Forum: Auto
Verkehrsexperte zur City-Maut: "Zwei Drittel aller Autos müssen von den Straßen versc
DPA

Verkehrsexperte Heiner Mohnheim geht die City-Maut nicht weit genug. Er fordert eine Gebühr für jeden gefahrenen Kilometer auf allen Straßen und erklärt, warum Städte, Kommunen und Bürger davon profitieren würden.

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emil7685 26.04.2019, 11:48
300.

Zitat von severus1985
Dieser Forist hat offenbar noch nie etwas von geeigneter Bekleidung gehört. Was für eine verweichlichte Schande.
Ich habe nicht die geringste Lust bei Schneetreiben, Regen oder Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt Fahrrad zu fahren. Punkt aus Amen. Wenn mir das jemand aufzwingen will werde ich mich mit allen in meiner Macht stehenden Mitteln dagegen wehren.

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hifimacianer 26.04.2019, 11:49
301.

Zitat von emil7685
Jährlicher Überschuss der kfz-Steuer ist zwischen 30 und 50 Milliarden(!!) Euro. Und da sind Mehrwertsteuern für Reparaturen und Wartung, die Einkommensteuer von den millionen Beschäftigten im kfz-Gewerbe und andere durch den Gebrauch von Autos nebenbei anfallende Steuern noch gar nicht eingerechnet.
Das Stimmt einfach nicht!
In den Kostenberechnungen die zu diesem Ergebnis kommen, sind nur die Ausgaben des Bunds berücksichtigt. Die Ausgaben der Kommunen werden darin nicht betrachtet, insbesondere auch die Folgekosten.

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jowi.krause 26.04.2019, 11:49
302. Schwarzfahrer?

Der Autofahrer ist doch schon seit Jahren die Steuer-Melk-Kuh Nummer eins! Mit jedem getankten Liter Kraftstoff zahlt er, verbrauchsorientiert, mehr Steuern als in den meisten anderen Ländern der Welt. Dazu noch die KfZ Steuer. Wenn man so viel Steuern zahlt, will man sein Auto auch benutzen, desgalb ist der überteuerte ÖPNV keine Alternative. Ebenso wie Bahn fahren auf längere Strecken teurer ist als das Auto - in das man noch einen Mitfahrer rein holt.
Ja, die Verkehrspolitik ist eine Katastrophe, aber die Vorschläge dieses Herrn sind nicht besser.
Schon vor 30 Jahren hätte man die Auto-Antriebe auf Wasserstoff umstellen können und müssen, die Technologie gab es (aber die Mineralölkonzerne haben das verhindert.) Jetzt jammert man über die Umweltbelastungen, die man damals gefördert hat.

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thomas_linz 26.04.2019, 11:52
303. Mal grob geschaetzt,

Zitat von emil7685
Jährlicher Überschuss der kfz-Steuer ist zwischen 30 und 50 Milliarden(!!) Euro. Und da sind Mehrwertsteuern für Reparaturen und Wartung, die Einkommensteuer von den millionen Beschäftigten im kfz-Gewerbe und andere durch den Gebrauch von Autos nebenbei anfallende Steuern noch gar nicht eingerechnet.
wenn ich mir anschaue, was mittlerweile der Klimawandel auch in Deutschland anrichtet, sind die 50 Milliarden noch nicht mal ein Tropfen auf den heissen Stein, um die Klimafolgeschaeden zu bekaempfen. Faktor 10 waere wohl inzwischen mehr angemessen.

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emil7685 26.04.2019, 11:53
304.

Zitat von Sibylle1969
Ich vermisse bei vielen Forumsschreibern echte konstruktive Vorschläge, wie man das Problem von zu viel Autos in den Städten lösen kann.
Ich sehe das Problem nicht. Ich wohne in Berlin und die Autos stören mich überhaupt nicht. Wieso sollte ich in eine vibrierende und belebte Großstadt ziehen wenn mich die Autos dort stören. Für mich ergibt das nicht den geringsten Sinn.

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frankcrx 26.04.2019, 11:55
305.

Zitat von merk!
Wenn der Russe den Ölhahn zudreht, gucken alle (Auofahrer) dumm aus der Wäsche. Es führt kein Weg an der Abschaffung des Individualverkehrs vorbei. Gleichzeitig müssen in die Nahverkehrsmittel Bahn, Bus, Fahrrad meinetwegen auch E-Scooter massiv investiert werden. Unsere Städte und Dörfer werden wieder aufblühen ohne verstopfte Strassen.
Ja, stimmt so in 40-50 Jahren. So lange würde es dauern bis das Projekt dann auch fertiggestellt ist. Also Planung (ca. 10-15 Jahre), dann die Gerichtsverfahren weil Anwohner Einspruch erheben (ca. 10 Jahre) dann der Bau mit den ganzen Verzögerungen (unzureichender Brandschutz etc) (ca. 20 Jahre). Und dann natürlich unzureichende Kapazität. Und die Kosten laufen ins unendliche (Siehe Berlin Flughafen). Also, wer glaubt daran?

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Pickle__Rick 26.04.2019, 11:57
306.

