am Ende behauptet, 4-spurige Straßen wird es nicht mehr geben. In jeder Großstadt wird es weiterhin solche Achsen und Ringe geben, die eine wichtige Funktion zur Durchleitung und Verteilung haben. Und Kreuzungen werden nicht bebaut, da fehlt dem Autor wohl ein wenig das städtebauliche Verständnis.
wenn man davon ausgeht, dass der Autoverkehr so erhalten bleibt. Aber die These des Autors ist ja, den Verkehr zu verringern, oder ganz aus den Städten zu holen. Dann brauchen Wir weder 4spurige Straßen noch Megakreuzungen. Schauen sie sich so eine Kreuzung mal an. Da können Sie locker mehrere Häuser hin bauen, ohne die eigentliche Kreuzung zu blockieren.

Städtebau entwickelt sich. Und das Auto gehört dabei nicht mehr in den Fokus wie bisher üblich.

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Darkqueen 26.04.2019, 09:11
115.

Ah ja Carsharing viele Haushalte in Deutschland haben neinen Schufa Eintrag und bekommen keinen Carsharing Vertrag sollen die dann alles schleppen ?

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gutmichl 26.04.2019, 09:12
116. Propheten ohne Vision

Autos sollen weg, Kohlestrom weg, vom LKW auf die Schiene.. das sind die ollen Kamellen der Ökos seit 50 Jahren.
Städte, die alle möglichen Schikanen gegen Autofahrer aufgefahren haben sind heute ohne attraktive Innenstädte. Man fährt mit dem Auto in ein Einkaufszentrum mit Parkhaus vor der Stadt.
Der Boom des Onlinehandels und der Paketdienste liegt nicht zuletzt an der Autofeindlichkeit deutscher Innenstädte. Wer einen Kauf im dreistelligen Bereich tätigt, transportiert diesen selten mit dem Fahrrad oder ÖPNV. Wie stellen sie diese Propheten die Zukunft in Deutschland vor ? Morgenthau-Plan 2.0 ?

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latimer 26.04.2019, 09:12
117. Prima - aber ...

Deutschland bekommt es nicht mal gebacken, seit Jahren und Jahrzehnten erprobte Systeme der Autoreduzierung aus unseren Nachbarländern einzuführen, geschweige denn wenigstens zu testen.
Immerhin gibt es ein paar Fahrradliebende kleinere Städtchen wie zum Beispiel Freiburg oder Münster. Doch mehr wird auch in Jahrzehnten nicht passieren. Dafür sind die Deutschen zu „solide“...

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carlitom 26.04.2019, 09:15
118.

Zitat von faz-leser
Wer ist dieser Experte? Antwort laut Wikipedia: "Seit 1995 lehrte Monheim als Professor für AngewandteGeographie, Raumentwicklung und Landesplanung an der Universität Trier. Anfang Oktober 2011 beendete er seine Lehrtätigkeit." Monheim dürfte es also gewohnt gewesen sei, morgens mit einem Täschchen, in dem sein Pausenbrot lag, zur Arbeit zu fahren. Ich z. B. bin letztens mit vier Aktenkoffern gleichzeitig aufgebrochen, um an einem Tag vier Termine in vier verschiedenen Orten nacheinander zu erledigen. Kann Herr Monheim bitte einmal erklären, wie derlei mit dem ÖPNV möglich sein soll? Und wieso sollen Autofahrer "Schwarzfahrer" sein, die für die von Ihnen genutzte Infrastruktur nichts zahlen? Hat der Experte Monheim keine Kenntnis von Kfz-Steuer, Mineralölsteuern und Co?
Natürlich ist das ein großer Unsinn. Dann sind übrigens alle Schüler auch Schwarznutzer, weil sie für die Schulen nichts zahlen. Und alle Kranken nichts für die Krankenhausbenutzung. Usw.
Riesenquatsch. Soll wahrscheinlich einfach eine Diskussion provozieren. Tuts ja auch. Aber das ist Fantasia, was der Typ da fordert. Immerhin ist er jetzt in aller Munde und mal kurz ein bisschen berühmt. Darum gings wahrscheinlich auch. Mission accomplished.

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Bibs1980 26.04.2019, 09:16
119. Weniger Verkehr ja

Weniger Verkehr, damit bin ich einverstanden. Und zwar zu aller...aller....allererst beim Güterverkehr. Von der Forderung "Güterverkehr auf die Schiene" ist seit langem nichts zu hören, insbesondere die Union ist einseitig auf Straßenmobilität ausgerichtet. Die unwilligen Deutschen verhindern seit Jahren die Güterverkehrsline Rotterdam-Genua, dabei bräuchten wir nicht nur die, sondern weitere Linien für den gesamten Güterverkehr von Malaga bis Tallinn und von Oslo bis Athen.

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