Zitat von hifimacianer
Es ist wirklich lustig, wie viele hier reflexartig Schnappathmung bekommen, wenn man ihnen sagt sie fahren schwarz. Dabei hat der Mann recht! Weder KFZ- noch Mineralölsteuer reichen aus, um die Gesamtkosten des Autoverkehrs zu decken. Denn was viele vergessen sind die Externen Kosten des Autoverkehrs. In den Rechnungen wird meist nur angegeben was der Bund für den Straßenbau ausgibt. Also für Erhalt, Neubau, Ausbau. Völlig unter den Tisch fallen aber die Kommunalen Ausgaben. Was ist mit dem Platzverbrauch des ruhenden (parkenden) Verkehrs? Was ist mit Ampelanlagen in den Städten, die an großen Kreuzungen weit über 100k € kosten? Was ist mit der Kanalisation, die aufgrund der großen versiegelten Flächen deutlich größer dimensioniert werden muss? Winterdienst, Straßenreinigung, Umweltbelastung!? Der Straßenverkehr ist für die Kommunen ein größeres Zuschussgeschäft als der ÖPNV! Im Grund zahlen also alle Steuerzahler, auch diejenigen die kein Auto besitzen, für die Straßeninfrastruktur mit.
Das Problem dabei ist aber nicht, dass die Autofahrer zu wenig zahlen sondern die Art wie das eingezahlte Geld verteilt wird. Es ist nun mal so, dass weder Mineralölsteuer noch Kfz-Steuer zweckgebunden eingenommen werden. Können sie als Steuern ja auch gar nicht. Ich bin seit Jahren für eine Reduzierung der Steuern und für eine Maut, deren Einnahmen man dann wirklich in die Infrastruktur steckt und nicht in alle möglichen Schwachsinnsprojekte. Es ist wie immer, anstatt eine vernünftige Finanzierung zu planen, wird einfach nur noch mehr Geld gefordert. Das mag für Gutverdiener noch zu kompensieren sein aber am Ende leiden wieder die unteren Einkommensschichten am meisten. Diejenigen, die sich mit kleinen alten Autos zu schlecht bezahlten Jobs schleppen kriegen die Maut stärker zu spüren als die Menschen, die mit dicken Autos durch die Gegend fahren und sich ausgedehnte Langstreckereisen gönnen. Die Franzosen erleben gerade, was die Politik des ewigen Handaufhaltens bringt. Es spricht nichts gegen eine Finanzierung nach dem Verursacherprinzip aber es kann nicht sein einfach immer mehr und mehr Kohle aus den Taschen der arbeitenden Bevölkerung zu ziehen.

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qoderrat 26.04.2019, 11:58
307.

Zitat von fjr
Bergig, bucklig, 20%-Steigungen an Nebenstraßen, im Winter bei -20°C am frühen morgen.
Ich fahre ganzjährig mit dem Rad ins Büro, die Ausnahme sind zweistellige Minusgrade. Diesen Winter waren das gerade mal 5 Tage.

Und wenn ich die Massen an Pedelecs sehe, die aktuell schon herumfahren, können wohl auch ein paar Steigungen und Gegenwind kein wirkliches Problemfeld sein.

Ich würde sagen Sie übertreiben da masslos.

Allerdings haben Sie ein wirkliches Problem ausgelassen, was mich zurückschliessen lässt, dass Sie es noch nie versucht haben mit dem Rad. So wie der Autor sowie der Verkehrsexperte im übrigen wohl auch nicht.

Mangelnde Umzugs- und Duschmöglichkeiten am Arbeitsplatz. Bevor man ernsthaft eine Mobilitätsumstellung in Angriff nehmen kann, müsste der Arbeitnehmer vorher ein Anrecht auf entsprechende Infrastruktur haben. Ohne Duschmöglichkeit würde ich mich auch ins Auto setzen, denn es wäre wirklich keinem Kollegen zuzumuten wenn ich mich nach 15km schweissnass an meinen Arbeitsplatz setzen müsste.

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emil7685 26.04.2019, 11:58
308.

Zitat von hifimacianer
Das Stimmt einfach nicht! In den Kostenberechnungen die zu diesem Ergebnis kommen, sind nur die Ausgaben des Bunds berücksichtigt. Die Ausgaben der Kommunen werden darin nicht betrachtet, insbesondere auch die Folgekosten.
Das ist einfach nur absoluter, totaler und vollkommener Blödsinn! Das Auto und die damit verbundenen Arbeitsplätze erzeugen ein Steueraufkommen von mehreren hundert Milliarden Euro! Außerdem bauen die Kommunen die Verkehrswege nicht nur für die Autofahrer. Dort fahren auch Múllabfuhr, Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen.

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cabeza_cuadrada 26.04.2019, 11:59
309. Bus

Zitat von cindy2009
Doch, doch. Da spielt viel "Spaß" mit. Warum sehe ich denn jeden Morgen, während ich im Bus am Stau vorbei fahre, meine Kollegen im Auto stehen? Gut, ich komme dann trotzdem etwas später in der Arbeit an, aber wegen der paar Minuten muss sich niemand den Stauspaß antun. Es ist oft nur die reine Bequemlichkeit. Nicht mal Fahrgemeinschaften werden gebildet. Den Wochenendeinkauf kann man auch inzwischen bei uns auch ohne Probleme ganz ohne Motorisierung erledigen. Aber wenn am Sonntag jemand 400 Meter mit dem Auto zum Bächer fährt, merkt man ganz genau, woher der eigentliche Wind her weht.
mit Spaß am Autofahren hat das nicht viel zu tun. Bus zu fahren kann gerade im Sommer eine echt widerliche Sache sein. Es mag bei ihnen nur ein paar Minuten sein die sie später im Büro sind, das gilt aber auch nicht für jeden. Da kann es statt 20 Minuten mit dem Auto auch mal über eine Stunde mit ÖPNV sein. (mehrmals umsteigen, Anschluss verpassen usw.) BTW: ich nutze ausschließlich ÖPNV um zur Arbeit zu kommen, verstehe aber dass dies für andere keine ALternative darstellt. (Empathie)
Wie sie unseren Wochenendeinkauf für 4 Personen ohne Auto erledigen würde ich aber wirklich gerne mal sehen.

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